Alexander Saheb

Es ist eine Illusion, wenn man glaubt, das Leben in Worte einfangen zu können.


Ordnung ist das halbe Leben. Die andere Hälfte ist Unordnung.


Wenn man es beim ersten Mal nicht macht, macht man es beim zweiten Mal auch nicht.


Man will nicht etwas tun, das man kann, sondern das, was man wirklich kann.


Einsam sein heißt mit sich selbst allein sein.


Ich möchte einmal ›Glück‹ auf meinen Einkaufszettel schreiben dürfen.


Auch das Schicksal will seine Chance haben.


Der Mensch ist das Fenster, durch das der Geist in die Schöpfung blickt.


Glück ist, wenn Gott ein Auge zudrückt. Gnade ist es, wenn er beide schließt.


Schweigen sammelt die Rede.


Standhaftigkeit bedarf der Versuchungen.


Ist die Zukunft bekannt, endet die Zeit.


Die meisten weißen Westen haben ein schwarzes Rückenteil.


Im Laufe eines Lebens tauscht man Erwartungen gegen Erfahrungen.


Wohin gehst Du, Mensch? Meinem Ende entgegen. Warum hast Du es so eilig?


Nichts ist jeden Preis wert.


Dummheit mußte sich noch nie rechtfertigen.


Erst wenn es nicht mehr weiter geht, sieht man, wo man steht.


Manchmal geht das Leben dahin, wohin Du willst, manchmal gehst Du dahin, wohin das Leben will.


Ideen sind wie Blumen: Viele wachsen nur um der Schönheit willen.


Sorgen sind die Tür, durch welche die Hoffnung eintritt.


Man kann wie man kann, nicht wie man will.


Entweder nimmt man sein Leben selbst in die Hände oder läßt es in denen anderer.


Da wohnen schon zwei Seelen in meiner Brust, und dann stolpern sie auch noch übereinander.


Der unerbittlichste Schuldeneintreiber ist die Vergangenheit.


Träume sind die Quelle, aus der das Herz trinkt.


Freiheit ist die Freiheit, sich selbst zu entdecken und die Gefahr, sich selbst zu begegnen.


Inmitten von Fehlern hilft nur die Flucht nach vorn.


Manchmal führt der Ausweg durch das Hindernis.


Alles existiert nur durch die Existenz des Gegenteils.


Am Ende des Strebens nach Erkenntnis steht das Erkennen des Seienden.


An den Grenzen unseres Denkens beginnen die Bereiche jenseits unserer Vorstellung. Insofern ist es ein grundlegendes Problem des menschlichen Denkens, daß es nicht in seine Vorstellungen einbezieht, was es sich nicht vorstellen kann. Damit kommt ein unsichtbares X in alle unsere Denkvorgänge.


Auch im goldenen Käfig schmeckt die Gefangenschaft bitter.


Auch sich selbst muß man immer wieder aufs Neue vertrauen lernen. Größer werden die Aufgaben, wachsen muß auch der Mut.


Aus dem Nichtvorhandensein soll man nicht auf die Nichtexistenz schließen.


Axiome sind die Fundamente des Denkens.


Besser einen kleinen Schritt vorwärts, als einen großen Sprung ins Ungewisse.


Besser vorsehen als nachsehen.


Frei ist man erst, wenn man sich vom Streben nach der Freiheit frei macht.


Freiheit beinhaltet die Verpflichtung zu ihrer Gestaltung.


Zukunft ist das, was heute ist, als es gestern war.


Zum Nichtstun ist jede Jahreszeit die schönste.


Zwischen den Stühlen sitzt man am leichtesten und am schwersten.


Zwischen Grenzen erfahren und Grenzen überschreiten kann ein ganzes Leben liegen.


Ein hoher Preis erscheint im Nachhinein manchmal als den Verhältnissen angemessen.


Es gibt wohl Ausflüge von der Realität, aber keinen Ausweg aus ihr.


Das Leben ist wie ein Gänseblümchen: Man zupft es Blatt für Blatt, und manchmal liebt es einen oder eben nicht.


Die Welt trägt den Menschen, weil sie aus den Seelen der Toten besteht, die wie Zwiebelschalen um ihren Kern liegen. Stirbt ein Mensch, kehrt seine Seele in den Erdmittelpunkt zurück. Dann wandert sie mit der Zeit Stück für Stück nach außen. Wenn sie ganz außen ist, löst sie sich von Mutter Erde, und ein Mensch wird mit ihr geboren.


Ein Fisch fühlt sich im Wasser nicht wohl, er ist dort zuhause.


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