Andreas Gryphius

Augenblick Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen; mein sind die Jahre nicht, die etwa mögen kommen; der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht, so ist der mein, der Zeit und Ewigkeit gemacht.


Die Nacht ist nicht des Menschen Freund.


Der Ruhm, nach dem wir trachten, Den wir unsterblich achten, Ist nur ein falscher Wahn.


Der Adel verpflichtet, die Pflichterfüllung aber adelt.


Zeuch hin betrübtes Jahr! Zeuch hin mit meinen Schmerzen! Zeuch hin mit meiner Angst und überhäuftem Weh! Zeuch soviel Leichen nach! Bedrängte Zeit vergeh Und führe mit dir weg die Last von diesem Herzen!


Nichts ist, was ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein. Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.


Ungläubigen die Wahrheit preisen, heißt Blinden schöne Dirnen weisen.


Am Ende Jedoch was klag ich dir? Dir ist mein Leid erkannt. Was will ich dir entdecken, Was du viel besser weißt: Die Schmerzen, die mich schrecken, Die Wehmut, die mich beißt, Und daß ich meinem Ziel mit Winseln zugerannt?


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