Andreas Herzog

Als ich mich nach dem Spiel gegen Wales mit Herrn Rehhagel in Wien traf und der berühmte Trainer zu mir sagte: "Du gehst ja auch in Zweikämpfe. Junge, ich will dich." Als ich nach Bremen kam, sagte er: "Ein großer Spieler bist du erst, wenn du Deutscher Meister wirst." Als ich ihn ein Jahr später mit dem Meisterteller in der Hand fragte, ob ich jetzt ein Großer bin, schränkte Otto sofort ein. Erst müßte ich Österreich als Fahnenträger zur WM bringen. Einen Tag, nachdem wir uns für die WM '98 qualifiziert hatten, rief Rehhagel an und sagte: "Andreas, jetzt, sind Sie ein ganz Großer."


An vielem in Österreich sind die Manager schuld. Nicht die Spieler, sondern die Manager sind das wahre Problem.


Da ist schon lange Schnee darüber gewachsen.


Damit ich mir keine Feinde schaffe, will ich's so ausdrücken: In der letzten halben Stunde war das Publikum in derselben Form wie wir.


Der Ball macht im Training immer noch, was ich will.


Einige Herren bei uns müssen sich überlegen, ob sie Fußball oder Schach spielen wollen.


Er war bei all seinem Überehrgeiz ein Superbursch. Der liebste von allen in München. Nach dem Zwischenfall in Stuttgart, wo er wegen eines Fehlers von mir durchgedreht hatte, sagte ich ihm meine Meinung. Später war Kahn der, der mich bat, bei den Bayern zu bleiben und sagte: "Andi, beruhige dich, im ersten Bayern-Jahr hatte noch jeder Neue bei uns einen Kulturschock".


Es muss sich ein Team herauskristallieren, mit dem man die eine oder andere Sensation schaffen kann. Moldawien wäre der richtige Beginn.


Ich sehe die Bestellung von Hans Krankl sehr positiv. Er kann eine Mannschaft heiß machen und wird uns Patriotismus einimpfen, das braucht man vor einem Länderspiel.


Immer wenn ich schlecht spiele, bin ich für meine Kritiker zu blad. Damit muss ich leben.


Jeder in unserer Gruppe ist froh, dass er in unserer Gruppe ist.


Natürlich sind 100 Länderspiele was Besonderes. Aber ich will den Rekord net g'schenkt. Bevor die Leut sagen, der Krankl drückt den Herzog nur rein, damit der zum Hunderter kommt – pfeif i drauf.


Wenn Rapid mich holen will, werden ihnen nicht einmal sechs Lotto-Sechser reichen.


Wir müssen ein bißerl die deutsche Mentalität annehmen. Egal wohin wir fahren, gegen wen wir auch spielen – warum sollten wir nicht gewinnen?


Wir spielen mit 100 Prozent Herz und 15 Prozent Hirn.


Wir werden unsere Haut so möglich wie teuer verkaufen.


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