Anton Toni Polster

1999 höre ich bei Köln auf und komme nach Österreich zurück. Was ich mache, weiß ich noch nicht. Ich warte auf Angebote.


A jeda muß sein Leben leben, der eine so, der andere anders.


Als ich jung war, waren die 40-Jährigen alt. Jetzt erwischt's mich eben auch. Das ist der Lauf der Zeit. Ich wache aber nicht auf und denk mir: Wahnsinn! Jetzt gehst bald auf den Fünfziger zu!


Am Ende meiner Karriere sollen die Leute sagen: Er war ein guter Kerl. Ich möchte als Mensch etwas zählen, nicht als Fußballer.


Angst ist der schnellste Weg in die Niederlage.


Ärmel aufkrempeln, Bestand aufnehmen, analysieren, diskutieren, Kontakte einbringen und entscheiden. Ich muss in allen Belangen die Letztentscheidung treffen.


Bei uns wird keiner spielen, nur weil er Österreicher ist. Bei uns werden die eingesetzt, die sich durchbeißen. Wer den Druck nicht aushält, kann bei der Austria nicht arbeiten.


Das heutige Team ist reifer und besser. 1990 haben wir uns viel zu sehr an Deutschland orientiert – ich hab' jeden Tag 30 Pulver geschluckt. Das ist nicht unser Weg, wir wissen selbst, was gut für uns ist.


Daß ich knausrig bin, ist nur ein hartnäckiges, böses Gerücht.


Das Wichtigste sind immer noch die Spieler. Jeder Trainer, der sich wichtiger nimmt als seine Spieler, wird irgendwann scheitern.


Dass ich mit meinen 35 Jahren nicht die Zukunft von Borussia Mönchengladbach sein kann, das ist mir selbst klar – aber ich bin Gladbachs Gegenwart.


Der beste Schütze soll den fünften Elfmeter schießen, empfiehlt eine mathematische Analyse aus Kanada. Der Haken: Man kann schon vor dem fünften Elfer weg sein, weil etwa nicht der Beste den ersten geschossen hat.


Der Name Polster hat überall einen guten Klang, in Italien, in Spanien, in Deutschland.


Der Trainer wollt' sich halt auf meine Kosten ein bisserl profilieren. Aber dann hat er eing'sehen, daß das net geht.


Diese Qualifikation war schwerer als 1990. Schottland und Schweden waren andere Kaliber als DDR und Türkei. Aber man kann das genausowenig vergleichen wie mich mit dem Turl Wagner.


Echte Fußballfans steigen nie ab. Sie wechseln nur die Liga.


Ein frohes Gesicht und flotte Sprüche hätten nicht genügt, dass Gladbach den Vertrag zwei Mal verlängert hat. Überzeugungsarbeit schafft Respekt und Autorität.


Ein österreichisches Nationalteam ohne Toni ist wie Wien ohne Riesenrad.


Eitel bin ich schon: Zweimal täglich eine normale Gesichtscreme.


Es ist bitter, einzusehen, daß man im Ausland viel mehr respektiert wird. Wo ich doch mit Leib und Seele Wiener bin.


Es ist schon komisch, was ich erlebt habe. Die in Spanien haben mir nie geglaubt, daß ich in Österreich lange nur der Buhmann war.


Es wäre naiv zu glauben, dass bei mir ein Rauswurf ausgeschlossen ist. Aber ich bin frohen Mutes.


Frank Stronach hätte es verdient, dass ihn die Fans jede Woche einmal auf ihren Schultern aus dem Stadion tragen. Denn er hat für den Fußball Großes geleistet. Er hat die Austria in ihrer schwersten Stunde vor dem finanziellen Aus bewahrt. Und er hat die Nachwuchs-Akademie in Hollabrunn geschaffen.


Für einen Irrglauben halte ich, daß rot immer rot ist. Da gibt´s viel Auslegungssach'n!


Für mich gibt es nur "entweder-oder". Also entweder voll oder ganz!


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