Aus China

Stolz ruft Unheil herbei; Demut läßt die Ernte reifen.


Ein Beamter prügelt niemals einen, der Geschenke bringt.


Eine Frau hat noch nie ihre Sache durch Stillschweigen verdorben.


Tadle dich selbst, wenn du keine Zweige und Blätter hast, aber sage nicht, die Sonne sei parteiisch.


Alles an der Vergangenheit starb gestern; alles von der Zukunft wird heute geboren.


Schuldgefühl ist immer eifersüchtig.


Wer Pillen und Arznei kauft, braucht zwei Augen; wer sie eingibt, nur eins, wer sie einnimmt, gar keins.


Wenn du lange genug an einem Fluß wartest, schwimmen die Leichen deiner Feinde an dir vorbei.


Soweit der Himmel reicht, sind Eltern nie im Unrecht.


Eher sterben, als der Schicklichkeit den Rücken kehren.


Alle Männer können ein Lager herrichten, aber um ein Heim zu schaffen, bedarf es einer Frau.


Am Lachen erkennt man den Narren.


An des anderen Vorteil denken wird zum eigenen werden.


An drei Dingen erkennt man den Weisen: Schweigen, wenn Narren reden, denken, wenn andere glauben und handeln, wenn Faule träumen.


Auch des toten Tigers Herz ist noch tapfer.


Auch ein Affe fällt mal vom Baum.


Auch ein hunderttausend Fuß hoher Turm ruht auf der Erde.


Auch eine Kerze so groß wie eine Tasse kann den morgigen Tag nicht erleuchten.


Auch Götter und Feen begehen Fehler.


Auch wenn man sich von Angesicht zu Angesicht unterhält, haben die Herzen tausend Meilen zwischen sich.


Auf einem weiten Weg gibt es keine leichten Lasten.


Ausleihen ist wie Wegwerfen; Rückzahlung ist wie ein Fund.


Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.


Behandle die Fehler von anderen mit ebensoviel Milde wie deine eigenen.


Beobachte, was früher war, dann weißt du was kommen wird.


Bereitwilligkeit ist die Kunst, gern zu tun, was man ohnehin tun muß.


Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.


Bist du allein, so gedenke deiner Schwächen, bist du in Gesellschaft, so sprich nicht von denen der anderen.


Bist du arm, so steh zur Seite; bist du unglücklich, halte dich fern von den Glücklichen.


Das Alter ermangelt der Güte, wie das trockene Wetter des Taus.


Das erste aller wichtigen Dinge ist, nicht das Gewissen zu betrügen.


Das Herz eines kleinen Kindes ist wie das Herz Gottes.


Des Menschen Leben gleicht der Kerze im Wind, dem Frost auf den Ziegel.


Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesprochenes Wort nicht einholen.


Das schönste Morgen bringt das Gestern nicht zurück.


Das Tor der Barmherzigkeit ist schwer zu öffnen und schwer zu schließen.


Das Wort Geduld ist ein Schatz im Haus.


Dein Geheimnis ist dein Sklave, wenn du es für dich behältst – dein Henker, wenn du es aussprichst.


Dem anderen sein Anderssein verzeihen, das ist der Anfang der Weisheit.


Den Mund einer Flasche kann man versiegeln, den Mund des Menschen aber nicht.


Anfang und Ende reichen einander die Hände.


Der Apotheker, der Arzneien einkauft, soll zwei Augen, der Arzt, der sie verordnet ein Auge haben, der Patient aber soll blind sein.


Der Fisch, den man nicht fängt, ist immer riesig.


Der Fremde in der Nähe ist mehr wert, als der Verwandte in der Ferne.


Der Genügsame ist immer fröhlich, der Geduldige ist immer ruhig.


Der Hunger läßt sich nur schwer mit gemaltem Kuchen stillen.


Der Kluge fragt sich selbst, der Dumme andere.


Der Kluge lernt nach dem ersten Fehler, der Dumme nach dem x-ten Fehler, der Weise lernt nie aus.


Der Leise hat eine starke Stimme.


Der Mensch bringt sein Haar täglich in Ordnung, warum nicht sein Herz?


Der Mensch kennt seine Schwächen so wenig wie der Ochse seine Stärke.


Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett.


Der Menschen Geist ist der Geist von Himmel und Erde, daher betrügt der Mensch Himmel und Erde, wenn er sich selbst betrügt.


Der Narr tut, was er nicht lassen kann, der Weise läßt, was er nicht tun kann.


Der reiche Mann denkt an die Zukunft, der arme an die Gegenwart.


Der wahre Gelehrte schämt sich nicht, auch solche zu fragen, die unter ihm stehen.


Der Weise kennt keine Hast und der Hastende ist nicht weise.


Der Weise spricht vorher, nicht nachher.


Der Weise vergißt Beleidigungen, so wie der Undankbare Gefälligkeiten.


Der Winter liegt auf meinem Haupt, aber der ewige Frühling ist in meiner Seele.


Der Zorn ist schändlicher als die Beleidigung, die ihn hervorrief.


Der zufriedene Mensch, wenn auch arm, ist glücklich; der unzufriedene Mensch, wenn auch reich, ist traurig.


Die bestverschlossene Tür ist die, die man offenlassen kann.


Die einen guten Handel treiben können, streiten sich nicht um Steuern.


Die erste der Tugenden ist kindliche Liebe und Rechtschaffenheit.


Die erste Gunst ist Gunst, die zweite schon Verpflichtung.


Die Gottesanbeterin frißt die Grille, nicht wissend, daß die Goldamsel hinter ihr her ist.


Die Güte des Menschen wiegt schwerer als ein Gesetz des Königs.


Die Hölle ist warten ohne Hoffnung.


Die Jahre drehn sich wie ein Rad – der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.


Die Lippen einer Frau sind das Tor zu ihrer Seele.


Die Peitsche, die verlorenging, hat immer einen goldenen Griff gehabt.


Die Schönheit muß auf Erden vieles leiden.


Die Sterne können den Glanz des Mondes nicht vermehren.


Drei Tage nicht gelesen und das Gespräch wird schal.


Du kannst einen Menschen mit dem Gewicht deiner Zunge erdrücken.


Ein Affe lacht über den Hintern des anderen.


Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.


Ein Bauch voll Gelehrsamkeit ist nicht so gut, wie ein Beutel voll Geld.


Ein Edelstein wird ohne Reiben nicht blank, ein Mensch ohne Prüfungen nicht vollkommen.


Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.


Ein Fisch sieht den Köder, aber nicht den Haken


Ein Geheimnis einer Frau anvertraut, ist wie eine geplatzte Blase.


Ein großer Mann wird nicht die Fehler eines kleinen Mannes sehen.


Ein guter Bogen ist schwer zu spannen – aber man schießt hoch damit und trifft tief.


Ein guter Frager ist wie einer, der die Glocke zu schlagen versteht.


Ein gutes Gedächtnis ist nicht so gut wie ein bißchen Tinte.


Ein gutes Gewissen zahlt schlecht.


Ein kluger Falke verbirgt seine Krallen.


Ein kluger Feind ist mir lieber als ein dummer Freund.


Ein Menschenleben füllt nicht hundert Jahre, doch immer ist es voll von tausend Jahren Sorge. Der Mittag kurz und lang die Nächte! Warum nicht greifst du nach der Lampe, gehst die kurzen Freuden dir suchen, wenn nicht heute? Was willst du warten Jahr um Jahr?


Ein Menschenleben retten ist mehr wert, als eine siebenstöckige Pagode errichten.


Ein niedriggestellter Freund im selben Dorf ist besser als sechzehn einflußreiche Brüder im Königspalast.


Ein rotnasiger Mann mag ein Abstinenzler sein, aber niemand wird ihm glauben.


Ein Tag des Kummers ist länger als ein Tag der Freude.


Ein unwissender Arzt ist nicht besser als ein Mörder.


Ein Wort ist rasch gesagt, bleibt aber lange im Gedächtnis.


Eine anmutige Frau kann mehr Streit verursachen, als zehn bewaffnete Männer schlichten können.


Eine Fähigkeit, die nicht täglich zunimmt, geht täglich ein Stück zurück.


Eine Frau kann das Leben einer Gefangenen führen. Eine Frau kann das Leben einer Prinzessin führen. Oder sie kann ihr eigenes Leben führen.


Eine gute Frage ist, als ob man eine Glocke läutete.


Eine halberzählte Geschichte ist der Vater vieler Lügen.


Eines Menschen Gespräch ist der Spiegel seiner Gedanken.


Endloses, bitteres Meer, aber wende den Kopf, da ist die Küste.


Erst betrachte dich selber im Spiegel, dann rede.


Erst wenn man selber Kinder hat, erkennt man der Eltern Güte.


Es führen viele Wege zum Gipfel des Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche.


Es gibt dreihundertfünfundsechzig Themen für eine interessante Unterhaltung.


Es gibt keine Feindschaft zwischen Mann und Frau, die die Nacht überstehen kann.


Es gibt Menschen, die Fische fangen, und solche, die nur das Wasser trüben.


Es ist einfacher, eine Nation zu regieren als einen Sohn.


Es ist gleich, ob du Geld hast oder nicht; wenn du kein Geld hast, hast du unrecht.


Es ist leicht über ein Königreich zu herrschen, aber schwer, die eigene Familie zu regieren.


Es ist leicht zu siegen, doch schwer den Sieg zu bewahren.


Faule Leute wollen alles auf einmal schaffen.


Fege den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.


Fehler entstehen durch Eile, nie, wenn man etwas gemächlich macht.


Freude am Erobern heißt Freude am Verlust von Menschenleben.


Freunde wollen Wein und Fleisch, ein Ehegatte braucht Holz und Reis.


Frohsinn ist Gesundheit, Trübsinn ist Krankheit.


Für die Laus ist ein Bart schon ein großer Wald.


Für Männer geht Wissen über Tugend, für Frauen heißt Tugend: dem Wissen entsagen.


Für Menschen, die lieben, ist sogar das Wasser süß.


Gäste und Reiher bieten den schönsten Anblick, wenn sie sich erheben.


Geh nicht ohne Geld unter die Menge; im Unglück such nicht deine Verwandten auf.


Geld ausgeben ist, wie wenn Wasser vom Sande aufgesogen wird.


Geld hat hundert Füße.


Geld läuft ins Spielhaus wie der Verbrecher zur Richtstätte.


Geld macht den Blinden sehen und läßt den Priester seine heiligen Bücher verkaufen.


Geld verdeckt hundert Häßlichkeiten.


Geld wird dir keinen leiblichen Sohn kaufen.


Geld zu haben heißt, sich 30 Jahre Würde zuzulegen.


Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?


Gier macht den Menschen im Leben arm, denn die Fülle dieser Welt macht ihn nicht reich. Glücklich ist, wer ohne Krankheit, reich, wer ohne Schulden.


Glaubensgenossen lieben sich, Geschäftsleute mißtrauen einander.


Glück und Unglück kommen nicht von selber, sondern nur gerufen.


Große Fische leben nicht in kleinen Teichen.


Habe acht auf deinen Namen, denn er wird dir länger bleiben, als ein großer Goldschatz.


Hat der Arzt Pech, so behandelt er den Kopf der Krankheit, hat er Glück, so behandelt er ihren Schwanz.


Hauptsache ist, daß wir lächeln können zu unserem Leben, unseren Pflichten und unseren Leiden.


Himmel und Erde, Menschen und Geister, alles liebt den Geringen, nicht den Stolzen.


Hinter einem fähigen Mann stehen immer andere fähige Männer.


Hüte dich vor Menschen, die sich beim Lachen nicht den Bauch halten müssen.


Im Gespräch mit einem wirklichen Menschen lernt man an einem Abend mehr, als in zehn Jahren aus Büchern.


In schnellem Wasser ist gut Fische fangen.


Im Wohlstand behaupten Fremde verwandt zu sein; im Unglück werden Verwandte Fremde.


Im Wohlstand trotzt der Mensch den Dämonen, aber im Unglück verspotten die Dämonen ihn.


In der Einsamkeit der Berge zu studieren ist nicht so gut wie am Kreuzwege zu sitzen und den Gesprächen der Leute zuzuhören.


In der Fremde einen alten Freund zu treffen, ist wie labender Regen nach langer Trockenheit.


In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.


Inmitten einer großen Freude soll man niemandem etwas versprechen; inmitten eines großen Ärgers soll man keinen Brief beantworten.


Ist ein Mann untreu, so ist es, als spuckte er vom Haus auf die Straße; ist eine Frau untreu, ist es, als spuckte man von der Straße ins Haus.


Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht mehr darüber; es ist schwer, verschüttetes Wasser wieder einzusammeln.


Je dümmer, desto glücklicher.


Je geschickter die Falle, desto leichter fängt man sich selbst darin.


Je mehr Bekannte man hat, um so weniger kennt man die Leute!


Je mehr Blüten, desto wenige Früchte.


Je mehr du ißt, desto weniger Geschmack; je weniger du ißt, desto mehr Geschmack.


Je mehr ein Mann seine Frau liebt, desto mehr bestärkt er ihre Launen.


Je seichter der Strom, desto wilder die Wellen.


Jeder hat ein schwarzes Schwein im Haus.


Jedes Wasser hat seine Quelle, jeder Baum seine Wurzel.


Jemand, der mehr Fähigkeit als Charakter besitzt, gehört nicht zu den wertvollen Menschen.


Jugend verlache kein graues Haupt, denn wie lange bleibt eine Blume rot und frisch?


Kalter Tee und kalter Reis möchten noch hingehen, aber kalte Worte sind nicht zum Ausstehen.


Kümmere dich nicht um die Zukunft und du wirst die Gegenwart betrauern.


Kummer entsteht aus übermäßiger Freude.


Lang oder kurz, ein Stock ist immer ein Stock; groß oder klein, ein Mensch ist immer ein Mensch.


Laß den Falken nicht steigen, bevor du den Hasen siehst.


Leben entspringt dem Kummer und Unglück, und Tod der Behaglichkeit und den Vergnügungen.


Liebe ist die Kraft, die allen Wesen Leben schafft.


Lieber die Hütte, wo man fröhlich ist, als der Palast, wo man weint.


Lieblose Menschen können weder Not noch Glück ertragen.


Männer fürchten, daß ihnen die Feder, Frauen, daß ihnen die Moral entgleitet.


Männer haben mehr Mitempfinden mit dem Wohlergehen anderer, Frauen mit deren Mißgeschick.


Male einen Tiger und du malst nur seine Haut, kenne einen Menschen und du kennst nur sein Gesicht.


Man kann den Menschen entbehren, aber nicht den Freund.


Man kann eigene Fehler nur mit anderer Leute Augen sehen.


Mißgeschick ist manchmal der Regen des Frühlings.


Mit einer Unze Gold kann man keine Unze Zeit kaufen.


Mit Geld kannst du die Götter bewegen, ohne Geld nicht einen Mann.


Narren wissen nie etwas von Barmherzigkeit.


Neid sieht nur das Blumenbeet, nie den Spaten.


Nicht Besitz macht reich, sondern Freude.


Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung.


Nicht die Arznei tötet, sondern der Arzt.


Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum.


Nicht die Schönheit der Frau blendet die Männer, die Männer blenden sich selbst.


Nichts ist teurer als das, was du für umsonst bekommst.


Nichts stiftet soviel Schaden wie Zorn, nichts bringt mehr Nutzen als Geduld.


Nichts wird so oft versehentlich geöffnet wie der Mund.


Nur der Dumme sucht das Glück in der Ferne. Der Kluge läßt es unter seinen Füßen sprießen.


Nur die schönen Vögel sperrt man in Käfige.


Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.


Obwohl es viele Tausend Themen für eine elegante Unterhaltung gibt, gibt es Leute, die keinem Krüppel begegnen können, ohne von Füßen zu reden.


Planst du für ein Jahr, so säe Reis. Planst du für zehn Jahre, so pflanze Bäume. Planst du für ein ganzes Leben, so erziehe einen Menschen.


Prahle nicht allzusehr, denn es könnte jemand zuhören, der dich schon als Kind gekannt hat.


Recht haben hängt nicht von einer lauten Stimme ab.


Reichtümer nehmen mehr Freuden als sie geben.


Reue ist der Frühling der Tugenden.


Schlägst du blindwütig drauflos, trägst du selber die größten Wunden davon.


Selbst die Blinden öffnen ihre Augen für das Geld.


Selbst ein dickes Seil fängt an einem Faden zu faulen an.


Selbst einem gerechten Mandarin fällt es schwer, einen Familienstreit zu schlichten.


Selbst Freunde sollten durch eine hohe Mauer getrennt sein.


Selbst Tiger und Wolf kennen Vater und Sohn, selbst die Bienen haben ihre Königin.


Sind die Alten nicht aufrichtig, so lehren sie die Jungen Schurken zu werden.


Solange die Zeit nicht drängt, brennt man kein Räucherwerk; drängt sie aber, umklammert man Buddhas Füße.


Solange man sie nicht gegessen hat, weiß man nicht, wie Gans und Taube schmecken.


Spanne den Bogen, aber schieße den Pfeil nicht ab. Es ist besser, die Leute zu erschrecken, als sie zu treffen.


Sprich von Gewissen und du wirst nichts zu essen haben.


Statt nach Lob trachte lieber danach, nicht getadelt zu werden.


Suche die Schuld bei dir. Wenn du keine Zweige und Blätter hast, wirf nicht der Sonne Ungerechtigkeit vor.


Tausend und abertausend Ströme fließen ins Meer, aber das Meer ist nie voll – und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.


Tiefe Abgründe können ausgefüllt werden, aber niemals des Menschen Herz.


Töte alle Leidenschaften ehe du betest.


Trunkenheit verursacht keine Fehler; sie entdeckt sie nur.


Tu Gutes: dein Nachbar erfährt es nie. Tu Böses, man weiß es auf hundert Li.


Unechte Demut ist echte Anmaßung.


Unglück ist nicht, was vermieden, sondern was nicht vermieden werden kann.


Unsere Freuden sind reich, unsere Nöte tief.


Verdienst und Ruhm krönen nie die Schlafmütze.


Vergiß keine kleinen Gefälligkeiten und erinnere dich nicht an kleine Fehler.


Vergleiche dich mit den Bessergestellten, und du bist unzufrieden. Vergleiche dich mit den Schlechtergestellten und du hast mehr als genug.


Vergnügungen waren billig, bevor das Geld teuer wurde.


Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.


Vernachlässige nicht dein eigenes Feld, um das eines anderen zu jäten.


Versperr den Weg, und die Menschen würden danach trachten, auf ihm zu gehen. Öffne die Tore weit, und sie werden vorbeigehen, um etwas zu finden, was sie niedertrampeln können.


Von allen Eigenschaften der Frau ist Warmherzigkeit die wertvollste.


Von den sechsunddreißig Fluchtarten ist das Davonlaufen die beste.


Während des ersten Teils der Nacht, denk über deine eigenen Fehler nach; während der weiteren, nämlich wenn du schläfst, über die der anderen.


Was den Hunger stillt, ist gute Kost.


Was gestern war, hat der Fluß genommen. Es läßt sich nicht zurückholen.


Was in streitbarer Laune nicht bewilligt werden kann, kann in nachgiebiger Laune doppelt und dreifach bewilligt werden.


Was ins Ohr geflüstert wird, ist tausend Meilen weit zu hören.


Was man nicht klar und deutlich fühlt, soll man nicht unklar ausdrücken.


Weiche einen Zoll ab und du verlierst tausend Meilen.


Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muß es auch eine Aufgabe für ihn geben.


Wenn die Menschen nur von dem sprächen, was sie verstehen, würde bald ein großes Schweigen auf der Erde herrschen.


Wenn die Zähne ausfallen, wird die Zunge lose.


Wenn du auch zehntausend Felder hast, kannst du nur ein Maß Reis am Tag essen; wenn dein Haus tausend Zimmer enthält, kannst du nur acht Fuß Raum brauchen bei Nacht.


Wenn du betest, so mache nicht viele Worte.


Wenn du deinen Kindern ein ruhiges Leben wünschst, so laß sie immer ein wenig hungrig und ein wenig kalt sein.


Wenn du Geld hast, dann ist alles buchstäblich wahr.


Wenn du interessant sein möchtest, sei interessiert; wenn du Freude haben möchtest, erfreue; wenn du geliebt werden möchtest, sei liebenswert; wenn dir geholfen werden soll, sei selbst hilfreich.


Wenn du nicht willst, daß jemand davon erfährt, dann laß es sein.


Wenn ein Mann nach einer Frau verrückt ist, warte, nur sie kann ihn kurieren.


Wenn eine Arznei hilft, steht der Patient unter dem Schutz des Himmels.


Wenn einer Geld hat, kann er sogar dem Teufel Beine machen; wenn einer keines hat, kommt nicht einmal der Mann, den er ruft.


Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Vogel darauf niederlassen.


Wenn im Zweifel, tu gar nichts.


Wenn Krankheiten nicht heilen, ist es leicht, die Schuld bei anderen zu suchen. Man muß kraftvoll daran gehen, Ordnung zu schaffen und beginnen beim eigenen Ich.


Wenn man nicht miteinander spricht, wird man sich feind.


Wenn Zorn spricht, verhüllt die Weisheit ihr Angesicht.


Wer alles glaubt zu wissen, weiß gar nichts.


Wer auf Rache aus ist, grabe zwei Gräber.


Wer der Frau glaubt, betrügt sich, wer ihr nicht glaubt, wird betrogen.


Wer die Geschehnisse von drei Tagen voraussehen kann, wird reich für viele tausend Jahre sein.


Wer die Wahrheit sucht, darf nicht erschrecken, wenn er sie findet.


Wer dir überlegen, den beneide nicht, wer dir unterlegen, den verachte nicht.


Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen.


Wer Geld, aber keine Kinder hat, ist nicht wirklich reich; wer aber Kinder hat, aber kein Geld, ist nicht wirklich arm.


Wer Geld hat, ist ein Drache, wer keines hat, ein Wurm.


Wer Großes will, muß zuerst das Kleine tun.


Wer hundert Meilen laufen muß, sagt sich am besten, daß neunzig erst die Hälfte sind.


Wer jeden Schritt vorher lange überlegt, bringt sein ganzes Leben auf einem Bein zu.


Wer kein Geld hat, kann sich auch gleich mit zugenähtem Mund im Reisfaß beerdigen lassen.


Wer mich ständig lobt, ist entweder ein Narr, der mich verachtet, oder ein Schurke, der mich betrügen will.


Wer mir schmeichelt, ist mein Feind, wer mich tadelt, ist mein Lehrer.


Wer nur in der Erde wühlt, wird den Himmel nie finden.


Wer sein Gewissen dem Ehrgeiz opfert, kann ebensogut ein Gemälde verbrennen, um Asche zu erhalten.


Wer sein Herz dem Ehrgeiz öffnet, verschließt es der Ruhe.


Wer seinen Appetit betrügt, vermeidet Schulden.


Wer viel lacht und viel weint, wird sehr alt.


Wer Weisheit besitzt, sorgt für tausend Münder, wer keine besitzt, nur für sich selbst.


Wessen Augen nicht sehen, dessen Mund nicht wässert.


Willst du das Trinken sein lassen, dann sieh dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an.


Willst du wissen, welcher Weg vom Berg herunterführt, mußt du die Leute fragen, die von dort kommen.


Wo die Henne kräht, geht das Haus in Trümmer.


Wünschst du dir etwas recht lange, so willst du es am Ende gar nicht mehr.


Zaudern heißt der Dieb der Zeit.


Zehn Jahre lang Gutes zu tun ist nicht genug. Einen Tag Böses zu tun ist zuviel.


Zu großem Verdienst gehört ein fetter Lohn.


Zu sehen, wie jemand eine gute Tat tut, heißt alle seine Fehler vergessen.


Zu wissen, wie man etwas macht, ist nicht schwer. Schwer ist nur, es zu machen.


Die Strafe zu fürchten ist der beste Weg, ihr zu entgehen.


Nichts ist besser verkauft, als was man einem alten Freund, der bedürftig ist, schenkt.


Auch eine Fülle von Büchern ersetzt den Lehrer nicht.


Wirf beschriebenes Papier nicht weg.


Über die Wolken führen keine Pfade, wir müssen schon den Weg auf der Erde nehmen.


Wissen ist ein Schatz, den man nicht verliert.


Auch mit einem kleinen Haken kann man Fische fangen.


Wer mit seinem Geld Gutes tut, hat es nicht umsonst verbraucht.


Auch der höchste Turm fängt ganz unten an.


Suche bei anderen nach ihren Tugenden und bei dir selbst nach deinen Schwächen.


Sieh nicht auf die goldene Maske, sondern auf das Gesicht des Buddha dahinter.


Eine verpaßte Gelegenheit ist wie Gold, das in der Hand zu Messing wird.


Wenn das, was du zu sagen hast, nicht schöner als das Schweigen ist, dann halte lieber den Mund.


Wer in das Feuer bläst, dem fliegen leicht Funken in die Augen.


Verwandle große Schwierigkeiten in kleine und kleine in keine.


Das Wasser kann ohne Fische auskommen, aber kein Fisch ohne Wasser.


Die Zunge ist der Degen der Frauen. Sie lassen ihn nie rosten.


Es vergehen viele Jahre, ehe man einen Schatz findet.


Wenn ein Feind dir Böses angetan hat, schenke jedem seiner Kinder eine Trompete.


Reich ist, wer sich bescheidet mit dem, was er hat.


Wenn ein Mädchen auch scheu wie eine Maus ist, so muß man doch den Tiger in ihm fürchten.


Fehler entstehen durch Hast – deshalb tue nie etwas in Unruhe.


Bist du geduldig im Augenblick des Zorns, so wirst du dir hundert Tage Kummer ersparen.


Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.


Das beste Tischgespräch ist das Schweigen schwelgender Gäste.


Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund.


Den heutigen Wein trinke ich heute. Das Leid von morgen trage ich morgen.


Erinnere dich der wenigen wahren Freunde. Von den anderen gibt es immer viele. Sie machen von selbst auf sich aufmerksam.


Ohne Menschen kann man leben, aber nicht ohne Freunde.


Sprich von Musik nur zu einem Musiker.


Kindliche Liebe bewegt Himmel und Erde.


Um die Liebe eurer Eltern zu verstehen, müßt ihr selbst Kinder aufziehen.


Ein Mord mag verziehen werden, eine Unhöflichkeit beim Tee nie.


Wer in Angst vor einem bösen Traum einschläft, träumt bestimmt nicht gut.


Vor einem Mandarin dränge dich nicht nach vorn, als Gast stelle dich nicht hinten an.


Wo die Frauen im Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo die Frauen in Glück leben, gedeiht die Familie immer.


Ist Mond voll – dann nimmt er ab!


Ein aufrichtiger Gedanke kann Himmel und Erde bewegen.


Wissen, das nicht an jedem Tage zunimmt, wird täglich abnehmen.


Wer die Welt in Ordnung bringen will, gehe zuerst durchs eigene Haus.


Kein Feiertag, der kein Ende hätte.


Selbst ein Drache nimmt nur den Weg, den er kennt.


Über Moral und Weisheit hat jeder seine eigene Ansicht. Der Fisch sieht sie von unten, der Vogel von oben.


Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.


Im Krieg sucht der siegreiche Stratege den Kampf nur, wenn der Sieg ihm schon sicher ist. Wohingegen der Kämpfer nur die ersten Schlachtgewinne sucht, und dann erst den Sieg.


Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.


Dem Faulenzer wird bei der Arbeit kalt.


Auf der ganzen Welt gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als Wasser. Und doch, in der Art, wie es dem Harten zusetzt, kommt ihm nichts gleich. Es kann durch nichts verändert werden.


Das Licht, das für sich selbst leuchtet, ist Finsternis.


Wenn das Wasser zu sauber ist, kann der Fisch nicht überleben.


Das Juwel des Himmels ist die Sonne, das Juwel des Hauses ist das Kind.


Der Fisch, der entkommt, ist immer der größte.


Das Vergangene ist keine Sorge mehr wert; dem Kommenden soll man sich zuwenden.


Die Liebe hat tausend Augen und ist blind.


Der Sinn des Lebens besteht in der Vorbereitung auf den Tod.


Den Weg verlassen heißt zum Abgrund laufen.


Der Bauer wünscht sich Regen, der Wanderer Sonnenschein.


Der Charakter des Menschen ist bei der Geburt immer gut; er verändert sich nur mit der Verschiedenheit der Umgebung.


Der Edle versteht sich auf seine Pflicht, der kleine Mann versteht sich auf seinen Vorteil.


Der Zuschauer hat stets ein klareres Bild von den Dingen als der Beteiligte.


Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.


Wer am Anfang wenig tut, hat es später schwer, wer am Anfang viel tut, hat es später leicht.


Mit Lächeln gewinnt man mehr Freunde als mit einem langen Gesicht.


Bei Fehlern: Lernen Sie zuerst, mit Ihren Fehlern zu leben, und dann fangen Sie an, sie zu vermeiden.


Fehlschläge und Niederlagen sind die Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg.


Fehler sind immer zu verzeihen, wenn man den Mut hat, diese auch zuzugeben.


Ein vorgeprägter Geist ist niemals ein freier Geist.


Ein Weiser kann von einer dummen Frage mehr lernen, als ein Dummer von einer weisen Antwort.


Der Schlüssel zu allem ist Geduld. Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird aus dem Ei ein Küken.


Wenn du das Leben liebst, dann gilt es, keine Zeit zu verschwenden, denn aus Zeit besteht das Leben.


Wahre Freiheit entdeckt der Mensch erst dann, wenn er das Interesse daran verliert, welchen Eindruck er erweckt.


Wer glaubt, keine Zeit für seine körperliche Fitneß zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen. Für was hast Du Dich entschieden?


Wenn du einen Riesen siehst, der mit dir kämpfen will, dann sei ohne Furcht. Untersuche zuerst den Stand der Sonne, dann wirst du sehen, daß der Riese vielleicht nur der Schatten eines Zwerges ist.


Vergangenheit ist wichtig! Zukunft ist wichtig! Doch leben tun wir in der Gegenwart!


Ein Ziel ist nicht immer zum Erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen.


Nicht den Sieg, sondern den Weg zum Ziel gilt es zu schätzen.


Das Auge kann 1000 Meter weit sehen, aber es sieht nicht die eigene Wimper.


Wenn du eine Stunde glücklich sein willst: schlafe. Wenn du einen Tag lang glücklich sein willst: geh fischen. Wenn du einen Monat lang glücklich sein willst: heirate. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst: liebe deine Arbeit.


Nur derjenige hat den rechten Vorteil im Auge, der auch den Vorteil des anderen mitbedenkt.


Obwohl sie nicht einmal hundert Jahre alt werden, bereiten sich die Menschen Sorgen für tausend Jahre.


Nur Ärzte können ihre Fehler begraben.


Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.


Um Gutes zu lernen, genügen tausend Tage nicht; um Schlechtes zu lernen, ist eine Stunde bereits zuviel.


Was du läßt oder tust, vergiß nie, daß du ein Beispiel gibst.


Wenn in eines Menschen Herz ein Gedanke, Gutes zu tun, aufsteigt, alsbald schon stehen ihm die guten Geister bei, auch wenn das Gute noch nicht ausgeführt ist.


Wer Dornen sät, darf nicht mit bloßen Füßen gehen.


Wer unaufhörlich gibt, wird unaufhörlich haben.


Die Güte des Goldes erprobt man im Feuer, die des Menschen im Unglück.


Die Zunge des Weisen liegt in seinem Herzen, das Herz des Narren liegt auf seiner Zunge.


Einer der sich selbst krümmt, kann andere nicht gerade machen.


Erst wenn man den Fluß erreicht hat, zieht man sich die Schuhe aus!


Güte ist die Grundlage zum Glück.


Je mehr sich der Beutel füllt, um so mehr leert sich das Herz.


Liest du ein Buch zum ersten Mal, lernst du einen neuen Freund kennen, liest du es ein weiteres Mal, begegnet dir ein alter.


Nur mit den Augen der anderen kann man seine Fehler gut sehen.


Suche redlich die Wahrheit im Stillen, bevor Du den Marktplatz betrittst und redest! Du weißt, daß du kein Wort zurückholst!


Verzeihen ist keine Narrheit, nur ein Narr kann nicht verzeihen.


Was man haben will, soll man erst einmal laufen lassen.


Wenn der Mensch wissend geworden ist, steht unversehens sein Ende bevor.


Wer Gesetze schafft, muß streng, wer sie handhabt, milde sein.


Wer wenig gesehen hat, staunt viel.


Gegenseitige Hilfe macht selbst arme Leute reich.


Nichts kann vom Menschen bestimmt werden, denn alles ist vom Himmel verfügt.


Gebt denen, die hungern von eurem Reis! Gebt denen, die leiden von eurem Herzen!


Wie die Schere und der Wasserkrug des sorgsamen Gärtners den Baum in die Höhe treiben, so lassen die Tränen des vergangenen Jahres des Menschen Seele reifen.


Am ruhigen Fluß ist das Ufer voller Blumen.


Feuer soll man nicht in Papier einhüllen.


Tu nie etwas, was niemand wissen darf.


Wenn du lange genug am Fluß sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen.


Wenn die Zeit nicht reif ist, kann nichts es geschehen machen; wenn sie reif ist, kann nichts es verhindern.


Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen. Freie Vögel fliegen.


Ein Bild ist weit nützlicher als tausend Worte.


Was Du sehen kannst, davon kannst du sprechen.


Gedenke der Quelle, wenn du trinkst.


Der Mensch muß den Ruhm fürchten wie das Schwein das Dickwerden.


Die Liebe gleicht der Morgenröte, das Licht des Tages läßt sie verblassen. Die Freundschaft ist wie der Gesang der Amsel, zart wie ein Hauch, doch er begleitet dich den ganzen Tag!


Spanne den Bogen, aber schieße nicht los! Noch gefürchtet zu sein, ist wirksamer.


Das Weichste überwindet das Härteste.


Wer nichts zu verlieren hat, ist reich.


Gestern, Heute, Morgen – das sind die drei Tage des Menschen.


Es ist fruchtvoller, nichts zu tun, als mit viel Mühe nichts zu schaffen.


Worte kochen keinen Reis.


Meist ist es der gute Schwimmer, der ertrinkt.


Überquer erst den Fluß, bevor du dem Krokodil sagst, daß es Mundgeruch hat.


Wer Bambus malen will, muß ihn im Herzen tragen


Wer zu hören versteht, hört die Wahrheit heraus, wer nicht zu hören versteht, hört nur Lärm.


Im Gefolge großer Armeen gibt es viele Jahre der Not.


Herr, erwecke deine Kirche und fange bei mir an. Herr, baue deine Gemeinde auf und fange bei mir an. Herr, bringe deine Liebe und Wahrheit zu allen Menschen und fange bei mir an.


Vermöchten wir alle nur für einen Tag höflich zu sein, die Feindschaft unter den Menschen würde sich in Liebe wandeln.


Je weniger Gesicht jemand hat, desto mehr sorgt er sich, es zu verlieren.


Ein böses Wort holen hundert Pferde im Galopp nicht zurück.


Führst du mich einmal hinters Licht, Schande über dich; führst du mich zweimal hinters Licht, Schande über mich.


Nicht jeder, der viel Geld verdient, müht sich sehr, und nicht jeder, der sich sehr müht, verdient viel Geld.


Es ist ein Leiden nicht zu wissen, was Wissen ist.


Zündet man eine Kerze an, erhält man Licht. Vertieft man sich in Bücher, wird einem Weisheit zuteil. Die Kerze erhellt die Stube, das Buch erleuchtet das Herz.


Das Vergnügen, Gutes zu tun ist das einzige, dessen man nie überdrüssig wird.


Derjenige, der Mitleid empfindet, wird nicht reich. Der, der reich ist, empfindet kein Mitleid.


Der Mensch ist das All im Kleinen.


Es ist leichter zehntausend Dinge zu studieren, als in einem Fach Meister zu sein.


Je größere Schwierigkeiten sich einem tatkräftigen Menschen entgegenstellen, desto größer wird sein Wille sein.


Der Drache lehrt: wer hoch steigen will, muß es gegen den Wind tun.


Von Sparsamkeit zu leichtsinnigem Geldausgeben überzugehen, ist leicht; schwer aber ist es, von leichtsinnigem Geldausgeben zu Sparsamkeit überzugehen.


Des Menschen Natur ist ursprünglich gut, der Natur nach stehen wir einander nahe, dem Wissen nach ferne.


Liebe und Haß sind die Hörner am selben Stier.


Die Wahrheiten, die wir am wenigsten gern hören, sind diejenigen, die wir am nötigsten kennen sollten.


Bei gutem Essen möchte man am liebsten platzen, bei schlechtem Essen am liebsten hungern.


Der Hungrige findet alles Essen gut, der Durstige jedes Getränk.


Gutes Fleisch gibt gute Suppe.


Auch eine geschickte Frau kann keine Reissuppe ohne Reis machen.


Lieber schätze einen Gast gering, doch laß ihn nicht hungern.


Überm Sitzen und Essen kann ein Berg einstürzen.


Wo du auch Gast bist, danke für Tabak und Tee.


Fernes Wasser löscht nicht nahen Durst.


Tee erleuchtet den Verstand, schärft die Sinne, verleiht Leichtigkeit und Energie, und vertreibt Langeweile und Verdruß.


Wein entdeckt die Geheimnisse des Herzens.


Wer Wein trinkt, redet wahr.


Trinke nicht mehr Wein, als du messen kannst.


Wer Gemüse ißt, wird stark. Wer Fleisch ißt, wird tapfer. Wer Reis ißt, wird weise. wer Luft ißt, wird heilig.


Die Augen sind groß, der Magen ist klein.


Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern wie du alt bist.


Die Liebe weist dem Menschen seines Lebens Ziel. Die Vernunft gibt ihm die Mittel in die Hand, es zu erreichen.


Der eine erregt den Staub, und einem andern fliegt er ins Auge.


Geh lieber nach Hause und mache ein Netz, als daß du im Teich nach Fischen tauchst.


Geduld – mit der Zeit wird aus Gras Milch.


Zahlst du den Arzt nicht, der dich geheilt hat, so hüte dich, wieder krank zu werden.


Die auf den Freiplätzen nörgeln am meisten über das Stück.


Wenn wir unsere Richtung nicht ändern, werden wir dort ankommen, wohin wir gehen.


Ein Augenblick Geduld kann viel Unglück verhüten.


Grabe den Brunnen, ehe du durstig bist.


Der Mensch ist der Sohn des Hindernisses.


Du bist solange ein Niemand, bis dich jemand zu lieben beginnt.


Wo Liebe ist, wird das Unmögliche möglich.


Hat ein Lehrer Würde, wird seine Lehre respektiert.


Wenn du einen Drachen malst, dann malst du seine Haut, nicht seine Knochen. Wenn du einen Menschen kennst, so kennst du sein Gesicht, nicht aber sein Herz.


Steh drei Tage hintereinander früh auf und du gewinnst damit ein Tagewerk und brauchst obendrein niemanden zu fragen, ob der dir einen Gefallen täte.


Es ist nicht schwer, für gestern klug zu sein.


Eine Spanne Zeit kann nicht mit einer Spanne Gold gekauft werden.


Je stiller du bist; desto mehr kannst du hören.


Wer Blumen liebt, hat auch Phantasie.


Geh lieber nach Hause und mache ein Netz


Die Zunge gibt nach und bleibt bestehen; die Zähne sind hartnäckig und kommen um.


Mit Geduld und Zeit wird ein Maulbeerblatt zum Seidenkleid.


Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstockig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.


Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen.


Wenn du den dunkelsten Wald erst einmal zur Hälfte durchquert hast, dann bist du schon dabei, auf der anderen Seite herauszukommen.


Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.


Essen vertreibt den Hunger und Lesen vertreibt die Dummheit.


Ich wandere den ganzen Tag, um den Frühling zu suchen und meine Schuhe gehen kaputt. Am Abend habe ich den Frühling noch nicht gefunden. Ich kehre heim und sehe eine Kirschblüte in meinem Garten. Der Frühling ist da.


Je klarer die Psyche, um so heller das Licht!


Glück ist die Abwesenheit von Schmerz.


Wer die Geduld verliert, ist schon halb verloren.


Wenn ein einziger Hund anfängt, einen Schatten anzubellen, machen zehntausend Hunde daraus eine Wirklichkeit.


Einmal selber sehen ist besser als 1000 mal gelesen.


Höflichkeit ist eine Münze, die nur den bereichert, der sie ausgibt.


Maßlosigkeit verwandelt Segen in Fluch.


Nimm kein goldenes Schwert, wenn du ein Radieschen schneiden willst.


Wer kein Ungemach ertragen kann, ist nicht zu großen Dingen berufen.


Drei Glas Wein machen hundert Streitgesprächen ein Ende.


Ein guter Kunde wechselt drei Jahre lang das Geschäft nicht.


Ein gutes Geschäft wechselt drei Jahre lang nicht den Kunden.


Zünde kein Feuer an, das du nicht wieder löschen kannst.


Wer nicht auf die hohen Berge steigt, kennt die Ebene nicht.


Je ärmer einer ist, desto mehr Teufeln begegnet er.


Der Hungrige ist kein guter Beamter.


Wer ein Rind geschenkt erhält, muß ein Pferd zurückgeben.


Die eine Generation baut die Straße, auf der die nächste fährt.


Über eine Entfernung von tausend Meilen wirkt nur noch Menschlichkeit, nicht aber Macht.


Auf einen Bambusstock kann man sich stützen, nicht aber auf einen Strick.


Besser ist es, in der Nähe Gutes zu tun, als in der Ferne Räucherwerk zu verbrennen.


Der Geist der Frauen ist von Quecksilber, ihr Herz von Wachs.


Auch ein großer Elefant verwickelt sich in ein Frauenhaar.


Die Blumen des eigenen Gartens duften nicht so stark wie die wilden Blumen, dafür halten sie länger.


Wer dir einen Tropfen Wasser schenkt, den lohne mit einem nie versiegenden Born.


Gold hat einen bestimmten Preis, Bücher sind mehr wert als Gold.


Fette Beamte – dürre Bauern.


Fürchte nicht, daß der Körper, sondern daß die Seele altert.


Täusche deine Vorgesetzten, aber nie deine Untergebenen.


Wer als Kind nicht lernt, der wird ein Taugenichts. Wer als Knabe nicht lernt, was soll der im Alter treiben?


Auch ein alter Besen hat seinen Wert.


Güte steht über dem Gesetz.


Wenn Güte von uns ausgeht, werden wir auch Güte erfahren. Wenn Schlechtigkeit von uns ausgeht, werden wir auch Schlechtigkeit erfahren.


Ein guter Redner ist nicht so viel wert, wie ein guter Zuhörer.


Ein Wort, das in ein Amt geraten ist, bringen keine zehn Ochsen wieder heraus.


So nah sich Brüder sind – Besitz und Vorteil halten sie auseinander.


Baue deine Hütte am Straßenrand, und du wirst in drei Jahren noch nicht fertig sein.


Große Seelen haben einen Willen, die schwachen haben nur Wünsche.


Flüsse und Berge kann man verändern, nicht aber den Menschen.


Die blasseste Tinte ist besser als das beste Gedächtnis.


Schau nicht auf eines Menschen Gut, sondern auf seine Güte.


Es heißt das ganze Leben verschlafen, wenn man an seine Träume glaubt.


Wenn du unaufhörlich gibst, wirst du unaufhörlich haben.


Entwicklung kennt keine Sicherheit.


Das Böse lebt nicht in der Welt der Dinge. Es lebt allein im Menschen.


Warum sich sorgen ! Es wird wahrscheinlich NIE eintreten !


Das Leben meistert man lächelnd oder gar nicht.


Wenn Du ins Schwarze treffen willst, ziele daneben.


Ein Geschäft eröffnen ist leicht: schwer ist, es geöffnet zu halten.


Angst klopfte an. Vertrauen öffnete. Keiner war draußen.


Das Böse lernt sich leicht, das Gute schwer.


Das Streben, seine Wünsche nach Besitz zu befriedigen, heißt Feuer mit Stroh löschen.


Gute Eisen macht man nicht zu Nägeln, gute Menschen nicht zu Soldaten.


Um große Aufgaben zu erfüllen, mußt du entschlossen sein. Um kleine Aufgaben zu erfüllen, mußt du aufmerksam sein. Um schwierige Aufgaben zu erfüllen, mußt du geduldig sein.


Was ich dir wünsche: Glück


Wer Bücher hat, ist glücklich, wer keine nötig hat, ist glücklicher.


Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel schauen, wenn ein Lächelnder hineinschaut.


Große Kunst ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann.


Die Vernunft ist für den Weisen, das Gesetz für den Unweisen.


Kein Mensch kann volle tausend Tage glücklich sein. Keine Blume vermag hundert Tage zu blühen.


Der Baum kann sich den Vogel nicht aussuchen, der auf ihm landet.


Der edle Mensch ist zu großmütig, um stolz zu sein. Der Gemeine ist zu stolz, um großmütig zu sein.


Der Edelgesinnte liebt die Berge, der Weise hat seine Freude am Wasser.


Beim Ankleiden denke an die Mühe der Weberin, beim Essen an die Not der Bauern.


Wenn edle Menschen ihre Freundschaft lösen, entschlüpft kein böses Wort dem Mund.


Zögere nicht, um Gutes zu tun.


Der edle Mensch ist gemächlich mit Worten, aber schnell mit Taten.


Stehe Schulter an Schulter mit jenen, denen du gewachsen bist.


Ohne gelegentliches Bücken läßt die Welt dich nicht hoch kommen.


Der Wanderer folgt stets dem geraden Weg. Die Leute zieht es zum geraden Menschen hin.


Wer sich selbst alles zutraut, wird andere übertreffen.


Der edle Mensch beschneidet, wo zuviel ist, damit er es dort hinzufügen kann, wo zu wenig ist. Er wägt die Dinge ab und verteilt sie gerecht.


Tadle dich, wie du andere tadeln würdest; entschuldige andere, wie du dich entschuldigen würdest.


Wer sich abhetzt, wird nie Vollkommenheit erlangen. Dazu gehören Ruhe und Stille, die alle Erwartungen erfüllt.


Wer eines andern Leben rettet, fügt seinem eigenen zehn Jahre hinzu.


Die Schultern des Stolzen nehmen auf den Straßen die Ecken mit.


Geliebt sein heißt gefangen sein.


Am Tag ist die Eule blind, bei Nacht die Krähe. Wen aber die Liebe blendet, der ist blind bei Tag und Nacht.


Das Fließen des Wassers und die Wege der Liebe haben sich seit Göttergedenken nicht geändert.


Gute Menschen leiden tief.


Der höhere Mensch sieht nur auf den inneren Wert, der gewöhnliche nur auf das Ansehen.


Der edle Mensch offenbart die höchste Tugend, indem er alle Dinge bereitwillig annimmt.


Ein vortrefflicher Freund ist besser als ein gestrenger Lehrer.


Nimm dein Gewissen nicht auf den Rücken.


Gutes tu ohne zu schielen.


Der vollkommene Mensch richtet sich nach dem, was schicklich ist; der gewöhnliche nach dem Gesetz.


Leid und Mühsal ertragen können, macht einen guten Mann.


Der edle Mensch ist kein Instrument, das nur einer einzigen Verrichtung dient.


Der Edelgesinnte ist kein Werkzeug für die Zwecke anderer.


Der Weise kennt keinen Zweifel, der Charaktervolle keine Angst, der Entschlossene keine Furcht.


Eines Vaters Güte ist höher als ein Berg; einer Mutter Güte tiefer als das Meer.


Wenn der Weise auf den Mond zeigt, sieht der Idiot nur den Finger.


Auch die dunkelste Wolke hat einen silbernen Rand.


Erst wenn du an eine tiefe Schlucht herantrittst, erkennst du, wie dick die Erde ist.


Regen im Frühling ist kostbar wie Öl.


Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten.


Die Rose hat Dornen nur für jene, die sie berühren wollen.


Die Lotusblume entspringt aus dem Schlamm.


Unter den Menschen sind die alten die besten, unter den Kleidern die neuen.


Wer das Alte ganz wegwirft, wird das Neue nicht lange behalten.


Wenn du willst, daß sie dich hassen, dann schenke ihnen Brot. Wenn du willst, daß sie dich lieben, zwinge sie, einen Turm zu bauen.


Gib jemandem Macht, und du erkennst seinen Charakter.


Dreimal früh aufstehen macht einen ganzen Tag!


Reden können ist nicht so viel wert wie zuhören können.


Erst nach dem Studium merkst du, daß du zu wenig weißt.


Nackt, naß und hungrig werden wir geboren. Danach wird es nur noch schlimmer.


Wenn Licht in der Seele ist, ist Schönheit im Menschen. Wenn Schönheit im Menschen ist, ist Harmonie im Haus. Wenn Harmonie im Haus ist, ist Ordnung in der Nation. Wenn Ordnung in der Nation ist, ist Frieden in der Welt.


Ist der Feind gleichwertig, dann kämpfe; ist der Feind zornig, dann ärgere ihn; ist der Feind überlegen, dann weiche ihm aus.


Fühlst du dich von jemandem beleidigt, so stellst du dich geistig unter ihn.


Ein Kompromiß ist immer ein vorläufiger Erfolg.


Erde ist für die Toten was das Gold für die Lebenden.


Wenn Treue Spaß macht, dann ist es Liebe.


Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt.


Der ist ein guter Mensch, der Unrecht tragen kann.


Felder müssen gepflügt und Bücher gelesen werden.


Wer haßt, ist taub. Wer neidet, ist blind. Wer zürnt, der lahmt. Nur wer liebt hat keine Gebrechen.


Nicht die Gabe ist kostbar, sondern die Liebe.


Die Hoffnung ist wie Zucker im Kaffee: Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles.


Leihe Geld einem, der es nicht zurückzahlt, und er wird es dir noch übelnehmen.


Von weitem grüßen ist besser als in der Nähe zanken.


Wer selber arbeitet, hat keine Zeit, um Geld zu verdienen.


Krankheit ist heilbar, nicht aber das Schicksal.


Ihr kennt das Wesen mancher Pflanzen, sich an anderen Pflanzen aufzuranken; erst durch solchen Halt wächst ihre eigene Kraft.


Reichen die Wurzeln tief, gedeihen die Zweige gut.


Mögest du in einer interessanten Zeit leben.


Türme mißt man an ihren Schatten; Große Männer an ihren Neidern.


In einem alten chinesischen Märchen fragt die kleine Prinzessin Aju den weisen Gelehrten Ju Mi: Wohnt das Glück der Menschen, dort oben auf den leuchtenden Sternen, ehrwürdiger Vater? “Nein, mein Kind” antwortete dieser, “das Glück wohnt in unseren Herzen. Aber da verirrt sich selten jemand hin.”


Einen Tag ungestört in Muße zu verleben heißt, einen Tag ein Unsterblicher zu sein.


Man verirrt sich nie so leicht, wie wenn man glaubt, den Weg zu kennen.


Meinungen sind wie Nägel: Je mehr du auf sie einschlägst, umso tiefer dringen sie ein.


Unvergessene Vergangenheit ist eine Anleitung für die Zukunft


Beim Sprechen liegt die Güte in der Wahrhaftigkeit, beim Herrschen in der Ordnung, beim Handeln im Können und beim Verkehr mit andern in der Menschlichkeit.


Wer zwei Herren dient, mit dem sind beide bald unzufrieden.


Für Hungrige und Durstige ist leicht kochen.


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