Aus Dänemark

Vertrauen hilft vielen herauf wie auch hinab.


Wo das Glück einkehrt, klopft auch der Neid an.


Der Mann bleibt allweg das Haupt, und die Frau sein Hut.


Allein beim Um-Rat-Fragen, allein im Kummer.


Alter ist ein trauriger Reisebegleiter.


Alter macht weiß, nicht weise.


Besser, man fragt 2x, als das man sich 1x verläuft.


Das Glück klopft an, bevor es eintritt, aber es geht ohne Gruß.


Das Pferd, das man nicht haben kann, hat immer einen Fehler.


Der größte Schritt ist der durch die Tür.


Der Mantel der Liebe wärmt am besten, wenn er mit ein bißchen Eifersucht gefüttert ist.


Der Stolz der Armen dauert nicht lange.


Die Frau hat ihr Licht vom Mann wie der Mond von der Sonne.


Die Liebe verrät sich immer, indem sie versucht, sich nicht zu verraten.


Eine gute Hausfrau ist der beste Hausrat.


Einzig Kind, Sorgenkind.


Es geht nie so gut, daß man keine Furcht und nie so schlecht, daß man keine Hoffnung haben sollte.


Es ist am besten, Frieden mit eingezogenem Schwert machen.


Es tut gut, ein Priester zu Ostern, ein Kind zur Fastenzeit, ein Bauer zu Weihnachten und ein Narr zur Erntezeit zu sein.


Freude ist wie Wechselfieber: Ein guter Tag zwischen zwei schlechten.


Für faule Schweine ist die Erde immer hart gefroren.


Gib Almosen, so daß deine Kinder nicht um sie betteln müssen.


Hoffnung ist des armen Mannes Einkommen.


Im Haus sollte die Frau das linke und der Mann das rechte Auge sein.


Ist das Kind ertrunken, ist es zu spät den Brunnen abzudecken.


Kleine Töpfe kochen bald über.


Man kann einen zwingen, die Augen zuzumachen, aber nicht zu schlafen.


Mit ihren Vorfahren prahlen am meisten diejenigen, die ihrer am wenigsten würdig sind.


Niemand ist schlimm, bevor er heiratet, niemand gut, bevor er tot ist.


Oft kräht der Hahn, ohne einen Sieg erfochten zu haben.


Oft sollten neun Geheimnisse zurückbehalten werden und das zehnte nicht verraten werden.


Scheren machen ein Kind blind, ein Messer macht es einäugig.


Suche Rat bei Gleichen, Hilfe bei Überlegenen.


Viele zünden ein Feuer an, an dem sich andere erwärmen.


Wenn die Versuchung aufhört, ist die Tugend kein Kunststück.


Wenn ein böser Mann wie der Teufel ist, dann ist eine böse Frau die ganze Hölle.


Wenn Freude im Saal herrscht, ist Kummer in der Vorhalle.


Wer das Kind bei der Hand nimmt, nimmt die Mutter beim Herz.


Wer Erfahrungen machen will, muß Umwege gehen.


Wer kükenklug ist, wird nicht huhnalt.


Wer mich beschenkt, lehrt mich zu schenken.


Wer seine Frau schlägt, schlägt seine linke Hand mit der rechten.


Wer sich nicht zu fragen traut, schämt sich, etwas dazuzulernen.


Wer sich von Hoffnung ernährt, läuft Gefahr, Hungers zu sterben.


Wie hoch ein Vogel auch fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.


Käme es auf den Bart an, könnte die Ziege predigen.


Aus Schaden wird man klug, aber selten reich.


Ein Narr ist wie andere Leute, solange er schweigt.


Wen du auf deine Schultern setzt, der wird versuchen Dir auf den Kopf zu steigen.


Der Fuchs weiß mehr als ein Loch.


“Die Tugend in der Mitte”, sagte der Teufel, und setzte sich zwischen zwei Juristen.


Böse Eltern haben oft fromme Kinder.


Kleine Hunde und kleine Menschen tragen die Nase hoch.


Der Himmel ist nicht weniger blau, weil der Blinde ihn nicht sieht.


Beim Schiffbruch ist es zu spät, schwimmen zu lernen.


Wer ohne fremde Hilfe aufstehen kann, sitzt gut.


Wer eine schöne Burg hat, eine Burg an der Grenze oder einen Weinberg am Wegesrand, führt immer Krieg.


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