Aus England

Glückseligkeit ist ein Aufenthalt zwischen zu wenig und zu viel.


Was vom Herzen kommt, geht zum Herzen.


Wir werden alle gleich in unsern Gräbern liegen.


Kein Leben, das sich lohnt, ist leicht.


Almosen geben macht nicht arm, Stehlen nicht reich und Reichtum nicht weise.


Alter bedeutet, seiner selbst überdrüssig zu sein.


Aussicht ist oft besser als Besitz.


Barmherzigkeit fängt zu Hause an.


Bei zuviel Diskussion geht die Wahrheit unter.


Bescheidenheit mag eine Tugend sein, aber Schüchternheit ist ein Laster.


Das Ende der Leidenschaft ist der Anfang der Reue.


Das Gewand gehört dem, der es trägt, und die Welt dem, der sich an ihr freut.


Das Hirn des Fuchses nützt dir wenig, wenn du mit der Klaue des Löwen spielst.


Das Unglück hat nie einen Mann vernichtet, den das Glück nicht betrogen hätte.


Das Zunicken eines Herrn ist für den Narren ein Frühstück.


Dem ertrinkenden Hund bietet jeder Wasser an.


Der Ärzte Fehler werden mit Erde zugedeckt, die der Reichen mit Geld.


Der beste Nachbar bleibt der, den man von weitem grüßt.


Der Friede beginnt dort, wo der Ehrgeiz endet.


Der Glaube an das Heldentum macht Helden.


Der ist ein guter Freund, der hinter unserem Rücken gut von uns spricht.


Der Jurist selbst wendet sich niemals an das Gesetz.


Der kommt niemals in den Himmel, der dorthin allein zu gehen wünscht.


Der Krieg macht Diebe und der Friede hängt sie.


Der Kummer bedarf der Worte weniger als die Freude.


Der schwanzlose Bulle vertreibt die Fliegen von den anderen Bullen.


Der Wechsel des Wetters ist die Unterhaltung der Narren.


Der Weg zum Entschluß geht über den Zweifel.


Die Barmherzigen geben durch die Tür und Gott steckt es zum Fenster wieder hinein.


Die Diskussion ist der Anstoß, auf dem der Funke der Wahrheit geschlagen wird.


Die Eule gilt nicht als besser, weil sie in der Zurückgezogenheit lebt.


Die Freiheit stirbt zentimeterweise.


Die geschäftigsten Leute finden die meiste Muße.


Die Kerze gibt anderen Licht und verzehrt sich selbst.


Die Kunst des Lesens ist, sinnvoll zu überspringen.


Die Literatur ist ein guter Stab, aber eine schlechte Krücke.


Die Menschen dulden keine Fehler, die sie nicht selber machen.


Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt.


Die süßeste Pflaume im Hochzeitskuchen ist die Hoffnung.


Die Unterhaltung macht einen zu dem, was man ist.


Die Wahrheit fürchtet sich vor nichts, als versteckt zu werden.


Die Welt ist eine Prophezeiung von kommenden Welten.


Drei können Frieden halten, wenn zwei fort sind.


Durch Treue wird sogar die Knechtschaft geadelt.


Ehrliche Männer heiraten früh, weise überhaupt nicht.


Ehrlichkeit ist ein schönes Juwel, aber ganz außer Mode.


Ein Elend wird schneller geboren, als Wohlstand vergessen.


Ein gutes Gewissen ist ein fortwährendes Fest.


Ein König, der nicht lesen und schreiben kann, ist ein gekrönter Esel.


Ein Mann unter Kindern bleibt lange ein Kind, ein Kind unter Männern wird bald ein Mann.


Ein ruhiges Gewissen schläft auch im Donner.


Ein Vergnügen ist keins, außer wenn es viel kostet.


Ein Weiser ist niemals weniger allein, als wenn er allein ist.


Eine Frau ist ein Engel mit zehn, eine Heilige mit fünfzehn, ein Teufel mit vierzig und eine Hexe mit achtzig.


Eine milde Antwort wendet den Zorn ab.


Eines Kindes Gefälligkeit ist gering, aber wer sie verschmäht, ist kein geringer Narr.


Erst gedeihe, dann such eine Frau.


Es gibt keinen schlechteren Nachbarn als einen guten Advokaten.


Es gibt Zeiten, in denen nichts, andere, in denen einiges, aber keine, in denen alles gesagt werden darf.


Es ist besser, daß zehn Drohnen gefüttert werden, als daß eine Biene verschmachtet.


Es ist gut, daß die Zähne die Zunge bewachen.


Es ist leichter, einen Pflug in Bewegung zu halten als zwei Wiegen.


Es ist sicherer zu zweifeln, als sicher zu sein.


Fehler sind dick, wo die Liebe dünn ist.


Frauen loben einen bescheidenen Mann, aber sie haben ihn nicht gern.


Freude wurde als Zwilling geboren.


Gefahr und Vergnügen wachsen am selben Baum.


Gefahren bringen Ängste, und Ängste mehr Gefahren.


Geh mit der Hoffnung, und du gehst rückwärts.


Geld geht zu jeder Pforte ein, außer zu der des Himmels.


Gewohnheiten sind zuerst Spinnweben und zum Schluß Taue.


Glaube ein Viertel von dem, was du über Geld, Witz und Tugend hörst.


Glück ist das Götzenbild der Müßigen.


Glück schafft Freunde, Unglück stellt sie auf die Probe.


Gott schlägt nicht mit beiden Händen zu: Für das Meer schuf er Häfen, für die Flüsse Furten.


Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise.


Große Hoffnungen machen große Menschen.


Hängen und heiraten sind Sache des Schicksals.


Heirat halbiert unsere Leiden, verdoppelt unsere Freuden und vervierfacht unsere Ausgaben.


Heiraten ist ehrenwert, aber Haushalten ist ein Zankapfel.


Herzensfreude macht das Gesicht schön.


Hoffnung ist so billig wie Verzweiflung.


Je mehr ein Mensch träumt, desto weniger glaubt er.


Je schärfer der Windstoß, desto kürzer die Dauer.


Je weniger Verstand einer hat, umso weniger merkt er den Mangel.


Kinder haben breite Ohren und lange Zungen.


Kinder sollten gesehen und nicht gehört werden.


Krankheit fühlt man. Gesundheit überhaupt nicht.


Manche sind nur bei schönem Wetter Atheisten.


Mißtrauen ist Hagel für die Blüte der Liebe.


Mitleid ohne Hilfe ist wie Senf ohne Fleisch.


Nichts ist so gut, wie es vorher zu sein scheint.


Nichts wird saurer als Milch.


Niemand kann zu seinem Vorteil lesen, was er nicht mit Vergnügen lesen kann.


Nimm dem Menschen die Hoffnung und du machst ihn zum Tier.


Nur derjenige der ihn trägt, weiß wo ihn der Schuh drückt.


Schilt das Jahr nicht, ehe es um ist.


Sauregurkenzeit: Season of the very smallest potatoes – cucumbertime.


Seine eigenen Gänse hält man immer für Schwäne.


Soldaten im Frieden sind wie Kamine im Sommer.


Späte Kinder, frühe Waisen.


Sprich nicht von geheimen Dingen auf einem Feld, das voll kleiner Hügel ist.


Suchen ist gefährlich. Man entdeckt manchmal etwas, das man gar nicht finden wollte.


Taten sind Früchte, Worte sind Blätter.


Von Fröschen darf man keine Choräle erwarten.


Vor dem Jähzornigen halte dich etwas zurück, vor dem, der gar nichts sagt, völlig.


Was Gewalt nicht erreichen kann, wird der Betrug ersinnen.


Wehe dem, der nicht allein sein kann.


Wenn dich niemand beobachtet, fürchte dich vor dir selber.


Wenn die Frauen bescheiden wären, würden die Männer aufrichtig sein.


Wer des Geldes wegen heiratet, der verkauft seine Freiheit.


Wer ein Haus kauft, kauft die Nachbarn mit.


Wer eine eitle Hoffnung verliert, gewinnt viel.


Wer einen Fehler macht, denkt, jeder spräche davon.


Wer keine Fehler macht, macht gar nichts.


Wer mit Gewalt überwindet, hat seinen Gegner nur halb überwunden.


Wer nicht nach seiner Überzeugung lebt, hat keine.


Wer nichts weiß, weiß genug, wenn er weiß, wie man sich friedlich verhält.


Wer vorwärts kommen will, muß seine Frau fragen.


Wo die Eitelkeit in den Spiegel schaut, schaut die Dummheit heraus.


Wo ein Geheimnis ist, da ist etwas nicht in Ordnung.


Wo Frieden ist, ist Gott.


Wo viel Liebe ist, gibt es viele Fehler.


Wohlstand erwirbt Anhänger, aber Unglück lehrt sie zu unterscheiden.


Worte sind nur Sand; Geld kauft das Land.


Wenn der Vernunftsgrund zu nichts führt, versuch es mit Schimpfen.


Hast du anfangs keinen Erfolg, so bemühe dich immer wieder.


Time is money. (Zeit ist Geld.)


Der Weg zum Himmel führt an der Teekanne vorbei.


Das Gelobte Land ist das Land, wo man nicht ist.


Die Blume Geduld wächst nicht in jedermanns Garten.


The early bird catches the worm. Der frühe Vogel fängt den Wurm.


Liebe, die sich von Geschenken ernährt, ist unersättlich.


Der Arzt ist oft gefährlicher als die Krankheit.


Wenn wir jeden Tag eine Blume auf den Weg unseres Mitmenschen streuen würden, so wären die Straßen der Erde voller Freuden.


Sag nicht “Nein”, bevor du gefragt wirst.


Wohltun beginnt im Haus.


Nach großer Hitze kommt die Kühle, niemand werfe den Mantel weg.


Man kann den Preis leicht senken, wenn man vorher nur genug gefordert hat.


Dem Mutigen lächelt das Glück!


Wer fliegen will, braucht Flügel.


Der Weg zum Himmel führt beim Tränenkreuz vorbei.


Iß zum Vergnügen, trink mit Vergnügen.


Besser ein Ei im Frieden als ein Ochse im Krieg.


Ein Bissen am Morgen ist besser als den ganzen Tag gar nichts.


Besser einen halben Laib als gar kein Brot.


Ein Mädchen, das lacht, ist schon halb gewonnen.


Dankbarkeit ist die geringste der Tugenden, Undank das schlimmste Laster.


Rette einen Fremden aus dem Meer und er wird dein Feind werden.


Erfahrung ist ein Anzug, der mit den Jahren immer besser paßt.


Es ist schwer, einem Schweine etwas Schlechtes abzugewöhnen.


Ein Kamel ist ein Pferd, das von einem Ausschuß entworfen wurde.


Handeln ist die folgerichtige Frucht von Wissen.


Das Schiff, das dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.


Die Mühle kann nicht mit dem Wasser mahlen, das vorübergeflossen ist.


Im Garten wächst mehr, als man ausgesät hat.


Je mehr Furchen, desto mehr Korn.


Ein schlechter Arbeiter hadert mit seinem Werkzeug.


Frauen sparen im Kleinen und verschwenden im Großen.


Frauen werden von Männern ungefähr so erobert, wie die Spinne im Netz von den Fliegen erobert wird.


Wer Bäume pflanzt, liebt sich und andere.


Je schlechter die Straße, desto schöner die Gegend.


Wer sein Geschäft nicht mag, den mag sein Geschäft nicht.


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