Baruch de Benedictus Spinoza

Alle Dinge geschehen aus Notwendigkeit. Es gibt in der Natur kein Gutes und kein Schlechtes.


Alle Ideen sind wahr, insofern sie auf Gott bezogen werden.


Alles, was das Tätigkeitsvermögen unseres Körpers vermehrt oder vermindert, fördert oder hemmt, dessen Idee vermehrt oder vermindert, fördert oder hemmt das Denkvermögen unseres Geistes.


Ängstlichkeit wird dem beigelegt, dessen Begierde eingeschränkt wird durch die Furcht vor einer Gefahr, der sich andere seinesgleichen zu unterziehen wagen.


As long as a man imagines that he cannot do something he will be incapable of doing it.


Auch die Schmeichelei bringt Eintracht hervor, aber durch das häßliche Laster der knechtischen Gesinnung oder durch Unredlichkeit.


Auch fehlt es den Menschen, die Zeit genug haben, nie an Finten, Gesetze zu umgehen.


Bewunderung ist die Vorstellung eines Dinges, in welcher der Geist deshalb versunken bleibt, weil diese besondere Vorstellung keine Verbindung mit den sonstigen Vorstellungen hat.


By God I mean a being absolutely infinite-that is, a substance consisting in infinite attributes, of which each expresses eternal and infinite essentiality.


Ce que nous appelons hasard est le refuge de l'ignorance.


Dank oder Dankbarkeit ist die Begierde oder der Eifer der Liebe, dem wohl zu tun, der uns aus dem gleichen Affekt der Liebe wohl getan hat.


Das Bestreben, dem, den wir hassen, Schlechtes zuzufügen, heißt Zorn. Das Bestreben aber, ein uns zugefügtes Übel wieder zu vergelten, heißt Rachsucht.


Das Bestreben, sich zu erhalten, ist das eigentliche Wesen des Menschen.


Das Denken ist ein Attribut Gottes, oder Gott ist ein denkendes Ding.


Das höchste Gut derjenigen, die den Weg der Tugend gehen, ist allen gemeinsam, und alle können sich gleichermaßen daran erfreuen.


Das Lachen, wie auch der Scherz, ist reine Freude, und ist daher, wofern Übermaß vermieden wird, an sich gut. Fürwahr, nur ein finsterer und trauriger Aberglaube verbietet, sich zu erheitern.


Das Unvermögen eines Menschen, seine Affekte zu zügeln und einzuschränken, nenne ich Knechtschaft.


Das Ziel der Philosophie ist einzig und allein die Wahrheit, das Ziel des Glaubens einzig und allein Gehorsam und Frömmigkeit.


Dasjenige, worum es sich im Leben am meisten handelt und was die Menschen, wie ihre Taten zeigen, als höchstes Gut ansehen, läßt sich auf diese drei zurückführen: nämlich auf Reichtum, Ehre und Sinneslust. Durch diese drei wird der Geist so sehr in Anspruch genommen, daß er an ein anderes Gut nicht denken kann.


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