Christine Brückner

Als Wanderer müssen Frauen sich noch bewähren, da gilt es, sich zu emanzipieren; vorerst hat der Müller des Wanderns Lust für sich allein in Anspruch genommen, die schöne Müllerin ist zuständig für die Forelle nach Müllerin Art, die der Wanderer am Abend verspeist, während ihn die Gefährtin heiter und geistvoll unterhält.


Die Blumen- und Hippie-Mädchen scheinen lieber zu lagern als zu laufen, auf Wanderwegen trifft man sie nicht.


Ein altbewährtes Mittel gegen die eigene Traurigkeit ist es, einen anderen trösten zu müssen.


Meist finde ich auf Reisen nur Plätze, an denen ich begraben sein möchte.


Schweigen ist das einzige Argument, das sich nicht widerlegen läßt.


Will man auf Wanderschaft gehen, dann ist die Wahl des geeigneten Schuhwerks ebenso wichtig wie die Wahl des geeigneten Wandergefährten. Mit beiden muß man sich erst einlaufen, sonst gibt es Blasen an den Füßen oder Blasen an der Seele.


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