Christopher Tafeit

Es ist schon eine seltsame Melancholie die das Leben legitimiert!


Zwischen den Menschen gibt es keine echten Unterschiede. Man kann das eigene Spiegelbild, das Image verzerren und nach seinen eigenen Wunschidealen meißeln. Doch das Echte und Grundlegende ist überall unverfälscht – unangetastet gleich.


Für manche ist das Dasein einfach nicht mehr als ein lebenslanger Minderwertigkeitskomplex!


Alkohol, Nikotin und Drogen – die Leitkultur der Jugend. Doch anstatt sie zu verdammen, sollten die Alten sich vielleicht fragen, warum man es eigentlich ohne all das in der heutigen Welt nicht mehr aushalten kann.


An kalten Nächten Sturm, und Eis und Drang Wo Engelschöre singend streifen Liebesschwüre verewigt unter Zwang. An kalten Tagen Sternenglanz, Mond und Sonnenschein Hört man Vögel genügsam lachen Die Gewissheit lebt, niemals allein. Wo Sonnentau Straßen erhellt, wo der Engel zart flackernd in Gewissheit lebt wo mich nichts außer die Erinnerung an dich hält wo mein Herz beim kleinsten Anblick von dir lachend erbebt. Liebe, krank und dennoch wunderbar fallen deine Worte, still und leise Geht mein Herz mit dem Engel ungewiss auf lange, lange Reise. Doch erloschen ist die blaue Flamme wie kaltes Eis einen umgibt will alles doch nur den Engel sehn den ich, der mich wirklich liebt.


Ich bin der Schuhputzer des Meßdieners in der prunkvollen, atheistischen Kathedrale des Kapitalismus.


Alle beklagen sich über zuwenig Geld, zuwenig Liebe, zuwenig Anerkennung und zuwenig Leben. Seltsam, daß hingegen jeder glaubt über genügend Hirn zu verfügen.


Die weite Welt ist unser Feld Hell herauf ihr Schattenkrieger tiefe Einsicht die hier fehlt leget eure Wünsche nieder auf das Antlitz dieser Welt Fraget nicht ob wir sie kennen fraget nicht was uns beliebt glaubet nicht man kann sie trennen bevor man diese Welten liebt So ist der Anblick starker Glaube als der Sonnensterne sich erwehrt liegt Idealismus nur im Staube bis man fremdes Leben wieder ehrt Mit uns weint ein eigner Götterbote Engelstränen pures Eis wie gefallen’ Engel wirken Tote von denen nur der Himmel weiß Doch der Tränen fremder Liebe auch kaum mehr als blauer Schein feiern Schattenkrieger tausend Siege gehör ich mir und du bist dein Verschließen nicht mehr unsre Räume ein Schattenkrieger braucht kein Geld finden nur lieblich alle Träume von weiter Welt und unserem Feld.


Selbstmörder beweisen eindeutig, daß es nicht die Gravitation sein kann, die uns an diese Erde bindet.


Wenn ein Schmetterling sanft unsere Wange berührt, könnte es auch ein zarter Kuß Gottes sein.


Der Kuß eines Schmetterlings Das Leben ohne Gnade, nur die Nacht hat einen Traum, füllen Realitäten jene Tage, speisen matt erleuchtet diesen Raum. Wo sanfte Tropfen seltsam fließen, weit entfernt aus jenem Reich, wo lachend Engel Tränen vergießen, sind Ängste nur dem Erdboden gleich. Blickend, schweifend, ohne Worte, träumend, suchend, auf dem Meer, sind Freunde Menschen jener Sorte, sind wie Helden in dem Kriegerheer. Doch wo die Ente lügsam beichtet, geht das Wasser seinen Weg, wo das Eise sich erweichet, und der Fluß all meine Sorgen trägt. So schwimmt hinfort in aller Stille, spült es aus, das graue Land, ist Liebe nun mein letzter Wille, in dem Traumschlößchen aus weißem Sand.


Mondsonate Leuchtend Engel, voller Gnade, durch tausend Sterne einer Nacht, liebevoll, so wirkt die Frage, gibt es einen Stern, der für mich wacht? Erhaben scheint ein jeder, der irgendwie an etwas glaubt, bin doch nur ein Sternenjäger, dem die Sehnsucht jeden Schlafe raubt. So halt des Mondes sanfte Wärme, füllt die Nacht mit strahlend Weiß, wandern Blicke in die Ferne, im ewig schweren Schicksalskreis. Dennoch Warten ohne Ende, einsam, stumm und ohne Zeichen, träumen alle von der Wende, soll Lebe nicht dem Hasse weichen. Doch Gefühle leben nicht auf Dauer, sind auch gemäßigt nur für einen Tag, liegt Eiseskälte auf der Lauer, die sich beständig in die Herzen nagt.


Der Zauberer Wäre ich doch ein Zauberer, müßt’ ich nur Handflächen bewegen, und könnt’ alle Probleme, deine Sorgen, sekundenschnell von dieser Erde fegen. Wäre ich doch ein Zauberer, würde wegen Haß hier keine Träne fließen, hätte jeder den Menschen seiner Träume, und würde diese Liebe mit ihm genießen. Wäre ich doch ein Zauberer, müßte keiner jeh den anderen trösten, hätte jeder alle seine Wünsche in den Händen, auch den Perfektesten, auch den Größten. Tausend Wünsche, nur zum Träumen, tausend Träume wären mein, doch der größte meiner Träume, wäre der, ein Zauberer zu sein.


Ideologien sind meist nicht mehr als die räuberischen Freibeuter im Meer meiner gedankenlosen Seele.


Manchmal, wenn ich unter freiem Himmel träume, dann stehle ich mit meinen Fingern alle Farben des Regenbogens und male mit ihnen dein Bild in meine Gedanken…


Dies ist keine vollständige liste der zitate von ©-Christopher-Tafeit. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.