Denise Koschwanez

Ich warte So allein, so einsam, quälende Pein macht mich handzahm. Von Trauer erdrückt, Stück für Stück. In Tränen ertrunken, zu Boden gesunken. Von Dunkelheit bedeckt, kein Licht erweckt. Warte ich hier, komm endlich zu mir


Herbst Bunte Blätter unterm Fuß, Luft erfüllt von Apfelmus. Farbenfroher Waldespracht, in ihr der Winter bald erwacht. Reife Früchte fallen vom Baum, aufgewacht aus ihrem Traum. Die letzte Kastanie fand ihren Weg, bevor der Schnee sich langsam legt. Leicht fliegt das kühle breite Band, das aus dem Himmel wird gesandt. Die Dunkelheit bricht früher ein, weicht ihr der letzte Sonnenschein. Die Welt bekommt ein neues Kleid, spürbar wird das alte Leid. Will sich der höheren Macht entsagen und nach neuen Farben fragen.


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