Deutsches Sprichwort

Fürsten kommen in den Himmel, wenn sie in der Wiege sterben.


Unrecht Gut kommt nicht an den dritten Erben.


Das Maul findet man auch im Finstern.


Edel sei der Mensch, steinreich und gut.


Das Maul ist schnell gefüllt, aber langsam das Auge.


Wer die Gelegenheit versäumt, dem zeigt sie den Rücken.


Wer ein Gesetz gibt, ist selbst daran gebunden.


Freundschaft ist Liebe mit Verstand.


Wer will haben gut Gemach, bleibe unter Dach und Fach.


Wenn man einen Aal am fettesten zu haben glaubt, entschlüpft er.


Die Gerechtigkeit hat lahme Füße.


Wenn der liebe Gott will, schießt’n Besen.


Der Geschmack ist verschieden, dem einen gefällt die Mutter, dem andern die Tochter, und manchem alle beide.


Jeder Gesell will lieber Meister sein.


Gewalt und Zwang hat keinen Fortgang.


Heirat ins Blut, tut selten gut.


Der sitzt im Fegfeuer heiß genug, der mit einem bösen Weib zieht am Pflug.


Was du dem besten Freunde nicht sagst, und auch deinem Weibe nicht, sagst du dem Fremden auf der Straße.


Ja und Nein scheidet die Leute.


Viel Gesetz, viel Übertretung.


Gesagt ist gesagt, man kann’s mit keinem Schwamm auslöschen.


Junge Leute sollten bei alten die Ohren brauchen und nicht das Maul.


Gott gibt keinen Wind, wenn die Schafe geschoren sind.


Wer hoch steht, den sieht man weit.


Hinter dem Gitter, schmeckt auch der Honig bitter.


Es flog ein Gänschen übers Meer und kam als Gickgack wieder her.


Abgeredet vor der Zeit, gibt nachher keinen Streit.


Politisch ist englisch reden und teuflisch meinen.


Ärzte und Juristen sind selten gute Christen.


Alle Gewalt ist Unrecht.


Allein kann niemand freveln.


Aller Anfang ist schwer, doch ohne ihn kein Ende wär‘.


Aller Umfang ist schwer.


Als Christus allein war, versuchte ihn der Teufel.


Alte Leute, alte Ränke Junge Füchse, neue Schwänke.


Alte Röhren tropfen gern


Am anhänglichsten sind schlechte Gewohnheiten.


An Meinen und Glauben bindet man kein Pferd fest.


Anfang bedenkt das Ende.


Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst.


Anfechtung macht gute Christen.


Arbeit hat Gulden, Müßiggang Schulden.


Arbeiter leben von Herren Brot, Herren aber von Arbeiter Not.


Armer Leute Sache gilt nichts.


Armut ist auslagenfrei.


Armut ist keine Schande noch Unehre.


Armut macht Erfindungen, Reichtum benutzt sie.


Arroganz ist eine Mangelkrankheit der Seele.


Auch der beste Gaul stolpert einmal.


Auch im Lamm ist Zorn.


Auch von einem Dummen kann man etwas lernen.


Auf böse Wunden böse Kräuter.


Auf dem Dorfe ist gut predigen.


Auf ein kleines Geschenk darf das Auge so mit Freude sehen, wie du selbst der Sonne für den Schatten dankbar sein sollst.


Auf schnelle Frage gib langsame Antwort.


Augen auf, Kauf ist Kauf.


Außer Landes darf niemand richten.


Bann schadet der Seele und nimmt doch niemand das Leben.


Barmherzigkeit beginnt im eigenen Haus – aber sie sollte nicht auch dort enden.


Barmherzigkeit ist keinem Krämer und keinem Wucherer nütze.


Bau Hoffnung an mit Gebet und Fleiß, säst drein Geduld, bringt´s Ehrenpreis.


Bedecktes Feuer hitzt am meisten.


Bedenke, wage, beharre! Und du wirst vieles im Leben erringen.


Befehl ist der Herren Bitte.


Bei dem Freunde halte still, der dich nur, nicht das Deine will.


Bei drei Dingen lernt man einen Menschen am besten kennen: In der Liebe, beim Spiel und beim Wein.


Bei Glück verlieren wir uns, bei Unglück finden wir uns wieder.


Bei Tisch soll die Freude den Vorsitz führen.


Beim Anblick eines freigiebigen Menschen erhebt sich sogar der schon in den letzten Zügen Liegende von seinem Sterbebett.


Bekennen bricht den Hals.


Bescheidenheit ist eine Zier, doch reicher wirst du nur mit Gier.


Besinnt sich der Bräutigam, besinnt sich auch die Braut.


Besser allein als in böser Gemein´.


Besser gut ausruhen als schlecht arbeiten.


Besser arm und frei, denn ein voller Kragen und eine goldene Kette um den Hals.


Besser der Hut ist verrückt als der Kopf.


Besser ehrlich fliehen, als schändlich fechten.


Besser klein Unrecht gelitten als vor Gericht gestritten.


Besser schnell gestorben als langsam verdorben.


Besser stolz am irdnen Topf als demütig am goldenen Tisch.


Besser wenig mit Liebe als viel mit Fäusten.


Billigkeit ist größer als das Recht.


Bischöfe sollten wissen, daß sie Priester sind, nicht Herren.


Blagen sind Blagen und kriegen Blagen.


Blick erst auf dich, dann richte mich!


Bös Gewissen böser Gast.


Böse Sitten lernt man schnell.


Böses Gewissen verraten die Augen.


Bosheit tut sich selbst den größten Schaden.


Bücke dich lieber dreimal zu viel, als einmal zu wenig.


Christentum vererbt sich nicht.


Christus hat viele Diener, aber wenig Nachfolger.


Christus ist um Geld verraten worden.


Darin liegt ja die große Schwierigkeit des Amtes eines Strafrichters, daß er noch soviel mehr braucht als seine juristische Wissenschaft allein.


Das Amt erlaubt manches, was sonst im Recht verboten ist.


Das Böse glaubt und denkt man gern.


Das Böse wuchert, das Gute durchdringt.


Das Gesicht verrät ihn.


Das Gewissen ist der Menschen Schulbuch.


Das Gewissen ist wie das Kitzeln, manche fürchten es und andere nicht.


Das Glück hilft nur denen, die sich selbst helfen.


Das Glück ist ein Nehmer und ein Geber.


Das größte Unglück ist, glücklich gewesen zu sein.


Das Gute lobt mancher und tut’s nicht, das Böse tut mancher und sagt’s nicht.


Das ist der ärgste Glaube, der nichts glaubt, als was ihm gefällt.


Das Jahr geht weiter, und ehe man sichs versieht, ist für die Tulpen, die man im Herbst nicht gesetzt hat, die Zeit gekommen nicht zu blühen.


Das letzte Hemd hat keine Taschen.


Das liebe Geld kann alles.


Das Lob von tausend Narren wiegt nicht den Tadel eines einzigen klugen Mannes auf.


Das Paradies beginnt bereits auf Erden.


Das Pferd, das den Hafer verdient, bekommt ihn nicht.


Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.


Das Recht gehört ins Gericht.


Das Recht hat eine wächserne Nase.


Das Recht ist viel gelinder als die Richter.


Das Recht ist wohl ein guter Mann, aber nicht immer der Richter.


Das Spiel zeigt den Charakter.


Daß man an Rosen glaubt, das bringt sie zum Blühen.


Daß viele irren, macht den Weg nicht richtig.


Dem Beklagten gilt allzeit das letzte Wort.


Dem Furchtsamen rauschen alle Blätter.


Dem Gesunden fehlt viel, dem Kranken nur eins.


Dem Gewissen kann man keinen Affen drehen.


Dem Weisen schmecken die Dinge so, wie sie sind.


Dem Zorn geht die Reue auf Socken nach.


Demüter Mensch, hoffärtiger Abt.


Demut, diese schöne Tugend, ehrt das Alter und die Jugend.


Den Baum biegt man, solange er noch eine Rute ist.


Den Freund strafe heimlich, lobe ihn öffentlich.


Den Kranken ärgert die Fliege an der Wand.


Den Mann nimmt man beim Wort, den Ochsen bei den Hörnern.


Der Anfang ist heiß, das Mittel lau, das Ende gar kalt.


Der Bauer glaubt nur seinem Vater.


Der Bauer ist immer im nächsten Jahr reich.


Der Bedürfnislose ist König.


Der eine hat Genuß, der andre hat Verdruß.


Der eine pflanzt den Baum, der andere ißt die Pflaum.


Der einzelne wäre einsichtiger, würde er nicht in der Masse laufen.


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.


Der Feinde Fehler soll man kennen, Aber sie nicht andern nennen.


Der Fleiß bringt Brot und die Faulheit Not.


Der Fresser liebt die Fresser nicht.


Der Fürsprech ist der Ritter des Rechts.


Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist teuer.


Der Geizige muß Hunger leiden, weil der Teufel den Schlüssel zum Geldkasten hat.


Der Gerechte muß viel leiden.


Der geschickteste Ackermann macht einmal eine krumme Furche.


Der Herren Sünde, der Bauern Buße.


Der ist kein Mensch, der nicht eine Ader vom Narren hat.


Der Kaiser kann, was unser ist, verschenken.


Der König liebt den Verrat, nicht den Verräter.


Der König sitzt an Gottes Statt.


Der Mildtätige gibt sich reich, der Geizige nimmt sich arm.


Der Neutrale wird von oben begossen und von unten versengt.


Der schwerste Schritt, ist der über die Schwelle.


Der Sieger kann gut Frieden schließen.


Der Stein, der viel gerührt wird, bemoost nicht.


Der Teufel lauert hinter dem Kreuze.


Der Tod und das Kloster geben nichts zurück.


Der Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder den Vater.


Der Zorn beherrscht nur schwache Leute.


Der Zorn läßt den Menschen nicht alt werden.


Der Zorn wirft blinde Junge.


Des Brot ich eß, des Lied ich sing.


Absicht ist die Seele der Tat.


Die Alten ehre stets, du bleibst nicht ewig Kind. Sie waren, wie du bist, und du wirst sein, was sie sind.


Die Bauern jauchzen erst, wenn sie heimgehen.


Die einzige Tochter sollst du freien, den einzigen Sohn sollst du scheuen.


Die erste Frau scheuert die Bank, die zweite setzt sich drauf.


Die erste Liebe und der Mai gehen selten ohne Frost vorbei.


Die Frau kann mehr mit der Schürze aus dem Haus tragen, als der Mann mit dem Erntewagen einfährt.


Das Glück ist kleinlich, das Unglück nicht.


Die Gewaltigen handeln mit Geld, die Schwachen mit Recht.


Die Herrscher wechseln nie, es wechseln nur die Namen.


Die Hoffnung ist das Seil, daran wir uns alle zu Tode ziehen.


Die Hoffnung ist ein süßes Leiden.


Die Jugend ist ein schöner, aber kurzer Traum.


Die Klugheit des Fuchses besteht zu fünfzig Prozent aus der Dummheit der Hühner.


Die kommende Zeit ist nicht mehr dein eigen als die vergangene.


Die Länge trägt die Last.


Die Liebe im Haus und der Wein im Kopf lassen sich nicht vertuschen.


Die meisten Kinder würden viel früher schreiben lernen, wenn sie ihre Hausaufgaben auf frischem Beton machen dürften.


Die Menschen sind des Herrgotts Spielkarten.


Die Menschen sind wie die Schnecken, die bei gutem Wetter aus ihrer Schale hervorkriechen und sich bei schlechter Witterung darin zurückziehen.


Die Mönche verneigen sich nicht vor dem Abt, sondern vor seinen Schüsseln.


Die Schönheit eines Mannes ist sein Verstand und der Verstand einer Frau ist ihre Schönheit.


Die Selbsterkenntnis beginnt genau an dem Punkt, an dem wir für einen Mißerfolg nicht andere, sondern uns selbst verantwortlich machen.


Die Sonne bringt Wärme und das Licht, aber Schatten, den bringt sie nicht.


Die Spritzen kommen, wenn das Haus abgebrannt ist.


Die Untreue ist gegen alle Menschen mißtrauisch.


Die Unzufriedenheit ist die unscheinbarste, aber fleißigste Gehilfin des Teufels.


Die viel anfangen, enden wenig.


Die Welt ist eine Insel, darinnen vier Festungen sind: Goldberg, Neideck, Hohenzorn und Haderwick.


Die Würde des Menschen ist unfaßbar.


Die Zeit des Heranwachsens ist eine Zeit rascher Veränderungen. Zwischen zwölf und siebzehn altern die Eltern um mindestens zwanzig Jahre.


Die Zeit weilt, eilt, teilt und heilt.


Die Zunge ist der falscheste Zeuge des Herzens.


Die Zweige sind selten besser als der Stamm.


Dreierlei Leuten muß man ihre freie Meinung lassen: Herren, Kindern, Narren.


Dreimal ist Bubenrecht.


Drum prüfe, wer sich ewig schindet, ob sich nicht noch was Bess’res findet.


Du arme Gerechtigkeit, liegst im Bett und hast kein Kleid.


Du darfst alles essen, aber nicht alles wissen.


Du kommst oder nicht, das Recht geht seinen Gang.


Dummheit ist auch eine Gabe Gottes, aber man sollte sie nicht mißbrauchen.


Durch Gerechtigkeit muß das Land bestehen, durch Unrecht wird es ganz vergehen.


Durch Geschenke kommt manches Weib Zu Schand an ihrem eignen Leib.


Durch Sagen und Weitersagen wird ein Geheimnis durch die Stadt getragen.


Durst macht aus Wasser Wein.


Eh man sich regt wird überlegt!


Ehre, Glaub´ und Augen vertragen keinen Spaß.


Ehrlich währt am längsten.


Ein alter Irrtum ist immer beliebter als eine neue Wahrheit.


Ein aufrichtiges Donnerwetter ist besser als ein falsches Vaterunser.


Ein bescheidenes Pferd taugt nicht zum Wettlauf.


Ein Bett darf nicht alles sagen, was es weiß.


Ein blindes Huhn findet auch wohl ein Korn.


Ein Buch ist wie ein dicker Brief an einen guten Freund.


Ein dürres Blatt kann schon ein böses Gewissen erschrecken.


Ein Einsamer ist entweder ein Tier oder ein Engel.


Ein einziges Kind gerät selten.


Ein Fremder bringt sein Recht mit sich.


Ein Freund in der Not, Ein Freund im Tod, Ein Freund im Rücken. Das sind drei starke Brücken.


Ein Freund ist besser nahe bei, als in der Ferne zwei oder drei.


Ein Friede ist besser als zehn Victorien.


Ein guter Tag fängt morgens an.


Ein gutes Wort richtet mehr aus als ein Fähnlein Landsknechte.


Ein gutes Wort und sanfter Regen dringen überall durch.


Ein heidnisches Pfand ist besser als ein christliches Versprechen.


Ein Heute ist besser als zehn Morgen.


Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat.


Ein Mensch mit bewältigtem Pflichtenkreis und gutem Gewissen gleicht einem geordneten Hause mit aufgeräumtem Keller.


Ein Müßiggänger kostet mehr als zehn Arbeiter.


Ein Pferd vertritt sich, ein Mensch verspricht sich.


Ein Schwert hält das andere in der Scheide.


Besser einen Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.


Ein Staat ohne Recht ist wie ein Leib ohne Seele.


Eine Frage steht frei.


Eine Hand voll Geld ist besser als beide Hände voller Ratschläge.


Eine Katze, die einen Kanarienvogel gefressen hat, kann deshalb noch nicht singen.


Eine Sünde heckt, deckt und weckt die andere.


Einem faulen Bauern ist kein Pflug gut genug.


Einsam sein macht stark, vereinsamt sein drückt nieder.


Einsamkeit ist die Schule der Weisheit.


Er ist mein eigen, ich mag ihn sieden oder braten.


Erbarmen heißt verarmen.


Erfahrung ist die Mutter der Wissenschaft.


Erfahrung ist ein Arzt, der erst nach der Krankheit kommt.


Erfahrung ist ein langer Weg und eine teure Schule.


Erfahrung ist etwas, das man immer bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.


Erfahrung tut mehr als Wort und Lehr.


Erhoffe das Beste und sei gefaßt auf das Schlimmste.


Erst besinn’s, dann beginn’s.


Erst wissen, dann wägen, dann wagen.


Es gibt viele Esel, die keine Säcke tragen.


Es ist besser ein halbes Ei als eine ledige Schale.


Was nützt dem die Zahnbürste, der keine Zähne hat.


Es ist besser, zweien zu nützen, als hundert zu gefallen.


Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich zu freuen.


Es ist keine Kunst eine gute, sondern eine böse Sache zu gewinnen.


Es ist leicht ein Werk zu kritisieren; aber es ist schwer es zu würdigen.


Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen.


Lehre bildet Geister; doch Übung macht den Meister.


Es ist weise, sich dem Schicksal zu unterwerfen.


Es läuft kein Fluß den Berg hinauf.


Es lautet aller Meister Lehr: Man gewinnt durch Güte mehr.


Es lebe der geprüfte Freund, bei dem sich Wort und Tat vereint.


Es lenzt nicht, ehe es gewintert hat.


Es muß ein guter Freund sein, der einen vor Schaden warnt.


Es sind keine echten Meister, die alles und alle meistern wollen.


Es sind nicht alles Freunde, die uns anlachen.


Es sind nicht in allen Muscheln Perlen, aber man muß sie alle durchsuchen.


Es sind nur drei treue Weiber gewesen, die eine ist aus der Welt geloffen, die andere ist im Bad ersoffen und die dritte sucht man noch.


Es tut dem Menschen gut, wenn ihm ab und zu die Luft wegbleibt, wenn er mit offenem Mund und großen Augen dasteht wie ein Kind.


Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.


Flüchtig Mann, schuldig Mann.


Frage nicht, was andre machen, acht auf dein eignen Sachen.


Freie Sprache, freie Antwort.


Freien geht vor Tanzen, sagte das Mädchen und nahm den Lahmen.


Freien und backen gerät nicht immer.


Freiheit geht über Silber und Gold.


Fremder Trost ist gut; besser eigner Mut.


Fresser werden nicht geboren, Fresser werden erzogen.


Freude und Leid sind Eheleut.


Freude und Leide sind nahe Nachbarn.


Wo du nicht bist, Herr Organist, da schweigen alle Pfeifen! (gemeint ist Geld)


Friede düngt den Acker.


Friede nur so lange währt, als dein Nachbar ihn begehrt.


Fröhlichkeit setzt Zufriedenheit voraus.


Für den Fleißigen hat die Woche sieben Heute, für den Faulen sieben Morgen.


Für eigene Fehler sind wir Maulwürfe, für fremde Luchse.


Für Geld und gute Worte kann man alles haben.


Für unsere Bequemlichkeit ist uns nichts zu anstrengend.


Fürsten haben lange Hände und viele Ohren.


Furcht blendet den Richter.


Furcht vor Kritik und Verlangen nach Lob sind ein Zeichen von Schwäche.


Gaben blenden weiser Leute Augen.


Gegen den Wind beweist sich die Freundschaft.


Gegen Kanonen gilt das Recht nicht.


Die Gier wird niemals satt, bis sie das Maul voll Erde hat.


Geld allein macht nicht glücklich.


Geld, das stumm ist, macht recht, was krumm ist.


Geld ist die Losung.


Geld regiert die Welt.


Geld schließt auch die Hölle auf.


Geld vor, Recht nach.


Geld wird nicht gehenkt.


Geldsüchtig wassersüchtig.


Gelegenheit macht Diebe.


Gemüt ohne Kopf macht bald zum Tropf.


Gerechte tun das Rechte nicht.


Geredet ist geredet, man kann’s mit keinem Schwamm auswischen.


Gerichtet bleibt, wo einmal gerichtet ist.


Geschehenes hat keine Umkehr.


Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.


Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat.


Gewalt führt die Kuh nicht in den Stall.


Gewalt, Geld und Gunst, schwächen Recht, Ehr und Kunst.


Gewalt macht schnellen Vertrag.


Gewalt und Lügen nicht lange trügen.


Gewitter reinigen die Luft.


Gezwungene Liebe und gemalte Wangen dauern nicht.


Glück hat Tück.


Glück läßt sich finden, behalten ist Kunst.


Glück und Gras, wie bald wächst das.


Glück und Unglück tragen einander auf dem Rücken.


Glück und Unglück wandern auf einem Steig.


Glücklich ist nur, wer glücklich macht.


Gott läßt zwar sinken, aber nicht ertrinken.


Große Freuden sprengen kleine Herzen.


Große Herren, große Fehler.


Großer Lärm macht keine Hochzeit.


Gut Gespräch kürzt den Weg.


Gut Recht bedarf guter Hilfe.


Gute Freunde findet man nicht am Wege.


Gute Freunde kommen ungebeten.


Gute Geschäftsleute und große Ärzte geben ihre Rezepte nicht an Pfuscher.


Guter Anfang ist halbe Arbeit.


Guter Name ist schönes Heiratsgut.


Guter Wille und gute Tat sind die Eltern des Glücks.


Hab einen Pfennig lieb wie vier, fehlts dir´s an Wein so trinke Bier.


Haben Ehleut einen Sinn, So ist das Unglück selbst Gewinn.


Hart Schneuzen macht blutige Nasen.


Hast du Gewalt, so richte recht, Gott ist dein Herr und du sein Knecht.


Hat der Bauer Geld, hat’s die ganze Welt.


Herren und Heilige gehen über alles.


Herrschsucht ist mißglücktes Führertum.


Herzlosigkeit ist der schlimmste Herzfehler.


Heute gekrönt, morgen verhöhnt.


Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.


Hochmut liebt Demut – nämlich bei den anderen.


Höflichkeit glättet Runzeln.


Hoffnung ist die beste Arznei.


Hoffnung ist die beste Musik für den Kummer.


Hoher Baum fängt viel Wind.


Hüte dich vor einem Mann, der im Zorne lächeln kann.


Hundert Jahre Unrecht ist keine Stunde Recht.


Hundert Schafe, von einem Löwen geführt, sind gefährlicher als hundert Löwen, von einem Schaf geführt.


Ihrer drei werden nicht verstehen: der Bettler, der Schuldner und das Kind.


Im Becher ersaufen mehr Leute als im Bach.


Immer nur müssen, ist genauso schlimm wie nie dürfen.


In der Bärenhöhle sucht man nicht nach Honig.


In der Ehe muß jede Frau einige Dinge lernen, die sie schon kann.


In der Welt ein Heim, ein Heim in der Welt.


In der Wut tut niemand gut.


In geborgten Dingen liegt kein Segen!


In jeder Freude ist ein Tropfen Wermut.


Ins Paradies der Musik wegen; in die Hölle der angenehmen Unterhaltung wegen.


Irren ist männlich.


Ist der Reichtum verloren, ist nichts verloren; ist die Gesundheit verloren, ist etwas verloren; ist die Persönlichkeit verloren, ist alles verloren.


Jähzornige Leute sind treue Leute.


Je älter der Adel, je morscher der Baum


Je fetter der Floh, desto magerer der Hund.


Je frommer der Christ, je größer das Kreuz.


Je länger eine gute Geige gespielt wird, desto schöner ist ihr Ton.


Je länger, je lieber.


Je mehr Gesetz, je weniger Recht.


Je näher dem Kloster, desto ärmer die Bauern.


Jeder Abel hat seinen Kain.


Jeder ist schuld, seine eigene Tat zu büßen und zu bessern.


Jeder kehre den Schnee vor seiner Tür und kümmere sich nicht um das Eis, das auf dem Dach des Nachbarn liegt.


Jeder trägt seinen Schalk im Busen.


Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.


Jedes Ämtlein hat sein Schlämplein.


Jung gelehrt – alt geehrt.


Jung gewohnt, alt getan.


Alt zu werden und jung zu bleiben ist das höchste Gut.


Junge Studenten wissen im ersten Jahr alles, im zweiten zweifeln sie, im dritten fangen sie an zu lernen.


Kaiserliche Majestät bringt das Geleit mit sich.


Kein Geschäft kommt zustande, wenn man nicht selber eine Idee dazu beisteuert.


Kein Mensch ist ohne Aber.


Kein Pfaffe gibt ein Opfer wieder.


Kein Schnupfen ist so schlimm wie der eigene.


Kein Unglück ist so groß, Es hat ein Glück im Schoß.


Keine Größe ohne Blöße.


Keine Regel ohne Ausnahme.


Kinder achten mehr darauf, was Eltern tun, als was sie sagen.


Kinder haben Lachen und Weinen in einem Sack.


Kinder, Schweine und Hühner sind nie satt.


Kinder tun erst dem Arm weh, dann dem Herzen.


Kindeshand ist bald gefüllt, Kindeszorn ist bald gestillt.


Kirchengut hat Adlersklauen.


Kirchengut hat eiserne Zähne.


Kleine Diebe hängt man, große läßt man laufen.


Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.


Kleine Kinder, kleine Sorgen; große Kinder, große Sorgen.


Kleine Kinder treten der Mutter auf die Kleider, große aufs Herz.


Kommt der Wolf zur Herde und der Dieb zum Eide, so haben gewonnen beide.


Kommt die Macht, so fällt das Recht in Acht.


Krebse man nicht gerne ißt, wenn ein R im Monat ist.


Lachen ist die beste Medizin.


Landleute heiraten nach Land, Edelleute nach Stand, Hofleute nach Welt, Kaufleute nach Geld.


Laß dich in keinen Kompromiß, du verlierst die Sach’, das ist gewiß.


Lebe dein Leben so, daß du dein Tagebuch nicht zu verstecken brauchst.


Leid ist ohne Neid.


Lernen hat bittere Wurzel, aber es trägt süße Frucht!


Liebe kommt der Bitte zuvor.


Liebe und Singen läßt sich nicht zwingen.


Lieber den Anker verlieren als das ganze Schiff.


Liebeszorn ist neuer Liebeszunder.


Lügen haben kurze Beine.


Mache dich klein, aber nicht gemein.


Machtwort kann Recht nicht brechen.


Männer verschweigen fremde, Weiber eigene Geheimnisse.


Magst du andre nicht verletzen, lern’ in andre dich versetzen.


Man deutet ein Recht mit dem anderen.


Man entgeht wohl der Strafe, nicht aber dem Gewissen.


Man glaubt einem Auge mehr als zwei Ohren.


Man mag alles bereuen, außer Frühaufstehn und früh anfangen.


Man muß mit zwei Ohren hören!


Man schlägt sieben Teufel hinein, wenn man einen herausschlagen will.


Man sieht dir auf den Kragen, aber nicht in den Magen.


Man soll das Unglück nicht ernster nehmen als das Glück.


Man soll nicht aus einer Kanne trinken und nach einer anderen schielen.


Man soll nicht mehr trinken, als man mit Gewalt runterbringen kann.


Man soll niemand mit doppelter Rute züchtigen.


Man soll um eines Baumes willen nicht den ganzen Wald roden.


Man sollte keinen Senf von sich geben, wenn man dazu nicht die passenden Würstchen liefern kann.


Man tut keinem Alten unrecht, wenn man ihm das Abendbrot stiehlt.


Mancher hat nur zwei Hände, eine zum Nehmen und eine zum Behalten. Die zum Geben fehlt ihm.


Mancher vergißt nur deshalb seine Pflichten, weil er stets an seine Rechte denkt.


Mancher wollte Maler werden, und bracht’s zum Pinsel nur auf Erden.


Manches ist besser gepfiffen als gesagt.


Meinen ist Zweifel.


Meinungsfreiheit ist so wichtig, daß man sie nach Möglichkeit nicht anwendet, um sie nicht zu gefährden.


Mische dich nicht in fremde Händel.


Mischt der Zufall die Karten, so verliert der Verstand das Spiel.


Mißtrauen ist besser als Zutrauen.


Mit dem heiligen Petrus ist gut handeln.


Mit dem Tode wettet man dem Richter und büßt dem Kläger.


Mit den Hühnern schlafengehn, aufstehn, wenn die Hähne krähn.


Mit der Peitsche treibt man den Hunger nicht aus.


Mit einer Hand voll Gewalt kommt man weiter als mit einem Sack voll Recht.


Mit einer jungen Frau und altem Wein fehlt es selten an Gästen.


Mit Gewalt kann man nicht mal einen Floh fangen.


Mit Harren und Hoffen hat’s mancher getroffen.


Mit Kindern muß man spielen, solange man sie noch hat.


Mönchsgewissen und Eselsrücken tragen alles, was man ihnen aufladet.


Morgenstunde ist aller Laster Anfang, Müßiggang hat Gold im Mund.


Müßiggang ist aller Laster Anfang.


Müßiggang ist des Teufels Ruhebank.


Müßiggang macht den Körper krank.


Nach einer alten Redensart beginnt eine Schlägerei erst mit dem zweiten Hieb.


Nachdem ein Ding geschehen ist, sind alle Gräben voll Weisheit.


Nachfreude ist besser als Vorfreude.


Narren lassen sich keine grauen Haare wachsen.


Neben dem Schiff ist gut schwimmen.


Neuer König, neue Gesetze.


Neuer Landtag, neue Steuer.


Nicht das Maß der Zeit entscheidet, wohl aber das Maß des Glücks.


Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.


Niemand soll zwei Strafen zahlen von einer Sache.


Nirgends tut der Zweifel so weh Als in der Liebe und in der Eh’.


Not macht erfinderisch.


Not macht erfinderisch – Liebe auch.


Nur wer sich selbst beherrscht kann herrschen.


Oft fühlt sich leicht auf dem Rücken an, was das Gewissen leicht trägt.


Ohne Worte lernt man die Leute am besten kennen.


Ordnung ist das halbe Leben.


Pfaffen und Pilgrime geben keinen Zoll.


Quer durch geht nicht allemal an.


Rache bleibt nicht lange ungerächt.


Rast ich, so rost ich.


Recht ist Friedensstifter unter Brüdern.


Recht ist gesetzt, damit es kein Machtwort breche.


Recht ist weder eng noch weit.


Rede was dir gefällt, und du wirst hören, was dir nicht gefällt.


Redet Geld, so schweigt die Welt.


Redlich währt am längsten – Mogeln geht schneller.


Sag eine Lüge, so hörst du die Wahrheit.


Schadenfreude ist die reinste Freude.


Schlagen ist kein Recht.


Schon an der Suppe erkennt man die Hausfrau.


Schon im Knaben zeigt sich an, was er einst leisten wird als Mann.


Schreien löscht das Feuer nicht.


Schuld tötet den Mann.


Scheiden bringt Leiden, Wiederkehr Freuden.


Seine Pflicht nie versäumen ist mehr als große Dinge träumen.


Seinen Kohl zieht mancher mit mehr Sorgfalt auf als seinen Buben.


Sich legen bringt Segen.


Sitzend muß man ein Urteil finden.


So geht das in der Welt: Der eine hat den Beutel, der andere das Geld.


So weit die Flur geht, soweit geht auch das Gericht.


Solange der Fuhrmann nicht umgeworfen hat, versteht er das Fahren nicht.


Spaß muß Schafszähne haben, keine Hundezähne.


Stille Wasser sind tief.


Strenges Recht ist oft das größte Unrecht.


Strenges Recht verlangt viel Milde.


Such dir deine Frau nicht beim Tanzen, sondern bei der Arbeit.


Treue Diener findet man nicht auf dem Markt.


Treue ist ein seltner Gast, Halt ihn fest, wenn du ihn hast.


Treue Weiber und weiße Sperlinge sind seltene Vögel.


Treuem Diener spart Gott den Dank zusammen.


Tue getrost Böses, aber hoffe dann nicht auf Besserung.


Tugend muß man achten, Untugend kann man lieben.


Unbilliger Frieden ist besser, als gerechter Krieg.


Ungebetner Gast ist meistens schwere Last.


Ungleiche Schüsseln machen schiele Augen.


Unglück feiert nicht.


Unkraut verweht nicht.


Unnütze Hände melken den Ochsen.


Unter dem Wasser ist Hunger, unter dem Schnee Brot.


Veilchen wachsen auch im Unkraut.


Verbannte leben von Hoffnung.


Verbranntes Kind scheut das Feuer.


Vergleichen und Vertragen ist besser als Zanken und Klagen.


Verlaß dich nicht auf dein’ Gewalt!


Verletzen ist leicht, heilen schwer.


Viel Essen, viel Krankheit.


Viel Fleiß und wenig Gewissen machen den Beutel voll.


Viel lesen und nicht durchschauen ist viel essen und übel verdauen.


Viel Wissen macht oft ein weites Gewissen.


Viele tun wohl, was einer allein unterließe.


Vorm Beginnen, sich besinnen, Macht gewinnen.


Während immer zwei zanken um ein Ei, steckt’s der Dritte bei.


Wär’ eine Sache noch so krumm, man biegt mit Gold sie um und um.


Wann das Kind aus der Mutter kommt, erblüht im Wald schon der Baum für seinen Sarg.


Was der Henker erreichen kann, ist sein.


Was die Frau erspart, ist so gut, als was der Mann erwirbt.


Was du hast im Haus, das plaudere nicht vor andern aus.


Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!


Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.


Was einer will verschwiegen haben, Das muß er seinem Weib nicht sagen; Es wäre bei ihr so verschlossen, Als hätt´ er Wasser in ein Sieb gegossen.


Was im Herzen brennt, man im Gesicht erkennt.


Was Mäulchen nascht, muß Leibchen büßen.


Was man einem treuen Diener gibt, ist alles zuwenig, was man einem untreuen gibt, alles zuviel.


Was man erschafft mit fleißigen Händen, soll man mehren und nicht verschwenden.


Was man fürchtet glaubt man leicht.


Was man nicht greifen kann, muß man glauben.


Was man nicht im Kopf hat, muß man in den Beinen haben.


Was man nicht sieht, das will man nicht haben.


Was man wünscht, das glaubt man gern.


Was nützt es, wenn wir rennen, uns aber auf dem falschen Weg befinden?


Was sein muß, muß sein.


Was sich paart, das dreit sich gern.


Was sich zweiet, das dreiet sich gern.


Was sie nicht will, das ich ihr tu, das füg ich einer andern zu.


Was übrig läßt Christus holt sich der Fiskus.


Was weiland hieß die deutsche Treu, Ist mit der alten Zeit vorbei!


Was zuerst ins Faß kommt, danach schmeckt es immer.


Wasser in Frieden ist besser als Wein in Zank.


Weil das Unglück nicht überall sein kann, gibt es für manche Menschen bisweilen eine glückliche Stunde.


Wein, Weiber und hohe Würden ändern den ganzen Menschen.


Weisen Kindern ist man Feind.


Wem das Glück die Hand reicht, dem schlägt es gern die Beine weg.


Wem man zweimal gibt, der fordert.


Wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen.


Wenig regieren macht guten Frieden.


Wenn der Abt die Würfel auflegt, dürfen die Brüder spielen.


Wenn der Böse schläft, wiegt ihn der Teufel.


Wenn der Fürst einen Apfel braucht, nehmen die Diener den ganzen Baum.


Wenn der Kaiser stirbt, setzt sich der König in den Sattel.


Wenn die Geistlichen reisen, so regnet es.


Wenn du haderst um ein Schwein, nimm eine Wurst und laß es sein.


Wenn es der Dritte weiß, so weiß es die Welt.


Wenn Gewalt kommt, ist Recht tot.


Wenn Gott ein Volk strafen will, dann schenkt er ihm einen dummen Herrn.


Wenn Gott erhören will, so legen alle Heiligen die Hände an die Leiter.


Wenn ich gewann der Bösen Huld, So trag ich irgendeine Schuld.


Wenn man den Streit mit Wein begießt, so richtet man mehr aus als durch einen Prozeß.


Wenn man die Kinder nicht eher lieben kann, ehe sie es verdienen, sie müßten verderben.


Wenn man die Wahrheit mit Recht nicht finden kann, muß man sie finden mit Gottesurteil.


Wenn man mit Leugnen würde davonkommen, niemand würde gehangen.


Wenn man sich daran gewöhnt hat, die Mängel seines Lebens zu pflegen, wachsen sie zu Riesen heran.


Wenn man unter die Hunde wirft, den es trifft, der schreiet.


Wenn zwei beieinanderstehn, Pflegt’s über Dritte herzugehn.


Wer allein zankt, zankt nicht lange.


Wer auf dem Eis läuft, zeigt sich nicht weise!


Wer auf Schuhe hofft, die er erben soll, muß barfuß laufen.


Wer aufwärts will, muß aufwärts blicken.


Fürchte, die dich fürchten.


Wer borgt, verkauft seine Freiheit.


Wer das Kleine nicht ehrt, ist des Großen nicht wert.


Wer das Recht beugt, bricht es.


Wer dem Altar dient, muß vom Altar leben.


Wer den Armen gibt, leihet dem Herrn.


Wer den Glauben hat, kann so gut auf dem Ofen backen wie drin.


Wer den Sieg behält, der hat Recht.


Wer die Harfe nicht spielen kann, greife nicht hinein.


Wer die Jugend für sich hat, dem gehört die Zeit.


Wer die Kirche hat, hat auch den Kirchhof.


Wer das Gebet flieht, der flieht das Gute überhaupt.


Wer heute wohl rudert, soll morgen mitfahren.


Wer die Welt will rücken, der lerne hübsch sich bücken.


Wer eine Leiter hinaufsteigen will, muß bei der untersten Sprosse anfangen.


Wer im Glashaus sitzt, sollte sich im Dunkeln ausziehen.


Wer ins Unrecht fällt, zahlt die Kosten.


Wer kauft, was er nicht braucht, muß, was er braucht, verkaufen.


Wer keine Kinder hat, weiß nicht warum er lebt.


Wer keinen Fehler hat, sollte im Grabe liegen.


Wer keinen Freund hat, wird des Lebens bald satt.


Wer leicht zürnt, sündigt leicht.


Wer mich einmal betrügt, der tut mir unrecht. Wer mich nochmals betrügt, der tut mir recht.


Wer mit der Hoffnung fährt, hat die Armut zum Kutscher.


Wer mit will Essen, der soll auch mit arbeiten.


Wer nicht alt werden will, der muß sich jung hängen.


Wer nicht fragen kann, kann nichts lernen.


Wer nicht gefehlt, hat nicht gelebt.


Wer nicht ins Wasser geht, kann auch nicht schwimmen lernen.


Wer nicht tun kann, was die Leute verdrießt, ist kein rechter Schulz.


Wer nichts Gutes tut, tut schon Böses genug.


Wer nichts hat, dem ist nicht Rat, Wenn er nur noch Hoffnung hat.


Wer nichts tut, sündigt schon genug.


Wer niemals anfängt, wird auch nie etwas zustande bringen.


Wer Nutzen sät, wird Nutzen ernten.


Wer ohne Freund lebt, lebt nur halb.


Wer ohne Kinder lebt, der weiß von keinem Leide, Wer ohne Kinder stirbt, der weiß von keiner Freude.


Wer Rosen bricht, die Finger sticht.


Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler.


Wer sich ein Haar krümmen läßt, dem krümmt man bald schon den Rücken.


Wer sich nicht bessern will, den soll der Henker in die Schule nehmen.


Wer sich nicht kann wehren, wird sich nicht lang nähren.


Wer sich über der anderen Glück freut, dem blüht sein eigenes.


Wer sich zum Schaf macht, wird vom Wolf gefressen.


Wer über ein Ding nicht springen kann, muß darunter hinwegkriechen.


Wer Unglück haben soll, stolpert im Grase, fällt auf den Rücken und bricht sich die Nase.


Wer von der Hoffnung lebt, tanzt ohne Musik.


Wer zeitig feiern will, muß fleißig arbeiten.


Wer zu freundlich ist, der hat betrogen oder will betrügen.


Wer zürnt, dem reiche kein Messer.


Wer zuletzt lacht, lacht am besten.


Wer zuviel haben will, dem wird zu wenig.


Wer Zwietracht säet, arbeitet für des Teufels Scheuer.


Wer’s allen recht will machen, bleibt ein Narr in allen Sachen.


Wider Gewohnheit, wider Wahrheit und wider Gewalt ist bös fechten.


Willkür bricht Stadtrecht, Stadtrecht bricht Landrecht, Landrecht bricht gemeines Recht.


Willst du beneidet sein, Freu’ dich deines Glücks allein.


Willst du deine Kinder zu unglücklichen Erwachsenen machen, so erfülle ihnen jeden Wunsch.


Willst du lange leben und bleiben gesund, so iß wie die Katze und trink wie der Hund.


Willst du suchen die Wahrheit auf, Geh nur die Zweifels-Straß‘ hinauf.


Wissen macht bescheiden.


Wissen ohne Gewissen ist Tand.


Witz findet, Humor erfindet.


Wo der Kaiser hinkommt, da steht ihm das Recht offen.


Wo der Pflug hingeht, da geht auch der Zehnt hin.


Wo der Pflug vom Rost zerfressen, wird sehr wenig Korn gegessen.


Wo die Natur aufhört, fängt der Unsinn an.


Wo du hörstest hohe Schwüre, steht die Lüge vor der Türe.


Wo eine liebe Frau im Haus, Dort lacht die Freude zum Fenster raus.


Wo einmal gerichtet ist, ist danach immer gerichtet.


Wo es an Gründen fehlt, gebraucht man die Fäuste.


Wo Geld ist, da ist der Teufel, und wo keines ist, da ist er zweimal.


Wo Gericht, da Frieden.


Wo Gewalt Herr ist, da hat das Recht keine Gewalt.


Wo Gewalt Herr ist, da ist Gerechtigkeit Knecht.


Wo Glück aufgeht, geht die Demut unter.


Wo Gott nicht erhören will, da ziehen auch die Heiligen keinen Strang an.


Wo Liebe fehlt, erblickt man alle Fehler.


Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren.


Wo viele Gesetze, da viele Laster.


Wohlleb hat das Spinnrad nicht erfunden.


Zeige mir was du liest, und ich sage dir wer du bist.


Zeige niemandem, daß deine Nerven straff gespannt wie Saiten sind, sonst findet sich jemand, der darauf spielt.


Zeit ist des Zornes Arznei.


Zorn ist der Stachel zu großen Taten.


Zorn ist ein Mann, Sanftmut eine Frau.


Zufrieden sein wandelt Wasser in Wein.


Zufriedenheit geht über Reichtum.


Zum Lernen ist niemand zu alt.


Zum Müßiggänger gehört hoher Zins und hoher Galgen.


Zuviel ist bitter, und wenn es lauter Honig wäre.


Zuviel ist ungesund.


Zuviel Pflege tötet das Kind.


Zuviel zerreißt den Sack.


Zwang hält nicht lang.


Zwei Hunde an einem Knochen, zwei Hähne auf dem Mist bleiben selten ohne Zwist.


Zweifel hat viel Deckmantel.


Zweifel macht den Berg, den der Glaube versetzen kann.


Zwischen Freude und Leid ist die Brücke nicht breit.


Zwist unter Liebesleuten Hat nicht viel zu bedeuten.


Besser Lob verdienen, als Lob erhalten.


Neutral will auf Eiern gehen und keines zerbrechen.


Besser schlichten als richten.


Die Geschenk’ der Feind Sind nicht gut gemeint.


Mach es wie die Sonnenuhr: zähl die heitren Stunden nur!


Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg.


Je später der Abend, desto schöner die Gäste.


Wo Verdacht einkehrt, nimmt die Ruhe Abschied.


Heiliger St. Florian verschon’ mein Haus, zünd’ andre an.


Wer sich fürchtet, der lauf in die Kirche.


Süßer Wein gibt sauren Essig.


Kleine Glöckchen klingen auch.


Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker.


Die Tugend adelt mehr als das Geblüt.


Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.


Advokaten und Soldaten sind des Teufels Spielkameraden.


Wer schläft allein, bleibt lange kalt, Zwei wärmen einander bald.


Achte nicht bloß auf das, was andere tun, sondern auch auf das, was sie unterlassen.


Alte Wunde blutet leicht.


Ein guter Amboß fürchtet keinen Hammer.


Die beste Amme ersetzt keine Mutter.


Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.


An den Federn erkennt man den Vogel.


An den Scherben erkennt man den Topf.


An Gottes Segen ist alles gelegen.


Wozu der Mensch Lust hat, dazu hat er auch Andacht.


Andere Zeiten – andere Sitten.


Wer sich auf andere verläßt, der ist verlassen.


Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser.


Der Angriff ist die beste Verteidigung.


Zeit hätte man wohl genug, wenn man sie nur wohl anlegte.


Auf gute Anrede folgt guter Bescheid.


Wie wir die Arbeit anschauen, so schaut uns die Arbeit wieder an.


Ansehen kostet nichts.


Arbeit hat bittere Wurzel aber süße Frucht.


Wo Arbeit das Haus bewacht, kann Armut nicht rein.


Einem faulen Arbeiter ist jeder Hammer zu schwer.


Wie einer ißt, so arbeitet er.


Der Unmäßigen Gott ist der Bauch.


Gott gibt’s den Seinen im Schlafe.


Arm oder reich, vor Gott sind alle gleich.


Danken kostet nichts, und gefällt Gott und den Menschen wohl.


Dem Fleißigen hilft Gott.


Jeder für sich, Gott für uns alle!


Zu Gott hinken die Leute, zum Teufel laufen sie.


Der erste Betrug ist ärger als der letzte.


Der ärgste Feind ist in uns selber.


Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf.


Besser arm in Ehren als reich in Schanden.


Immer ist es besser versuchen, als viel reden.


Wenn das Aug nicht sehen will, so helfen weder Licht noch Brill.


Unglück sitzt nicht immer vor armer Leute Tür.


Armut ist des Reichtums Hand und Fuß.


Armut schändet nicht.


Faulheit ist der Schlüssel zur Armut.


Was aus Armut geschieht, soll man leicht vergeben.


Fressen und Saufen macht die Ärzte reich.


Auch der Löwe muß sich vor Mücken wehren.


Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.


Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.


Auf einen Hieb fällt kein Baum.


Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt.


Luftschlösser lassen sich leicht aufbauen, aber schwer niederreißen.


Einem willigen Knecht soll man nicht zuviel aufbürden.


Einfälle sind besser als Ausfälle.


Den Nackten kann man nicht ausziehen.


Wer “A” sagt, muß auch “B” sagen.


Viele Bächlein ergeben einen Bach.


Selbst getan ist bald getan.


Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.


Wer einen Bauern betrügen will, muß einen Bauern mitbringen.


Einen alten Baum versetzt man nicht.


Alte Bäume lassen sich nicht biegen.


Wer zuerst zugreift, behält.


Bei tauben Ohren ist jede Predigt verloren.


Beim Trunk und beim Zorn, erkennt man den Tor’n.


Beim Wein geht die Zunge auf Stelzen.


Ein gutes Beispiel ist der beste Lehrmeister.


Den letzten beißen die Hunde.


Wer nichts verlangt, bekommt nichts.


Bekümmert Herz treibt selten Scherz.


Besser freundlich versagen als unwillig gewähren.


Besser mit Schaden als mit Schanden klug werden.


Besser nachgeben als zu Schaden kommen.


Besser offener Feind als zweideutiger Freund.


Besser von vielem nichts wissen, als alles besser wissen.


Besser weichen als die Schlacht verlieren.


Besser zu früh als zu spät.


Etwas ist besser als nichts.


Das Teuerste ist nicht immer das Beste.


Die ersten Gedanken sind die besten.


Kurze Besuche verlängern die Freundschaft.


Wenn’s geschehen ist, läßt sich nichts mehr dran verderben.


Geiz und Bettelsack sind bodenlos.


Junge Schlemmer – alte Bettler.


Bier auf Wein, das laß sein! Wein auf Bier, das rat’ ich dir!


Worte sind der Seele Bild.


Bitten ist lang, befehlen kurz.


Eine glückliche Mutter ist für die Kinder lehrreicher als hundert Lehrbücher über Erziehung.


Der Vorwurf ist durch seine Häufigkeit eine der wirksamsten Waffen des Teufels.


Blinde Rache, schlimme Sache!


Wenn der Blinde den Lahmen trägt, so kommen beide fort.


Unter den Blinden ist der Einäugige König.


Stiche, die nicht bluten, tun weher als andere.


Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden.


Hunger macht saure Bohnen süß.


Bös’ Gerücht nimmt immer zu, gut’ Gerücht kommt schnell zur Ruh’.


Böses läßt sich leicht verrichten, aber nicht so leicht wieder schlichten.


Üble Botschaft kommt immer zu früh.


Aus dem kleinsten Funken wird oft der größte Brand.


Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.


Des einen Tod, des andern Brot.


Salz und Brot macht Wangen rot.


Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.


Wer sich gern bückt, dem tut der Rücken nicht weh.


Kleiner Verdruß bringt oft großen Genuß.


Schmutzige Arbeit, blankes Geld.


Es ist nicht alles froh, was lacht.


Eine Mutter ist soviel wert wie hundert Schulmeister.


Hochzeit im Mai ist der Tod dabei.


Hindernisse sind dazu da, überwunden zu werden.


Bevor du weißt, was Leben heißt, ist die Hälfte weg zumeist.


Je mehr man den Rettich salzt, desto weniger beißt er.


Raum ist in der kleinsten Kammer für den größten Katzenjammer.


Erst schmeicheln, dann kratzen, das schickt sich für Katzen.


Steter Tropfen näßt das Bein.


Gleiches Unglück macht Freundschaft.


Der Geist der Dummen ist die Bosheit.


Betrachte immer die helle Seite der Dinge! Und wenn sie keine haben, dann reibe die dunkle, bis sie glänzt.


Wer “A” sagt, muß auch “schloch” sagen.


Die Liebe tut viel, aber mehr noch das Geld.


Daheim bin ich König.


Was du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank.


Dankbarkeit ist dünn gesät.


Das ist die beste Wissenschaft, die gute Menschen schafft.


Den Hungrigen ist nicht gut predigen.


Glauben ist leichter als denken.


Kein größerer Dieb als der Schlaf: Er raubt uns das halbe Leben.


Temperament ist ein vorzüglicher Diener, doch ein gefährlicher Herrscher.


Der Dilettant will mehr als zehn Künstler können.


Aller guten Dinge sind drei. Der Angeklagte mußte dreimal vorgeladen werden, ehe er in seiner Anwesenheit verurteilt werden konnte; “Din” bedeutete ursprünglich (Thing) Gerichtsversammlung


Soviel Dörfer, soviel Sitten.


Zertritt den Dorn nur, wenn du Schuhe trägst.


Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.


Wer lange droht, macht dich nicht tot.


Eine rechte Dummheit ist immer noch mehr wert, als eine falsche Weisheit.


Wenn du glaubst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her.


Gezwungene Ehe – des Herzens Wehe!


Ehen werden im Himmel geschlossen.


Ehre dein Amt, damit dein Amt dich ehrt!


Es fällt keine Eiche auf den ersten Streich.


Eigenlob stinkt.


Eigener Herd ist Goldes wert.


Ein Narr kann mehr fragen, als sieben Weise beantworten können.


Mit Zank und Streit kommt man nicht weit.


Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Aufgabe gering.


Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der Süße umso besser.


Einigkeit macht stark.


Gute Haushaltung macht kleines Einkommen groß.


Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen.


Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis.


Besser sparsam leben, als im Elend verderben.


Ungeratene Kinder sind Nägel zu der Eltern Sarg.


Ende gut, alles gut.


Das Glück ist ein Heuschober, rupfe davon, so hast du.


Züchtigen, aber nicht entehren!


Schneller Entschluß bringt oft Verdruß.


Im Trüben ist gut fischen, aber auch gut entwischen.


Der Erben Tränen sind ein verdecktes Lachen.


Auf Erden lebt kein Menschenkind, an dem man keinen Makel find’t.


Man kann die Wahrheit drücken, aber nicht erdrücken.


Am vielen Fragen erkennt man den Narren.


Wer hängen soll, ersäuft nicht.


Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.


Erst die Last, dann die Rast.


Übermut tut selten gut.


Ein Deut Mutterwitz ist weit besser, als ein ganzes Pfund Schulwissen.


Man darf nur anderen die Wahrheit sagen, wenn man sie selbst ertragen kann.


Es führen viele Wege in die Hölle, aber keiner heraus.


Es gehen viele Freunde in ein kleines Haus.


Es ist nicht alles Gold, was glänzt.


Es weiß niemand besser, wo ihn der Schuh drückt, als der ihn trägt.


Den Esel meint man, den Sack schlägt man.


Wo sich der Esel einmal stößt, da stößt er sich nie wieder.


Jugend und verlorene Zeit kommt nicht wieder in Ewigkeit.


Müßige Mädchen spinnen schlimme Fädchen.


Alle Fäden in der Hand halten.


Besser schlecht fahren als stolz laufen.


Wer sacht fährt, kommt auch an.


Ein alter Fuchs ist schwer zu fangen.


Neuen Freunden und altem Faß ist nicht wohl zu trauen.


Unmaß sprengt das Faß.


Faule Schäfer haben gute Hunde.


Nach Faulheit folgt Krankheit.


Mancher will fliegen, ehe er Federn hat.


Versöhnter Feindschaft und geflickter Freundschaft ist wenig zu trauen.


Ein guter Feldherr ist so gut wie eine halbe Armee.


Einem Ochsen kann man nur einmal das Fell über die Ohren ziehen.


Auf des Nachbars Feld steht das Korn besser.


Mit Gold ist jede Festung zu erobern.


Der Liebe und dem Feuer muß man beizeiten wehren.


Gebranntes Kind scheut das Feuer.


Wer den kleinen Finger gibt, dem nimmt man die ganze Hand.


Fische fängt man mit Angeln, Leute mit Worten.


Fleiß ist des Glückes Vater.


Ohne Fleiß kein Preis.


Wo Verstand und Herz zugleich sich regen, bringt der Fleiß Erstaunliches zuwegen.


Fleißige Schüler machen fleißige Lehrer.


Dem fleißigen Hamster schadet der Winter nichts.


In der Not frißt der Teufel Fliegen.


Die schlechten Nachrichten haben Flügel.


Fragen macht klug.


Das Fragen kostet kein Geld.


Wer fragt, der lernt.


Gib einer Frau zehn gute Ratschläge: Sie befolgt den elften.


Frauen und Geld regieren die Welt.


Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht.


Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die beiden besten Ärzte.


Es sind nicht alle fromm, die in die Kirche gehen.


Wer den Fuchs fangen will, muß mit den Hühnern aufstehen.


Man muß bisweilen fünf gerade sein lassen.


Der Pflug am Morgen macht die besten Furchen.


Williger Sinn macht leichte Füße.


Alles Gute kommt von oben.


Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.


Das Gedächtnis ist eine gute Tasche; aber sie zerreißt, wenn man zuviel hineinstopft.


Wo gehobelt wird, da fallen Späne.


Wenn der Wolf alt wird,dann reiten ihn die Krähen.


Die Feder regiert das Schwert.


Amt bringt Samt.


Bei jungen Pfaffen beichten die Weiber am liebsten.


Amt ohne Sold macht Diebe.


Das Amt macht wohl satt, aber nicht klug.


Der Mensch ist eher geboren als der Amtmann.


Die Ämter sind Gottes, aber die Amtsleute des Teufels.


In einer Sache kann man nicht zwei Ämter führen.


Dem Satten schmeckt das Beste nicht.


Altes Brot ist nicht hart. Kein Brot, das ist hart!


Alt werden, das ist Gottes Gunst. Jung bleiben, das ist Lebenskunst.


Allen Menschen recht getan, ist ein Kunst, die niemand kann.


Keiner kann nichts und keiner kann alles.


Den Brunnen schätzt man erst, wenn er kein Wasser mehr gibt.


Das Geld liegt auf der Straße.


Doppelt genäht hält gut.


Wer einen Hinkenden verspotten will, muß selber gerade sein.


Jung gefreit hat niemand gereut.


Der alte Freund sei nicht geschmäht, Man weiß nicht, wie der neue gerät.


Die Wahrheit hat ein schönes Gesicht, aber zerrissene Kleider.


Gestrenge Herren regieren nicht lange.


Des einen Schaden ist des anderen Gewinn.


Allzeit gewinnen macht verdächtlich; allzeit verlieren macht verächtlich.


Wer sich selbst überwindet, der gewinnt.


Wer wagt, gewinnt.


Wie gewonnen, so zerronnen.


Gib blind, nimm sehend.


Verdacht ist der Freundschaft Gift.


Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren.


Die Tage folgen einander wohl, aber sie gleichen sich nicht.


Glück im Spiel – Unglück in der Liebe.


Der hat gut tanzen, dem das Glück aufspielt.


Der Weise trägt das Glück bei sich.


Am Großtun erkennt man die Kleinen.


Heiraten ist gut, aber nicht heiraten ist besser.


Gute Ware lobt sich selbst.


Wenn das Pferd tot ist, kommt der Hafer zu spät.


Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten.


An schmutzigen Händen bleibt viel hängen.


Handwerk hat goldenen Boden.


Klappern gehört zum Handwerk.


Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.


Viele Hunde sind des Hasen Tod.


Sparsamkeit und Fleiß macht Häuser groß.


Rechnen hilft haushalten.


Häuslicher Streit gehört nicht auf die Straße.


Wer den Heller nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.


Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.


Ein räudiges Schaf steckt die ganze Herde an.


Komm ich heut nicht, komm ich morgen!


Der Neid gönnt dem Teufel nicht die Hitze in der Hölle.


Laß nicht nach, so kommst du hoch.


Wer hoch steigt, fällt tief.


Die Hölle und der Argwohn werden nimmer satt.


Alte Bienen geben wenig Honig.


Der Horcher an der Wand hört seine eigne Schand.


Kommt man über den Hund, so kommt man auch über den Schwanz.


Zufriedenheit wohnt mehr in Hütten als in Palästen.


Wer sich leiten läßt, geht nicht irre.


Es ist der meiste Streit um Ja und Nein, um Mein und Dein.


Das Jahr hat ein weites Maul und einen großen Magen.


Jammer füllt keine Kammer.


Der Tod ist ein stiller Mann, aber er bezwingt jeden.


Was man jung lernt, das bleibt.


Der Tod hat keinen Kalender.


Wer will, was er kann, fängt nichts vergeblich an.


Lerne was, so kannst du was.


Die Katze läßt das Mausen nicht.


Vögel, die früh singen, holt abends die Katze.


Wenn die Katze fort ist, tanzen die Mäuse.


Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied.


Eine goldene Wiege ist nicht immer eine gute Kinderstube.


Wo kein Kläger, da kein Richter.


Wer sich unter die Kleie mengt, den fressen die Schweine.


Kleinvieh macht auch Mist.


Ein Mönch ist nirgends besser aufgehoben als im Kloster.


Ein guter Koch ist ein guter Arzt.


Jedes Ding will seine Ursache haben.


Der ist ein kluger Mann, der sich in Menschen schicken kann.


Der Klügere gibt nach.


Narren sagen, was die Klugen denken.


Umgang mit Leuten macht klug.


Lesen bildet ungemein.


Samt am Kragen Hunger im Magen.


Wenn man den Narren zum Markte schickt, freut sich der Krämer.


Im Kruge kommen mehr um als im Kriege.


Nicht jede Kugel trifft.


Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch was dazu.


Wer die Kunst nicht übt, verliert sie bald.


Wohl schweigen ist die größere Kunst als wohl reden.


Armut ist aller Künste Stiefmutter.


Der Kuß ist billig, die Träne teuer.


Lange Qual ist bitterer Tod.


Die Langeweile ist die Not derer, die keine Not kennen.


Man soll das eine tun und das andere nicht lassen.


Armut ist verhaßt, Reichtum oft eine Last.


Aus Neigungen werden Tugenden und Laster.


Wenn man kleine Laster nicht straft, so wachsen die großen.


Leb’, als wolltest du täglich sterben, schaff’, als wolltest du ewig leben.


Wie man den Karren schmiert, so läuft er.


Von Luft kann man nicht leben.


Warm ist das Leben, kalt ist der Tod.


Arbeit ist des Lebens Würze.


Weise Sprüche, gute Lehren soll man tun und nicht bloß hören.


Anderer Fehler sind gute Lehrer.


Lehrjahre sind keine Herrenjahre.


Klag niemand dein Leid so wird es nicht breit.


Mütter tragen ihre Kinder durch den Morgen; Kinder sollen ihre Mütter durch den Abend tragen.


Wer den Aal hält beim Schwanz, dem bleibt er weder halb noch ganz.


Wer einen Aal fangen will, macht erst das Wasser trübe.


Kein greulicher Aas denn von Menschen.


Abends putzt sich des Kuhhirten Frau.


Es möchte mancher beißen, wenn er nur Zähne hätte.


Der kleinste Fisch kann so gut schwimmen wie der größte Hecht.


Warte auf das Glück, aber vergiß nicht, ihm die Türen zu öffnen.


Das schlechteste Rad am Karren macht den größten Lärm.


Man muß die Ernte nicht schon verkaufen, wenn die Saat erst schießt.


Wo ein Anfang ist, muß auch ein Ende sein.


Das Glück ist ein Rindvieh und sucht seines gleichen.


Willst du einem Menschen Gutes tun, tue es, solange er lebt.


Meist beginnt man nicht seine Gesundheit zu erhalten, sondern das, was davon übrig geblieben ist.


Eine Ehe ohne Kinder ist eine Welt ohne Sonne.


Die Freude des Reichen ist sein Reichtum, die des Armen sind seine Kinder.


Wenn einer nicht weiß, wo links und rechts ist, wie soll er dann geradeaus wissen?


Kein Medikament ersetzt ein Lächeln.


Alle, die das Glück ernten wollen, haben leere Scheuern.


Der Acker der Faulheit steckt voller Disteln.


Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.


Menschen, die nie etwas falsch machen, bringen auch nie etwas richtig Gutes zuwege.


Wer gesund ist, hat Hoffnung; und wer Hoffnung hat, hat alles.


Gutes kommt mit trägem Schritte, Unheil stürzt auf uns herab; langsam baut sich eine Hütte, und wie schnell sich gräbt ein Grab.


Alte Liebe und alte Brände glimmen leicht wieder auf.


Anerkennung ist der Sauerstoff für menschliche Beziehungen.


Auf dem Weg durchs Leben kann man den Wind nicht immer im Rücken haben.


Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt wie aus großen.


Glück erwirbt Freunde, Unglück bewährt sie.


Humor ist die Medizin, die am wenigsten kostet und am sichersten hilft.


Gast und Fisch bleiben kaum drei Tage frisch.


Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht.


Verwandte sollten so fern voneinander wohnen, daß sie einander nicht auf die Haustüre schauen können.


Aller Anfang ist schwer, sagte der Spitzbube – da stahl er zuerst einen Amboß.


Vergessen ist oft schwerer als sich zu erinnern.


Dem klügsten Fischer entwischt ein Aal.


Ehre kann man sich nicht borgen, für Ehre muß man selber sorgen.


Willst du was gelten, mache dich selten!


Aberglaube ist keine Wissenschaft.


Es ist nicht alle Tage Sonntag.


Sonntagswetter spikt der Freitag vor.


Der Honig ist nicht weit vom Stachel.


Die aufgehende Sonne hat mehr Anbeter als die untergehende.


Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat. Säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit.


Die Eiche wäre nicht so stark, wenn es keine Stürme gäbe.


Erhalten ist schwerer als erwerben.


Wer nicht in den Himmel will, braucht keine Predigt.


Gesundheit ist leichter verloren als wiedergewonnen.


Besser zweimal fragen, als einmal fehl gehen.


Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen!


Alle Sünden kann man verzeihen, nur die Dummheit nicht!


Je mehr Einsicht, desto mehr Nachsicht.


Komplexe Probleme haben oft eine Lösung die verständlich, einfach und unkompliziert ist.- Und zumeist falsch.


Laßt Blumen sprechen!


Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.


Überlegen macht überlegen.


Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Erst wäg’s, dann wag’s. Erst denk’s, dann sag’s.


Wohltun und nicht freundlich sein reicht ein Brot und macht’s zum Stein.


An einem geschenkten Gaul ist immer etwas faul.


Das Leben liebt das Gleichgewicht.


Verzeihen ist die beste Rache.


Glaube nicht alles, was du hörst, liebe nicht alles, was du siehst, rede nicht alles, was du weißt.


Wo deine Gaben liegen, da liegen deine Aufgaben.


Wer sich fürchtet, pfeift nachts besonders laut im Wald.


Wer einen großen Sprung machen will, muß einige Schritte zurückgehen.


Auf viele Feiertage folgt selten ein guter Werktag.


Einen bitteren Schluck sollte man nicht auf mehrere Gläser verteilen.


Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist immer noch stark genug, dir zu schaden.


Wer die besten Früchte ernten will, muß auf den Baum steigen. Wem die verbeulten genügen, der wartet darauf, daß sie herunterfallen.


Man weiß nicht, was man an der Heimat hat, bis man in die Ferne kommt.


Gesundheit und froher Mut, das ist des Menschen höchstes Gut.


Kleine Sorgen machen viele Worte, große sind stumm.


Die Reichen haben die Medizin, die Armen die Gesundheit.


Was man zu lang bedenkt, das wird bedenklich.


Wer die Treppe scheuert muß von oben anfangen.


Wer sich in die Bar begibt, fällt darin um!


Wahltag ist Zahltag.


Wahrheit gibt kurzen Bescheid, Lüge macht viel Redens.


Die Wahrheit kann gedrückt, aber nicht unterdrückt werden.


Zum Begräbnis der Wahrheit gehören viele Schaufeln.


Wissenschaft ist ein guter Wanderstab.


Warte nie, bis du Zeit hast!


Was dem Herzen gefällt, das suchen die Augen.


Was der Nüchterne denkt, redet der Volle.


Was man nicht gern tut, soll man zuerst tun.


Wat mut, dat mut!


Was sich liebt, das neckt sich.


Was zu viel ist, ist zu viel.


Wasser hat keine Balken.


Der gerade Weg ist der beste.


Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.


Alle Wege führen nach Rom.


Dieselbe Glocke läutet zu Gewitter und Hochzeit.


Es führen viele Wege in die Hölle.


Scheiden und Meiden tut weh.


Wer über die Weiber schimpft, hat sie zu lieb gehabt.


Gute Belohnung macht willige Arbeiter.


Der ist nicht ganz weise, der einmal ein Narr sein kann.


Also geht es in der Welt, der eine steigt, der andre fällt.


Viele Wenig machen ein Viel.


Wenn Arbeit so leicht wäre, so tät’s der Bürgermeister selbst.


Wer das wenigste weiß, hat oft das meiste zu sagen.


Wenn die Not am größten, dann ist Gottes Hilfe am nächsten.


Wer bauen will, muß zwei Pfennige für einen rechnen.


Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.


Wer nur den Stock fürchtet, kann nur mit dem Stock regiert werden.


Wer den Teufel ins Schiff nimmt, muß ihn auch hinüberfahren.


Wer die Wahl hat, hat die Qual.


Wer einen zur Ader lassen will, der muß ihn auch verbinden können.


Wer eine schöne Schwester hat, bekommt leicht einen Schwager.


Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.


Wer im Rohr sitzt, hat gut Pfeifen schneiden.


Wer langsam geht, kommt auch zum Ziel.


Wer nichts hat, verliert nichts.


Wer schreit, hat Unrecht.


Wer unverschämt ist, der kommt am weitesten.


Wer Verdienst hat, spricht nicht davon.


Bei gutem Wetter kann jeder Steuermann sein.


Ein Nein zur rechten Zeit erspart viel Widerwärtigkeit.


Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen.


Wie die Arbeit, so der Lohn.


Wie die Bezahlung, so die Arbeit.


Die Wiege ist dem Menschen das ruhigste Bett.


Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.


Das ist der Wind für meine Segel.


Fehlt es an Wind, so greife zum Ruder.


Wo Rauch ist, muß auch Feuer sein.


Wo Verstand ist, da braucht es nicht viele Worte.


Ein schlechtes Schaf, das mit dem Wolf spazieren geht.


Aus kleinem Wort kommt oft großer Zank.


Höfliche Worte machen die Zähne nicht stumpf.


Man braucht viele Worte, um eins zurückzunehmen.


Würde bringt Bürde.


Durch Würfel, Kart’ und Kann’, wird mancher zum armen Mann.


Vornehme Schuldner – schlechte Zahler.


Spare in der Zeit, so hast du in der Not.


Gold’ner Zaum macht’s Pferd nicht besser.


Der Letzte zahlt die Zeche.


Zeit gewonnen, viel gewonnen. Zeit verloren, viel verloren.


Wer nicht kommt zu rechten Zeit, muß nehmen, was übrig bleibt.


Keine Feindschaft hält ewig.


Gescheite Hähne frißt der Fuchs auch.


Wer andern eine Grube gräbt, ist meistens Bauarbeiter.


Wer am meisten jammert, fühlt sich oft am wohlsten.


Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.


Wer an die Liebe seiner Erben glaubt, dem ist wohl aller Witz geraubt.


Ich bin ein angesehener Mensch, sagte der Dieb, als er am Schandpfahl stand.


Eigenlob stimmt!


Nur selten wird eine Hochzeit gemacht, daß dabei nicht eine neue erdacht.


Wer zu weit geht, hat die Orientierung verloren.


Wenn man sich selbst besiegen will, darf man sich nicht aus dem Weg gehen.


Alter Wein und junge Weiber sind die besten Zeitvertreiber.


Die Wahrheit ist ein selten Kraut, noch seltener, wer es gut verdaut.


Hunde, die bellen, beißen nicht!


Jedes Schäflein ist gern bei seinesgleichen.


Das gute Auskommen mit einem Menschen, ohne den man nicht auszukommen glaubt, verlangt Anpassungsfähigkeit und große Geduld.


Wer das Wenn erstiegen, sieht das Aber liegen.


Was der Narr im Kopf hat, hat er auch auf der Zunge.


Geduld in allen Dingen führt sicher zum Gelingen.


Der Apfel fällt nicht weit vom Roß.


Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum.


Junge Krieger – alte Kriecher.


Umstände verändern die Sache.


Lorbeer macht nicht satt: besser, wer Kartoffeln hat.


Der Tod und die Kirche geben nichts zurück.


Eine Höflichkeit ist der anderen wert.


Küsse keck das holde Weib und drück es fest an deinen Leib. Denn das gibt Glück und hohen Mut, sofern sie züchtig ist und gut.


Wer das Maul verbrannt hat, blaset die Suppe.


Gut gekaut ist halb verdaut.


Das ist ein schlimmer Koch, der erst den Löffel sucht, wenn der Topf überläuft.


Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muß essen, was übrig bleibt.


Das Grün vom eignen Myrtenstrauch gehört – wie einst – zum Hochzeitsbrauch.


Wo kein Harnisch ist, da ist auch keine Ritter.


Besser stumm als dumm.


Unter Schwätzern ist der Schweiger der Klügste.


Wo die Pflicht gebeut zu sprechen, Da ist Schweigen ein Verbrechen.


Findet sich niemand, dich zu loben, so lobe dich selbst.


Glück im Herzen und im Haus macht reicher als der beste Schmaus.


Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig, ist beschwerlich, allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andere ist vergnüglich.


Das Werk geht vorwärts wie eine Laus auf einer Teertonne.


Altem Diener und altem Hunde trieft kein Fett vom Munde.


Es zog schon mancher ein Füllen auf, das ihn später ans Schienbein schlug.


Ist die Gefahr vorüber, wird der Heilige ausgelacht.


Undank ist der Welten Lohn.


Wer im Glashaus sitzt, hat immer frische Gurken.


Die beste Lebensregel ist: Nutz deine Zeit, weil jung du bist!


Denke nichts, was nicht alle Leute wissen dürfen, rede nichts, was nicht alle Leute hören dürfen, tue nichts, was nicht alle Leute sehen dürfen.


Wäre lügen so schwer wie Steine tragen, so würde jeder die Wahrheit sagen.


Dankbar sein bricht niemand ein Bein.


Einen Kuß kann man abwischen, aber das Feuer im Herzen nicht löschen.


Wem andere Dank schulden, der hat einen schönen Schatz.


Selbsterkenntnis ist der schnellste Weg zur Depression.


Hitzig ist nicht witzig.


Man muß dem Hobel nicht zuviel Eisen geben.


Eine Hochzeit macht die andere.


Nach der Hochzeit erkennt man des Weibes Bosheit.


Hochzeitgehen ist ein’ Ehr’, macht den Beutel aber leer.


Hochzeit haben ist besser als Tote begraben.


Die Luft bläht die Sackpfeifen auf und Hoffart den Narren.


Höflichkeit und Treue bringt nimmer Reue.


Wer auf Hoffnung traut, hat auf Eis gebaut.


In Hoffnung schweben macht süßes Leben.


Hohl bis auf die Fußsohl.


Hohn für Lohn, Stank für Dank.


In die Hölle ist es überall gleich weit.


Nicht jedes Holz gibt einen Bolz.


Jedes Holz hat seinen Wurm.


Krummes Holz brennt so gut wie gerades.


Nicht aus jedem Holz kann man Pfeifen schneiden.


Das Holz ist gut, wenn es nur zum rechten Zimmermann kommt.


Aus Holz macht man große und kleine Heilige.


Auf ein hölzernes Geschirr gehört ein hölzerner Deckel.


Wäre Holzhauen ein Orden, wär nicht so mancher Mönch geworden.


Wer sich zum Honig macht, den benaschen die Fliegen.


Es ist zu gewinnen – wie Honig von Wespen.


Wer den Pfennig nicht ehrt, krümmt sich beizeiten.


Man kann nicht Fuchs und Hase zugleich sein.


Aus zu großer Vorsicht nimm nicht zu große Rücksicht.


Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.


Arbeit’ gern und sei nicht faul, Gebratenes fliegt nicht ins Maul.


Es ist ein gut Ding um den Tod, er hilft uns ja aus aller Not.


Willst du den Himmel gewiß haben, so tauge etwas für die Erde!


Der beste Prediger ist die Zeit.


Erspartes Geld wird hochgeacht’ mit Pump man weiter Schulden macht.


Gut gefrühstückt, spürt man den ganzen Tag. Gut geschlachtet, das ganze Jahr. Gut geheiratet, das ganze Leben.


Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten aber sehr.


Stärke wächst im Geduldgarten.


Halb und halb entschlossen ist bald ganz verdrossen.


Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg.


Es sind mehr Narren als Menschen auf der Welt.


Argwohn ist kein Beweis.


Alte Liebe rostet nicht, sie trocknet aus.


Das ABC macht das meiste Weh.


Wer das ABC recht kann, hat die schwerste Arbeit getan.


Lesen und nicht zu verstehen ist pflügen und nicht säen.


Fluchen lernt sich leichter als lesen.


Je mehr man liest, je mehr lernt man.


Lesen und nicht zu verstehen ist halbes Müßiggehen.


Wer nicht liest, der lebt nicht.


Lesen und nichts verstehen, Schaffen und nichts davon sehen, Lieben und nicht genießen, das möchte den Teufel verdrießen.


Eine Lüge schleppt zehn andre nach.


Es ist keine Lüge, sie findet ihr Mäntlein.


Es gehen viele Lügen in einen Sack.


Ferne Reisen, große Lügen.


Großen Herren, Fremden und Alten pflegt man Lüge für gut zu halten.


Hätt’ ihn die erste Lüge erstickt, er wäre längst tot.


Oktoberhimmel voller Sterne hat warme Öfen gerne.


Ob etwas billig oder teuer ist, hängt davon ab, ob man es kaufen oder verkaufen möchte.


Anstatt zu klagen, daß die Rosen Dornen haben, Freude sollst du haben, daß der Dornstrauch Rosen trägt!


Sterben und Erben bringen viel Kummer.


Hörensagen ist halb gelogen.


Sehen geht vor Hörensagen.


Allzu gute Worte haben wenig Glaubens.


Auf schöne Worte ist nicht zu bauen.


Mancher hat das Herz auf der Zunge.


Ein Lehrer ist besser als zwei Bücher.


Es studieren nicht alle, die Bücher tragen.


Neue Bücher, neue Lehre.


Das Gerücht ist blind, aber es läuft schneller als der Wind.


Bücher fressen und nicht käuen macht ungesund.


Bücher geben keine Handgriffe.


Bücher machen Narren und Weise.


Ein gutes Buch lobt sich selbst.


Eine gute Ausrede ist drei Batzen wert.


Ein schlechter Schütze, der keine Ausrede hat.


Was ist der Titel ohne Mittel.


Kurze Briefe, viel Glaubens; lange Briefe, wenig Glaubens.


Viel Bücher, viel Irrtum.


Wer Bücher kauft und nicht liest, bei Tische sitzt und nicht ißt, auf die Jagd geht und nicht schießt, der ist ein Narr, daß ihr’s wißt.


Wer ein gutes Buch verliert, verliert einen Schatz.


Wer lernen will ohne Buch, schöpft mit einem Siebe Wasser in einen Krug.


Kein Buch so schlecht, es steckt was Gutes drin.


Sieben alte Bücher hecken leicht ein neues aus.


Wer die Buchstaben nicht kennt, kann auch durch die Brille nicht lesen.


Dichten bringt mehr Ehre als Nähre.


Mündchen, was sagst du, Herzchen, was denkst du?


Viel Mundwerk, wenig Handwerk.


Einsamkeit ist die Zufluchtsstätte der Geistreichen und die Folterkammer der Geistesarmen.


Bete, als hülfe kein Arbeiten. Arbeite als hülfe kein Beten.


Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz.


Wo verkauft wird, da wird gelogen.


Zwei können den Dritten an den Galgen lügen.


Das Glück ist geschwätzig.


Je leerer der Kopf, desto geschwätziger die Zunge.


Ein geschwätziger Mensch tröstet sich schnell.


Der Satte mag nicht wissen, wie es dem Hungrigen zumute ist.


Zur Rache eine Schnecke, zur Wohltat ein Vogel.


Denken darf man alles, aber nicht sagen.


Sagen und tun ist zweierlei.


Wein ist ein kühner Redner.


Ein weiser Spruch ist ein Freund in Gefahr.


Worte tun’s nicht.


Meinen liegt nicht weit von lügen.


Mit Lügen und Listen füllt man Kasten und Kisten.


Ohrenbläser lügen gern.


Viel reden, viel lügen.


Vom Hören lernt man lügen.


Hat man erst den Stall, kommt man auch zur Kuh.


Wer Lust zu tauschen hat, hat Lust zu täuschen.


Das ist fürwahr ein kluger Mann, der seinen Geck verbergen kann.


Taube Nüsse und eitle Herrn klappern, aber han kein’ Kern.


Um einen blinden Mann zu führen, schlagen sich zehn Weiber.


Wer bei den Frauen keine Gunst hat, kann sich leicht der Keuschheit rühmen.


Wer sich nicht abbürsten läßt, den muß man abstreicheln.


Neue Freunde zu erhalten, breche niemals mit den alten.


Ehrlich ist, wer seine Faulheit nicht für Müdigkeit ausgibt.


Ein Angler muß wissen, wann er ziehen soll.


Erholung tut Leib und Seele wohl.


Die Dummen werden nicht alle.


Ein Unglück kommt selten allein.


Besser ein gesunder Bauer als ein kranker Kaiser.


Der Raupe wegen muß man den Baum nicht umlegen.


Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab.


Unkraut braucht man nicht zu begießen, es wächst über Nacht.


Beharrlichkeit überwindet alles.


Bär und Büffel können keinen Fuchs fangen.


Bei großem Gewinn ist großer Betrug.


Beinahe ist noch nicht halb.


Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt.


Das einzelne Schaf ist in Gefahr vor dem Wolf.


Das Gleiche sucht sich, das Rechte findet sich.


Das Herz lügt nicht.


Verschweige, was du tun willst, so kommt dir niemand dazwischen.


Man muß sich strecken nach den Decken.


Dem Habenichts kann auch der Teufel nichts stehlen.


Den Schuldigen schreckt eine Maus.


Den Tauben ist gut predigen.


Was ich denk’ und tu’, trau’ ich auch andern zu.


Ein Denker ist kein Schwätzer.


Der eine klopft auf den Busch, der andere fängt den Vogel.


Der Elster wird wohl auch ein Ei gestohlen.


Der Ertrinkende klammert sich am Strohhalm fest.


Der Hehler ist schlimmer als der Stehler.


Der Hinkende ist unter den Einbeinigen der König.


Der ist reich, des Reichtum niemand weiß.


Wirst du irgendwo gut aufgenommen, mußt du nicht gleich wiederkommen.


Der Mensch verschläft viel Ungemach.


Der Müßiggang bringt Schand’ und Not, der Fleiß hingegen Ehr’ und Brot.


Der Pfaff’ liebt seine Herde, doch die Schafe mehr als die Widder.


Der Selbsthelfer ist der beste Nothelfer.


Der Stümper macht die meisten Späne.


Der Tod frißt Menschenkind’, fragt nicht, wes Stands sie sind.


Der Tod ist das Ende aller Not.


Der Tod macht stille Leute.


Tote Hunde beißen nicht.


Hinter den Bergen wohnen auch Leute.


Besser barfuß als in geborgten Schuhen.


Besser Neider als Mitleider.


Besser schielen als blind sein.


Betteln ist besser als borgen.


Im Munde Bibel, im Herzen übel.


Wenn die Birne reif ist, fällt sie ab.


Borgen und Schmausen endet mit Grausen.


Man soll junge Menschen biegen, aber nicht brechen.


Wer nicht sehen will, dem hilft keine Brille.


Der eine hat die Mühe, der andere die Brühe.


Ein Ochs, der viel brüllt, zieht wenig.


Gleiche Bürde hält feste Freundschaft.


Die Faulen und die Dreisten schreien am meisten.


Man soll seine Feinde nicht zählen, sondern schlagen. (Man soll Schwierigkeiten nicht überschätzen, sondern nach Lösungen suchen.)


Liebe deinen Nachbarn, aber reiße den Zaun nicht ein,


Wer Ungerechtigkeit sucht, braucht keine Laterne.


Einer kann nicht alles wissen.


Allzuviel ist ungesund.


Alte Vögel sind schwer zu rupfen.


Die Alten werden zweimal Kinder.


Alter Schaden blutet leicht.


Die Jugend soll erwerben, was das Alter verzehrt.


Wer auf dem Markt singt, dem bellt jeder Hund ins Gesicht.


Am Trillern erkennt man die Lerche.


An Rat gebrach es nie dem Mann, der vor- und rückwärts schauen kann.


Es kommt oft anders, als man denkt.


Ein Anfänger ist kein Meister.


Außen hui, innen pfui.


Außen Honig, innen Galle.


Wer ausharrt, dem gelingt’s.


Ein verschlossener Mund und offene Augen haben noch niemandem geschadet.


Gottes Auge schläft nicht.


Gleich ist der Mann, das Aufschieben hat der Teufel erfunden.


Spielen ist keine Kunst, aber aufhören mit spielen.


Auf Regen folgt Sonnenschein.


Der Kirchhof deckt die Sünden der Ärzte zu.


Die Jugend ist kein Fehler und das Alter kein Verdienst.


Wegen dem Denken kann man einen nicht henken, aber wegen dem Sagen gar oft aufs Maul schlagen.


Viel Meinung bricht Einung.


Wer die Katze ins Wasser trägt, der trägt sein Glück aus dem Haus.


Ein Lügner mäht mehr als ein Schwert.


Ein unerfahrener Arzt macht einen vollen Friedhof.


Wie der Schreiber, so das Buch.


Verstand ist das größte Kapital.


Vor dem Gewinnen steht stets das Beginnen.


Es ist aller Eltern Ehr’, man gewinnt mit Liebe mehr.


Wer seinem Kind viel nach tut geben, wird wenig Freud’ an ihm erleben.


Der erste Hafersack, der erste Knappsack; der letzte Kornsack, der letzte Knappsack.


Das Wetter kennt man am Wind, den Vater am Kind, den Herrn am Gesind’.


Neue Woche, neues Glück, der Montag bringt den Schwung zurück.


Schöne Mädchen und zerrissene Kleider bleiben überall hängen.


Aus anderer Leute Leder ist gut Riemen schneiden.


Geh treu und redlich durch die Welt, das ist das beste Reisegeld.


Je weniger die Hände tun, desto mehr tut die Zunge.


Wer andere jagt, kann selbst nicht ruhen.


Ein gelehrter Bär kommt im Wald nicht weit.


Zu scharfe Sporen verderben das Pferd.


Aus altem Groll wird Haß.


Neid ist der Prahlerei Geleit.


Einem Verleumder soll man durch Tugend das Maul stopfen.


Ein ungerechter Heller frißt einen Taler.


Nichts mit Eile außer der Flohjagd!


Das Großmaul ist faul bei der Arbeit.


Wer das Feuer haben will, muß den Rauch leiden.


Gefundenes verhohlen Ist so gut wie gestohlen.


Wenn man einem den Finger bietet, will er gleich die ganze Hand haben.


Ist der Finger beringt, So ist die Jungfrau bedingt.


Seine Finger heißen Greifzu.


Fünf Finger fassen mehr als zwei Gabeln.


Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlimme Herrn.


Findelkinder, arme Kinder.


Es findet wohl auch ein Blinder ein Hufeisen.


Wer Mäuse im Kopf hat, dem muß man eine Katze hineinsetzen.


Das Glück ist kugelrund, läuft einem in den Mund, dem andern in den Strund, verändert sich allstund.


Feiertagskleider werden bald Alltagshosen.


Ist das Fest vorbei, so lacht man des Heiligen.


Weisheit findet man eher unter Runzeln als unter glatten Backen.


Träume und Gedanken kennen keine Schranken.


Eine Person alleine bricht die Ehe nicht.


Müßiggang verzehrt den Leib wie Rost das Eisen.


Beurteile den Baum nicht nach seiner Rinde!


Das mag die beste Musik sein, wenn Herz und Mund stimmt überein.


Der Rausch liegt im letzten Glase.


Kritik ist kein abwertendes Werturteil, sondern nur Hilfe für das Werdende.


Im Leben feind, im Tod vereint.


Des toten Feindes soll man nicht spotten.


Alle Flüsse laufen ins Meer.


Alle Glieder am Menschen sind Zungen.


In schönen Büchern blättert man gern.


Wenn Koch und Kellner Freunde sind, so ist’s um den Weinkeller geschehen.


Tanzt ein Alter, so macht er viel Staub.


Strafen ist leicht, bessern schwer.


Es ist so leicht gelacht wie geschrien.


Es meint mancher, er sei ein Adler, und ist nur ein Pfau.


Raten ist wie Scheibenschießen.


Früh mit den Hühnern zu Bette und auf mit dem Hahn um die Wette.


Freundschaft, die ein Ende fand, niemals echt und rein bestand.


Böser Gewinn fährt bald dahin.


Not und Unglück, entdecken falscher Freunde Tück.


Stolz geht voran und Schande hintennach.


Was man herauslügt, kann man nicht mehr hineinlügen.


Christus ist unser Fleisch und wir sein Gebein.


Auf eine grobe Lüge gehört eine grobe Ohrfeige.


Wir haben ein ganz ander Christentum als Christus.


Alle guten Geister loben ihren Meister.


Wer gewinnt, genieße, wer verliert, der büße.


Wer im Steinhaus sitzt, sollte nicht mit Gläsern werfen.


Je mehr Füße ein Wurm hat, je langsamer geht er.


Der ale Fritz kimmt ne wieder. D.h. die gute alte Zeit.


Wem das Glück nicht wohl will, der bricht das Bein auf ebener Erd.


Wo kein Gehorsam ist, kann kein Regiment bestehen.


Der Fuhrmann schnalzt auch im Schlaf mit der Zunge.


Wer flieht, gibt sich schuldig.


Die Frösche tun sich selber schaden, wenn sie den Storch zu Gaste laden.


Was sich haben soll, das kriegt sich auch.


Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke.


Jede aufgeschobene Pflicht kommt mit sieben neue Pflichten wieder.


Gesprungene Töpfe halten am längsten – d.h. kränkliche Leute werden oft sehr alt.


Das Gesicht, verrät den Wicht.


Wenn ein Funken in eine alte Hütte fällt, brennt sie gleich an allen Ecken. d.h., wenn alte Leute sich verlieben, tun sie es besonders leidenschaftlich


Ein alter Fuhrmann nimmt sich vor alten Fahrgleisen und vor neuen Wirtshäusern in acht.


Eine junge Geiß leckt Salz, eine alte Geiß frißt Sach und Salz.


Ungebetenen Gästen ist nicht gestuhlt.


Gott richt’, wo niemand spricht.


Alle Gleichnisse müssen mit einem Bein hinken.


Danach der Mann geraten, wird ihm die Wurst gebraten.


Nur gemach in die Kohlen blasen, so fährt dir kein Staub in die Nasen.


Was sich soll klären, das muß erst gären.


Wer im zwanzigsten Jahr nichts weiß, im dreißigsten nichts kann, im vierzigsten nichts hat, der wird Zeit seines Lebens bleiben, wer er ist.


Es hilft keine Krone gegen das Kopfweh.


Zuerst Geld, dann erst Herr Vetter.


Wer jede Wolke fürchtet, taugt nicht zum Bauern.


Jeder friert nach seinen Kleidern.


Wenn’s gehen soll, muß man den Daumen rühren.


Geduld und Batzen gehen viel in einen Sack.


Liebe erfordert Gegenliebe


Wer Galle im Mund hat, dem schmeckt alles bitter.


Man muß den Fuchs mit Füchsen fangen.


Neun Leben hat die Katze.


Wer sich selbst zum Esel macht, dem will jeder Säcke aufladen.


Je größer das Gastschild, je zäher das Fleisch.


Wer im Frühling nicht sät, wird im Herbst nicht ernten.


Jede Sekunde verändert sich sie Zeit, der Wind, das Glück und die Frau.


Der Gescheite soll den Narren auf dem Rücken tragen.


Wo ist Feuer sonder Rauch, Wo ist Leben sonder Streit?


Wer Glück hat, dem fohlt sogar der Wallach.


Gott weiß wohl, warum er der Geiß den Schwanz abgehauen.


Wenn der große Beutel kommt, wirft man den kleinen weg.


Geiz macht ein Herz wie Stein und Erz.


Wär’ auch dein Haus so groß wie der Rhein, g’hört doch nur ein Herr und eine Frau hinein.


Wen das Glück in die Höhe hebt, den will’s werfen.


Alte Häuser haben trübe Fenster – d.h. alte Menschen sind oft pessimistisch.


Freunde in der Not, gehen zwölfe auf ein Lot.


Freunde tun mehr Not, als Feuer, Wasser und Brot.


Im Garten der Selbstkritik wachsen gesunde Pflanzen.


Innerer Frieden erhält den Menschen auf die beste Art.


Irdische Güter sind mehr als belanglos im Verhältnis zum seelischen Glück.


Je mehr man sich vergißt, desto besser erinnern sich die anderen.


Können setzt Fleiß voraus, Erfolg Ausdauer.


Mancher hat den schönsten Zaun um einen öden Garten.


Messer, Gabel, Schere, Licht, taugt für kleine Kinder nicht.


Mit der Freude für den Nächsten beschenken wir uns selber.


Mit der Reife wächst die Bescheidenheit.


Optimismus kann kostbare Medizin sein.


Schau vorwärts, nicht zurück, neuer Mut ist Lebensglück!


Wer das Böse nicht vergißt, wird das Gute nicht empfinden.


Wer die Hände faltet, betet noch lange nicht.


Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.


Wer viel haßt trägt viel Last.


Wie man sich bettet, so liegt man.


Wirken in der Stille dient der Menschlichkeit mehr als lautes Schenken.


Wo könnte es Würde geben ohne Aufrichtigkeit?


Um das eigene Haus sollte man herumgehen können.


Nicht ärgern, nur wundern.


Einem willigen Esel lädt jeder etwas auf.


Neige dich der Hand zu, die dich beschenken will.


Gott hat keine anderen Hände als die deinen.


Wer rasch zur Liebe bereit ist, ist auch rasch zum Haß bereit.


Ein jedes Ding an seinem Ort, erspart viel Zeit und böse Wort.


Den Mai muß man nehmen, wann er kommt, und käme er zu Weihnachten.


Nerven gleichen unerzogenen Kindern: je mehr man sie beachtet, desto mehr rebellieren sie.


Mit Recht verlachst du jemand, der da stritt, Daß er die Orgel spielt, weil er die Bälge tritt; Doch eines mag dein Spotten etwas fühlen: Wenn er nicht weiter tritt, kannst du nicht weiter spielen.


Bei der Schadenfreude ist es um die Freude schade, daß sie so mißbraucht wird.


Vergiß dein Ich; dich selbst verliere nie!


Verlorene Zeit ist eine Schuld, die uns oft Wucherzinsen kostet.


Ach, das Köstlichste auf Erden Ist das stille Glück im Haus! Mag es draußen Winter werden, Hier ist’s Lenz jahrein jahraus.


Hoffnung leuchtet unter Tränen, wie im Wasser der Diamant.


Verlorene Zeit kommt nie wieder, und was wir Zeit genug nennen, erweist sich immer als wenig genug.


Arbeit mag den Geist für eine Weile erschöpfen, die Trägheit jedoch zerstört ihn.


Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, die Unentschlossenheit seine Hölle.


Wer vorwärts wandelt, unentwegt Durch Freuden wie durch Schmerzen Sich selber Treue hält, der trägt Den reichsten Schatz im Herzen


Zwei Dinge stoßen mich zumeist zurück: Feigheit im Unglück, Übermut im Glück. Wie herrlich, hoch dagegen dieses beides: Demut des Glücks und echter Stolz des Leides.


Wenn man einen einzigen Schmerz tief empfunden hat, so auch versteht man alle anderen Leiden.


Wir erwarten gewöhnlich von der Zeit, was wir von uns selbst nicht erhalten können.


Nachsicht und Liebe – wer die vergaß, Der hat sich selber vergessen, Dieweil ein jeder nach seinem Maß Dereinst wird wieder gemessen.


Das Glück reist, wie die meisten großen Herren, am liebsten – inkognito.


Das Glück verwöhnt uns gar zu leicht durch seine Gaben. Man hat, so viel man braucht, und glaubt doch nichts zu haben.


Die Notlüge ist die allezeit dienstbereite Kammerzofe der gedankenlosen Menschenfurcht.


Wenn wir heiraten, übernehmen wir alle ein versiegeltes Schreiben, dessen Inhalt wir erst erfahren, wenn wir auf hoher See sind.


Das Unglück eines Ehemannes ist eine wahre Erquickung für alle alten Hagestolzen.


Den Philister beleidigt nichts mehr, als wenn sein Nebenmensch kein Philister ist.


Die meisten Menschen tun Gutes, als ob sie Steuern zahlten.


Das Haus sei deines Wirkens Stätte, Hier ist der Frauen bestes Arbeitsfeld; Mach’ es zum Heim, an dem die Rosenkette Der Lieb’ und Fürsorg’ all die Deinen hält!


“Wahrheit lieb’ ich vor allem!” So rief ein Esel. Ich nannte ihn einen Esel, und stracks war ihm die Wahrheit verhaßt.


Aus vier Augen sieht sich die Welt viel heiterer an als aus zweien.


Das Schiff des Glaubens ist immer ein Kolumbusschiff.


Aus der Tiefe wächst das Hohe. Auf dem Grund des Glaubensmeeres Liegt die Perle der Erkenntnis – Heil dem Taucher, der sie findet!


Luft, Liebe, Leid, drei Ehe-L, Folgen einander und wechseln schnell. Wird aber kein L durchs andre gestört, Wo’s Ehepaar recht zusammengehört, Da findet sich auch das Ringgeschmeid, Das allerköstlichste: Lauterkeit.


Eine glückliche Ehe und Kinder sind wie ein Regenbogen, der uns die Bürgschaft der Versöhnung nach der Sindflut von Verwilderung und Liebesmangel gibt.


Da reden die Leute so viel vom Segen des Himmels, und der Segen des Himmels liegt doch vor den Leuten auf der Straße; des Himmels Segen ist überall, denn überall findet der Mensch seine Arbeit.


Welch eine Arbeit wäre das Leben – ohne Arbeit!


Alle Tätigkeit ist der Weg zur Freude, alles leidende Verhalten der Weg zur Unlust.


Je zarter und weicher eine Blume der Freude ist, desto reiner muß die Hand sein, die sie abbricht.


Es gibt nur wenige Pflanzen, die im Schatten gedeihen können, aber noch weniger Menschen, die unter drückenden Verhältnissen Tüchtiges zu schaffen imstande wären.


Wer Gast ist, muß auch Wirt sein.


Tadelsüchtige Menschen sind wie die Dornen; sie bleiben überall hängen.


Große Leute fehlen oft und manche darunter so oft, daß man fast in Versuchung gerät, sie für kleine zu halten.


Falsche Freunde sind die Wasserblasen, die nur, wenn’s regnet, sich sehen lassen.


Mancher baut Schlösser in die Luft, der keine Hütte auf dem Lande bauen könnte.


Aller Aberglaube ist ein Glaube mit einem Aber.


Auch die Einfachheit ist nicht still, denn sie läßt die Abwesenheit sprechen.


Glück O, frag’ mich nicht, was ist denn Glück? Sieh’ vorwärts nicht, noch sieh’ zurück! O, such’ es nicht in weiter Ferne, Auf diesem oder jenem Sterne; O, such’s nicht dort und such’s nicht hier! Das Glück wohnt nur in dir.


Es hat noch niemals einen edlen Menschen gegeben, der nicht von seinen Mitmenschen auf die schnödeste Weise mißbraucht worden wäre.


Scherz ist der Page der Königin Freude, und diese ist die Gemahlin des Königs Glück.


Die Langeweile ist die getreue Freundin der Phrase.


Es ist kein mittelmäßiges Glück, im Mittelstande zu leben.


Der Mensch hat ein gebieterisches und unaufhörliches Bedürfnis nach Glück.


Die Zeit ist die allerglücklichste, da man halb Kind, halb Jüngling noch im Vaterhaus weilt und in glücklicher Gegenwart auch in der Zukunft nur Glück steht, da der Geist erwacht und voll frischer Morgengedanken den ersten Gestirnen der Wahrheit entgegenjauchzt.


Wer nicht kann, was er will, der wolle, was er kann.


Der Widerspruch belebt die Konversation; deshalb ist es an den Höfen so langweilig.


Wir sind nicht in die Welt gekommen, um Ansprüche zu machen, sondern um die mitgebrachten aufzugeben.


Die Menschen verfolgen am grausamsten die, welchen sie unrecht getan haben.


Wir besitzen zu viele Fehler, um ab und zu beim anderen den einen und anderen zu entschuldigen.


Wir segeln in verschiedenen Richtungen über den Ozean des Lebens; die Vernunft ist die Karte, die Leidenschaft der Wind.


Unser höchstes Gut kann nur durch uns selbst in seiner Tiefe gehoben werden.


Bei sympathischen Naturen liegt häufig das Anziehende nicht in irgend einer hervorragenden Eigenschaft, sondern mehr in der Abwesenheit alles Störenden.


Von einer guten Tat kann man ein Leben lang zehren; von den schlechten macht eine hungriger als die andere.


Wer niemand liebt und von niemand geliebt wird, der ist ein armer, verlassener Mensch, möchte er auch nach gewöhnlicher Auffassung dem Glück im Schoße sitzen.


Wer nicht an Tugend glaubt, hat selber keine.


Man muß das erste Mißtrauen und die erste Verstimmung sehr sorgfältig vermeiden, wenn man die Freundschaft bewahren will.


Die Tinte der Diplomaten verwischt schnell, wenn sie nicht mit Kanonenpulver bestreut wird.


Die schwersten Augenblicke unseres Lebens sind nicht diejenigen des Kampfes, sondern des Erfolges.


Für das, was ein Laster kostet, kann man zwei Kinder groß ziehen.


Der Stolz nimmt sein Frühstück mit dem Reichtum, sein Mittagessen mit der Armut, sein Abendbrot mit der Schande ein.


Der beste Lohn für gute Taten besteht darin, mit noch größeren betraut zu werden.


Es gibt Leute, deren Feindschaft zum Vorwärtskommen unerlässlich ist.


Es gibt Menschen, die so hoch stehen, daß sie den Sonnenaufgang der Wahrheit um vieles früher sehen als andere.


Geduld ist etwas, was man bei anderen vermißt, wenn man es selbst nicht hat.


Die Fehler, welche man entschuldigt, und die Leidenschaften, welche man verzeiht, sind stets nur die eigenen.


Selig sind, die nichts vom Glück erwarten, denn sie werden nicht enttäuscht werden.


Schick’ dich in die Welt hinein, Denn dein Kopf ist viel zu klein, Als daß sich schick’ die Welt darein.


Üble Laune ist der Schnupfen der Seele.


Wer die Dummen zu behandeln versteht, der gewinnt, denn mit Nullen ist am leichtesten zu rechnen.


Ohne Nachsicht und Milde des Herzens sind die Urteile des Kopfes Scharfrichter, vor denen niemand Gnade findet.


Wer liebend sich ans Nächste hält Und will nur das gewinnen, Umfasst darin die ganze Welt, Und Gott ist mitten drinnen.


Ein jegliches Herz, das die Liebe verklärt, Gleichviel, welcher Glaube die Andacht nährt, Hat die Leuchte zum Ziel alles Höchsten gefunden, Hat Himmel und Hölle sich selbst überwunden.


Wie unzählig viele Menschen kündigen sich als Genies an – und sterben als Philister.


Das Glück kommt manchmal über Nacht! – Dann juble nicht zu laut, nimm dich in acht, Weil sonst das Unglück leicht erwachen kann – Es schläft im Zimmer nebenan.


Du schiltst dich selbst, wenn du dein Kind schiltst ungezogen; Denn zogest du’s zuvor, so wär’ es nun gezogen.


Wer nicht in Zweifeln wehevoll gerungen, Mit Gott und sich und mit der Welt entzweit, Ist selten durch das dunkle Tor gedrungen Zum Strahlenthrone seiner Herrlichkeit.


Wenn du zornig bist, so zähle bis zehn, ehe du sprichst; bist du aber sehr zornig, so zähle bis hundert.


Der Ehrgeiz gleicht dem kleinen Senfkorn, das schnell emporwächst und zum Baume wird. Alle Leidenschaften bauen in ihm ihre Nester.


Den Ungeduldigen gibt das Leben die nachdrücklichsten Lektionen.


Wo Glaube, da Liebe; wo Liebe, da Friede; wo Friede, da Gott; wo Gott, keine Not.


Leichte Bürde wird auf die Länge schwer.


Der Sommer gibt Korn, der Herbst gibt Wein; der Winter verzehrt, was beide beschert.


Wenn man viele Vorsätze hat, darf man auch mal einen fallen lassen.


Wir lernen, was wir vergessen sollten, und vergessen, was wir lernen sollten.


Wer seine Verdienste im Kleide hat, dem fressen sie die Motten.


Das Wasser rinnt ins Meer zurück, doch kehrt zurück kein Augenblick.


Der Zins hat schnelle Füße – er läuft davon, bevor du dich umsiehst.


Es gibt Narren, die kaufen zuerst die Sporen und dann das Pferd.


Geht nicht, gibt’s nicht!


Wer plagt sein Pferd und Rind, hälts schlecht mit Weib und Kind.


Lege nicht der Zeit zur Last, was selber du verschuldet hast.


Man muß das Tuch bei allen vier Zipfeln packen.


Edel sei der Mensch, milchreich die Kuh.


Man gewöhnt sich an alles, sogar an’s Sterben.


Aus Gewohnheit wird zuletzt Recht.


Wer im Galopp lebt, fährt im Trab zum Teufel.


Halte deine alten Freunde zusammen, denn neue kommen ihnen nicht immer gleich.


Nicht die Geburt macht schlecht und gut; von Adel ist, wer edel tut.


Ratschläge sind auch Schläge.


Man findet eher einen, der Geld tadelt, als den, der es verschmäht.


Wer höher steigt, als er sollte, fällt tiefer, als er wollte.


Wenn man mit Geld anklopft, so springt die Tür allein auf.


Auf eine Lüge gehört eine Maulschelle.


Nicht zu geben, findet der Geizige immer Ursache.


Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld. Und wenn sie es dann erwerben, legen sie sich hin und sterben.


Kommt Zeit, kommt Rat.


Die Sonne ist nicht schuld daran wenn der Blinde den Weg nicht findet.


Die Freude am Kleinen ist die schwerste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.


Mancher träumt so lange vom Glück, bis er es schließlich verschläft.


Nach Krieg und Brand kommt Gottes Segen ins Land.


Niemand ist durch alle Schulen durch.


Tue das, was du fürchtest, und die Furcht stirbt einen sicheren Tod.


Wanderst Du. Brauche nicht nur deine Füße, sondern auch Augen, Kopf und Herz.


Was ein alter Mensch im Sitzen sieht, sieht ein junger nicht im Stehen.


Was einer trunken sündigt, muß er nüchtern büßen.


Wer angibt, hat’s nötig.


Wer nicht ruhig ist, muß lernen, die Ruhe zu spielen.


Willst du Weisheit dir erjagen, lerne Wahrheit erst ertragen.


Wo man die Gerechtigkeit zurechtbiegen will, bricht sie.


Einsam ist, wer für niemanden sorgt.


Wer sät und seine Saat nicht pflegt, der hat umsonst die Hand bewegt.


Wer sich im Alter wärmen will, muß sich in der Jugend einen Ofen bauen.


Erst gerecht, dann wohltätig.


Fröhlich, wenn ich kann, traurig, wenn ich muß.


Geld macht aus sauer süß, und dem Lahmen Füß.


Unser Leben ist ein Gesangbuch, viele schwarze Noten und wenig weiße.


Wenn den Liebenden zu wohl ist, heiraten sie sich.


Wer mit der Magd liebäugelt, macht sie zur Herrin der Frau.


Drei R gehören Gott allein: rühmen, rächen, richten.


So dunkel ist keine Nacht, das Gottes Auge nicht darüber wacht.


Wer grob ist, ist noch lange nicht stark.


Kein Gebiet ist so klein, daß sich darauf nicht Größe entfalten ließe.


Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.


Guter Wille hat geschwinde Füße.


Habsucht macht arm bei allem Reichtum.


Ist ein Esel zu erstreiten, so such dir zur Hand einen Richter, der nicht selbst mit dem Esel verwandt.


Es gehört viel Wissen zum Glauben.


Die ersten Gedanken der Weiber und die andern der Männer sind die besten.


Der Geizige hängt sich auf, um das Pulver zu sparen.


Ein Fuchs, der läuft, ein Wurm der kriecht, doch ein vernünftiger Mensch, der trinkt.


Drei Dinge überwinden es Lebens Not: Friede, Geduld und ein seliger Tod.


Ein Quentlein Glück ist besser als ein Pfund Weisheit.


Man muß tun, wie man kann, nicht wie man mag.


Der Mensch dreht sich in seinen Gewohnheiten wie der Esel in der Ölmühle.


Das Geld ist, wo man’s in Ehren hält.


Gebrauch tut mehr als Meisterlehr.


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