Dkfm Dr Franz Burkert

Auf der Massenuniversität wird ein Proletariat produziert, die Elite geht ins Ausland.


Beim Vorziehen der Maßnahmen begeht man den Fehler, daß man jetzt die Federn einzeln ausreißt.


Das ist eine politische Lüge der Parteien, wenn man sagt, damit werden Klein- und Mittelbetriebe finanziert. Man wird neue "unsinkbare Schiffe" finanzieren.


Das Schwammerlsuchen ist halt eine gewisse Sucht.


Der Fiskus ist genauso steuerkorrupt wie der Steuerpflichtige.


Der Plan einer Steuerreform droht auf dem politischen Misthaufen zu enden.


Der Politiker wird erst dann verstehen, was es mit den Steuergesetzen auf sich hat, wenn er auch am 31. Jänner zwischen Türken und Tschuschen mit Zwiebelgeruch drei oder vier Stunden auf dem Finanzamt warten muß.


Die Bürokratie wird wie den Weltkrieg auch die Atombombe überleben.


Die für Jänner 1985 in der Regierungserklärung großsprecherisch angekündigte Steuerreform ist zu einer Alibiveranstaltung koalitionärer Angst vor dem Wähler degeneriert. Benya locuta, causa finita.


Eine Steuerreform bei der man sämtliche Ausnahmeregelungen bestehen läßt, ist wie wenn man einem, der abnehmen will, sagt, er solle ruhig weiteressen.


Es wäre nicht das erste Mal, daß ein Gesetz noch bevor es in Kraft tritt, novelliert worden wäre.


Es wird Bürokratismus auf höchster Stufe betrieben, man will Unternehmer unbedingt zu Antragstellern machen.


Für den Steuerpflichtigen sind zwei, drei Jahre Instanzenzug tödlich, und es bleiben nur Haut und Knochen über.


Genauso wie Adam anläßlich seiner Vertreibung aus dem Paradies seine Nacktheit feststellte, müßten wir in Österreich die wirtschaftlichen Realitäten erkennen.


Ich wehre mich dagegen, den österreichischen Angestellten für weniger mündig anzusehen als einen amerikanischen Holzfäller.


Ich weiß nicht, ob Lenin, als er vom Strick gesprochen hat, die Fonds im Auge hatte.


Im alten Ägypten gab es die Hohenpriester – bei uns gibt es die Politiker.


Keine Regierung kann uns die verdammt genaue Kalkulation ersparen, wieviel Wohlfahrtsstaat wir uns jetzt und in nächster Zukunft werden leisten können und angesichts der Kosten tatsächlich auch leisten wollen, um auf zumutbarem Niveau überleben zu können.


Man hat die Österreicher zu einem Volk der Nehmer nahezu erzogen.


Manche Politiker, die sich als Problemlöser aufspielen, werden of selbst zu einem unlösbaren Wirtschaftsproblem.


Manche Vorschriften gleichen einem Turmbau zu Babel, zum Beispiel jene für die Lohnverrechnung.


Nicht jeder, der einen weißen Mantel anhat, ist ein Arzt, – und nicht jeder, der Forderungen aufstellt, ist schon ein Reformer.


Oft ist es so, daß Arbeiter mehr Verständnis für die Wirtschaftslage haben, als manche Politiker.


Unsere vornehmste Aufgabe ist es, die Unternehmen vor der Allmacht des Staates zu schützen.


Unserem Staat geht es wie einem Hund, dem es nicht gelungen ist, für die schlechten Tage einen Wurstvorrat anzulegen.


Dies ist keine vollständige liste der zitate von Dkfm-Dr-Franz-Burkert. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.