Dkfm Ferdinand Lacina

. . . mit wenigen Köpfen – ja, das hab´ ich schon gelernt, im Bundesbahnjargon heißt das nicht Arbeiter oder Angestellte, sondern Köpfe.


Damit meine ich nicht, daß nun die Sparkasse Knittelfeld groß ins internationale Geschäft einsteigen soll.


Das ist die absolut letzte Geldspritze für die Verstaatlichte. Es ist für mich unvorstellbar, daß nach dieser Aktion noch einmal Geld der Steuerzahler in Staatsbetriebe fließen soll. Wer es jetzt damit nicht schafft, muß alle Konsequenzen aus eigenem tragen.


Das ist so wie bei einem Brautwerber, den zwar der Schwiegervater mag, aber der Hund beißt ihn jedesmal, wenn er kommt, ins Schienbein. Da sollte er wenigstens Schienbeinschützer tragen.


Der Standpunkt der Isolation ist in Albanien schiefgegangen und auch in China – und irgendwo dazwischen liegen wir.


Die Bilder des Helmut Zilk sind stets von augenblicklichen Empfindungen geprägt und nicht immer von tiefgründiger Analyse.


Die Einstellung der Anleger hierzulande ist meist die, daß die Börse ein Institut wie das Casino ist: Man nimmt Geld, legt es auf eine Zahl bzw. auf eine Aktie und will möglichst rasch den großen Gewinn.


Die Katholische Jugend ist aus ethischen Gründen gegen die Erzeugung von Biosprit. Wir hoffen, daß wir uns damit bei den Grundstückablösen zumindest mit den Pfarren leichter tun, die involviert sind.


Ein Finanzminister kann gar nicht genügend Verbündete haben, man kann sich die Bündnisse aber nicht immer aussuchen. Was keine Bemerkung zu Koalition sein soll.


Ein Gerede, das dadurch entsteht, daß viele Freier um ein Mädchen werben, ist an sich positiv. Es gibt Schlimmeres, weswegen eine Bank ins Gerede kommen kann.


Entgegen den Ankündigungen des Herrn Generaldirektors habe ich die Absicht, mich an das Thema zu halten. Sie unterschätzen die Arbeit von Sekretären, wenn man schon selbst keine Zeit hat, sich vorzubereiten.


Es funktioniert tatsächlich.


Es geht nicht darum, heilige Kühe zu schlachten, es geht darum, sie auf Diät zu setzen.


Es gibt ein Brutto-Einkommen und es gibt ein Netto-Einkommen. Und alles, was dazwischen liegt, ist unangenehm.


Es gibt keine jämmerlichere Figur als einen Kleinaktionär einer Aktiengesellschaft, die von einer 51-Prozent-Mehrheit regiert wird.


Es gibt wahrscheinlich wenig Kreditinstitute in der Welt, deren größte Konkurrenten in den eigenen Aufsichtsgremien sitzen.


Es ist befremdlich, wenn ein Finanzminister, der den österreichischen Kapitalmarkt beleben will, fast nur ausländische Aktien hält.


Es ist ja nicht so, daß wir da eine alte Jungfrau unter die Haube bringen wollen und das unbedingt noch vor dem Mai geschehen muß.


Es ist leider unmöglich, daß wir aus der Welt austreten.


Es ist nicht einzusehen, daß bei Reisebussen, die an unsere Grenzen kommen, die Kühlschränke mit einer Plombe versehen werden müssen.


Es ist nicht so, daß ein Vertreter der Sozialistischen Partei sich naturwüchsig zu jenen zählen darf, die für die Senkung des Spitzensteuersatzes sind.


Ich bin nicht in die Österreichische Nationalbank hineinfusioniert worden.


Ich danke Ihnen dafür, daß sie dieser Bundesregierung eine vierjährige Lebensdauer geben.


Ich gebe zu, daß man da einen langen Atem braucht. Aber den haben wir.


Ich habe schon nachgeschaut in meiner Geldbörse, ich habe noch keine Milliarden-Münze gefunden.


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