Dkfm Josef Böck

Bei den Genußscheinen aus dem Beteiligungsfonds gilt das Sprichwort von den Aktionären: Sie sind dumm und frech. Sie sind dumm, weil sie Genußscheine kaufen, und frech, weil sie glauben, davon irgendwelche Rechte ableiten zu können.


Bei uns gibt´s jetzt Bestimmungen, nach denen man einen Porsche zum Fiskal-Lkw umbauen kann. Das ist ja zum Kichern.


Da haben wir das Risiko, daß irgendwo in einer Schreibstube ein blödes Weib fehlerhaft gearbeitet hat, weil sie an ihren Freund gedacht hat, und wir haben die Folgen zu tragen.


Das ist eher eine Steuerrechtspflegekommission und nicht eine Steuerreformkommission.


Das ist ja wie ein Pfarrer, der von der Kanzel gegen die Prostitution predigt, und am Abend hinter dem vorgezogenen Vorhang die Aktien von einem Eroscenter schneidet.


Der Göring hat mit vier Jahren angefangen, Rußland mit fünf, und wir sind jetzt bei zehn Jahren!


Der größte Teil bei der sogenannten Steuerreform ist derjenige, der fehlt!


Der Steuerunmoral geht die Besteuerungsunmoral voran.


Die kleinen Gewerbetreibenden kommen schon bald in die Situation der Gebirgsbauern.


Ein bißchen mehr Sorgfalt, ein bißchen mehr Rücksicht auf den Zwangskonsumenten der Gesetze, den Staatsbürger.


Es besteht die Gefahr, daß alle Bürger zu Hilfssheriffs des Finanzamtes degradiert werden.


Ich persönlich bin der Meinung, daß der Herr Vizekanzler kein Gesetz übertreten hat.


Ich weiß nicht, ob die Tatsache, daß einer neun Jahre lang Finanzminister ist, unbedingt für ihn spricht.


Ich wünsche mir, daß man bei der Gesetzgebung eine schwerere Hand hat, nicht so locker.


Ich, der Josef Böck, Kanzleiinhaber, habe auch Repräsentationsspesen, die darf ich aber nicht absetzen.


Leider sind unsere Politiker noch immer sehr reaktionär.


Mir ist nix angeboten worden.


Schwarzes Geld ist ja überall!


Tot, toter, am totesten, Wiener Börse.


Unsere früher sehr hohe Steuerkultur ist auf das Niveau eines Entwicklungslandes abgesunken.


Was uns berührt, erscheint den anderen so gähnend.


Wenn der Androsch und der Salcher einen "Pick" aufeinander haben, dann sollen sie doch zum Demel gehen und sich aus zehn Metern Entfernung mit Schaumrollen bewerfen, aber nicht die österreichische Rechtsstaatlichkeit in Frage stellen!


Wenn es für die übrigen Staatsbürger Unsinn ist, sicher zu fahren und lang zu leben, dann müßte das auch für Politiker so sein.


Wenn wir das alles genau machen, verdoppeln sich unsere Honorare.


Wenn zwei Freiberufler zusammen sind, kann man von Glück reden, wenn nicht mehr als drei Meinungen sind.


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