Dr Hans Jochen Vogel

Beckenbauer hat jetzt eine Aufgabe wahrzunehmen, der er sich nicht immer ausreichend bewusst ist.


Ein Mandat ist kein Orden, der ein für alle Mal verliehen wird.


Er hat heute eine Position inne, für die seine Ressourcen nicht mehr ausreichen. Er hält sich für eine Persönlichkeit, die der Gesellschaft Orientierung gibt und von einem sehr hohen Podest herunterschaut auf Bürgermeister, Politiker, erst recht auf Leute, die ein Architekturgeschichtsbuch in eine Debatte einführen wollen. Der Gedanke, daß ihm widersprochen werden könnte, ist ihm fremd geworden. Er hat mit einigen Bereichen der Realität die Verbindung verloren.


Er hatte etwas von einem Ballett-Tänzer. Es war ein Vergnügen, ihm zuzusehen. Ich glaube, er schwitzte nicht einmal.


Es ist keine Schande, wenn man sich überzeugen läßt und das auch zugibt.


Ich habe ihn in angenehmster Erinnerung als jungen Fußballer beim FC Bayern, sehe ihn noch vor mir, wie er sich fast wie ein Ballettänzer spielerisch leicht über den Platz bewegt – es war ein Vergnügen, ihm zuzuschauen. Später habe ich ihn nur noch in den Medien wahrgenommen und hatte allmählich den Eindruck, dass er sich nun in Gefilden bewergt, in denen ich ihn nicht mehr rmit der gleichen Symphatie wie früher betrachten konnte.


Lebensqualität: Es wäre ein schreckliches Mißverständnis, wenn dieser Begriff verstanden werden sollte als ein verordnetes Kollektivglück, das von irgendwelchen anonymen Apparaten festgesetzt wird.


Mit jeder Milliarde, die wir in den Straßenbau stecken, bringen wir die Stadt ihrem Ende näher.


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