Dr Johann Weber

Die Zeitumstände sind keineswegs als breite Fahrbahnen zur Hölle anzusehen, sondern als Herausforderungen, mehr Gnade für unsere Welt zu wollen und zu erbitten.


Ein unerwartetes Kind ist ein Problem. Wird das Problem beseitigt, wenn man das Kind beseitigt? Eine Ehe kann ein Kreuz werden. Ist das Kreuz aufgelöst, wenn man die Ehe auflöst? Der Konkurrenzkampf ist härter geworden. Ist alles gut, wenn ich einen anderen überrundet habe?


Ich bin gern katholisch. Nicht bloß, weil ich so getauft und erzogen wurde. Sondern weil "katholisch" heißt: Alle sind gemeint, besser: Alle sind von Gott geliebt.


Ich denke, daß die Gesellschaft eine Kirche der Barmherzigkeit sucht, nicht eine Institution, die Macht ausübt, urteilt, verurteilt und "reinen Tisch" macht.


Niemand soll sich vor Anfechtungen sicher fühlen. Auch ich kenne sie. Mir wäre um einen Menschen bange, der von sich sagt: Ich habe nie Probleme.


So lang ich schnaufen kann als Bischof, werde ich dafür eintreten, daß diese Kirche auch für die Fußmaroden und Armseligen da ist.


Wir heißen Kirche, wir sind gute oder schwache Christen, aber wir sind von Gott zusammengerufen. Und jeder, der zu seiner Kirche steht, stärkt dadurch den anderen: Du bist beschützt und geführt.


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