Dr Leo Wallner

Bei der Luxussteuer regen sich die Leute auf, bei uns zahlen sie viel mehr und vergnügen sich obendrein dabei. Die meisten glauben es wenigstens.


Die EG: das wird ein Riesengeschäft.


Die Ehefrauen der IOC-Mitglieder sind von dieser Stadt begeistert. Und ich weiß, daß die einen starken Einfluß auf ihre Männer haben . . .


Die Nachlässigkeit bei der Kleidung nimmt progressiv zum Einkommen zu.


Hätte Kreisky damals auf Mallorca ´6 aus 45´ eingeführt statt der ZEST, er hätte die Wahl gewonnen.


Ich bin nicht absolut zufrieden.


Ich bin nie zufrieden, wenn ich es bin, ist es das Ende einer Funktion. Je besser etwas ist, desto mehr muß man es hinterfragen.


Ich bin sehr glücklich über den Verein "Anonyme Spieler", deshalb unterstütze ich ihn auch jährlich mit 200.000 Schilling.


Ich darf Ihnen einen sicheren Tip für Ihr Spiel geben: Wenn Sie auf die richtige Zahl setzen, werden Sie bestimmt gewinnen.


Ich habe nur ein rein unternehmerisches Interesse am Glücksspiel. Das ist so wie bei einem Frauenarzt: Der sieht die Frauen auch anders.


Ich verurteile Doping auf's Schärfste. Vor allem dort, wo es zu einer krassen Wettbewerbsverzerrung kommt. Es hängt auch damit zusammen, daß die Öffentlichkeit immer neue Rekorde fordert. Mir ist im Zweifelsfall lieber, Österreichs Sportler sind erfolglos als gedopt.


Ich würde sagen, daß auf unserem Feldweg ´Auslandsgeschäft´ eine Autobahn gebaut wird.


Je weiter einer herreist, desto mehr Geld gibt er aus.


Künftige Ausrichter müssen Exterritorialität gewährleisten, nur so kann man die Sicherheit und die rasche Beförderung grarantieren. (Zur "Chaos"-Frage).


Man soll schließlich alles, was man zu essen bereit ist, auch verdauen können!


Wäre es nur NBC, wäre es bedenklich, aber die anderen großen Sponsoren wie Coca paralysieren diese Abhängigkeit ja gegenseitig. Olympia ist auch eine moralische Autorität. Sportler aus Staaten, deren Regime nicht behagt, werden nicht mehr ausgeschlossen. Sind wir froh, daß es diese weltumspannende Pseudoreligion gibt. (Zur "Kommerzialisierungs"-Frage).


Was früher der Dorfbrunnen war, ist heute das Casino.


Wenn die Leute im Casino das Geld an den Staat abliefern, fällt der Steuerwiderstand weg.


Wir geben dem Spieler das Gefühl, daß er legitimiert ist, darüber zu diskutieren, was er mit 10 Millionen anfangen würde.


Wir glauben, daß wir ein attraktives Angebot für Damen mittleren Alters sind.


Wir haben seit der Einführung von Lotto-Toto 103 Millionäre, die wir bedienen konnten.


Wir müssen unser Einzugsgebiet vergrößern, weil wir politisch nicht imstande sind, Österreich zu vergrößern.


Wir wissen, daß es viele Leute gibt, die sehr viel Geld – allgemein sagt man – "steuerschonend" verdienen.


Wir wollen dort die Situation verbessern und versuchen, uns gegenseitig zu befruchten!


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