Engelbert Schinkel

glück findest du nicht, wenn du es suchst, sondern wenn du zuläßt, daß es dich findet


Erschöpft mit sturmzerzausten Haaren Wolken treiben über das Land müde vom Kampf mit dem Wind sitze ich da und schaue in den Himmel fragend ist es der Tag nach dem Sturm oder die Ruhe vor dem nächsten


Eins mit dem Wind Wir halten die Hand und fühlen die Seele davonschweben der Abschied läßt unsere Tränen zu warmem Eis erstarren die Zeit hält an Stille die letzte Sekunde Das Leben fliegt davon ohne nochmal zu fragen es wird eins mit dem Wind


Wenn du … Wenn du nur noch den Kopf schütteln kannst dann schrei’ wenn du die Welt nicht mehr verstehst dann heul’ wenn du Rat und Hilfe brauchst dann komm’ wenn du denkst das Leben geht weiter dann trau’ dich


Einsam Die Zeit hält den Atem an in den Ohren der Donner Gewitter am Nachmittag Herz getroffen vom Blitz verbrannte Seele bleibt zurück Angst vor der Zukunft einsamer Mensch am Abend


Fasching Hey Du mit Deiner Maske merkst Du eigentlich daß Du heute Du selbst bist mehr als an anderen Tagen wenn Du keine Pappe vor den Augen hast nein – Du merkst es nicht es ist ja Fasching


Hallo Afrika Hallo Afrika ich würde ja spenden geh’ bestimmt gleich zur Bank doch ich muß noch zuerst mein zweites Schnitzel essen und das Brot von gestern in den Müll werfen


Ein Haiku mit dem Titel: Hi Q “hi “Q”, geht’s Dir gut ?” grüßen wie jeden Morgen freudig P und R


Brücke Auto ist nun Schrott Mann mit Handy in der Hand sagt “Kirk an Brücke”


Das Leben ist so schön das Leben ist so schön man darf es nicht vergeuden nicht leichtfertig verschleudern deswegen heben es sich viele für später auf


Erst heute spüre ich die Liebe in mir die ich so lange vermißt ohne es zu wissen erst heute schau’ ich Dir in die Augen halte Deinem Blick stand ohne Angst erst heute kann ich “Papa” zu Dir sagen denn früher warst Du mir ganz fremd erst heute wo Du nicht mehr lebst kann meine Liebe zu Dir über die Angst siegen erst heute


Früher hat man gelacht Früher da hat man gelacht auch mit den Augen und heute? Da tippt man Doppelpunkt : Bindestrich – Klammer zu ) Das soll dann ein Lachen sein. Doch es sind oft nur die Finger die gelacht haben.


Eine Sekunde Genau eine Sekunde bevor er auf der Erde aufschlug vermißte er das Leben an das er noch nicht glauben konnte als er sprang.


Nie gelebt Nie gelebt kann man etwas, was man nicht kennt, vermissen?


Leben ist das, was man daraus macht und nicht das, was man beschließt, demnächst zu tun


Echo Die lautlosen Schreie von damals hallen heute noch als Echo der Angst


Was sind das für Menschen Was sind das für Menschen? ohne Stolz ohne Glauben an sich was sind das für Fragen? nach morgen nach Liebe immer was sind das für Tränen? aus Einsamkeit aus Angst nachts was sind das für Träume? zum Zauber zur Sonne fliegen was sind das für Menschen? die fragen die weinen die träumen… ganz besondere !


Verboten Kampfhunde die töten werden verboten werden die Menschen, die aus Hunden Töter machen, auch verboten ?


Weltall und die kleine Rakete mit Jim Knopf und seinen Freunden kam nach langem, langem Flug auf der Rückseite des Mondes an landete und wurde freudig empfangen von vielen, vielen Politikern die schon seit langem hinter dem Mond zuhause sind


Tausche Tausche dunkle böse verletzende Gedanken wie Pfeile gegen leichtes liebevolles helles Miteinander voll Liebe


Am Strand Ich liege hier am Strand halb im Wasser schaue in das Grau des Himmels hoffe auf die Ebbe und wünsche mir das Wasser hätte dann meine Gedanken mitgenommen


Momente Momente in denen ich Dich ersehne Sekunden die ich nie missen möchte Sonnenstrahlen auf meiner inneren Haut ich möchte das immer wieder spür’n und jeden einzelnen Augenblick in Bernstein gießen um ihn für immer zu bewahren


Melancholie Melancholie dunkles Pastell Zeit, die langsam fließt ins Meer des Nebelmondes laß’ mich noch bleiben noch etwas schweben im warmen Nichts


Müde Kopfweh müde Blues? noch nicht mal das …


Gedanken Manchmal wünsche ich mir meine Gedanken wären gefangen in einem dieser kleinen Kästen die man Radio nennt denn dann könnte ich sie wenigstens abschalten


Depression auf der Bank an den Gleisen warte auf den Zug und er fährt in Zeitlupe vorbei ohne anzuhalten


wahre Liebe Liebe wahre Liebe ist nah’ wie nichts anderes nah’ sein kann Liebe wahre Liebe ist frei wie nichts anderes frei sein kann Liebe wahre Liebe ist schön wie nichts anderes schön sein kann


Expedition in ein unbekanntes Land die Reise zum Ich


blaue Nacht am Meer der Mond lauscht meinen Träumen bis der Morgen kommt


Kaktus manchmal bin ich ein Kaktus der sich nach Liebe sehnt doch wie soll mich jemand lieben wenn er sich dabei an meinen Stacheln verletzt wer es doch könnte der wird sie eines Tages sehen können … die Blüten


buntes Durcheinander Dieses bunte Durcheinander innen wenn Vergangenheit schwerfällig rumliegt Gegenwart nervös umherspringt Zukunft leise leuchtet nennt man Leben nennt man Chance ich kann es schaffen gemeinsam doch nur mit Dir warum? weil Du!


leidenschaftlich heiß leidenschaftlich heiß ich sie gestern küßte auf dem Kamel so hemungslose Lüste oh’ wenn dies’ schlimme Tun die heiße Wüste wüßte doch heut’ morgen war die Dame weg stell’s fest mit riesengroßem Schreck seh’ nur heißen Sand und helle Sonne nix mehr Frau und nix mehr Wonne nur der Wüstenwind singt leis sein Lied dies einem Lüstling recht geschieht jetzt sitz’ ich hier mich dürstet fürchterlich noch nie so klar war mir daß das Kamel bin ich und die Moral von der Geschicht Morgana Fatas küßt man nicht


kleine Funken kleine Funken der Liebe in blauer Nacht Sekunden des Herzens die Dich sanft streicheln und Dir sagen es ist schön daß es Dich gibt


bei dir ich will bei Dir zuhause sein nur sein nicht funktionieren ich weiß, daß ich das darf ich muß es nur lernen


Mitten im Netz Mitten im Netz der eigenen Gedanken gefangen von Seilen die fester werden je mehr du versuchst das Netz zu zerstören Sträfling in der Zelle Mensch an den Füßen große Kugeln aus Stahl die dir von der Vergangenheit erzählen doch wenn du einen Stuhl findest der Liebe heißt kannst Du aus dem Fenster sehen die Sonne umarmen und das Netz liegt regungslos hinter dir


Zeit ist das, was nicht übrigbleibt, wenn der Tag zu Ende ist


Hochschauen hat nichts damit zu tun, wie weit oben der Andere steht, sondern nur damit, wie tief man sich selbst hinstellt


Ratlosigkeit ich schaue in meinen Spiegel doch er zeigt mir auch heute nur meine Ratlosigkeit


berührt berührt ganz ohne Hände nur durch deine Worte die ein Gedicht sind


Morgengrauen grauender Morgen der Fernseher läuft Bilder und Worte von Aggression und Gewalt mein Brötchen will mir im Halse stecken bleiben scheint doch kein Frühstücksfernsehen zu sein


Blatt im Wind Blatt im Wind tanzen fliegen Höhepunkt eines kurzen Lebens fünf Sekunden lang


kein Gedicht sieben Zeilen die nicht Gedicht werden wollen


so pfirsich Deine Haut so sanft, so pfirsich berührt mich zart schenkt mir die unendliche Welt der Liebe und ich verliere mich an Dich in Dich


@ wenn ich kein @ hätt’ wär’ das gar ned nett denn, da mach ich jede Wett’, ohne @ ist’s Net ned nett


Badewasser Badewasser, warm drei Kerzen am Fenster zwei Menschen im Wasser zwei Gläser Wein und dann den Tag hinter sich lassen …


Am Morgen Du drehst dich um dein Lächeln berührt noch einmal leise meine Haut umarmt mich bis ich wieder eingeschlafen bin


Wenn Weihnachten das Fest der Liebe ist, warum ist dann Weihnachten nur an Weihnachten?


nachtblau nachtblaue Strahlen führen meine Phantasie ins Land der Träume


Besuch das Gestern ist heute immer noch bei mir zu Besuch tief innen hält Wacht damit ich mich ja immer wieder erinnere ob ich will oder nicht


Fragen Fragen über Fragen und jede Antwort darauf ist ein Puzzlestück ergeben zusammengefügt ein Bild ein Bild das man Leben nennt darum hör’ nie auf zu fragen


Der Tod Fragen wie Schreie im Wind verweht denn nur die Stille antwortet mit dem lauten Rauschen der Leere. Warum? Dieses Wort kann die Wolken nicht zerteilen es ist nur ein stumpfes Schwert das im Regen liegt und zu rosten beginnt


Augenblicke Augenblicke in denen die Welt aufhört sich zu drehen Sekunden in denen der Zeiger der Uhr sich nicht mehr bewegt und das nur weil wir uns umarmen weil du mich fest und die Zeit anhältst


Glück ist wie ein Spiegel, der die Sonnenstrahlen direkt in dein Herz lenkt


Rückgrat in der Sonne stehen ein Platz so windstill und schön seine Meinung sagen wissen daß sie zur Wolke wird daß die Wolke zum Gewitter wird und dann den Blitzen ins Auge sehn und stehen bleiben das ist Rückgrat


Freundschaft wenn du der Sturm des Zweifels bist und der Baum den du umtost nicht von der Stelle weicht dann auch noch da ist wenn der Wind sich legt dann hast du einen Freund gefunden


Jeder Mensch verdient es, so geachtet zu werden, wie er selbst auch andere achtet


Du gehst fort Du gehst fort Ich weiß nicht, wohin doch ich fühle daß es für immer ist und ich stelle fest dass mir am meisten weh tut daß es nicht weh tut daß Du gehst denn Du hast mich schon viel früher verlassen


Mein Tag Mein Tag ist wie jeder andere Tag und doch ist es ein besonderer Tag wie alle Tage besondere Tage sind warum? weil es dich gibt!


Tulpen Tulpen, geöffnet den warmen Frühling atmend lichtdurchflutet rot


Die Umarmung … Die Umarmung die du suchst wehrst du ab mit Tränen in den Augen mein Freund ich kann Dir nicht helfen aber ich kann dich verstehen …


Alltag Alltag stets gegenwärtig das Kribbeln dem Bäcker, Büro und der Bank geschenkt na und? besser Alltag mit Dir als alle Tage allein


Kerzenlicht sieh das Kerzenlicht tauche ein in das Leuchten hör zu was die Stille dir erzählt folge ihrem Klang schwerelos feierlich im Einklang mit dir selbst


Clown Du hast in deinen lachenden Augen einen Glanz als wenn es Tränen wären Du umarmst die Menschen mit leichtem Zittern der Angst Du suchst noch immer dich und Suchen ist statt Finden dein Leben geworden Du bist wie ein Clown der im Beifall der Manege zum Held wird


Heimweh Ich hab oft Heimweh nicht nach einem Ort nach alten Bäumen oder der Straße, in der ich als Kind gespielt hatte nein ich hab’ oft Heimweh nach mir selbst


Meer Meer ich wollte dich beschreiben doch da hatten deine Wellen schon meine Gedanken hinter den Horizont getragen ins erste Morgenlicht so stehe ich hier und schweige umgeben vom Rauschen und der Unendlichkeit des Augenblicks


Noch fünf Minuten Wenn ich noch fünf Minuten zu leben hätte würde ich dich umarmen so fest so liebevoll damit diese Umarmung für immer in deinem Herzen ist als kleine Sonne auf deinen Wegen für alle Zeit ich liebe Dich


Ich hab da ein Gefühl Ich hab da ein Gefühl in der Nacht ein leises Verlangen nach Dir nach Deinem Körper Dich streicheln Dir Kreise auf die Haut malen in dir versinken und die Zeit anhalten ich hab da ein Gefühl in der Nacht


Der große Onkel Immer wenn der große Onkel zu uns herab steigt uns väterlich den Arm um die Schulter legt und erzählt von morgen von einem Land, in dem alles besser sein wird als es je war dann paß auf sei auf der Hut es könnte Wahlkampf sein


Menschensblicke die Menschen ziehen dich aus mit ihren Blicken ihren Fragen die Menschen machen dich müde mit ihren Worten hinter deinem Rücken doch glaube mir die Menschen sehen dich gar nicht denn sie sehen immer nur sich selbst


Die drei Worte “Ich liebe Dich” das sagt sich so einfach und wenn man nachschlägt in allen Sprachen der Welt doch den anderen akzeptieren und respektieren so wie er ist das ist Liebe diese drei Worte allein sprechen nur drüber


Unter Deiner Decke Du stehst auf mußt ins Büro ich seh durchs Fenster die Nacht entschwinden und durch die Tür dich zur Arbeit gehen kurzer Moment der Traurigkeit doch gleich vorbei denn ich liege ja auf deinem Kissen und unter deiner Decke


Ich wußte ja nicht Ich möchte der Bernstein sein der Deine Worte umschließt wie ein wertvolles Juwel doch damals war ich nur der Sand durch den die Worte hindurch gelaufen sind denn ich wußte ja nicht daß ich sie zum letzten Mal hören würde…


Morgennebeltau Morgennebeltau bedeckt den Zaun aus Holz an dem ich steh’ ich konnt nicht schlafen wieder mal wie so oft seit du gingst und nun versuche ich im Nebel einen Schatten zu sehn dich darin zu entdecken doch nichts passiert nur meine Hände werden kalt vom Morgennebeltau


Fremd Du bist mir so fremd geworden und ich weiß nicht warum war es die Zeit? oder die Angst in mir? hast auch du Steine auf die Mauer zwischen uns gebaut? ich schau dich an doch meine Blicke finden deine Augen nicht denn diese schauen an mir vorbei verlieren sich irgendwo und wie du beginnt auch dieser Tag mir fremd zu werden


November ist November graue Tage Nebel steigen der Winter steht vor der Tür Melancholie singt ihr Lied du singst müde mit November heißer Tee Kerzenschein ein guter Film Musik für’s Herz Freude singt ihr Lied und du singst leise mit November ist was man daraus macht


Dir begegnet zu sein Dir begegnet zu sein ist wie ein Fenster, geöffnet das Licht des Tages scheint in mein Zimmer einatmen ein Gefühl von Wärme ich bin angekommen


Ein Tropfen kann nur dann ein Faß zum Überlaufen bringen, wenn dieses ohnehin schon voll war.


Dein Clown deine Nacht ist auch meine Nacht wenn die Melancholie das Licht in deinen Augen löscht fühl’ auch ich die Traurigkeit in mir doch du wirst sie nicht sehen denn ich bin dein Clown und Zauberer so lange bis ein kleines Lächeln in dein Dunkel fällt


Diese Nacht Diese Nacht hat deine Flügel sie tragen mich durch diesen Traum aus dem ich nie aufwachen möchte


Fluß meine Träume treiben auf dem Fluß des Lebens hoffen daß sie eher das Meer erreichen als auf dem Fluß unterzugehen


Sodbrennen du Teufel in mir sprühst mit Säure quälst mich mit großer Pein und das nur weil ich Pfälzer heute morgen einen Berliner gefrühstückt habe mit Hamburgern ist mir das noch nie passiert


Keine Zeit keine Zeit immer höher, weiter, schneller läuft das Leben an einem vorbei morgen werden wir es anhalten falls wir Zeit dazu haben


Macht los machtlos ich fühle die Angst die mich beherrschen will ich bin ein Teil von ihr geworden ich seh auf meine Hände es sind Fäuste nun öffne ich ganz langsam meine Finger und lasse die Macht los


Dosenpfand Dosenpfand, oh Dosenpfand in der Hose ich ‘ne Dose fand diese war sogar schon leer doch den Zettel find ‘ich nimmermehr so hab ich Pech, bekomm’ kein Geld besser hat’s, wer Ordnung hält


Fasching ist vorbei Fasching ist vorbei das Konfetti verbrannt die Narren von gestern sind die Asche von heut


Hinter den Mauern Hinter den Mauern der Nachbarschaft könnte ich einsame Menschen finden wenn es diese Mauer nicht gäbe


Du bist mehr du bist mehr als je zuvor ein Mensch mir war du bist wie ein Zauber der mein Herz berührt du bist die Farbe in meinem Grau du bist das Puzzlestück das meinem Leben gefehlt hat


Am Boden Am Boden doch nicht zerstört nur rausgefallen aus meinem Bett und mit einem Lachen den Tag begrüßt


Du hast gemalt du hast gemalt mit leichter Hand und deinen bunten Farben Blüten in mein Grün hast mich umarmt mit deinen Worten und von deinem Lachen einen Teil geschenkt


Farben leuchtende Farben füllen meinen Tag mit Licht geben neuen Schwung


Engel und Teufel Du bist Engel und Teufel bist Freud und Leid immer wenn ich weine kommst du mit Flügeln an doch will ich lachen seh ich deine Hörner der Engel in mir der schreit schon lang in mir doch mein Teufel tief drinnen liebt dieses Spiel


Illusion So bunt wie die Natur könnten Menschen friedlich miteinander sein Doch so wie die Blumen irgendwann verwelken werden bleibt auch des Menschen Friede nur eine Illusion


Entzwei zersprungen in mir ist etwas zersprungen in mir entzwei gedacht in meinen Händen find’ ich nur Gedankensplitter


Begegnung Fuß an Fuß im Sand Begegnung zweier Menschen die sich am Strand des Lebens fanden und nun nie wieder Treibgut sind


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