Erhard Blanck

Niveau an sich,hat keinen Wert. Man muß es schon auch haben.


Lieber niveauvoll, als anders voll.


Man schämt sich nicht seines Körpers, sondern seiner Gedanken daran.


Der Neid nennt’s fad, die Bewunderung schlicht.


Am Beispiel von Viagra kann man am besten die Funktion von Medikamenten erkennen: Es war für’s Herz konzipiert. Und nun dient es dem zweitwichtigsten »Organ« des Mannes.


Die emanzipierte Frau wird zum dritten Geschlecht.


Erfolg wird ohne ”h“ geschrieben.


Es ist so schwer oft, zu entscheiden, ob dumm, ob weise, wer bescheiden.


Gewissen kann nur sein, wo Wissen ist.


Jede Beförderung ist zugleich auch eine Forderung.


Männliche Eitelkeit ist nicht, in den Spiegel zu sehen, sondern nicht in den Spiegel zu sehen.


Woher sollen eigentlich die Menschen, denen gesagt wurde, sie seien Ebenbilder Gottes, ihre Demut nehmen?


Arbeiten, um nicht denken zu müssen, ist auch Faulheit.


Nur die Kunden können Könige sein, die sich wie Könige benehmen.


Wer sagt uns, daß die Menschheit einem Abgrund zutreibt? Vielleicht hat sie sich schon immer darin befunden? Steht die Menschheit am Abgrund, oder schon immer darin?


Der Optimist steht am Rand des Abgrunds und freut sich: Oh wie schön hoch ich bin. Der Pessimist steht am Rand des Abgrunds und findet: Oh wie gefährlich tief er ist. Der Realist bleibt ganz einfach vom Rand weg.


Selbst im Abgrund können sich noch neue Abgründe auftun.


Hätte Gott statt Adam und Eva nur 1.000 Männer ins Paradies gesetzt, wäre bis heute alles unverändert.


Eine Aktie ist nicht mehr ,als die Spekulation darauf , daß andere arbeitend ihr Geld machen müssen.


Aktien sind eine andere Form des Hütchenspiels.


Aktien (Börsencrashs) können Geld vernichten, im Ausmaß wie Kriege.


Aphorismen sind die Lückenbüßer eigener Gedanken.


Einen Fehler hat jeder und sei es der, daß er keinen hat


Es ist der Fehler des Fehlers, daß er so leicht zu begehen ist , deshalb wird er auch so selten verfehlt .


Sokrates mußte zwangsläufig zum Philosophen werden, dank Xanthippe, seiner Frau. Wo also sind all die Philosophen, die es zwangsläufig geben muß, bei so viel Feministinnen?


Der Fortschritt bringt uns nur weiter, wenn er die Richtung ändert – in uns.


Früher nannte man es ›Kadavergehorsam‹, heute heißt es ›Fraktionszwang‹!


Es ist eine Folgerung zu sehen, was aus einer Ursache entsteht. Aber es ist erst eine Schlußfolgerung, dem auch zu folgen.


Frauen sind wie Politiker, vor der Wahl versprechen sie alles, nach der Wahl können sie sich an nichts erinnern.


Himmel und Hölle gibt es für Männer bereits auf Erden: ein Teil von beiden nennen wir – Frauen.


Wenn man versucht einer Frau zu widersprechen, widerspricht man sich zum Schluß selber.


Als Gott Eva aus der Rippe Adams erschaffen hatte, war die Schöpfung erschöpft. Nicht weil er die Krone erschaffen hätte , sondern weil er in andauernde tiefe Depression verfiel.


Es gibt keine Freiheit, nicht einmal die, dies zu sagen. Denn wer wollte uns dies glauben? Und wenn wir es ihm erläutern müssen , damit er (es) uns glaubt, machen wir uns allein damit schon wieder unfrei.


Es gibt so viel in unserer Freizeit zu tun, daß wir keine Frei-zeit mehr haben.


Fremdwörter sind dazu da, eine fremde Materie besser zu verstehen, vorausgesetzt man versteht die Fremdwörter.


Friseure müßten Schneider heißen. Aber diesen ehrenwerten Beruf gab es schon länger.


Der Fundamentalismus ist die Antwort auf das ewige Schweigen Gottes.


Laß den Gedanken freien Lauf, doch hüte deine Zunge gut. Wenn man was denkt , genügt’s vollauf , daß, was man denkt, auch tut .


Auch die Gedanken sind nicht frei, sobald man sie zu Meinungen gerinnen läßt.


Nach einem Zitat zu greifen, ist allemal besser, als sich gar keine Gedanken zu machen.


Mach dir Gedanken über dich, dann hast du auch an andere gedacht.


Die Zunge ist die Speerspitze der Gedanken.


Das Ex und Hopp des Gehirns nennt man Vergessen.


Einen Freund versteht man auch mit dem Herzen. Aber einem Gegner kann man nur begegnen, wenn man seine Sprache beherrscht.


Gefühl ohne Verstand, ist wie Suppe ohne Salz. Also ist Verstand ohne Gefühl, wie Salz ohne Suppe. Viele meinen, es sei umgekehrt und versalzen uns alle Suppen.


Wer behauptet er ließe sein Geld arbeiten, vergißt dabei die Menschen, die es für ihn tun.


Für viele ist Zeit = Geld. Geld ist aber nicht = Zeit.


Der Glaube mag Berge versetzen können. Aber das Geld kann sie abtragen lassen.


Mag der Glaube uns überleben lassen, aber erst das Geld läßt uns leben.


Der Erfinder des Geldes muß ein Gauner gewesen sein, denn damit kann man leichter betrügen.


Der eine hat den Beutel, der andere das Geld, dem Bettler wird ganz unverhohlen auch noch der letzte Sack gestohlen. Das ist Gerechtigkeit in dieser Welt. Wird doch der Lügner mal belogen und der Betrüger mal betrogen, dann ist sie wieder hergestellt.


Die Kehrseite der Gerechtigkeit ist das Recht.


Wieviele Paragraphen erübrigten sich, wenn in einer Präambel zu den Gesetzestexten, das Wort Gerechtigkeit erschiene?


Was haben Geld und Gerüchte gemein? Man kann sie leicht unter die Leute bringen.


Wäre ein Parkverbot kein Verbot (Gesetz), sondern eine Spielregel, würden sich auch mehr Männer dran halten.


Der “Lieblingsspruch” meines Vaters war: “Auch der getretene Wurm krümmt sich”. Ich füge dem noch hinzu : “….und er hat das Recht dazu”.


Aller Glaube ist letztlich Aberglaube.


Bei der heutigen Zahlungsmoral wird so mancher Gläubiger selbst schnell zum Schuldner.


Die Globalisierung wird für den Kapitalismus das werden, was der Kommunismus für den Sozialismus war: der Untergang.


Kapitalismus ist die Ausbeutung der Massen durch die Einzelnen. Globalisierung ist die Ausbeutung der Massen durch die Massen für die Einzelnen.


Alle wollen das Gute. Aber keiner gönnt es dem anderen.


Ich glaube unverbrüchlich an das Gute im Menschen! Nur in welchem?


Das Gute steht allein für sich, das Böse braucht die Menge.


So mancher muß betrügen, weil er zuvor betrogen wurde.


Macht Euch die Erde untertan. Es ist so ziemlich das einzige Bibelwort, an das wir uns gehalten haben.


Der Grad der Bildung und die Grade der Temperatur, sind für die meisten recht niedrig anzusetzen, um gemütlich zu bleiben.


Den Grad der Bildung sollte man auch in Längen – und Breitengraden messen.


Bildung ist Dung für den Geist.


Eine mißlungene Bosheit wird nur noch als harmlose Dummheit wahr genommen.


Nicht alle Blüten tragen Früchte, manchmal werden es nur Früchtchen.


So mancher, der freizügig seine Blößen zeigt, tut sich bei der Nacktheit schwer.


Ab einer bestimmten Bildungshöhe wird den meisten schwindlig.


Bildung ist immer eine Bereicherung, auch wenn sie nicht immer viel Geld einbringt.


Wenn es das Chaos gibt, müßte es auch Ordnung geben. Nur wo?


Da der Mensch meist nachahmt, kann er auch aus Fehlern nichts lernen, sondern sie eben nur wieder nachahmen.


Vielleicht besteht ein natürliches Recht darauf, Fehler zu machen. Aber es besteht keine Pflicht dazu.


Manche dürfen im Leben alles falsch machen und lassen dann noch die anderen dafür zu zahlen. Andere müssen für den kleinsten Fehler zahlen und sei es mit ihrem Leben .


Fehler sind nicht zum machen da, sondern um daraus zu lernen.


Viele glauben aus Fehlern könne man nur lernen, wenn man sie selber macht.


Alte Fehler sind wie alte Witze: witzlos.


So mancher sammelt Fehler wie Briefmarken.


Vielen würden ihre Fehler fehlen.


Manche können alles allein – auch Fehler machen.


Die einzigen Fehler die man gern verzeiht, sind die eigenen.


Fraktionszwang ist die “Gleichschaltung von Demokraten”, oder was von ihnen übrig blieb.


Die meisten Frauen können mit Männern nicht wirklich was anfangen – Lesben sind da konsequenter.


Frauen sind wie Spiegel, die uns immer die verkehrte Seite (an uns) vorgaukeln.


Männer wollen vielleicht immer nur an das Eine. Aber Frauen wollen immer was anderes.


Die Wahrheit und schöne Frauen sollten nackt sein – aber auch noch ungeschminkt?


Eine Frau kann der Himmel oder die Hölle auf Erden sein. Aber da es den Himmel auf Erden nicht geben kann…


Eva – nicht Adam – war das Letzte das Gott erschuf.


Warum heißt Eva Eva? Weil sie das Paradies evakuierte.


Eine Chance war immer das, was du verpaßt hast, wenn du es merkst.


Dankbarkeit ist das Eingeständnis unserer Abhängigkeit von anderen.


Das Wort Dankbarkeit wird wohl leider am häufigsten mit der Vorsilbe “un-” gebraucht.


Wenn Dankbarkeit erst zur Verpflichtung wird, schadet sie beiden Seiten.


Wer schnell danke sagt, kann den Vorfall schneller vergessen.


Meine Feinde sollten sich alle Tage für meine Fehler bedanken müssen.


Zur Ex-DDR fällt mir immer wieder das Märchen vom Fischer und siner Fru ein. Kann es sein, daß seine Frau aus der DDR kam?


Die Befreiung der DDR bedarf ja nicht des jahrzehntelangen Dankes. Aber auch nicht des jahrzehntelangen Undanks.


Wer sich 40 Jahre lang über die DDR ärgerte, konnte doch nicht so mir nicht dir nichts, davon lassen. So übertrug man den Frust auf den Westen.


Dekadenz ist der Verfall der Sitten und vieler Unsitten.


Was die Stasi jahrzehntelang nicht schaffte, schaffte der Einigungsvertrag blitzschnell: DDR-Unrecht zu sanktionieren.


Warum wurden nicht all die beim Fall der Mauer erschossen, die heute nur meckern. Man hätte ihnen doch keinen größeren Gefallen tun können, als Held der Arbeit zu werden, der Arbeit des Militärs und der Stasi.


Demagogie und Weisheit liegen oft so dicht beieinander, daß man sie nicht zu unterscheiden wagt oder vermag.


Er wollte nur das Dementi hören, um sicher zu sein, daß es stimmt.


Dementis sind Eingeständnisse durch Verneinung.


Dementi ist ein indirektes Ja, oder ein direktes Jein.


Demokratie ist die Wahl, denen unsere Stimme zu geben, die uns mundtot machen.


Jeder Demokrat hat theoretisch die Wahl zu regieren oder regiert zu werden. Ich sagte theoretisch.


In der Diktatur hat man nichts zu sagen. In der Demokratie hat man nichts mehr zu sagen.


In der Diktatur haben die Politiker das Sagen. In der Demokratie sagen uns die Politiker, wer das Sagen hat.


Bei der Demokratie krankt es an der Kratie, weniger an der Demo.


Denken ist wie Sex. Es ist zwar nicht immer unbedingt lebensnotwendig, aber es kann ungemein befriedigend sein.


Das Diktat der Stunde, ist die Diktatur der Uhr.


So lang ich noch schneller denken kann, als schreiben, denke ich noch.


Alles Gescheite, das schon mal gedacht wurde nützt nichts, wenn ich nichts davon weiß.


Denken ist Selbstbefriedigung auf höherer Ebene.


Der beste Gedanke im Kopf des einen, stößt nicht unbedingt die besten Gedanken im Kopf des anderen an.


Denkmäler sind die fragwürdigen Fragezeichen der Geschichte, Schließlich fragen die meisten: “Wer war das überhaupt?”


Denkmäler sollten eher jemand vorenthalten, als vorbehalten sein.


Die Depression setzte ihn so unter Druck, daß etwas vernünftiges dabei rauskam.


Denkmal? Als ob jemals jemand dabei was dächte. Nur Bücher können wahre Denkmäler sein. Nur da denkt man mal wieder an den Autor.


Immer mehr Biotope für freilebende Tiere werden erbarmungslos vernichtet. So werden z.B. kaum noch Denkmäler errichtet. Immerhin der Lieblingsplatz von Tauben.


Deutsche taugen nicht zu Revolutionen. Bestenfalls zu Rechtschreibreformen.


Die Rechtschreibreform hat vergleichsweise das kleine 1X1 durch Algebra vereinfacht.


Deutsch, gutes Deutsch, lernt man nicht in der Schule und nicht im Fernsehen, sondern bei Aphorismen, Gedichten, Romanen.


Titel Ein jedes Buch hat einen Titel, damit es jeder erkennt. Es ist also nur ein Hilfsmittel und niemals ein Argument. Ist’s bei den Doktoren viel anders, die ihn mit Fleiß sich erschrieben? Man fragt sich zwar nicht mehr “kann der’s” doch drüber denken kannst’ nach Belieben.


Früher Früher wurden die klugen Leute, meist auch schon so alt wie heute. Doch heute werden es mehr, auch die, die nicht klug sind, so sehr.


Ehre Wem Ehre gebühret, den ehret, auch wenn sie sonst nicht viel wert. Doch ehrt man so, ohne viel Geld, die ärmlich-ehrlose Welt.


Mehr Ich hatte viele Beziehungen. Ich hatte mehr. Ich hatte eine, sonst keine mehr. Welche ist mehr ?


Blondes Ein kühles Blondes am Abend, erquickend und labend. Eine heiße Blondine pro Nacht, hat noch jeden scharf gemacht. Doch viele Blonde, ob heiß oder kalt, machen schnell dick oder schneller alt.


Zwiesprache Du bist ein Schatz, den ich nicht heben kann, ohne Leistenbruch. Dann nimm mich nicht auf den Arm. So bleibst ein ungehobener Schatz.


Aphorismuss Um so manchen Aphorismus wurd lang gestritten, die meisten jedoch, wohl eher erlitten.


Chance Die Chance und der Augenblick sind hübsche Zwillinge, die vorübergehn: Ergreifst du die eine nicht, bekommst du auch die andere nie wieder zu sehn.


Guter Rat ist teuer und nicht mal abzugsfähig von der Steuer.


Die Leute sind die schlimmsten Toren, die’s finden toll, wenn sie verloren.


Gatten Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Das gilt auch bei Ehegatten.


Gut und Böse Dem Bösen steht der Alltag offen. Das Gute muß auf Feiertage hoffen.


Danke! Ist zwar kurz und prägnant, aber den wenigsten bekannt.


Grauen pur Stellt euch vor, das Grauen: Kondome schützen, doch nicht vor Frauen.


Geh Danke Ein Gedanke hielt ihn in Atem. Gedankenlos Gedanke los. Los Gedanken atmet tiefer.


Mail Hallo! Ihr Brüder im Denken, laßt uns mal ein Denkmail verschenken.


Kopf Der Kopf sitzt oben, wie jeder weiß. Nicht hinten für jeden Sch…. . Warum nehmt ihr aber dann, dort solche Gedanken an?


Die Deutschen Ich sag es hier unumwunden: Die Deutschen haben nicht das Pulver erfunden, doch haben sie ihr’s unverdrossen, inzwischen total verschossen.


Duft Wir hassen den Gestank, wir mögen diesen oder jenen Geruch, aber lieben ganz sicher den Duft. Doch manchmal nur die frische Luft.


Weltbild Das Weltbild der Dummen ist doch sehr verschwummen.


Geist Geist verflüchtigt sich, Dummheit die bleibt. Wer das nicht behält, sich’s besser aufschreibt.


Ehe Gott hat die Ehe verbunden. Doch wer verbindet die Ehewunden?


Ehre genommen Er hat jenem die Ehre genommen. Doch zu ihm ist sie dann doch nicht gekommen.


Ehrlichkeit Ehrlichkeit wär eine schöne Bürde, wenn sie nicht so drücken würde.


Schaut ein Einfältiger in die Bibel, wird er verklärt sein, denn er erkennt sich immer wieder und wieder .


Ein Computer kann alles besser, auch Fehler machen.


Ein Computer beherrscht die kompliziertesten Dinge. Das sieht man am besten in seinen Fehlern.


Eine Dame ist eine Frau, die kein Weib sein will.


Demokratie ohne Wandlung, wäre wie ein Schüler, der Jahr für Jahr dieselbe Klasse wiederholt


Die Fehlbarkeit früherer Herrscher war “gottgewollt”. Warum aber in einer Zeit der Demokratie ebensolche bedauerlichen Kreaturen den Staat leiten , ist unverzeihlich.


Was haben Demokratie und Diktatur gemeinsam? Das dumme Volk! Wer es noch immer nicht verstanden hat: In der Demokratie wählen die Dummen die Regierung, in der Diktatur wählt sich die Regierung die Dummen.


Welches Erbe läßt die Deutschen schwerer tragen: das von Auschwitz , oder das als ›Volk der Dichter und Denker‹ zu gelten? Welcher ›kleine Mann‹ kennt noch Goethe, Schiller, Kant, geschweige denn denkt oder empfindet so ähnlich?


Noch eine vom Aussterben bedrohte Art: die Deutschen.


Bei Muskeln und Denken scheint es nur ein Entweder – Oder zu geben.


Jeder Mensch hat das Recht auf eigene Dummheit. Aber was wird aus der Summe all dieser Dummheit?


Dummheit ist wie Plutonium. Es ist Jahrtausende aktiv.


Gerüchte, Gerüche und Dummheit verbreiten sich in Windeseile. Die Wahrheit, Düfte und Weisheit verbleiben meist wo sie entstanden .


England wollte mit seinem stabilen Pfund nichts zur Stabilität des Euro beitragen. Das ist genauso, als würde man sagen: Gewinnt i h r erst mal den Krieg, wir teilen uns als Sieger dann gemeinsam die Beute.


Der Euro muß nun leisten, was die Mark nicht länger vermocht hätte .


Einer, der sich für den Schlag auf die eine Wange bedankt, indem er die andere hinhält, ist entweder Jesus, oder Masochist.


Wenn ich dauernd danken soll, daß ich lebe, warum müssen dann nicht auch alle anderen dafür danken, daß ich lebe?


Ich erwarte schon keinen Dank mehr, nur weniger Undank.


Wenn ich mal jenseits von Gut und Böse bin, dann werd ich vielleicht auch mal dem Bösen danken.


DDR: Für die ersten Bananen waren die neuen Bürger der neuen deutschen Länder noch dankbarer, als für die ersten zig Milliarden. Seither kritteln sie nur noch rum.


Weil die Bürger der DDR Angst vor ihrem Staat hatten, kümmerten sie sich nicht um ihn, sondern um sich und um einander. Ob das der Grund war, daß der Staat auch kümmerte?


Der Unrechtsstaat der DDR bekam im Einigungsvertrag Recht. Später Sieg, aber Sieg.


Demokratie – Herrschaft des Volkes? Als ob sich das Volk beherrschen könnte.


Umfragen sind wie wirkliche Demokratie. Aber wollen wir die?


Wer Dankbarkeit erwartet, ist selber Schuld.


Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige. Dankbarkeit die, königlicher Gemüter.


Leute, die nicht danken können, denen fehlt etwas wichtiges, weshalb sie keinen Grund haben, danken zu müssen.


Ewige Dankbarkeit – ewige Verdammnis.


Es ist schon eine Form von Dankbarkeit, nicht undankbar zu sein.


Übertriebene Dankbarkeit ist theoretisch ebenso falsch wie Undankbarkeit.


Diktatur erwartet, daß die Armen einem Reichen helfen. Demokratie erwartet, daß die Armen vielen Reichen helfen.


Demokratie – die Mehrheit korrumpiert die Minderheit.


Die Demokratie ist so unvollkommen, daß man das ganze Volk dazu benötigen würde.


Demokratie – größte Probleme mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner lösen zu wollen.


In der Demokratie kann man sich die Idioten selbst in die Regierung wählen. In der Diktatur nicht mal das.


Im Namen des Volkes. Weil das Volk doch wieder nichts zu sagen hat.


Im Namen des Volkes. Da wird uns doch wieder was in den Mund gelegt.


In Diktaturen fließt zu viel Blut. In Demokratien zu viel Geld. Da blutet nur das Herz des Volkes.


Demokratie ist das Bohren dicker Bretter, die man dem Volk vor den Kopf nagelt.


Die parlamentarische Demokratie hat sich theoretisch als richtig erwiesen, aber praktisch als unpraktisch.


Die parlamentarische Demokratie löst nicht einmal mehr die Probleme des Parlaments, wie soll sie die Probleme des Volkes lösen?


Die gradlinigsten Denker sind die Querdenker.


Wer schon nicht vordenkt, sollte wenigstens mit- und nicht nur nachdenken.


Besonders viele Frauen “denken” und handeln aus dem Bauch heraus. Warum nicht gleich noch etwas tiefer?


Es gibt bei Mann wie Frau drei Denkzentralen: Das Gehirn, der Bauch und etwas tiefer. Gedacht wird meist in umgekehrter Reihenfolge. Dabei kommt das Letzte meist zu kurz.


Religion und Dummheit sind unantastbar.


Ein Dummer weiß alles, außer, daß er nichts weiß.


Dummheit ist der Müll menschlichen Denkens. Aber wie kann dieser entsorgt werden? Und was ist mit den Altlasten?


Jede Generation macht ihre eigenen Dummheiten. Das allein ist es, das uns die Geschichte lehrt.


Die Dummen sind so dumm, daß sie nicht wissen, daß sie es sind.


Die gefährlichste Krankheit überhaupt, kann nur die Dummheit sein, fordert sie doch die meisten Todesopfer und scheint hochgradig ansteckend zu sein.


Mißlungene Bosheiten werden fälschlicherweise leicht als Dummheit abgetan.


Dumm geboren, nichts gelernt, nichts dazu gelernt – ist dumm gelaufen.


Gibt es ein Menschenrecht auf Dummheit?


Ein Teil der Menschheit strebt nach immer mehr Wissen, der andere Teil besteht auf seiner Dummheit.


Der Kluge weiß, daß er nichts weiß. Der Dumme weiß schon alles.


Arme haben kein Geld, Dumme kein Wissen. Aber nur die Dummen lassen sich dabei von den Klugen aushalten…..


Durch den EURO werden die Deutschen nie erfahren, daß die DM die längste Zeit stabil geblieben war.


Wenn der Groschen endlich fiel, freute man sich früher. Nicht so beim Euro.


Was nützt das Essen von gestern, wenn ich heut verhungere?


Das Schöne, das man erlebt hat, könne einem nicht genommen werden? Man nennt dies Alzheimer…


Erst wenn wir die Dinge in der Welt erkennen wie sie sind, müssen wir nicht sie, sondern uns ändern.


Man kann im Leben a l l e s erreichen! Nur nicht jeder!


Erfahrungen kommen immer zu spät, man müßte sie schon gehabt haben, bevor man sie macht!


Früher war England das Mutterland Amerikas. Heute ist es umgekehrt.


Nach all den Einsichten, wie sind da die Aussichten?


Nach so viel Einsichten, wie kann man darüber noch hinaussehen?


Wenn der Ehrliche der Dumme ist und der Klügere nachgibt, ist die Moral im Arsch.


Die Ehrlichkeit gereicht zur Ehre nur dort, wo sie gelitten wird.


Früher gab man sein Leben für die Ehre. Heute keinen Cent mehr.


Früher duellierte man sich noch für die Ehre. Heute schneidet man sie lieber anderen einfach ab.


Es gibt noch viel mehr Ehescheidungen, als die Statistik ausweist: ein Großteil der Dahingeschiedenen!


Irgendwann geht jede Ehe (und Beziehung) schief. Manche haben nur das Glück, es nicht mehr zu erleben…


Es dürfte besser sein, mit dem Teufel eine Pakt zu schließen, als mit einer Frau eine Ehe. Auf den Teufel kann man sich wohl eher verlassen…


Manche bekriegen sich, ehe sie sich kriegen. Bei den Meisten ist es jedoch umgekehrt.


Nur, weil die parlamentarische Demokratie noch keine Diktatur ist, heißt das noch lange nicht, daß man sie nicht verbessern könnte oder müßte.


In der Demokratie kann sich wirklich jeder gegen alles äußern. Aber keiner kann gegen irgend etwas wirklich was tun.


Demokratie: Wer sagt eigentlich, daß 51% mehr und besser Bescheid wüßten, als 49%?


Wenn die größte Partei in einer Demokratie, die der Nichtwähler ist, ist nicht bei den Wählern was faul, sondern in der Demokratie.


Das Schöne an der Demokratie ist, daß sie den Bedürftigen gibt und den Armen nimmt.


Demoskopie ist Demokratie ohne Regierung.


Parlamentarismus ist Diktatur mit anderen Mitteln. Nicht der Souverän herrscht in der Demokratie, er wird beherrscht.


Diktatur ist theoretisch richtig, praktisch aber falsch. Demokratie ist theoretisch richtig, praktisch aber unpraktisch.


Warum muß man immer von einem Extrem ins andere fallen, z.B. von der Diktatur in die Demokratie?


Denken ist der Sex des Alters, manche können es auch schon vorher.


Erlaubt ist, was gefällt. Also ist auch Denken erlaubt, aber wem gefällt’s?


Think big! Aber besser an Andere, als nur an dich.


Warum wundere ich mich eigentlich darüber, daß keiner so denkt wie ich? Es ist doch auch keiner, wie ich bin.


“Wer glücklich ist, fühlt, wer unglücklich ist, denkt.” Wie wahr, wie wahr. Gut, daß so viele glücklich sind.


Denken erforscht die weißen Flecken der Landkarte in unseren Hirnen.


Gleich und gleich, das denkt sich gern.


“Du an meiner Stelle würdest anders denken!” Anders, als du allemal!


Die besten Gedanken sind leider nicht ansteckend. Aber, wie beim Computer, gibt es auch bei Gedanken welche, die Viren sind.


Im Denken absetzen, statt voraussetzen. Im Reden umsetzen, statt ansetzen. Im Handeln alles durchsetzen, statt rumsitzen.


Wenn man ausspricht, was man denkt, erfährt man so manches über sich.


Der Kopf ist rund, damit die Gedanken kreisen können. Außer bei den Quadratschädeln.


Denken ist vielleicht der Vorläufer des Computers. Aber der Computer ist noch nicht so weit.


Das Einzige, das man bei einer Diät verliert, ist die Lust.


Mach keine Diät, hilft sowieso nicht. Nimm einfach ab.


Manche wurden schon von Diäten dicker. Dabei machten sie schon sicherheitshalber mehrere.


Von zu wenig Essen, hat auf Dauer noch keiner zugenommen.


Wenn man zu drei Ärzten geht, bekommt man drei verschiedene Diagnosen. Vermutlich hat auch jeder Recht, nur nicht grad im Augenblick


Warum sollen Diagnosen nicht von Arzt zu Arzt wechseln dürfen? Die Krankheiten tun es doch auch.


Diagnosen: Nehmen wir an, man hätte in der Magengrube Schmerzen. Dann geht man natürlich Spezialisten: Der Internist würde sagen, es sei der Magen. Der Röntgenologe würde nichts finden. Der Kardiologe vermutet Herzneurosen. Der Orthopäde sieht den Fehler im Rücken. Der Pulmologe faselt was von Zwerchfellhochstand. Der Urologe denkt dabei an eine Wanderniere. Der Proktologe meint, man hätte zu stark “gedrückt”. Der Psychiater schließlich hält’s für Einbildung.


Unsere Politiker sind keine Dilettanten. Sie machen ihre Fehler schon gründlich.


Die vornehmste Form der Lüge ist die Diplomatie.


Diskriminierung ist, jemand zu schelten für etwas, das er nicht ist. So werden die meisten Politiker ständig diskriminiert. Man hält für solche, dabei sind sie es gar nicht.


Die Wahrheit steckt nicht erst im Resultat einer Diskussion, sondern schon im Beginn.


Eine überzeugende Diskussion wäre, wenn am Schluß A den Standpunkt von B vertritt und B von A.


Eine Diskussion ist oft genug Brainstorming ohne Brain.


Eine friedliche Diskussion erreicht gewöhnlich ihr Ausgangsthema auch zum Ausgang wieder.


Disziplin ist die Regel, die man sich selber gibt, bevor man sie von anderen erhält.


Wer Disziplin hält, weiß was er tut. Wer sich diszipliniert verhält, weiß nur, was andere tun.


Die Deutschen stellten ihre Gründlichkeit mal wieder unter Beweis: Die Vereinfachung durch die Rechtschreibreform endete in der Erweiterung der Doppel- zu Dreifachkonsonanten.


Warum hat die deutsche Rechtschreibreform nicht, wie bei Stengel in Stängel, das Wort Scheidung gleich in Scheiterung geändert? Das machte wenigstens Sinn.


Weil die englische Sprache insgesamt ausdrucksärmer ist als das Deutsche, darf sie auch alles vereinfachen.


Deutsche Sprache, schwere Sprache. Deshalb vereinfachen wir sie erfolgreich durch Englisch.


Meine Kinder lernen Englisch, damit sie auch auf Deutsch mitreden können.


Als Roman Herzog forderte: Durch Deutschland müsse ein Ruck gehen, hat es sich prompt erfüllt: alle sind gleich angstvoll zurückgeruckt.


Bei uns wird jeder der kein Deutsch kann Deutscher. Kein Wunder, denn wer von den Deutschen weiß schon, was “deutsch” überhaupt bedeutet?


Wenn man auf Hochdeutsch fragt und der andere antwortet im Dialekt, ist das schon Dialektik?


Lieber ein halbes Deutschland ganz – als ein ganzes Deutschland halb. Aber auch die besten Vorsätze verflüchtigen sich mit der Zeit, lieber Herr Adenauer.


Madame de Stael hat wegen einiger Dichter und Denker des 19. Jahrhunderts auf das ganze Volk geschlossen, Deutschland als das Land der Dichter und Denker zu sehen. Wo sind die denn heute? Also ich lebe im Ausland.


In Deutschland sagen fast alle die Wahrheit, nur hält sich keiner dran.


Alle Fehler, die Deutschland im 20. Jahrhundert machen konnte, hat es getreu und fleißig erfüllt. Oder hätte es noch andere gegeben?


Wer’s mit Philosophie nicht so hat, philosophiert wenigstens über den Phußball.


Fußball ist mehr als nur Sport. Es ist immerhin die Philosophie des kleinen Mannes.


Ihr behauptet, ihr hättet die Demokratie? Aber auf dem Fußballfeld sieht man sie nie. Hier ist der Schiedsrichter, ganz ohne Not, meist viel schlimmer, als jeder Despot.


Im Fußballstadion gibt es zwei Tore, aber zigtausend Toren.


Fußball verbindet. Die eine Hälfte der Zuschauer gegen die andere Hälfte.


Viele Männer kümmern sich mehr um den Fußball als um ihr eigenes Leben.


Jetzt wissen wir’s, dank Kolumbus und Sepp Herberger, daß Erde und Ball rund sind.


Wer aus seinem Sohn einen guten Fußballspieler machen will, sollte ihm gleich bei der Geburt einen Fußball vor die Nase halten, damit es das Erste ist, was ihn prägt. Noch bevor er seine Mutter sieht, sonst läuft er immer der nach, statt dem Ball.


Wer ein Kräutlein gegen die Dummheit fände, könnte Bill Gates als Butler einstellen.


Die Leute mit den dicksten Brettern vor dem Kopf behaupten, den besten Durchblick zu haben.


Man hält mich für dumm – hab ich das nicht klug eingefädelt?


Man hat mich für dumm verkauft. Aber der Preis war wenigstens hoch.


Ein stadtbekannter Dummkopf dachte kürzlich über dasselbe nach wie ich. Aber ich war ihm voraus.


Immer mehr Menschen sind heute ehrlich: Sie stellen sich nicht dumm, sie sind’s.


Der ständig steigende Schmerzmittelverbrauch deutet darauf hin, daß Dummheit doch endlich weh tut.


Die Dummheit tut nichts, außer nach Fehlern begehren. Die Anderen sollten’s ihr wehren.


Er wollte Dummheiten machen, da fiel ihm nichts ein. Ein andermal wollt er sie unbedingt vermeiden. Die Dummheit spielte nicht mit. Zu dumm. Die Dummheit benahm sich wie ein Alien. Vielleicht sind sie ja schon immer unter uns? Mit ihr.


Das Verhalten der Dummheit kam mir schon immer seltsam vor. Vielleicht ist es der Alien in uns.


Jetzt weiß ich’s! (Heureka) Die Welt der Dummheit ist unendlich, die der Klugheit total beschränkt. Das ist die Relativität aller.


Die Dummheit ist schnell und zuverlässig. Sie ist überall da zur Stelle, wo sie gebraucht wird. Deshalb ist sie das Ideal so vieler.


Auf die Dummheit kann man sich stets verlassen. Sie ist allgegenwärtig und deshalb stets pünktlich. Was man von der Klugheit leider nicht sagen kann. Die kommt oft entweder zu früh oder zu spät.


Langeweile ist das beste Indiz für Dummheit. Denn der Kluge beschäftigt sich in der Zeit mit kreativem Nichtstun.


Die Bretter vor dem Kopf sollen vor dem Eindringen gefährlicher Gedanken schützen. Aber am besten schützen sie vor guten Gedanken. Der Beweis: Radioaktivität durchdringt auch Holz, die Sonne nicht.


Es bringt uns nur weiter, wenn wir erkennen, wie dumm wir sind, nicht, wie dumm wir waren.


Alle prügeln auf die Dummheit ein, dabei hat sie von nichts eine Ahnung.


Es mag noch so wasserdicht sein, die Dummheit dringt trotzdem ein.


Warum geht man nicht gegen die Dummheit vor? Weil sie in der Mehrheit ist, das ist so in der Demokratie.


Nur weil die eigene Meinung so einen hohen Stellenwert hat, kann sich noch die größte Dummheit dahinter verstecken.


Nur weil man den Esel störrisch nennt, sei er dumm. Wenn man ihn beharrlich nennen würde, schiene er gleich viel klüger.


Unter den Dummen gibt es so viele Erfolgreiche. Unter den Gescheiten so viele Gescheiterte. Irgendwas läuft da falsch.


Dort, wo kein Licht ist, packt das Dunkel gnadenlos zu.


Gott schuf das Licht. Und das irrt nun durch die Dunkelheit des Universums und verliert sich in der Ewigkeit. Amen.


Dunkelheit kann man nicht sehen. Sie ist.


Man kann auch mit Brille den Durchblick bewahren. Nicht nur an seiner Brille.


Spielt es eine Rolle, wann man wieder in die Hosen macht? Als Baby, im Alter … und damit man’s nicht verlernt … Zwischendurchfall.


Er war von herausragender Durchschnittlichkeit.


Er wohnte schon extra im Reihenhaus und brachte dennoch nichts auf die Reihe.


Durchschnittlich hat jeder von uns eine hohe Lebenserwartung. Na ja, was man vom Leben so erwartet.


Frauen sind nie gleich. Ihr Aussehen unterscheidet sie hinreichend.


Ich will ja nicht behaupten, daß alle Männer intelligent wären. Ich will ja auch nicht behaupten, daß alle Frauen dumm wären. Ich weiß es.


Warum spricht man immer von anziehenden Frauen, wenn man sich ausziehende meint?


Was macht ein Mann, der eine sowohl intelligente wie schöne Frau sucht? Er widerspricht seiner Vernunft, weil seine Augen hoffen.


Wo Frauen ihren Horizont vermuten, steht ein Spiegel.


Frauen, die dafür nichts nehmen, nehmen dir am Ende alles.


Frauen erbarmen sich häßlicher, alter Männer, damit ihr Vermögen nicht an gierige Verwandte fallen muß.


Frauen werden von Männern unterdrückt? Was hab ich da ein Leben lang falsch gemacht?


Frauen machen alles falsch. Die, die treu sein sollten, gehen fremd. Und die, die man los haben wollte, bleiben.


Frauen sind immer ein Problem. Besonders dann, wenn sie sich als Lösung anbieten.


Frauen beherrschen die Welt. Nicht an der Front, dem Schützengraben, sondern aus der Etappe.


Frauen sind für Männer immer ein Rätsel. Das wäre weiter nicht schlimm. Das Fatale ist nur, daß sie nicht das Rätsel ändern, aber dauernd die Lösung dazu.


Frauen bekämpfen sich gegenseitig, sie bekämpfen die Männer, nur Schwuchteln gegenüber verhalten sie sich gnädig. Weil sie glauben, daß die ihnen so oder so nicht gefährlich werden können.


Bei einer Frau sollte man stets drei Dinge bewundern, um sie nicht zu verärgern: ihre Gefühle, die sie für uns hegt, ihr Aussehen, das sie für uns pflegt, ihren Verstand, um den sie uns bringt.


Frauen seien zart und schön? Ich habe in meinem Leben tausendmal mehr Dragoner und Walküren gesehen, als Elfen.


Frauen leiden nicht aus enttäuschter Liebe, sondern sie leiden, weil sie enttäuscht sind, daß sie nicht lieben können.


Die Definition der Dummheit: Sie wird von Gescheiten geschrieben, deshalb hat sie keine Ahnung von deren wirklicher Tiefe.


Das Weltbild der Dummen ist doch sehr verschwummen.


Die Dummheit schmeichelt sich, durch kleine Dummheiten ein, bis sie von Allen Besitz ergreift. Gar nicht so dumm.


Die Dummheit spricht immerhin alle Sprachen. Darum beneide ich sie.


Die Dummheit muß die Urform des Lebens sein. Sie kann sich auch ungeschlechtlich fortpflanzen. Die Urform der Inzucht.


Ein Dummkopf kommt selten allein.


Im Schwäbischen kann man auch gescheite Dummheiten machen. Auf nach Schwaben.


Eine der größten Dummheiten ist, viel Geld mit Erfolg gleich zu setzen. So hängen sie an den Lippen des Erfolgsrezepts und merken deren Dummheit nicht.


Ich wurde plötzlich dumm: Ich wollte von allem nichts mehr wissen.


Es gibt viel Kluges über Dummes. Könnt ihr nicht mal was Vernünftiges schreiben?


Wenn die Klügeren nachgäben, ohne die Dummen es merken zu lassen, könnte vielleicht etwas draus werden.


Routine muß nicht Dummheit sein. Aber Dummheit Routine.


Unkraut vergeht nicht. Dummheit auch nicht. Aber vielleicht schätzt man nur die Ressourcen falsch ein. Das wäre zu dumm.


LSD oder BSE? Beide zersetzen das Hirn.


Das Hirn ist wie geschaffen für Drogen. Je mehr man nimmt, desto weniger wird es, bis sich die Drogen endlich von allein erübrigen.


Wer keinerlei Drogen braucht, kann der überhaupt gesund sein?


Drogen sind nicht das Problem, sondern die Probleme!


Mein Ich spiegelt sich in dir, aber Du auch in mir?


Ich sagte endlich zu meinem Inneren du. Du meintest schon, ich meine dich.


Wenn du schon immer an mich denkst, verlerne ich es noch total. Und manchmal vergesse ich mich auch noch völlig. Kannst du das verantworten?


Nicht nur, daß einem das Geld der anderen stinkt, kann man die auch oft nicht riechen, bis sie verduften.


Die Dummheit ist immer mehrheitsfähig.


Die Würde des Menschen sei unantastbar. Die Dummheit ist es.


Benutzt lieber Bilder, als Worte. Mit ihnen kann man tausend Worte sparen. Denn mit tausend Worten wiederum, kann man hundert Dummheiten sagen.


Sepp Herberger hat nicht den Ball erfunden, aber er war sein Entdecker. Er stellte nämlich fest, daß er rund ist.


Die Weisheiten eines Fußballers vor und nach dem Spiel, erinnern einen immer an das Volk der Dichter und Denker. Schmerzlich!


In Millionen rechnet es sich leichter, als in kleinen Beträgen. Damit können sogar Fußballer umgehen. Man braucht nämlich nicht so auf die einzelnen Ziffern zu achten, wenn man sich mal vertut.


Viele Fußballkommentatoren haben mehr für die Comedy getan, als so mancher Comedian.


Fußballerkommentare sind etwa so gehaltvoll wie der Inhalt des Fußballs.


Fußball ist der schlagende Beweis, daß Instinkt immer den Intellekt besiegt.


Wenn die Fußballer-Millionäre nur die Hälfte ihres Geldes für Bildung ausgäben, könnte noch was aus ihnen werden.


Fußballer sind Künstler, die ihre schöpferische Pausen meist während eines Bundesliga- oder Länderspiels haben.


Fußball ist eine Welt für sich. Ich frag mich nur, warum wir dann damit in dieser Welt belästigt werden müssen?


Eines Tages wird es Bioschützer geben, die uns den Garten ebenso ausreden wollen wie den Zoo. Von wegen artgerechter Haltung.


Früher hatten die Menschen vor der ungezügelten Natur Angst. Zu Recht. Denn wenn ich so in meinen Garten schaue, wenn ich ein paar Wochen nichts getan habe, kriege ich es auch mit der Angst.


Ein Garten ist ein mehr oder weniger geglückter Versuch, die Natur zu bändigen. Die Ehe hingegen ist ein mißglückter Versuch, die Natur der Frau zu bändigen.


Die Geburt? Auch nichts anderes, als ein Rausschmiß. Der Erste, aber selten der Letzte!


Eine Geburt mag gefährlich sein. Aber auch nicht gefährlicher als das folgende Leben.


Wenn alles Gescheite schon sieben Mal gedacht worden sein mag, was ist das schon in Anbetracht der zig-Milliarden Menschen, seit Anbeginn?


Was tut’s, daß andere schon den gleichen Gedanken gehabt hatten, wie ich eben? Mich stört es eher, daß den nicht schon alle hatten, so wichtig wie er war.


Aphoristiker – jemand der Gedanken formuliert, die andere nur zu faul sind zu denken?


Das Licht kann die Finsternis nie ganz vertreiben. Sie versteckt sich als Schatten. So kann auch der gute Gedanke den bösen nie auslöschen.


Auch die Gedanken sind nicht frei, sie unterliegen den mitgebrachten Zwängen.


Wieviele Morde sind wohl in den Gedanken verborgen? Aber wie wenige gute Gedanken verbergen sich auch noch?


Die ersten Gedanken seien die besten? Darüber trösten sich viele hinweg, die nicht mehr haben.


Viele Gedanken lieben den Kreisverkehr.


Wenn einer zahlungsfähig ist, ist er zu fast allem fähig.


Geld u n d Charakter wäre doch ungerecht. Schließlich kann man nicht alles haben.


Mit ihrer goldenen Kundenkarte sind die Menschen durchschaubarer geworden als auf dem Röntgenschirm.


Er wollte stets gelassen sein, da hat sie ihn gelassen sein.


Inflation nennt man den Zustand, in dem auch ärmere mal über mehr Geld verfügen.


Sorgenfreies Leben? Hast du kein Geld, hast du Sorgen. Hast du Geld, hast du Sorgen.


Menschen wären nicht gern Nummern? Im Gegenteil, sie verbergen liebend gern ihre Namen für Nummernkonten.


Ein Geizkragen platzt selten, so viel wie da reinpaßt.


Der erste, dem du ein Geheimnis erzählst, wird nicht der letzte sein, der es erfährt.


Gehorsam ist blind, Auflehnung schwachsichtig. Wo bleibt die Einsicht?


Ein echter Geiziger sollte das Wasser auch trinken, mit dem er sich wusch.


Wenn du glaubst, deiner Frau ein Geheimnis anvertrauen zu können, glaubst du wohl auch, sie bliebe immer deine Frau?


Auch blinder Gehorsam wird mit offenen Augen begangen.


Jeder Geizige ist so arm, wie er lebt.


Wenn unsere Welt so funktionierte, daß ich sie verstehe, würde es mir gefallen. Wenn unsere Welt so funktionierte, daß ich sie verstünde, würde es mir nicht gefallen, denn sie wäre mir zu primitiv.


Warum sind Frauen so selten Wissenschaftlerinnen? Weil es dort fast nur Geheimnisse gibt, die man nicht ausplaudern kann, weil man sie erst erforschen muß.


Schöne Gedanken kommen von schönen Gefühlen. Schöne Gefühle von schönen Gedanken. Dann laßt uns fühlen und danken.


Auch noch so echte Gefühle können falsch sein.


Wenn dich etwas bewegt, sich in dir etwas regt, wenn dich etwas bedrückt, oder etwas entzückt, wenn dich was erhebt, es in dir nur bebt, wenn es dich ergreift, oder in dir nur reift, wenn Dinge über dich kommen, und du nur beklommen, wenn’s in dir geweckt, es dich nur erschreckt, wenn du es verrätst, oder du nur so tät’st, wenn du es verbirgst, bei andren verwirkst, wenn du von etwas beleidigt, es gegen andre verteidigst, wenn du es nur scheust, oder zutiefst bereust, wenn es mal warm, du dich mal arm, wenn es mal kalt, und du dich alt, und alles, was du noch anführst, tief empfindest, oder spürst, dann hast du viel zu viel, von dem Gefühl..


Was wir in Jahrtausenden Kultur nicht lernten: die Gefahr kommt nicht vom Fremden, auch wenn der gefährlich aussehen mag. Aber Abel wurde von Kain erschlagen, Fremde gabs damals angeblich noch nicht.


Wer seine Gefühle im Griff haben will, hält sie im Würgegriff.


Ich fühle! Aber bin ich’s?


Gute Cocktails der Gefühle verschütteln Hirn, Herz und Bauch. In welchem Verhältnis zueinander, macht den Geschmack und die Bekömmlichkeit aus. Da gibt es den Teil,der einem zu Kopfe steigt, den, der zu Herzen geht, oder vom Herzen kommt und den, der einem im Magen liegt, oder ihn wärmt. Prost!


Manche Gefühle denkt man sich mehr. Manche Gedanken kann man auch fühlen.


Ich habe versucht, dich zu verstehen. Es gelang mir nicht. Nun versteh ich mich selbst nicht mehr. Ich habe versucht, mich in dich hineinzufühlen. Es gelang mir nicht. Nun fühle ich mich selbst nicht mehr. Ich habe versucht, dich zu lieben. Das gelang mir. Nun lieb ich mich selbst nicht mehr. Weil du mich nicht liebst.


Wenn dir Emotionen nicht raten dürfen, dann ist dir nicht zu helfen.


Ein schlechtes Gedächtnis erspart manches.


Die wichtigsten Erfindungen der Menschheit waren das Rad, das Geld und der Computer. Wären wir ohne sie unglücklicher?


Geld ist die Aktie der Personen-AG, also des kleinen Mannes.


Geld ist Sklaverei in schein-barem Gewande.


Ab einem bestimmten Punkt wird Geld bedeutungslos. Allerdings, Herr Onassis, da zählen nur noch die Bezugsscheine.


Geiz ist der Versuch, das Geld für etwas aufzuheben, was man doch nie kaufen wird.


Selbst Gräber hüten nicht mehr alle Geheimnisse, dank Gentechnologie und forensischer Medizin.


Wenn du abgehört und belauscht wirst, will man doch was von dir wissen. Das können nicht alle von sich sagen.


Viele Geheimnisse werden nur gelüftet, um schlimmere Gerüchte zu vermeiden.


Frauen sind in ihrer eigenen Rätsel-Haft gefangen. Deshalb wollen sie andere Rätsel knacken und Geheimnisse entschärfen, indem sie sie ausplaudern.


Auch eine Frau, die nichts weiß, wird immer noch ein Geheimnis wissen.


Frauen sind der natürliche Feind aller Geheimnisse.


Nur die geheimen Dinge erscheinen den Leuten interessant. Deshalb kommen sie mit dem Alltäglichen auch so schlecht zurecht.


Man hat seine Gefühle nie ganz im Griff. Das ist auch gut so. Aber man sollte auch nicht im Würgegriff der Gefühle untergehen. Ein wenig Verstand, wozu hätten wir sonst das bißchen?


Er kränkelte ständig. Als er sich mal wohlfühlte, wurde er unruhig. Vielleicht stimmte was nicht mit ihm?


Halten sich Gefühle, die man unterkühlt, länger?


Gegensätze ziehen sich an? Ja! Dumme Sätze lechzen nach Gegensätzen.


Lebe die Gegenwart? Sag das mal den Problemen der Vergangenheit, die an der Zukunft schon nagen.


Geheimnis: Sag’, was du denkst, keiner wird hinhören. Sag’s im Vertrauen, keiner wird weghören. Sag’s unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit, dann wirst du es morgen in der Tagesschau wiederfinden.


Wenn man vom Gefühl her mal so ein richtiges Feeling für seine Emotionen hat, weiß man auch noch nicht mehr.


Cool? Emotionen seien schlechte Ratgeber? Nein, eiskalt!


In deutschen Landen gab es mal eine Ministerin, die an das Recht glaubte, ihre Meinung frei äußern zu dürfen. Hätte sie ja auch dürfen, aber nur in der Badewanne, doch nicht öffentlich. Von öffentlich steht auch gar nichts im Gesetz. Recht so?


Gefühle treten meist im Plural auf. Liebe aber ist Singular.


Gefühle können kommen und gehen. Aber die Liebe nicht.


Du hieltst deine Gefühle für Liebe. Du hast nur gefühlt, was Liebe ist, aber du hast nicht geliebt. Denn Liebe ist ewig. Gefühle aber können kommen und gehen, auf Nimmerwiedersehn.


Gefühle, die lange in ungerechter Haft waren, brechen aus.


Eine Entscheidung emotionslos, also ohne Gefühl zu treffen, wird irgendwann zurückschlagen.


Geh’ und fahr’, birgt beides Gefahr. Wer’s nicht glaubt, der soll nicht gleich fluchen, denn eins ist sicherlich klar: er sollt’ schon beides zusammen versuchen.


Gefahr – Lebensgefahr – Lebensgefährte.


Ich f ü h l e mich wohl. Aber fühle ich mich auch w o h l?


Es gibt Gedanken, die uns davonlaufen. Es gibt Gedanken, die uns verfolgen. Aber man kann auch den Gedanken verfolgen, nur, ihm davon zu laufen, ist schwer.


Die Letzten werden die Ersten sein. Den Letzten beißen die Hunde. Also sind die Letzten, die Ersten, die gebissen werden?


Gedanken mögen falsch oder richtig sein. Aber Gefühle schwanken. Das macht unsicher.


Alles was er verstand, war sein Verstand, aber noch längst nicht immer war es Vernunft. Aber auch die Vernunft wurde noch vom Gewissen überprüft. Doch da kam das Gefühl und setzte sich geschwind über alles hinweg. Was übrig blieb, war dafür das Schuldgefühl.


Er verstand seinen Verstand nicht mehr, daß er solche Gefühle zu ließ. Doch als sie ausbrachen, wär’s ihm lieber gewesen, er hätte sie zu gelassen, statt zuzulassen.


Bei all den Gefühlsduseleien: Es gibt auch Gefühle, die man mit Blähungen vergleichen könnte.


Warum sollte auch grad mein Gedächtnis unbestechlich sein? Was würden Sie denn bieten? Ich werde es auch gleich vergessen. Worum ging’s noch mal?


Geduld ist etwas Göttliches! Warum verlangt er sie dann von uns?


Geduld, Geduld, mein lieber Sohn, es wird doch von alleine schon. Es kam auch, wie es kommen mußt’, doch da war er gestorben just.


Das Gewicht nimmt eher zu, mit dem Alter. Das Gedächtnis nimmt dafür immer mehr ab.


Im Gedächtnis kann man leicht, allzuleicht rumradieren.


Das Gedächtnis ist der Vermittler von Unterbewußtsein und Bewußtsein. Es merkt sich, was das eine wie das andere will. Und es verschweigt ebenso alles, was beide nicht wollen.


Das Gedächtnis schreibt mit Bleistift.


Ein Gedicht soll etwas Dichtes sein, aber es muß nicht dichten. Doch manchem fällt was andres ein, ohne sich nach was zu richten. Läßt man Gedanken einfach keimen, dann werden statt Gedichten, die sich nicht einmal mehr reimen, daraus nur ungereimte Kurzgeschichten.


Nicht der Schüttelreim ist’s, der uns schüttelt. So mancher Reim wird mehr bekrittelt. Doch ein Gedicht, ganz ohne Reim? Fällt mehr der Prosa dann anheim. Erst der Versfuß reißt’s heraus, nur so wird ein Gedicht daraus. Doch ohne Reim und ohne Fuß, wird’s nur zu ungereimtem Stuß. Der Fuß gibt Form, die Reime Farben, nun darf’s nur nicht am Sinne darben.


Man kann sich keinen Reim drauf machen, heißt, man versteht nichts von den Sachen. Sagt man jedoch, es sei ein wahres Gedicht, dann findet man’s Spitze, oder nicht? Doch wenn ich moderne Gedichte sehe, ich gerne an die Decke gehe… Es reimt nichts mehr, es dichtet nur, statt ein Gedicht, nur Wortmixtur.


Gedanken sind Begegnungen. Nicht die prominenten zählen, sondern die progressiven. Nicht die bekannten, sondern die neuen. Nicht die reißerischen, sondern die mitreißenden. Nicht die plakativen, sondern die bildhaften. Sie alle helfen dir auf die Sprünge, die Gedankensprünge.


Leere Köpfe haben keine eigenen Gedanken. Dafür Kuckuckseier, die sich in ihnen breit machen und das Nest zu einem Kuckucksnest verwandeln.


Gedanken seien frei. In seinen Gedanken gefangen. Ja was nun?


Falls ich mal 100 würde und man mich fragte, was mein Rezept gewesen sei, würde ich sagen, ich habe immer gedacht. Falls ich aber nicht 100 werde, vergeßt dieses Rezept ganz schnell wieder, denn es war nur Verdacht.


Mitgeteilte Gedanken können sich verdoppeln. Auch geteilter Freude sagt man das nach. Aber Bakterien vermehren sich auch durch Teilung. Gute wie schlechte. Womit wir wieder bei den Gedanken wären.


Das Gegenteil von Meinungsfreiheit ist – Gedankenfreiheit.


Das Beste braucht nicht gut zu sein, das Schlechteste nicht schlecht. Ein Gericht braucht nicht gerecht zu sein und richtig nicht das Recht.


Die Richter sind die Henker der Gerechtigkeit.


Solange die Gerechtigkeit auf ihr Recht pochen muß, bekommt sie keins.


Seitdem das schlechte Gewissen zur Staatsreligion erhoben wurde (wegen des Holocausts), braucht sich auch keiner mehr eins selber machen, auch nicht in anderen Dingen?


Wer einer Religion angehört, braucht keinen Glauben mehr, er braucht nur noch zu glauben.


Oft genug muß man sich mit dem Glück zufrieden geben, daß man gerade kein Pech hat.


Science-fiction-Romane spiegeln das Grauen wider, daß auf anderen Planeten womöglich Menschen oder menschenähnliche Wesen leben und ebenfalls als “Krone der Schöpfung” Gottes?


Gemischte Gefühle sind Gefühle, die sich zwischen den Stühlen sitzend finden.


Mehr gute oder mehr böse Gedanken sind keine Alterserscheinung. Aber oft werden sie im Alter mehr, oder gar nichts mehr.


Die flüchtige Form des Geistes, den Duft sozusagen, nennen wir Gefühl.


Frauen fühlen die Liebe nur. Aber Liebe ist mehr. Liebe ist noch Verstand, Vernunft, Gewissen. Erst wenn alle einig sind, ist es Liebe.


Gefühl ist die Wahrnehmung des Augenblicks.


Widersprüchlich, widerstrebend, flüchtig, verzehrend, gemischt, unterdrückt, zärtlich……, alles Attribute für Gefühle und – für Frauen.


Gefühle werden heutzutage auch immer kurzlebiger. Laßt ihr euch schon von Gefühlen jagen? Dann jagt sie zum Teufel!


Nackter Kopf – innen wie außen, ist cool. Gefühle und Haare stören bloß?


Die Uhr ist beständig, wie ihre Zeiger auch eilen. Die Liebe ist beständig, wie ihre Gefühle auch eilen, oder verweilen.


Was mich an Gedanken stört? Sie führen und verführen einen wie Frauen.


Ein klarer Gedanke. Ist er derselbe, wie ein durchsichtiger?


Manche Gedanken braucht man gar nicht erst zu fassen, sie wirken auch so.


Der Gedanke führte weiter. Aber er wollte ihm nicht folgen. Er schien ihm zu gefährlich.


Wenn die Gedanken den Geist beherrschen, wer beherrscht die Gedanken?


Es wäre doch gelacht, wenn lachen nicht gesünder macht.


Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen.


Langeweile ist der Zeitvertreib der Dummen.


Langeweile ist die gerechte Strafe für Dummheit.


Wie oft wohl müßte im Totenschein Langeweile als Ursache stehen?


Wer sich langweilt, i s t langweilig.


Ein Buchstab’ nur, von Lust zu Last. Das eine ist verhaßt, das andere in deiner Brust. Kein Buchstab’, den man ändern müßt’, nur eine Silbe vorn, von Wollust zu Verlust. Egal was man auch ändern müßte, man tät’ es gern, für all die schönen Lüste.


So mancher, der vor lauter Last, in seinem Leben viel verpaßt, der widmet sich dem Laster. Falls er genug vom Zaster.


Eine Last ist schwer zu tragen, doch schwerer noch die Laster.


Große Laster können sich hinter kleinen Schwächen gut verstecken.


Erst wenn Lasten dich belasten, hechelst du von Laster zu Lastern.


Sex wird oft dem Rauchen, Alkohol und anderen Drogen gleichgesetzt. Weil man ihn auch ähnlich mißbrauchen kann. Aber selbst Essen kann zur Droge, zum Laster werden, ohne daß wir es dort wahrnehmen.


Man kann eine fremde Stadt besser erfahren, wenn man sie durchläuft.


Erst kocht er vor Wut, dann kocht er das Essen, denn beim anderen, kann man das eine vergessen.


Schlechte Laune ist oft das Ergebnis vieler Umstände. Gute das Fehlen davon.


Wenn alle ewig leben wollten, könnte keiner mehr überleben.


Schlecht gelaunt und noch besoffen, wurd’ schon mancher angetroffen. Gut gelaunt und dabei offen, darauf kann man stets nur hoffen.


Das Leben ist ein vollfettes Computerspiel, bei dem man sein Fett auch hautnah abkriegt.


Du hast mit dem Leben ein Los gezogen, das Sinn-Los.


Das ganze Leben ist eine Fahrt ins Blaue.


Ein guter Schüler sollte besser sein als sein Lehrer. Das dürfte heute keine Kunst mehr sein.


Die ganzen Bildungsreformen des letzten halben Jahrhunderts haben wenigstens eins bewirkt, daß Lehrer nicht mehr als solche angesehen werden oder sind.


Was ist der Unterschied zwischen vielen Schülern und Lehrern? Die Schüler schreiben ab, die Lehrer lesen ab.


Wie kann man heute ein guter Lehrer sein? Das, was man heute lehrt, ist morgen schon wieder wissenschaftlich veraltet. Dann hat es also weder heute gestimmt, noch muß es morgen stimmen. Was soll da noch gelehrt werden?


Freud und Leid liegen am nächsten in der Liebe.


Erst wenn wir dem Leid einen Sinn verleihen, bekommt es auch einen.


Nicht alles ist lyrisch, was sich so Lyrik nennt, nicht alles poetisch, was Poesie heißt.


So wie es Lieder ohne Worte gibt, so ist Lyrik Worte ohne Noten.


Lügen verdrängen nicht die Wahrheit, sie stehen an Eides statt.


Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Auch dem nicht, der die Wahrheit spricht.


Man sollte mehr anlachen als auslachen und mehr zulächeln als nur in sich hinein.


Selbst wenn alle Menschen lächelten, wäre die Welt nicht heiler. Denn nicht alle lächelten gewinnend, mild, oder strahlend, sondern viele eben doch nur wieder süffisant, abschätzig oder höhnisch.


Kaltlächelnd hat das Schicksal ihm ein Bein gestellt, und ihn um seinen Lohn geprellt. Und als er schon nicht mehr dran gedacht, hat man ihn dafür auch noch ausgelacht. Es war ein wahres Hohngelächter. Das fand er dann noch ungerechter. So brachte Lachen ihn ins Grab, weil hohnlächelnd niemand Hilfe gab.


Was wär, wenn ich mir erlaube und der Wahrheit gar nicht mehr glaube? Mag sein, daß die Wahrheit nie lügt, doch der Glaube an sie, der trügt. Wer aber der Wahrheit nicht glaubt, sich aller Hoffnung beraubt. Er müßte die Lüge erlauben und auch noch an sie dann glauben.


Laute Musik ist kein Lärm. Nur wenn ich sie nicht mag.


L m i A ? Lächle mich immer an!


Die besten Ideen haben trotzdem wenig Macht und die Mächtigen die wenigsten besten Ideen.


Wenn die Klugheit die Welt regierte, gäbe es keine Diktatur. Aber ebenso keine Demokratie.


Das Machtmonopol liegt nicht beim Staat und schon gar nicht beim Volk, außer in der Revolution. Es liegt im Kapital. Marx läßt grüßen.


Wir sind begeistert bei den Magiern auf der Bühne, die uns etwas vormachen, indem sie etwas vor unseren Augen verschwinden lassen. Wenn das Gleiche die Politiker machen, sind wir weniger begeistert. Ungerecht? Nein, denn die Magier lassen es wieder auftauchen.


Die Majorität verhilft der Demokratie das Recht zu geben, das der Mehrheit zum Sieg verhilft. Wie war das mit der Schlange, die sich in den Schwanz beißt?


Wer hat (sich) besser angezogen, der Aktienmarkt oder der Manager? Wer ist besser frisiert, der Manager oder seine Bilanz? Wer verkauft sich besser, der Manager oder seine Waren?


Ein Manager arbeitet zeitlich für zwei und wird für mindestens zehn bezahlt.


Mich irritiert am Wörtchen »Manieren« das »Manie«.


Frauen küssen lieber Frösche und lassen die Prinzen laufen.


Sicher hat eine Frau das Geld erfunden! Als sie von ihrem Mann sonst nichts mehr wollte!


Dumme aller Länder vereinigt euch. Dafür habt ihr den Chat.


Am besten schmecken Antibiotika und Hormone immer noch in Form eines Steaks.


Irren ist menschlich! Oft ist es das einzig Menschliche an uns.


Ob der Neandertaler auch schon glaubte, daß er die Krone der Schöpfung sei? Und was dachte er, als er den Homo sapiens sah?


Ich werde den Verdacht nicht los, daß Gott doch am Montag, dem achten Tag weitermachen wird und dabei was Besseres vorhat als den Menschen. Wir nennen das Evolution.


Wir Menschen seien aus Sternenstaub, wie der Mond? Deshalb wünscht man auch so manchen dorthin.


Ein Staat (wie die BRD), der 6/7der Steuern ausschließlich für sich und seine Belange verbraucht, hat keine Macht mehr.


Du machst dir selbst Vorwürfe? Überlaß es getrost anderen, die kennen sich bei dir besser aus.


An die Macht streben vor allem die, die uns nichts zu sagen haben und noch weniger zu geben, aber die unsere Schwächen am besten nutzen.


Ohne und gegen Macht läßt sich nichts machen.


Ein Staat, der kein Geld mehr hat, um etwas zu machen, macht auch keinen Eindruck mehr auf das Volk.


(Viel) Geld ist Macht. Denn mit Geld, ob privat oder staatlich, kann man alles machen.


Der Versuch, Mensch zu sein, ist ein Labyrinth zu betreten, während die anderen auf den Autobahnen ihr Leben gestalten: Sie kommen schnell voran, während du suchst und suchst. Und wirst du jemals finden?


Haben die Menschen, die schon die Hölle auf Erden hatten, ein kürzeres Fegefeuer, oder war es doch nur zur Übung, zur Gewöhnung?


Das Gute zu wollen, es gar zu tun, nützt nichts, wenn es auf Menschen trifft, die dies nicht zu schätzen wissen.


Ein Egoist fragte mich ernsthaft: “Wenn ich mich um mich kümmere, ist das unmenschlich? Bin ich etwa kein Mensch?”


Bei manchem erscheint es mir so, als hätte er seine Menschenrechte bereits verwirkt.


Menschengeschlecht: “Menschen?” “Geh!” “Schlecht!”


Cogito. Ergo dumm.


Sein oder mein? Das ist heut die Frage.


Schlimme Nachricht: Der Mond ist aufgegangen. Und gerade keiner oben, der ihn kleben könnte.


Die Liebe und die Liebenden lieben den Vollmond, die Diebe meiden ihn.


Sonne und Mond erröten, wenn sie kommen und gehn. Nähmt ihr euch ein Beispiel, es wäre zu schön.


Daß die Erde vom Mond aus gesehen blau ist, ist noch lange kein Grund, es auch selber sein zu müssen.


Moral ist jene Tugend, über die man immer stöhnt, daß andere sie nicht haben, während man seine immer schönt.


Auf die Moral muß man immer Rücksicht nehmen, wegen einiger weniger Leute.


Und die Moral von der Geschicht: Es wird euch nicht gefallen, denn die Moral bei allen gab es noch niemals nicht.


Eigentlich müßte die Moral sich selbst verbieten, wenn sie noch einen Funken Moral in sich hätte.


Moral ist nicht so sehr der Halt, sondern das Halt in der Gesellschaft.


L’état c’est moi. Der Staat bin ich, sagte einst der Sonnenkönig. Der Etat ist mein. Das Geld ist mein, sagt der Staat heute.


Die heutige Moralvorstellung ist, daß man sich die Moral nur noch vorstellen kann


Das Volk hat nur (noch) auf der Straße Macht (1789 – 1848 – 1989!).


Eine ohnmächtige Frau hat mehr Macht über ihren Mann und die Situation als eine mächtige.


Wo begegnet man bösen Menschen? In der Praxis. Wo den guten? In der Theorie.


Macht haben weniger die Macher als die Machthaber.


Die Klugen unterscheiden sich von den Dummen bestenfalls an der Art ihrer Dummheit.


Menschen, die glauben, keine Macken zu haben, haben doch schon ihren Glauben.


Wir Menschen haben vielleicht das Stadium der Affen verlassen. Aber die wollten uns im Zweifelsfall auch sicher nicht zurück haben.


Schlaf v o r Mitternacht soll der gesündeste sein? Dann müßten Beamte kerngesund sein.


Schlaf vor Mitternacht sei der gesündeste. Mag sein. Aber wer stünde schon deshalb direkt nach Mitternacht wieder auf, um sich den schöneren Dingen, dem Nachtleben, zu widmen?


Morgenstund hat Gold im Mund. Deshalb fehlt ihr auch meist der rechte Biß.


Wer nicht stets Abschied nimmt, ist noch nicht zu sich gekommen.


Niederlagen garantieren leider auch nicht den Erfolg. Aber jeder, der Erfolg hat, hatte schon Niederlagen, oder sie stehen ihm noch bevor.


Nihilismus müßte sich zuallererst sebst in Frage sellen.


Was hatte das Nichts davon, als man ihm einen Namen gab?


Menschen mit Niveau sind nicht so leicht zu nivellieren.


Ihr braucht keine Angst zu haben: NiveAu tut eigentlich gar nicht weh!


Es gibt viele Leute die nichts können. Aber das verpfuschen sie dann auch noch.


Sie hatte ein Kind von ihm. Deshalb hatte er nichts von ihr.


“Nichts ist beweisbar!”sagte ich. Der Mathematiker erwiderte: “Doch, Nichts ist beweisbar!” “Sagte ich doch!!!”


Manches wurde schon zu Tode neutralisiert.


Neutral ist man, wenn man um die Dinge weiß, sie einem aber nichts anhaben können.


Neurosen treiben die seltsamsten Blüten.


Was ist an Neurosen neu? Rosen haben nun auch mal Dornen.


Neugier ist jene Lust, die zwar nichts bringt, außer sich – Frust.


Langeweile ist auch bereits befriedigte Neugier.


Wer die Neugier hat erfunden, hat das Leben sonst wohl langweilig gefunden.


Neid ist die Ego-Zentrik dessen, der seine Mitte verlor.


Neid schaut immer durchs Vergrößerungsglas.


Wer zu wenig negativ denkt, wird auch kein Positiv entwickeln können.


Wer natürlich wirken will, hat die Natürlichkeit damit schon verscherzt.


Das absolute Postulat der Naturwissenschaften verlangt, daß sich jedes Experiment jederzeit, an jedem Ort beliebig wiederholen lassen müsse. Dabei übersieht sie nur, daß sich nie etwas gleicht und nie etwas genau wiederholt. Das ließe schon die verstreichende Zeit nicht zu. So dürfte auch unter Trillionen gleicher Atome der “Standort” der Elektronen nie synchron sein. Was also kann man dann beweisen? Bestenfalls ein grobes Gerüst, das dabei zum Vorschein kommt.


Nachbar – etymologisch stammt es vom nahen Bauern. Da wird mir so manches klar.


Ein Zaun verbindet Nachbarn, sein Fehlen entzweit sie schnell.


An der Bosheit des Nachbarn und der Schwiegermutter erkennt man am deutlichsten, wie die Menschen sich selbst belügen, wenn sie glauben sie seien gut.


Nächstenliebe? Ist das nicht auch nur falsch verstandener Fremdenhaß?


Man mag den Nächsten nicht und nicht den Fremden. Und die Moral von der Geschicht: Wo soll das enden?


Nächstens wollt ich lieben, lieben wen ich wollte. Doch als ich ihr’s geschrieben, sie nur noch mit mir grollte. Ich sagte ihr, ich hätt’ sie gern, sie sei mir nah zwar, doch so fern. Sie schien sich dran zu laben, als sie nur sagte: Ich könne sie gernhaben.


Auch Frauen, die an der Macht sind, machen Kriege: Golda Meir, M.Thatcher, Nehru (Indira Nehru Gandhi).


Macht kommt nicht von machen, sondern von machen lassen.


Wissen ist Macht Wer nur weiß und es nicht macht, hat dabei noch nicht recht bedacht, daß das Wissen ganz allein völlig machtlos auch kann sein. Denn das Wissen ist nur Macht, wenn’s gemacht, nicht nur gedacht.


Der Bayer gedenkt ganzjährig des schönsten Monats, indem er sagt: “Jo Mai”.


Die Waren verkaufen sich umso besser, je billiger sie sind. Der Manager verkauft sich umso teurer, desto besser.


Ein unfähiger Mitarbeiter wird u. U. fristlos entlassen. Ein unfähiger Manager bekommt eine Abfindung in etwa der Höhe, die er bekommen hätte, wenn er die Firma nicht geschädigt hätte, statt eine solche zahlen zu müßen.


Die meisten Menschen kennen bei Herz oder Verstand (sofern sie eines oder beides davon haben) nur ein entweder – oder.


Moral war einstmals doch der Krug aus dem man trank, selbst dann, wenn’s dabei noch so sehr zum Himmel stank.


Die Ethik im Leib, die Moral auf den Fahnen? Da kann selbst der Laie schon ahnen, wobei ich lieber bleib.


Moral ist, was es nicht gibt. Alle tun nur so als ob.


Wenn die Wahrheit erst mal lügt, wenn das Leben dich betrügt, und selbst Träume sich verweigern und endlos deine Qualen steigern: Was sollte dich noch retten?


Männer wie Frauen sehen die Welt durch die unterschiedlichen Brillen ihrer Hormone.


Als ich dachte, bei ihr hätt’s geklingelt, war’s nur ihr Handy.


Manchen Menschen kann man gar nicht so viel Achtung entgegen bringen, wie sie verdienen. Manchen Menschen kann man gar nicht so viel Verachtung entgegen bringen, wie sie verdient hätten.


“Einer Frau wie dir, bin ich noch nie begegnet”, muß nicht zwangsläufig ein Kompliment sein.


Zum Thema Zukunft wäre zu sagen, daß wir keine mehr haben, wenn wir nicht viel mehr ändern als unseren Politikern Recht sein dürfte: Vor allem die Politiker und deren Politik.


Bälle haben ein unwürdiges Dasein. Wie die Menschen. Sie werden getreten, weggeworfen, sogar geschlagen. Und die, die dies tun, nennen das auch noch Spiel.


Mensch sein! Was fällt mir dazu ein? Kein Gedicht. Nur mein Gesicht!


Der Wert des Menschen bezieht sich aus der Wertschätzung des oder der anderen.


Der Mensch hätte keine Chance in der Evolution gehabt, wenn er nicht zufällig das bißchen Hirn entwickelt gehabt hätte. Genug, um zu überleben, aber zu wenig, um zu überlegen.


Der Mensch ist nicht, was er glaubt. Er glaubt zu sein, was er glaubt. Das ist ein Unterschied!


Der Mensch war der erste, der domestiziert war.


Es gibt soviele Leute. Doch wo sind die Menschen geblieben?


Memoiren und andere Lügen. Memoiren – und andere lügen?


Wenn schon jeder seine eigene Meinung hat, soll er sie auch für sich behalten!


Sie ist Philosophiestudentin und liebt Plato. Eine wahrhaft platonische Liebe.


Nicht die Dinge sind romantisch, weder Roman, noch Tisch, sondern wir.


Auf 100 Risiken kommt ein Erfolg. Die anderen 99 werden nicht gezählt.


Nicht immer liegt es am Wagen, ob man der Bessere ist. Oft nur daran, ob es der bessere ist.


Die wenigsten wollen Ruhe, wenn sie Ruhe wollen, sondern Abwechslung.


Ruhe ist nicht immer gleich Stille. Viele suchen ihre Ruhe im größten Getöse.


Unser Herz schlägt ca. 70 mal in der Minute. Es ruht 1/10 Sekunde pro Schlag aus. Also schlägt es etwa 7 mal so lang, wie es ruht. Dies ist der Rhythmus einer Mini-Woche-Abfolge: 6/7 schlagen, 1/7 ruhn.


Man soll den Ruhm nicht vor dem Lebensabend loben. Vielleicht ist er bis dahin längst entschwoben?


Amerika war das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und ist nun das Land der begrenzten Unmöglichkeiten. Aber endlich überflügelt Rußland doch noch Amerika, als Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten.


Es mußte ja zum Unfall kommen, weil er mir die Rücksicht nahm!


Auch Verfassungsrichter sind nicht bei jedem Prozeß in bester Verfassung.


Rezession ist die Konzession der Regierung an die Diät der Bürger, wenigstens auch ihre Diäten zu erhöhen. Oder?


Revolutionen sind die Erdbeben nach gesellschaftlichen Verschiebungen.


Gebt mir die Zeit zurück, damit ich tun kann, was ich später (also heute) zu bereuen hätte. Warum? Ich bereue doch schon dies. Doch dann verstünde ich meine Reue besser.


In der Treue steckt die Reue, doch in der Reue keine Treue.


Respekt zollt man automatisch denen, die man grenzenlos verehrt.


Nicht resignieren! Es hat auch keinen Sinn mehr.


Denken, das man sich erspart, trägt keine Zinsen.


Altersgrenzen kann man nur in einer Richtung überschreiten. Oder nie.


Die Sterne lügen nicht, aber oft die Astro-logen.


So wie die Muskeln durch Training zunehmen, so stärkt sich auch die Denkfähigkeit durch Training. Nur, das kann man nicht so gut sehen.


Es scheint so, als sei jeder ein Narr. Nur jeder auf einem anderen Gebiet.


Immer, wenn wir glauben, etwas genau zu verstehen, haben wir es noch gar nicht richtig kennengelernt.


Böse Erinnerungen erlebst du noch einmal so grausam. Schöne Erinnerungen werden grausam, weil sie in Zukunft ausbleiben werden.


Erkenntnis wird hinten mit “s” geschrieben, nicht mit “x”.


Mit Erkenntnissen ist es wie mit Früchten: Erst braucht es lang, bie sie reifen, doch dann geht es schnell, bis sie faulen.


Glaub nicht, daß das, was du säst, auch ernten wirst. Das tun andere für dich und du wirst abgespeist mit Disteln.


Es gibt wirkliche Kunst und solche in Museen.


Gerade von der heutigen Jugend wird wohl den wenigsten das Alter erspart bleiben.


Männer werden, langsam aber sicher, zur größten Minderheit der Erde.


Gute Taten stehen für sich. Und dort werden sie wohl auch immer stehen bleiben.


Wer wollte das schon glauben? Aber Besuche in der Arztpraxis oder im Krankenhaus sind potenziell tödlicher als der Straßenverkehr.


Flittchen sind Frauen, die anderen Frauen den Mann wegschnappen, den die nicht mehr haben wollten.


Wer ständig nur “positiv” denkt, drückt sich nur “erfolgreich” um die Lösung anstehender Probleme.


Positives Denken ist Feigheit vor den Problemen.


Es gibt sechs Milliarden Menschen. In Zahlen ausgedrückt sieht man aber besser das Verhältnis von Ziffern zu Nullen: 6.000.000.000!


Wer zählt denn die Jahre, die schon vergangen? Es zählt nur das Leben, das noch verhangen von Vorhängen, die wir die Zukunft nennen, die uns von Gutem und Bösem noch trennen.


Wer mich kennt, mag mich. Wer mich nicht mag, kennt mich nicht.


Was heute noch von der Demokratie übrig blieb, ist die Demo. Die Kratie regiert so vor sich hin.


Jeder will beim Fußball mehr Tore sehn! Warum stellt man nicht einfach mehr auf? Platz genug wäre doch.


Viele halten sich bedeckt, damit man ihre Schatten nicht sieht.


Leute die kein Wässerchen trüben können, sind zuvor vielleicht schon mit allen Wassern gewaschen worden?


Parteien sind Vereine zur Verhinderung von Politik.


Wer schlecht über andere redet, ist entweder ein Schwätzer oder sehr erfahren.


Mit unserem Staat kann man kaum noch Staat machen.


Gewaltenteilung? Der Staat teilt dem Volk seine Gewalt mit.


Die Ethik kümmert sich heute mehr um das Leben der Stammzellen als um das Leben in Gefängniszellen.


Standpunkte sind, wie der geometrische Punkte, nur gedacht.


Kann man Standpunkte auch mieten?


Kann man mit der Statistik auch die Statistik beweisen?


Die Polizei konnte den Verbrecher nicht fassen. Erst die Statistik erfaßte ihn.


Wer Parkplatzsorgen hat, braucht nur bequem ans Ende eines Staus zu fahren.


Im Stau sind alle Autos gleich. Aber ungleich bequem.


Wer staunen kann, lernt sehen.


In meiner Jugend sah ich über die Dummheit der anderen oft hinweg. Jetzt kann ich nur noch staunen, wie ich darüber hinwegsehen konnte.


Zum Sterben hab ich nicht viel zu sagen. Das habe ich mir als Letztes aufgespart.


Wir “sehen” Sterne an einem Ort, wo sie sicher nicht mehr “stehen” und dennoch erscheinen sie uns standhaft. So wie die Eintagsfliege den Winter nicht kennt, weil sie im “ewigen” Sommer lebt.


Alle Macht geht vom Volk aus. Auf Nimmerwiedersehn.


Der Staat hat die Macht, das Volk am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.


Wir sind das Volk! Weit weg davon, der Staat zu sein.


Wer Streß hat, braucht keinen zu machen. Wer Streß macht, braucht keinen zu haben.


Beim Streit haben beide die halbe Wahrheit. Nur passen die Hälften oft nicht zueinander.


Jeder vermiedene Streit zögert die Katastrophe nur hinaus…..


Wodurch sterben letztendlich mehr Menschen, durch Klein- und Rosenkriege als durch Krieg?


Die Strafe für Täter müßte den Opfern gerecht werden, nicht nur dem Gesetz.


Wer noch ein Gewissen hat, wird oft doppelt bestraft. Vom anderen und von sich. Wer kein Gewissen hat, ist bestraft genug.


Stolz braucht man nicht auf Besitz zu sein. Man kann ihn dir nehmen. Stolz kann man nur auf sein Selbst sein, wenn man es kann. Aber auch das kannst du verlieren. Jedoch nur selber, nehmen kann man es dir kaum.


Stolz und Demut sind Gegensätze, die einander benötigen. Wer keinen Stolz kennt, kennt auch die Demut kaum.


Stolz kriecht nicht zu Kreuze. Er trägt es.


So mancher überhört die Stille gern.


Stil schmückt sich nicht mit fremden Federn.


Die SteuerwillKür wird zur Pflicht des Bürgers.


Finanzminister machen die Leute zwar arm an Geld, dafür reich an Sorgen.


Nichts ist so teuer wie die Steuer


Welches sind die höchsten Türme Deutschlands? Die Schuldentürme der Länder. Und welches der höchste Berg? Der Schuldenberg des Staates.


Was den einen in Erstaunen versetzt, versetzt den anderen in Angst.


Wer nicht staunen kann, hat noch nicht viel begriffen.


Ein teures Auto ist ein schlechtes Statussymbol. Alle schauen das Auto an, die wenigsten den Besitzer.


Die Leute, die schon angesehen sind, werden weniger angeschaut.


Erst Statussymbole verleihen dir deinen Wert. Wenn du keinen hast.


Statistisch gesehen, befinde ich mich erst 8 Stellen hinter dem Komma.


Statistiker sind blinde Hellseher.


Stare sind Vögel. Stars sind komische Vögel.


Meinungen sind gute Vertreter von Standpunkten.


Sein Standpunkt wurde geteilt. Es wurde immer enger für ihn.


Auch der Standpunkt ist eine Standortfrage.


Das Gemeinwesen des Staates wird mehr und mehr zum Gemein-Wesen.


Erst wurde der Staat jahrelang gemolken. Jetzt schlägt er zurück, indem er uns melkt. Oder: Erst molk der Bauer, nun melkt die Kuh.


Dörfer sind vom Rhythmus des Tages geprägt, Städte vom Rhythmus der Nacht.


Standpunkte sind so klein, daß man selbst kaum auf ihnen Platz hat.


Das hier sind alle meine Stand!


So manche Statistik wurde schon herbeizitiert.


Steuererhöhung ist die Rache der Regierung dafür, daß wir sie gewählt haben.


Das Leben ist zu kurz für die Freuden, aber zu lang für die Trauer.


Der Tod trennt inzwischen seltener als die Richter.


Wir lieben unsere Kinder mehr denn je. Deshalb trennen wir uns schon wegen aufgebauschter Kleinigkeiten. Lieben wir wirklich unsere Kinder mehr denn je?


Dein Herz schlug jemals für mich? Wenn, dann wohl nur auf mich ein!


Treue ist streng limitiert, bei der weltweiten Verknappung.


Treue ist, dazubleiben, um da zu bleiben.


Wenn man keinen Alkohol trinkt, wird man nicht für voll genommen. Aber wenn man erst mal voll ist, erst recht nicht.


Trostlos heißt nicht, der Trost ist los, sondern du bist ihn los.


Man stirbt so viele Tode und wird so selten getröstet.


Das Beste, was mancher Mensch sich geleistet hat, ist sein Nachruf.


Wozu trauern? Alles ist endlich. Endlich.


Warum fließen Tränen vor Trauer oder Freude? Sie sind doch nur Tropfen auf den heißen Stein unserer brennenden Seele.


Ob der andere stirbt und dich allein läßt, oder ob er es vorzieht, ohne dich weiter zu leben, jede Trennung läßt auch etwas in dir sterben und du wirst immer weniger du.


Wer jung heiratet, muß länger treu bleiben.


Die meisten Alkoholiker spekulieren auf die 60% Wasser im Schnaps. Der Alkohol dient natürlich nur dazu, damit das Wasser besser rutscht.


Auch wenn der Mensch noch so trotzt: Das Schicksal trotzt ihm alles ab.


Der einzige Paragraph des Gesetzes der Trägheit heißt: § 1) Alles zu lassen, was einen davon abhält.


Wer sieht schon die trockenen Tränen, die man ständig weinen müßte…….?


Tränen sind meist nur die Tropfen auf die heißen Steine des Verlustes aller unsrer Werte.


Das Herz und das Gewissen, schlagen oft in anderem Takt.


Tugenden sind die Vorgaben anderer, die sie uns nicht vorleben, sondern vormachen.


Die Tugenden lachen dir aus dem Gesicht, die Untugenden ins Gesicht.


Manche handeln stets nur, aber tun nichts.


Es gibt Typen, die sind auf keiner Tastatur zu finden.


Wer die Wahrheit sagt, hat sonst nichts zu sagen.


Wenn man die Lüge zur Wahrheit erklärte, würden dann die meisten mehr “wahrheiten”?


Wann wird diese Gesell-schaft endlich zur Meister-schaft?


Ein üblicher kleinerer Pool von etwa 8×4 m bei 1m Wassertiefe beinhaltet etwa so viel Wasser, wie zur Herstellung eines PCs samt Monitor benötigt werden. Aber der Pool erfrischt mehr.


Ich habe noch nie einseitige Medaillen gesehen, aber schon viele einseitige Menschen.


Früher sprachen Eltern englisch, wenn ihre Kinder sie nicht verstehen sollten. Heute sprechen Kinder Slang, wenn ihre Eltern sie nicht verstehen sollen.


Es gibt Leute, die beschäftigen sich mit dem Denken. Anderer.


Ich kam zum Konzert zu spät. Die zeitgenössische Musik hatte schon begonnen. Nachher erst sagte mir jemand, daß es erst das Stimmen der Instrumente gewesen sei.


Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, und bloß Vegetarier müßte auch nicht sein. Was ich noch Bessres wüßte? Fleischliche Gelüste.


Ich hab mich sa-tierisch gefreut.


Heute haben viele so gute Antennen. Aber sie begnügen sich mit Radio- und Fernseh-Empfang.


Frankreich hat über 200 Käsearten. Deutschland über 200 Brotarten. Italien sicher auch 200 Nudelarten. England hat dafür nur 1 feine englische Art.


Die deutsche Gesellschaft pokert zur Zeit mit der Politik: Die einen, die schon vier Asse auf der Hand haben, wollen endlich ihr fünftes……


Die Pubertät ist einerseits unausweichlich, andererseits unausstehlich.


Ohne Ruhm konnte er nichts anderes, als wenigstens berühmt zu werden.


Zwischen die über tausend Seiten der Bibel passen mehr Interpretationen, als Text dasteht.


Wir brauchen weder alte noch neue Werte, wir brauchen sie nur anders zu werten.


Talent ist alles. Wenn man schon was kann.


Ich hatte in meinem Leben nie das Gefühl, etwas verpaßt zu haben. Dafür bin ich jetzt heftigst dabei.


Meist wird man anzüglich genannt, wenn man über Dinge spricht,die im ausgezogenen Zustand stattfinden, die aber dabei doch sehr anziehend sind.


Stolz ist das Gegenteil von Eitelkeit.


Der Superlativ von Stolz ist Dünkel, der Komperativ ist Arroganz.


Alles stört die Stille, außer Denken.


Stille ist noch leiser als bloßes Schweigen.


Stil zu haben ist die vornehmste Art, stur zu sein.


Ich sehe ein, daß man Steuern zahlen muß. Aber ich? Was hab ich denn getan?


Das Finanzamt ist ein konzentriertes Lager der Steuerungerechtigkeit.


Es war ein Riesenfehler, den Staat zu verstaatlichen. Der könnte sonst an der Börse vielleicht Riesengewinne machen.


Wir können nicht alles tun. (Vergil). Aber noch weniger alles lassen.


Wahlspruch im Gesundheitsministerium? Wir sollten alles für die Gesundheit tun. Wir haben ja sonst nichts zu tun.


Wahlspruch im Verteidigungsministerium? Das Wichtigste zu tun nach der Vereidigung ist ihre Verteidigung.


Die neuesten Lösungen von Regierungen sind, daß man keine hat.


Nur ein gutes Konzept kann einen schnell aus demselben bringen.


Tugenden? Wenn man’s noch nicht besser weiß. Und dann, wenn man’s besser weiß?


Steuern zu hinterziehen ist sicher keine Tugend. Aber sie macht aus der Not dann eben erst eine.


Die Laster überfahren die Tugenden.


Tränen sind, bis heute, das Kondenswasser der Sintflut.


Dies ist keine vollständige liste der zitate von ©-Erhard-Blanck. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.


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