Erhard Horst Bellermann

Gedankeninsel Auf der Insel der Gedanken viele bunte Pflanzen ranken. Da der Kabarettich wächst mit dem losen, scharfen Text. Ein Aphorisapfel lacht, aus dem man Aphorismus macht. Fast aus einem gleichen Stamme wachsen viele Epigramme. Keck sich Anekdoten wiegen, die so wahr sind wie die Lügen, und bei etwas trübem Lichte sprießen lyrische Gedichte. Einige erblühen wieder kurz darauf und werden Lieder. Lasset die Gedanken spielen auf der Insel des Skurrilen, wo der Nonsens kriecht am Boden, wer ihn mag, der kann ihn roden. Und man hört bei jedem Wetter, auf der Insel rauschen Blätter.


Veilchen nicht nur im Verborgenen blühen, man kann sie auch beziehen.


Aller Anfang ist schwer – dann wird es schwerer.


Wer sich die Freiheit nimmt, wird oft wie ein Dieb bestraft.


Viele hauen auf die Pauke, weil sie nicht mitspielen wollen.


Fehlerfreie Fehler sind fehlerhaft.


Tip und Top sind selten beisammen.


Man kann so tun wie Tun, dann hat man viel zu tun.


Gute Gewissen werden nicht schlecht.


Mittelmaß ist der falsche Maßstab.


Erst Krankheiten zeigen, was man alles hat.


Gib ruhig anderen die Schuld! Geben ist seliger denn Nehmen.


Er war ein schlechter Mensch. Man hatte ihn schlecht gemacht.


Hinterher ist man tapferer.


Ob man übelnimmt, kann jeder selbst entscheiden.


Atheisten halten vieles gar nicht für unglaubwürdig.


Es gibt Menschen, die es gut meinen – statt Gutes zu tun.


Die Mafia ist ein schweigsamer Schützenverein, der in der Freizeit Strohmänner bastelt, Geld wäscht und nach dem Spruch handelt: Laß das Morden.


Man kann mehr tun, als man machen kann.


Steht eine Verfügung zur Verfügung, kommt das Denken aus der Übung.


Sind die Gedanken heiter, bringen sie den Menschen weiter.


In seiner Gedankenwelt jeder recht behält.


Streitsubjekte haben immer Streitobjekte.


Wenn man nichts erreichen kann, macht man einen Stufenplan.


Es steht auf dem Papier, es stammt der Mensch vom Tier. Die Tiere hier beisammen, jedoch vom Menschen stammen.


Gute Menschen werden nicht schlecht, aber sie halten sich nicht lange.


Es genügt nicht, der erste Beste zu sein.


Menschen die wenig verstehen, haben meistens ein Problem.


Es gibt Fragen, die immer wieder gestellt werden: Schenkt man sich Rosen in Tirol?


Es lohnt sich nicht, das Leben zu nehmen, man bekommt es doch geschenkt.


Es sprach der Zeitungsredakteur: Eine Schlagzeile muß her! Ich glaube fast das isse: “Hornist erschlägt Hornisse”.


Hinter dem Horizont liegt ein Großteil der Vernunft.


Daß Schilder ab sind, halte ich für angebracht.


Das Tal der Sorgen ist umgeben von Bergen des Glücks.


Es gibt ein Schweigen, das sich herumspricht.


Die alte Theorie ist falsch, besagt die neue Theorie.


Gott lebt, weil er gestorben ist. Der Mensch stirbt, weil er gelebt hat.


Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.


Nicht jeder, der im Schrank steht, ist ein Klassiker.


Manche Beamte sind da, damit sie da sind.


Mann mit Geist sucht Anstellung in der Geisterbahn.


Es gibt Sportgeschäfte, die haben gar keinen Laden.


Mir schmecken reiche Würstchen nicht, wenn sie im Geld schwimmen.


Die in die Politik gehen, gehen zu etwas anderem nicht.


Es gibt scheue Handwerker. Fusch – und sie sind weg.


Es gibt Menschen, die sind menschenleer.


Es wird immer anders, als man sich irrt.


Gott hat den Rechen beiseite gestellt. Ungerecht bleibt die Welt.


Ein Ameisenstaat kennt kein Parlament.


Der Mensch, der in den Spiegel schielt, erwartet stets eine besseres Bild.


Gedankenschwäche ist die Stärke der Lügner.


Menschen denken mit dem Kopf, Bürokraten mit dem Briefkopf.


Das erste Beste ist nicht das letzte Erste.


Vieles ginge verloren, schrieb man’s nicht hinter die Ohren.


Auch Diebstahl läßt sich schmieden.


Lieber steinreich als Erdreich.


Wer Andenken sagt, sollte auch Bedenken haben.


Warum noch kriegen, wenn ein Zungenschlag den Feind kann besiegen.


Gedanken sind Vorstellungen, die nicht bezahlt werden müssen, die sich aber bezahlt machen können.


Man kann Gedanken weder hören noch sehen, doch sind sie denkbar.


Ein wichtiger Bestandteil des Denkens ist die Denkpause, für einige das Wichtigste.


Nichtdenkende können nicht Nichtdenken.


Die immer denken, denken es auch nur.


Schlechtes Gedankengut, zeugt von guter Gedankenlosigkeit.


Vordenker müssen nachdenken.


Auch wenn man die Hände faltet, werden sie nicht kleiner.


Menschen sind eine Mückenplage, lautet eine Mückenklage.


Manchmal sieht es so aus, als verlören die Menschen den Denkprozeß.


Denken ist kopflastig.


Das Denken unterliegt keiner Zensur, dafür unterliegt der Zensor nicht dem Denken.


Wer sich Helden leisten kann, der rechnet nicht mit jedem Mann.


Wer laut denkt, kann wegen Belästigung, Beleidigung oder Bewußtseinsstörung belangt werden.


Genies denken Undenkbares.


Wer denkt, braucht nicht zu überlegen.


Gedankensprünge sind die Mutter vieler Dinge.


Schweres wird denkbar leicht, Kompliziertes denkbar einfach und Unmögliches denkbar möglich.


Gedankenlos gewinnt nie.


Kurzsichtige sind oft nur gedankenblind.


Wer einen Verdacht hat, denkt oft nicht falsch.


Man sollte weiter denken, als man denkt.


Ein schlechtes Gewehr – schießt ohne Gewähr.


Ein Beispiel für schlechte Hygiene: Sägen putzen sich nicht ihre Zähne.


Zwei hören die gleiche Sinfonie, doch das gleiche nie.


Zwerge sind auf manchen Wegen Riesen haushoch überlegen.


Erfolge kann man nicht buchen, doch sollte man es versuchen.


Alles ist schön, wenn wir es so sehn.


Reiche leben in der Edelsteinzeit.


Es gibt Menschen, die es wagen, Menschen mundtot zu schlagen.


Nachruf Verkehrsdisziplin wollte Jens nie gelingen. Jetzt schwebt er über den Dingen.


Beleidige nie ein Tier, es ist klüger oft als wir.


Mitunter geht auch die Welt mal unter.


Ich ist der Glaube an sich.


Die Menschen errichten einen Zaun, um durchzuschaun. Sie pflanzen einen Baum, um ihn umzuhaun. Sie halten einen Hund, um ihn loszulassen, und haben immer einen Grund, diesen fallenzulassen.


Große sagen, was sie wollen. Kleine sagen, was sie sollen.


Es pflanzt der Mensch an einem Ort und manchmal auch sich selber fort.


Mittwisser sind Mitesser.


Es reimt sich Scheich auf reich. Auf Klaus reimt sich nur arme Maus.


Wer drauf kommt, ist oben.


Weltgeschichte war immer zum Schießen.


Ausreden sind Auslegewaren.


Kriege bauen Gedenkstätten.


Eine Keule ist ein schlechtes Nachschlagewerk.


Wer im Naschwerk arbeitet, wird nie arbeitslos.


Kehrseiten sind selten gekehrt.


Alternativen zur Rüstung – Entrüstung und Abrüstung.


Schlußworte haben meist kein Ende.


Auch ohne Edelstein kann man sehr edel sein.


Reichtum reicht nimmer, Armut reicht immer.


Lieber gewisse Stunden als ungewisse.


Unrechtes sollte man weder sagen noch essen.


Wo es drunter und drüber geht, geht viel drauf.


Fallen fallen nicht auf, sondern zu.


Wer kleinkariert ist, ist noch kein Musterknabe.


Was kostet das Leben? Oft nur einen Spurwechsel.


Auch wer kein Vermögen hat, verfügt über ein Denkvermögen und meistens umgekehrt.


Eine schiefe Ebene führt sogar nach oben.


Am ausdrucksvollsten spielte er die Schlummerrolle.


Gesalzene Reden sind geschmacklos.


Niemand spricht von Starksinn. Ist wirklich alles Schwachsinn?


Das schönste am Schaden ist die Schadenfreude.


Am auffälligsten benehmen sich Maulhelden.


Romane schreibt man. Aphorismen denkt man.


Es gibt nur Auswege oder Sackgassen.


Egoisten halten das Ich für das A und O.


Es gibt Menschen, die fühlen sich krank, weil sie nicht fliegen können.


Es gibt wichtigen und unwichtigen Aktenstaub.


Ist das Kind endlich im Hause, kommen Zweifel Schmitz und Krause. Krause zwar das Kind besitzt, doch es lacht ihm zu verschmitzt.


Ab einem gewissen Alter hat man nur noch Erinnerungen an Erinnerungen.


Das Agi-tier Das Agitier, das gab’s mal hier. Nie wurde es ernst genommen, da ist es umgekommen.


Formulardeutsch ist eine gelungene Mischung aus Schizophrenie und Schikane.


Lieber ein Angsthase als eine Alltagsfliege.


Es bleibt der Mensch ein Embryo, erwirbt er selber kein Niveau.


Klatschspalten können weder klatschen noch spalten.


Alle Menschen glauben, – manche an nichts.


In der Wissenschaft kommen Irrläufer oft zuerst ans Ziel.


Bei vielen Rennen gewinnen die laufenden Kameras.


Vorbilder sind Menschen, die zu Maßstäben gemacht wurden.


Seine Flinte war nicht die beste. Sie traf nur noch den Sägebock.


Es gibt kein Mißgeschicksal.


Hat man Zaster, hat man Laster.


Der Richter fragte: „Ich gebe dir Recht, was gibst du mir?“


In einer Wohnung kann man wohnen, baden, küchen und schlafzimmern.


Wer in der Kneipe zu Hause ist, ist selten zu Hause.


Die Bier-Affen Bieraffen wenig laufen. Sie sitzen nur und saufen. Sie haben dicke Bäuche. So wollen es die Bräuche.


Der Bett-Hase Liegt er im Bett, dann wird es nett. Stets schafft Ekstase, der Betthase.


Alkoholkater sind schlechte Berater.


Man muß kein Schneider sein, um sich unter einem Kleid etwas vorstellen zu können.


Manchen Geist erkennt man nur am Spuken.


Das Blabla-Tier Es spricht zu dir das Blablatier, doch hat es nichts zu sagen. Man sollte es nie fragen.


Vorsicht! Das Finanzamt geht an die Börse.


Ist der IQ nicht allzu groß, reicht es zum Nörgler bloß.


Der Bücher-Wurm Der Bücherwurm ist überall, in einem Bus, im Wartesaal, Im U-Bahnschacht und in der Nacht liest er Bücher mit Bedacht.


Die Büro-KRAKEN Die Bürokraken lauern hinter den Aktenmauern. Sie lochen ein und klammern, sie freu’n sich wenn wir jammern.


Käme Hahnenschrei von jedem Mist, wüßte man gleich, wo dieser ist.


Mit Chip zahlen heißt geheim-zahlen.


Hände hoch! Es wird abgestimmt.


Mittel gegen Mitesser: Laden sie sich keine Gäste ein.


Software und Hardware sind Menschenware.


Der Com-PUTER Man fragt sich oft, was tut er, so ein Bürocomputer. Doch ist man ein Genie, kennt man sogar das Wie.


Es sind die jungen Dachse sehr gern auf der Achse. Sie lieben schnelle Wagen, die oft sich überschlagen.


Die beim Gespräch schlecht wegkommen, sind meist schon weg.


Die Duckmaus Die Duckmaus ist nie kontrovers, sie kennt nur diesen Vers: “Von mir aus, meinetwegen, ich habe nichts dagegen.”


Leute, die eine Standpauke halten, haben meist nichts in den Händen.


Die Eman-ZIEGE Die Emanziege meckert. Ihr Image ist bekleckert. Den Ampel- und den Hampelmann gibt es als Frauen wann?


– Kennen sie den Mann so? – Natürlich, Mann wie Manko!


Der Schwache appelliert an die Vernunft und der Starke an die Dummheit.


Er war versichert. Die Welt konnte ihm gestohlen bleiben.


Die Wahrheit wird vertragen, wenn sie Fabeltiere sagen.


In einem Theater sollte Geld nie die Hauptrolle spielen.


Es gibt Menschen, die machen Urlaub oder machen Arbeit.


Werbung schalte ich ab, weil ich es mir wert bin.


Das närrische Treiben ist nicht beschränkt auf Fasching, wie man öfters denkt.


Manchmal kommt es darauf an, den falschen Fehler zu machen.


Fernsehen ist das wichtigste, was der Mensch nicht braucht.


Es schreit der Mensch nach Zeit wie nie, doch hat er Zeit, vertreibt er sie.


Um Menschen zu verstehen, müßte man Denken hören und Fühlen sehen können.


Dem Mutigen gehört die ganze Welt – inklusive Friedhof.


An Gedenktafeln läßt sich schlecht speisen.


Was keiner will, wollen alle.


Lange Reden halten nicht lange.


Mancher hat nur den Schatten eines guten Menschen.


Fälscher sind Leute, die Nachmachen vormachen.


Merkt euch im Straßenverkehrsreigen: Nur wer einen Vogel hat, kann einen Vogel zeigen.


Das Murmelspiel ist geboten, wo Freiheit ist verboten.


Die alles besser wissen, brauchen gar kein Wissen.


Benimmt sich mancher auch daneben, Menschen leben Menschenleben.


Kleine sonnen sich gern im Schatten der Großen.


Wer glaubt, alles zu besitzen, besitzt wenig Mensch.


In fernen Ländern hausten früher siebenköpfige Drachen, heute sind es hundertköpfige Delegationen.


Zwietrachten sind immer in Mode.


Dick und Doof gab’s immer schon, auch in Personalunion.


Ihr Organismus war gegen Kommunismus, gegen Kapitalismus – aber für Orgasmus.


Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, drum spart man auch mit Lügen nicht.


Nicht einen großen Kopf, Köpfchen muß man haben.


Wußtest du’s? Ein Minus ist schon ein halbes Plus.


Hört ihr Leute auf zu klagen. das Schicksal habe euch geschlagen. Dem Schicksal ist das einerlei, bedenkt, ihr selber wart dabei.


Es gibt da einen Jaguar, der findet Leben wunderbar, denn alles, was er erlegt, ist nicht BSE-erregt.


Es gibt Arten, die vom Aussterben bedroht sind, zum Beispiel die höfliche Art.


Nutze den Vorteil, Gedanken sind schneller als der Schall.


Geistesanalphabeten müssen sich mit Statussymbolen verständigen.


Der Dümmste sein im Ort, das klingt wie Weltrekord. Doch ist man ganz normal, ist allen man egal.


Wer den Faden verliert, der muß spinnen.


Auch übersetzt versteht man nicht, wenn einer bürokratisch spricht.


Dem Fleißigen ist alles zu wenig, dem Faulen ist alles zuviel.


Es singt die Oma ihr La Paloma. Oh welche Wonne, sinkt nur die Sonne.


Knastskat: Habe Handschellen, bin vorn und komme raus.


Warten ist Einblick in die Ewigkeit.


Der Kater Affe Der Kateraffe Stanislaus bringt meist den Balduin nach Haus. Kann sein, es ist auch umgekehrt, gesundheitlich ist das verkehrt.


Wer immer nur nach Ruhe schreit, der hat die Ruhe schon entweiht.


Klatsch muß man nicht widerlegen, er wird sich schon wieder legen.


Essen macht dick. Hunger macht schlank. Fisch ist gesund. Mama ist krank.


Revoluzzer werfen lieber zwei Handgranaten als eine. Sie meinen, doppelt hält besser.


Er blieb ungeschlagen in jeder Runde. Es schlug ihm nicht mal eine glückliche Stunde.


Manches klingt wie aus dem Ei gebellt.


Wer von nichts etwas versteht, versteht nicht, daß er nichts versteht.


Kennen sie das Liebesleben der Ameisen? Dann müssen sie sich mal reinsetzen.


Er war ein Held, ein ganzer. Ich glaube, er hieß Ranft. Er kam unter den Panzer. Ruhe sanft.


Warum habe ich als Erfinder noch nichts erfunden?


Er verlor das Leben, aber man sucht nach einem Motiv.


Man darf nicht aus der Haut fahren. Man muß aus sich herausgehen.


Alle Waren sind Preisträger, und umgekehrt.


Mit einer Bank kann man viel anfangen, wenn man nicht darauf schläft.


Lob macht tatendurstig.


Techniktücken sind Entwicklungslücken.


Das größte Labyrinth heute Paragraphen sind.


Ein Schädling ist der Engerling, doch dann kommt gleich der Schreiberling.


Er war ganz außer Rand und Band und lief zu seinem Stern. Er nahm die Beine in die Hand, das hatte sie nicht gern.


Wenn es um Kopf und Kragen geht sind weiße Westen in der Wäsche.


Das Duo sag mit einer Gegenstimme.


Mancher Überfluß trifft tödlich.


Man kann nicht immer Niveau zeigen, schließlich ist man keine Wasserwaage.


Alle wollen Schadenersatz, dabei sollte man froh sein, wenn man den Schaden los wird.


Schlimme Folgen folgen nicht.


Windstille ist Rauschgift für die Bäume.


Man kann nicht alles zu-lassen, zum Beispiel eine Pralinenschachtel.


Die Welt ist gut. Wir haben nur zu wenig Beweise.


Fahrräder und Meinungen sollte man nicht ungesichert unterstellen.


Vertrauen und Bodenschätze muß man gewinnen.


Neid ist therapierbar. Frage dich: Möchtest du wegen dem der sein?


Glaubensgemeinschaften sind verbreiteter als man denkt.


Auch die Allmacht des Menschen ist begrenzt.


Der Mensch macht noch Fehler aber der funktioniert schon.


Die Frage lautet nicht: Wie verdiene ich viel Geld? sondern wozu?


Schlimm sind Regime, die Bilder verbrennen und Vorbilder aufhängen.


Es gibt sehr viele Wetterregeln, trotzdem läßt sich kein Wetter regeln.


Das Wetter richtet sich nach der Jahreszeit – doch woher weiß es Bescheid?


Wetter ist ein beliebter Gesprächsstoff, er ist dehnbar, man muß ihn weder waschen noch bügeln. Er hat gute Ansprechmaschen mit Kommunikationsaufhängern.


Es bringt uns Sonne ins Gemüt, Schneematsch auf den Teppich, Nebel ins Gehirn und Regentropfen auf die Brille.


Schönes Wetter braucht der Mensch, schlechtes Wetter die Natur.


Wetter sind nicht nur die Leute beim Pferderennen.


Lieber Regen und Regenschirm als kein Regen und Regenschirm.


Wetterregeln werden vom Wetter geregelt.


Wetter benimmt sich oft wie der Chef. Es macht, was es will, verursacht viel Wind, erzeugt ein eisiges Klima, beschwört Lawinen herauf, verdunkelt den Horizont, doch schlägt selten ein.


Wetter kann man nicht machen, trotzdem ist es immer da.


Wetter ist eine Erfindung der Natur, Unwetter eine Erfindung der Menschen.


Wetter ist meistens bestimmt unbestimmt.


Nimm dich in acht vor Macht.


Lieber Versprecher als Versager.


König, Bube Dame sticht, moralisch ist das nicht.


Die Ferne Spezialist für Heimweh ist.


Beschränkt das Kriegstrachten auf Tortenschlachten.


Was kostet Unbstechlichkeit im Grunde? Eine Million oder eine Million pro Stunde?


Der Himmel ist toll, sternenhagelvoll.


Einmal – ist kein Mahl.


Lange Bänke soll man lieben. Vieles läßt sich darauf schieben.


Es war ein schönes Mahl, die Rechnung war fatal. Seitdem meine diät viel leichter geht.


Mit einem kleinen Blumenstrauß radiert man manchen Ärger aus.


Der Quatschkopf lebt am Redefluß, der Reiche sirbt am Überfluß.


Jeder ist entbehrlich. Wer es nicht glaubt, ist nicht ehrlich.


Zum Begreifen muß oft die Zeit reifen.


Wenn Erde in die Grube fällt bekommt man nichts mehr für sein Geld.


Ist man aus der Schule raus, nimmt die Jugend bald reißaus.


Ein Globus zeigt dir jede Stunde wie klein die erde ist im Grunde.


Eukalyptuslikör und Branntweinmenthol sind gesünder als jeder Alkohol.


Auch ein Tablett Tabletten kann Gesundheit nicht immer retten.


Lebt der Mensch auf vollen Touren, kommt es öfter mal zu Kuren.


Wer Gesundheit meint, spricht von Krankheiten.


Was man nicht ertragen kann, muß man erziehen.


Wer zu seinem Wort steht, liegt oft auf der Straße.


Analphabeten beten mehr.


Leben hat Nebenwirkungen, zum Beispiel Behördengänge.


Unser Dasein besteht aus Hiersein.


Greife nicht zum Letzten, es liegt noch mehr vor dir.


Lastautos sind Gassenhauer.


Es gibt Redner, die hören gar nicht zu, was sie sagen.


Unsere Erde geht bald mit der Polkappe baden.


Wo alles klappt, übernimmt man gern Verantwortung.


Manche Bestimmungen erscheinen ausgedümmelt, aber so etwas sagt man nicht.


Wer auf den Trichter kommt, kann auch durchfallen.


Arbeitgeber halten es, Arbeitnehmer fallen zu lassen.


Spieler sind immer Verlierer.


Wer den Vogel abschießt, muß kein Vogelfeind sein.


Mancher braucht zum Einschlafen 1001 Nacht.


Zierat ist der schönste Rat.


Lohn ist eigentlich keine Belohnung.


Gutes hört man gut, Schlechtes hört man schlecht.


Liebe ist das Schönste, was man nicht sehen kann, wenn man es anderen zeigt, denn Liebe macht blind.


Doch wo ist die Liebe? Sie kann im Magen liegen, am Herzen nagen, über die Leber laufen oder zu Kopf steigen.


Liebe rostet nicht. Sie ist spülmaschinenfest.


Wo die Liebe hinfällt, zerschlägt sie nicht.


Es gibt Politiker die können nicht mal gehen.


Wo der Wald endet, beginnt der Wald.


Wären früher Dichter fleißiger gewesen, könnte man heute mehr Klassiker lesen.


Wer klein werden will, der muß groß anfangen.


Wer alles glaubt, muß oft dran glauben.


Nicht kippen also keine Zigaretten!


Ich habe nur einen Wunsch. Der besteht aus vielen Wünschen.


Niemals sind sie alle da, Typhus, Pest und Cholera.


Wer Haltung zeigt, kriegt schlechte Noten, doch sind das keine Haltungsnoten.


Es kann tragisch sein, fällt Dichtern etwas ein.


Es ist noch niemand gestorben vor Wissenshunger und Tatendurst.


Die beliebtesten Sprüche sind Ansprüche.


Es gibt immer bessere Einsichten als Aussichten.


Lieber salopp als Galopp.


Ich kann alles, sogar lügen.


Man kann mit Lügen die Wahrheit verbiegen.


Damit man Freude hat am Glück, zieht es manchmal sich zurück.


Kamele, die durch ein Nadelöhr gehen, sind schwer zu sehen.


Der Niedere gibt nach, aber selten zu.


Menschen entwickeln sich von der Windelvollmacht zur Generalvollmacht.


Wer IN ist, muß noch nicht in-telligent sein.


Der 7. Sinn ist der Spürsinn, bei manchen der Wahnsinn.


Manche sind gegen die Kunst wegen der Kunstfehler.


Je mehr Umläufe, desto weniger Umgang.


Laufen trainiert das Gedächtnis, siehe Gedächtnislauf.


Fernsehen ist das, was am besten ausgeht.


Vorher weiß man es erst richtig hinterher.


Vorsicht! Pilzgerichte verhängen noch die Todesstrafe!


Pechvögel vertragen keine Glückspilze.


Wer Worte spart, kann auch nicht mehr ausgeben.


Wer keine Ruhe hat, kann auch keine Ruhe geben.


Wer wissen will, hat schon viel Ahnung.


Wer im Kleiderspint spinnt, der macht kein Kind.


Man kann sich auch krank weinen.


Du armes Schwein, kann nur ein reiches Schwein sagen.


Verbote sind Vorboten.


Wer wenig Beweise hat, muß viel Geld haben.


Manche erhoffen sich nach dem Tod ein Vielsternelokal.


Er gehörte zu dem Mittelstand, der seine Goldreserven im Zahn trägt.


Auch Leisten können sich nichts leisten.


Waffen schützen uns – vor allem vor dem Wohlstand, den wir ohne sie haben könnten.


Zum Begreifen eines Unrechts bedarf es keiner Hände.


Lieber Mülleimer als Alzheimer


Wo der Sinn aufhört beginnt der Wahnsinn.


Die Menschen tun viel gegen ihre Gesundheit und wenig gegen ihre Krankheiten.


Mit einer Nervensäge im Haus ist man noch kein Arzt.


Heute trägt man keine Pelze mehr, morgen fällt das Verschenken von Schnittblumen schwer.


Scheinheiligsprechungen sind gängiger als Heiligsprechungen.


Als Frau Schlau und Herr Meier heirateten, kamen bald die ersten Schlaumeier.


Vieles, was man hört, schmeckt einem nicht, wenn man es spürt.


Wer in Museen badet, erfrischt den Geist.


Moralisten gehen morgens zur Beichte und abends ins Sündikat.


Der Mensch, der alle positiv sieht, denkt auch so.


Wir trinken mehr über den Durst, als wir über den Durst denken.


In Diktaturen erwartet man Gedanken aus der Tube.


Taten sind nicht immer ausreichend. Manchmal braucht man auch Zutaten.


Haarspalterei kann zur Kopfspalterei führen.


Die Konstrukteure sagten, die Bombe wäre schön.


Lieber wachsen als großtun.


Man kann immer wählen zwischen Wählen und Nichtwählen.


Klagt nicht über die Informationsflut! Es gibt immer nur zwei Nachrichten – eine gute und eine schlechte.


Man verlangte von ihm Kaution, Flaschenpfand wäre ausreichend gewesen.


Auch ein linker Arm ist Rechtens.


– Das dauert ja eine Ewigkeit. – Soviel Zeit muß sein.


Um die neue Generation kümmert sich bisher nur die Autoindustrie.


Auch Zufälle sind nur Berechnung.


Mir nützt kein Riesenspaß. Ich habe eine Einraumwohnung.


Streut man Mist auf den Markt, blüht das Geschäft.


Die Welt muß gut sein, denn sie ist keinen Tausch wert.


Wenn Millionäre verhungern, so kann es nur daran liegen, daß man Geld nicht essen kann.


Menschen wie wir sind gut.


Vieles ist echt nachgemacht.


Nicht nur Sächliches ist nebensächlich.


Hinter den Aktenbergen leben gut die Wirtschaftskriminellen.


Menschen sind unsachlich, schon von Natur aus.


Minimaldenker begnügen sich mit Andenken.


Machen wir uns nichts vor, nur Einäugige sind einsichtig.


Die meisten Wohltäter tun es wohl für ihr Wohl.


Die Polizei fahndet. Der Mut ist schnell gefaßt.


Wer Recht macht, macht auch Unrecht.


Wer um die Ecke denkt, kann leicht anecken.


Auch Liliputaner werden großgezogen.


Akzeptanz – veralteter Gesellschaftstanz.


Blitzableiter – Leiter niederer Hierarchien.


e Liter – Steigerung von Elite.


Fragebogen – postantike Reglementierwaffe.


Gourmetprüfer – Suppenpfadfinder.


Ozean – längster Longdrink.


Richtlinie – Linie, die keine Linie ist.


Sabotage – Tage, an denen etwas schiefgeht.


Wahrsager – Berufszunft, die Zukunft mit Auskunft verwechselt.


Weihnachten – Nächte, die Tage sind.


Für manche beginnt der Spaß, wo für andere der Spaß aufhört.


Nun kann man nicht nur aus Spaß sagen, das ist Spaß.


Spaß ist abhängig von seinen Rezeptoren.


Ich liebe Späße. Andere sagen: Mach keine Späße.


Lieber Spaßhaft als Untersuchungshaft.


Doch Spaß beiseite, es ist nicht mit allem spaßen.


Es gibt eigentlich nur Spaßmacher und Spaßverderber.


Warum immer tierisch ernst sein? Seien Sie mal ein Spaßvogel, und die Leute werden auf sie fliegen.


Spaß kann man denen nicht übersetzen, die keinen Spaß verstehen.


Die, die Macht lieben, verstehen keinen Spaß. Auf keinen Fall sollte man mit denen Spaß treiben.


Clowns treiben berufsmäßig Spaß, wie gesagt, meist mäßig.


Gute Komiker wirken schon ernst spaßig.


Spaßvögel lachen sogar beim Fliegen.


Es gibt auch Schelteverdiener, die viel zu wenig verdienen.


Stolz ist die Brücke zwischen Selbstvertrauen und Arroganz.


Not ist immer unnötig.


Der Faule ist nie ausgeruht. Als Krankheit macht sich so was gut.


Nimm das Leben nicht so schwer, nach dem Alter kommt nichts mehr.


Lieber Karriere als Karies.


Wer den Mund hält, dem sind die Hände gebunden.


Das Gartenbeet ist der Beweis, daß sich die Erde nicht dreht. Es muß noch immer umgegraben werden.


Glaube nur an Wunder die du selbst vollbringst.


Schuld haben doch nur die Eltern unserer Kinder.


Auf der Lebensuhr erkennt man keine Zeit.


Wer alle Geheimnisse kennt, kennt kein Geheimnis.


Unsinn hat Sinn, sonst hieße er Unfug.


Dumme halten Erklärungen für unerklärlich.


Dicke Bäuche, alte Bräuche.


Wer auffällt, ist noch kein Held.


Ein gutes Gedächtnis muß auch vergessen können.


Viele beschränken sich auf Andenken.


Leute mit schlechtem Ruf brauchen Sprecher oder Lautsprecher.


Ob wir es gut haben, liegt nicht am Guthaben.


Gute Bücher haben Lederrücken oder Eselsohren und verborgen sich gern.


Lieber Haus bauen als hausbacken.


Hohe Militärs fühlen sich schnell paradewohl.


Auch ein großer Geist nicht alles weiß.


Hast du Laster? Laß sie fahren.


Leider kann man erst nach dem Tode unsterblich werden.


Wenn die Gedanken schwanken, sind es nicht nur Gedanken.


Wo Sagen versagt, müssen Versprechen sprechen.


Als Stilleben wird man nur etwas in der Kunst.


Alles kommt aus dem großen Topf, egal, wie groß der Topf ist.


Wo viele Flaschen sind, ist auch ein Flaschenkind.


Erst wenn etwas zusammenfällt, war vorher eine heile Welt.


Was bellt vor dem Jasmin? Es ist der Hund, der Belljamin.


Was Freude macht ist eine Macht.


Die Natur komponiert, der Mensch dirigiert.


Sieh es reell, Schaden ist auch ein Freudenquell.


Hast du es gewußt? Der Mensch ist eine Nebenwirkung der Lust.


Manches Fest ist ein Gesundheitstest.


Es gibt Sorgen, die dich trösten, treffen sie nicht deinen Nächsten.


Mancher will am Leben bleiben, um sich die Zeit zu vertreiben.


Es gilt bei Gottlosen wie bei Frommen, um vorn zu sein, muß man dahinterkommen.


Den eigenen Spieß umzudrehen, kann leicht ins Auge gehen.


Gedankensplitter sind ungefährlich. Ihr Vorkommen ist doch recht spärlich.


Sicher wird bald vonnöten die Gebührenerhebung bei Sparpaketen.


Als Lieblingsthema bei allen Doofen rangiert Mord vor Katastrophen.


Klug sein heißt klüger werden.


Der Kiefernkönig ist Dentist. Der Erlkönig das nicht ist.


Lange Blumen länger blühen? Wen eigentlich die Wolken ziehen?


Borgen bleibt nie verborgen.


Immer jung bleiben hofft man vergebens, älter werden ist der Tribut des Lebens.


Dümmer for One.


Rede nicht rein, rede sauber.


Chefs spielen gern mit Klein-LAUTEN.


Nach der Uhr sehen – kostet immer Zeit.


Wenn jeder deine Dummheit kennt, bist du endlich prominent.


Lieber treffend gesagt – als geschossen


Seit es Posten gibt können Menschen fliegen.


Schade, Menschengröße wird meistens in Zentimetern gemessen.


Bücher mit Eselsohren sind gar nicht so unbeliebt.


Nicht jeder der da ist – kommt an.


Wird er auch nicht verehrt, – der Dumme ist begehrt.


Wer den Glücksklee hat erfunden schenkte Menschen frohe Stunden.


Die viel zu sagen haben sind am verschwiegendsten.


Hohe Posten machen schwindelig.


Vor-Urteil ist die häufigste Rechtsprechung.


Wer nicht darüber spricht, leidet darunter.


Wer sich zum Klügsten hat erkoren ist für die Dummheit nicht verloren.


Wir haben alles:- keine Ruhe, keine Zeit, kein Geld, keinen Frieden…


Für Liebeslauben gibt es keine Garantie.


Seß – Haft ist für Schreibtischtäter das übliche Strafmaß.


Gewissen kann man nicht aus dem Wege gehen.


Einfälle sind gut, aber Aufbau ist auch nicht schlecht.


Dumme Scherze gehen zwar ins Auge aber erreichen nicht den Verstand.


Man muß nur nicht wollen, dann kann man auch nichts machen.


Es gibt sogar Damenwitze mit Bart.


Ungenügende gibt es genügend.


Feine Leute können ganz schön grob sein.


Mach es wie keiner, und du wirst einer.


Lieber ein volles Glas als nur ein wertvolles.


Mit jeder Dummheit verschenkt man Klugheit.


Beim Geld-Schein erhellt sich unsere Welt.


Um Erfolg zu haben, muß man bekannter sein als ein Bekannter.


Lieber Leibrente als Körperpflege!


Popgruppen setzen auf Einmaligkeit – und kommen immer wieder.


Manche zählen bis drei, weil sie weiter nicht zählen können.


Fernsehen hilft den Dummen, – dumm zu bleiben.


Der Künstler lebt vom Einfall, die Ratte vom Abfall und der Schlüsseldienst vom Zufall.


Wer mit der Gesundheit nicht baden gehen will, sollte schwimmen gehen.


Es gibt Dinge, die sind nutzlos wie Fahnen.


Ein starker Raucher ist ein schwacher Mensch.


Um hellhörig zu sein, muß man keinen Hohlkopf haben.


Karl der Große Karl der Große Fritz der Lose Paul der Weise Jörg der Leise Hans der Kleine Franz der Feine Kurt der Dicke Max der Schicke Fred der Reiche Ulf der Weiche Lars der Kühne Ralf der Raue Horst der Jäger Gerd der Kläger Heinz der Tolle Meik der Volle … So weiß man doch jederzeit über Menschen gleich Bescheid.


Wer immer dümmer wird – hat in der Richtung sich geirrt.


Gewaltmacher brauchen Gewalttäter.


Das Leben ist kurz und sündig oder lang und langweilig.


Mit 1000 Küssen! (Daß Briefe so grausam enden müssen.)


Es ist immer dasselbe, es kommt immer anders.


Sexbombe – ist Ansichtssache.


Daß der Dümmsten viele sind, das bemerkt man schon als Kind.


Ladenhüter suchen interessierte Schafe.


Die ihr Gewissen fragen, müssen die Antwort selber sagen.


Aufschneider sind Wortabschneider.


Gehe nicht auf die Nerven, gehe aufs Ganze.


Es gibt immer Klügere, – die es nicht sind.


Dummheit macht Schaden. Schaden macht klug. – Dummheit macht klug!


Wenn schon einsam – dann gemeinsam.


Seht euch die Welt mal an, es ist was Wahres dran.


Nullen sind eine Überzahl.


Die nichts bringen, von denen ist auch nichts zu holen.


Vorteile werden nicht gern geteilt.


Dummheit siegt! Ein Slogan der betrügt.


Wenn schon Pessimist, dann Skeptiker.


Wenn die Natur vergiftet ist, sind wir vogelfrei.


Ausgesprochenes Schweigen wird oft mißverstanden.


Der Mensch ist überwiegend humorlos, kann aber im Ernstfall lustig sein.


Die schönsten Träume verschläft der Mensch.


Als Dummheit Gestalt annahm – entstand der Mensch.


Kommen Zweifel, geht das Vertrauen.


Vorhersagen – sollte man lieber hinterher sagen.


Im Winter fusioniere ich mit meiner Ofen-Bank.


Es gibt keine Hölle. Der Teufel steckt im Detail.


Blinder Gehorsam ist aussichtslos.


Was für den einen dümmer ist, ist für den anderen eine List.


Wer wähnt er wäre ein Genie, der wird es nie.


Militärs meinen, mit einem Gewehr hat man wenigstens ein Ziel vor den Augen.


Wer nicht zu Recht kommt, kommt selten zurecht.


Heißt es nach der nächsten Reform: Muß Käthe oder Muskete?


Früher: Lieb und teuer Heute: Alles teuer.


Es wäre zu dumm, wenn alle Menschen gleich klug, gleich lang und gleichgeschlechtlich wären.


Nur wer die Wahrheit kennt, kann lügen.


Arglose denken sich nichts beim Denken.


Eingebildete haben ihre Bildung abgeschlossen.


Wer zuviel Nachsicht übt, hat bald das Nachsehen.


Sprechen ist eine Gedankenkundgebung.


Der schweigende Dumme ist klug. Der geschwätzige Kluge ist dumm.


Jäger sind Tierkiller mit Rechtfertigungskomplex.


Wer sich zu wichtig nimmt, gibt sich unwichtig.


In der Jugend glaubt man an die Unsterblichkeit – im Alter an die Wiedergeburt.


Reich wird wer den Pfennig sieht. Wer nur das große Geld sieht bleibt arm.


Wenn kein Fasching wär’, wäre mancher immer nur Irgendwer.


Dummenfang fängt Anfänger.


Im Nehmen gab er sein Bestes.


“Ich habe keine Lust” – ist eine seltene Ausrede.


Ausgeber sind Angeber.


Ein dummer Rat ist schnell parat. Ein kluger Rat auch Haken hat.


Viele, die groß sind, werden kleinlich.


Lieber dumm gestellt, als dumm gelaufen.


Vergiß die Zeit, und du vergißt die Sorgen.


“Ich habe Rheuma!” Wie stolz klingt das von einem Hypochonder.


Auch tote Hosen können ein Amt bekleiden.


Rennen gefallen mir nicht. Ich gehe lieber zu Flußläufen.


Den höchsten Respekt genießen die Respektlosen.


Wer auf dumme Gedanken kommt, muß ganz schön klug sein.


Von Gedankeneinsparungen läßt sich schlecht leben.


Mit der Länge der Zeit wird die Zeit kürzer.


Der Unterschied zwischen Krieg und Mode ist wie zwischen Feldlager und Lagerfeld.


Wer die Zukunft kaufen will, muß mit der Gegenwart bezahlen.


Auch Rückfälle sind Vorfälle.


Ein dummer Spaß macht Klugen Sorgen.


Was man auf die Fahnen schreibt, meistens hypothetisch bleibt.


Ideale gehen mitunter mit unter.


Wer nichts hat – sollte nichts zugeben.


Knallkörper haben bereits weder Hände noch Beine.


Er war Schütze – sie Zielscheibe.


Zu klug ist schon zu dumm.


Wer weiß was er will, will was er braucht.


Gute Diäten fetten ab.


Gott ist eine Hypothese, die der Zufall bestätigt.


Nicht-Denken ist die einfachste Philosophie.


Alles auf einmal ist zweimal.


Kluge sind nie dumm – höchstens inkompetent.


Stillstand ist oft der Lauf der Dinge.


Ist das Geld alle, ändert sich das Weltbild.


Wo Lügen erwartet werden, kommen Wahrheiten nicht an.


Naturgesetze kommen ohne Paragraphen aus.


Leidenschaften machen glücklich.


Wo Dummheit ist daheim kommt selten Klugheit rein.


Der Untergang der Welt sich stets Grenzen hält.


“Nur Mut!” – ist eine Zumutung.


Schließe die Augen, aber verschließe sie nicht.


Ergreife den Moment, dann hast du Zeit.


Das Gegenteil von Gerechtigkeit ist auch das Recht.


Dumme können klug werden. Kluge müssen nichts werden.


Schöne Bescherungen sind selten schön.


Vor Zivilgerichten kämpft Recht gegen Recht.


Vieles was wir Schicksal nennen ist Ungeschicksal.


Wer Sparstrümpfe hat, muß sich nicht auf die Socken machen.


Tradition ist, wenn sich nichts ändert.


Dummheit wird gemacht mit Werbung, Lügen, Macht.


Wie schmutzig ist die Wahrheit gegenüber der reinen Lüge.


Glaube nicht, was andere sagen. Sage nicht, was andere glauben.


Wer schon darunter leidet sollte wenigstens darüber lachen.


Karikaturen malt man mit Augenzwinkern.


Verlierer gewinnen – die meisten Erfahrungen.


Bist du dumm, ist vieles ein Mysterium.


Ein Urteil steht, wenn es gefällt wird.


Lieber am Ruhepol als am Nordpol.


Die Eltern der Völkerfamilie sind die Muttersprache und das Vaterland.


Anscheinend weiß man nichts mit der Zeit anzufangen. Mal stellt man sie vor und mal zurück.


Ob einer klug ist oder dumm, entscheidet meist das Publikum.


Mit einer Retourkutsche kommt man selten ans Ziel.


Man hielt von ihm große Stücke, nachdem man ihn verriß.


Gedanken, die durch den Kopf gehen, sind nicht gesundheitsschädlich.


Der Eilige ist selten der Erste.


Mit guten Lastern fährt man besser.


Kriege sind leider immer noch das Menschenmögliche.


Wenigstens der Dumme weiß, wie klug er ist.


Kompromisse – Taten nie zur Zufriedenheit geraten.


Gutes ist meistens abgezählt.


Nimm dir heute sorgenfrei, denn man fühlt sich wohl dabei.


Früher machte man es einfach so, heute nennt man das Logistik.


Lieber Clubtisch als chaotisch.


Kleine Dummheiten sind Geschichten. Große Dummheiten sind Geschichte.


Man muß nicht alles haben. Alles kann schaden.


Es trafen ihn viele Ratschläge.


Schlüssellöcher lügen nicht.


Vorsicht! Vorbilder fallen aus dem Rahmen.


Von der Dummheit leben gut – die anderen.


Schlaue mißbrauchen die Klugheit.


Das Schlechte an dem Guten ist, daß man das Gute oft vermißt.


Ehre bringt wenig ein. – Manchmal verliert man ein Bein.


Pflichten kennt man am genauesten bei anderen.


Er war zu Großem fähig – was Fehler betraf.


Stellt sich ein Kluger dumm, dann weiß er auch warum.


Feilen muß man lernen. Feilschen wird vererbt.


Wer alles will erfassen wird immer was verpassen.


Wo man nichts machen kann, ist noch viel zu tun.


Blinde müssen die meiste Rücksicht nehmen.


Mit Gewissen – Menschen kann man besser auskommen als mit gewissen Leuten.


Mit dem ersten Klugen wurde der Dumme geboren.


Leider ist es so auf der Welt: Du bist weg, und keiner fehlt.


Von einem großen Raub gibt es viele Raubkopien.


Wo Wege vorgeschrieben sind bleiben Entdeckungen aus.


Wer nicht aus dem Rahmen fällt fällt nicht auf – auf dieser Welt.


Unter Sündern gibt es keine Sünde.


Laßt uns die Dummheit preisen, man muß sie nicht beweisen.


Lieber eine volle Hausbar als ein voller Nachbar.


Wer es schon schwer hat sollte sich nicht noch beschweren.


Um wahr zu sagen, muß man kein Wahrsager sein.


Lieber überlegen – als unterlegen.


Kommst du an mit Sorgen, dann komme lieber morgen.


Das Dümmste ist auf Erden, nie gescheit zu werden.


Beim Teilen geht es immer ums Ganze.


Bevor man etwas aufbaut, muß einem etwas einfallen.


Kalter Schweiß ist unproduktiv.


Man kann nicht immer meckern, man muß auch mal schlafen.


Alle sind Nichtraucher, viele erst nach ihrem Tode.


Dummheit ist kein Lehrfach. Dummheit ist einfach.


Früher, als man Geld noch verdienen konnte, war reich sein moralisch.


Am meisten sich die Menschen streiten um sogenannte Kleinigkeiten.


Gutes soll man nicht schlecht werden lassen.


Billige Ausreden sind teuer.


Was einem Leid tut – tut einem wenigstens nicht weh.


Ein dummer Zufall bringt manchmal schon eine kluge Lösung zur Präsentation.


Leichtfertig gelingen die schwersten Fehler.


Gute Menschen sind ungiftig.


Der Friede stirbt im Krieg. Ist er vielleicht ein Sieg?


“Niemand braucht auf Kunst zu verzichten!” steht in vielen Lebensmittelberichten.


Man kann sagen was man will, wenn man sagt, was man soll.


Die Dummheit, sie ist grenzenlos, wär doch die Klugheit auch so groß.


Einfaltspinsel lassen das Leben verstreichen.


Das Leben ist ein Rosenstrauß, drum halte auch die Dornen aus.


Wenn das Meer den Fels umspült, und die See ist aufgewühlt, sind die Schaumkronen wie Tatzen von aberhunderten Meerkatzen.


Nach dem Zeitdruckverfahren läßt sich viel Zeit sparen.


Sein Leben verlief musterhaft – kleinkariert.


Der Kluge lernt nie aus. Der Dumme ist fein raus.


Erst der Mensch im Menschen ist ein Mensch.


Mit Eilboten geht vieles schneller als mit Verboten.


Sparschweine, die nicht sparen, leben am längsten.


Löwen bevorzugen Zebrastreifen.


Krieg macht keinen Spaß, ist ungesund, kulturlos und bringt keine Steuern. Man pflegt ihn – vielleicht weil er unmoralisch ist.


Ordenitis Der Mensch fühlt sich bedeutungslos, besitzt er einen Orden bloß. Doch ist die ganze Brust geschmückt, dann ist derselbe Mensch beglückt. Die Heldenmedaille am silbernen Kreuz hat leider für viele noch ihren Reiz. Es trägt der steile Zahn nicht bange und gern die Goldene Dentalspange. Der Gängelorden am laufenden Band, der ist ja allgemein bekannt. Dagegen ist von seltenem Adel die Hongkong-Grippe-Anstecknadel. Begeistert sind die Fanclubhorden vom Beate-Uhse-Strumpfbandorden, und die politisch was erreichen, tragen das Große Geheimdienstabzeichen. Die Kordel mit dem Eigenlobrechen erhalten Politiker für ihr “Versprechen”. Sozialhilfezuverdienstmedaillen tragen manche bis zu den Taillen. Orden tragen ist eine Lust, wird auch dadurch beschwert die Brust. Manche erwägen zur Lusterweiterung eine medizinische Brustverbreiterung.


Von Dummen wird Dummheit erwartet, sonst gelten sie als entartet.


Das Neuste vom Neusten – ist wieder das Alte.


Gehauen, geschrieben, gefaxt, so entwickelte sich die Axt.


Wir können von Glück reden, solange wir noch reden können.


Menschen, die sich freuen, haben nichts zu bereuen.


Statistisch gesehen läßt sich alles verdrehen.


Ob dümmer oder klüger nur wer Glück hat, ist Sieger.


Zutaten – sind noch keine Taten!


Die einen vertrauen ihrem Schutzpatron die anderen ihren Schutzpatronen.


Man sollte mit den Menschen nicht unzufrieden sein. Sie stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung.


Am Rückschritt erkennt man den Fortschritt.


Haare, die nicht aus dem Kopf gehen, sind besser als Haftgläser, die man aus den Augen verliert.


Klugheit ist begrenzt und groß. Dummheit, die ist grenzenlos.


Vorbilder – sind Trugbilder auf Bestellung.


Eine falsche Meinung ist meistens eine andere.


Vorsicht mit Absicht ist Einsicht auf Aussicht.


Hellsehen – ist am Tage keine Kunst.


Zweifel ist der Streit des Ich mit dem Sich.


Kurz lebte 100 Jahre lang, selbst nach dem Tod war er nie krank.


Zwischen dumm und klug gibt es Spielraum genug.


Schnell vergänglich – ist lebenslänglich.


Das Unmögliche ist oft nur die andere Möglichkeit.


Was denken wir uns eigentlich, wenn wir nichts denken?


Wer sich an die Wahrheit hält, dem wird gern ein Bein gestellt.


Dem, der wenig weiß im Leben, sollte man zu lesen geben. Darum ist ein gutes Buch auch ein hilfreicher Versuch.


Nachrichten – Nonsens   Aus der Analyse des Flaschenpostministers geht hervor, daß große Flaschen schneller ankommen.   Die Unregierungskommission warnt: Wer Menschenrechte unterstützt, sollte die Menschenlinke nicht vernachlässigen.   Die Par- lamentarier stellten “ganz klar” fest, daß die Eingaben die Ausgaben nicht decken.   In einem Brief forderte der Petticoatausschuß die Bundesregierung auf, alte Eiertänze einzustellen.   Wie der Umfallminister mitteilt, wurden wieder illegale Einwanderer an der Promillegrenze festgenommen.   Anfrage des Unweltausschusses: Wie verfahren sind unsere Verfahrensfragen?   Warnung des Informationsministers: Die große Population der Schreiberlinge verursacht eine Informationsflut, die den Geist überschwemmt, Moralbarrieren niederreißt, Kommunikationsfelder verwüstet und die Wahrheit unpassierbar macht.


Eine Waage wiegt viel – ist aber nicht schwer.


Trägst du Unterwäsche – oder ziehst du sie an?


Was aus der Mode kommt – ist gar nicht Mode.


Uhrmacher leben von Uhrkunden.


Musik ist schöner als Lärm.


Es gibt Biorapsöl aus Österreich – aber auch aus Öl.


Was können Sie? – Ich kann Nichtschwimmen!


– Ich warte die Anlage. – Ich warte nur so.


Schwarze Wolken sind praktischer als Rüben. Sie verziehen sich selbst


Lieber Stauseen – als Fernsehen.


Menschen, die Trübsal blasen, sind immer Solisten.


Berge sind viele – weniger ist Meer.


Wie man ein Kind macht Man nimmt sich einen Mann der ganz normal sein kann. Dem trichtert man dann ein, er wäre noch zu klein. Er schaffe nichts allein. Er müsse folgsam sein, So macht man ganz geschwind aus einem Mann ein Kind.


Paul   Paul ist als Verleger ein Genie. Was er verlegt, findet er nie. Er ist Jurist, und das nicht schlecht, denn Paule, der hat immer Recht. Bauspezialist könnt’ Paule sein, denn nie fällt Paule etwas ein. Malkünstler ist er nebenbei mit seiner Schwarzweiß-Malerei. Auch Schauspielkunst verstehen tat er. Er machte immer gern Theater. So vielseitig zu sein im Leben, – das ist nur wenigen gegeben.


Der Feind – der Freund Ist einmal etwas schlecht gemeint, spricht man sehr schnell von einem Feind. Doch ein Feind ist oft von Nöten, wir Opposition nicht böten. Das Volk braucht einen großen Feind, erst dann fühlt sich das Volk geeint. Bei Tieren es sich so verhält: Der Feind letztlich die Art erhält. Die Kriege immer nur geschehn, weil Feinde wir als Feinde sehn. Wir sehen das als Schicksalslauf nehmen Verluste gar in Kauf. Ein Feind zeigt dir nur seine Schwächen, drum muß vom Feinde man nicht sprechen. Er ist ein Freund der anderen Art, der Selbstgefälligkeit uns spart. Die schlechsten Freunde, habe Acht, sind nicht die, die man aus Feinden macht. Und darum finde ich es fein, befreundet mit dem Feind zu sein.


Frag-Würdiges – Die Welt ist verrückt. – Wohin? – Wie sehe ich aus? – Gar nicht. – Die Wolcken ziehen. – Wen? – Die Sonne lacht. – Worüber? – Ich ärgere mich schwarz. – Trauerfall? – Die Zeit läuft. – Wohin? – Die Blumen halten länger. – Was? – Sind sie auch krank? – Genauso! – Die Kälte zieht an! – Wen? – Es wird Zeit! – Wann? – Tragen sie Verantwortung! – Wohin? – Machst du keinen Ausflug? – Ich kann nicht fliegen.


Das Los   Nicht jedes Los ist ein Gewinnlos, doch viele Lose, die sind sinnlos.   Man spricht von ratlos, sorglos, zeitlos, arglos, barlos, zahnlos, neidlos, torlos, farblos, restlos, ehrlos, zwecklos, zahllos, schlaflos, wehrlos,   rechtlos, heillos, endlos, machtlos, haarlos, wahllos, wertlos, achtlos, furchtlos, grundlos, lautlos, schamlos, lieblos, lustlos, ziellos, harmlos.   All das ist ein Menschenlos, die Gewinne sind nicht groß.


Das Licht   Wenn ich richtig überlege – gehen Menschen krumme Wege. Nur das Licht im Treppenhaus, das geht immer grade aus.


Der Himmel   Ach, wie sind die Menschen fromm, damit sie in den Himmel komm’. Keiner hat dabei bedacht, was man in dem Himmel macht. Wie ergeht es einem Geist der gar keinen Geist aufweist? Finden wir ein Paradies, oder ist es wieder mies? Was für Sprachen hört man schreien? Gibt es oben auch Parteien? Kommen Tiere in den Himmel? Vielleicht nur die weißen Schimmel? Wie verhält sich’s mit der Hölle? Gibt’s die für besondere Fälle? Wird man zu Naturgewalten? Muß man da Atome spalten? Gibt’s im Himmel auch noch Strafen, oder sind da nur die Braven? Warum gibt’s dann ein Gericht? Todesstrafe gibt’s doch nicht! Welchen Rang kann man erreichen: Engel, Erzengel, dergleichen? Wer nicht fragt, wird’s nicht erfahren. Man soll nie mit Fragen sparen!


Weltgeschichte “Sind die Schuhe geputzt? Ist das Handtuch benutzt? Sind die Haare gekämmt? Ist auch rein das Hemd? Dann kannst du Weltgeschichte mochen”, sagte die Mutter zu ihrem Jochen.


Fehlgeburt   Der Mensch wäre richtig geboren, hätte er hinter dem Rücken die Ohren. Oft fehlt ihm auch die dritte Hand, oder gar der ganze Verstand.


Reisen und Riesen   Menschen, die auf Reisen gehen, sind sehr selten noch zu sehen. Kennt ihr den Riesen Wichtelmann? Er lebt nicht selten nebenan.


Das Genie Wenn sie mich ansehn werden sie einsehn, ich bin ein Genie, viele werden es nie. Ich spiele besser als Paganini – Siebzehnundvier, denn ich verlier’ nie. Ich halte zum Schlafen nichts von Schafen. Ich kann besser als Caruso schlafen. Wenn ich singe, singe ich länger – als der längste Kammersänger. Falls sie es wünschen, kann ich es zeigen – ich kann leiser als Papageno schweigen. Ich denke wie Einstein – über Jäger, bin träger als jeder Nobelpreisträger. Ich koche besser – als Robert Koch. Ich wohne im Hochhaus – ich lebe hoch.


Anti-Schlaflied Schlaf, Kindchen schlaf – nicht soviel, sei brav! Sonst verschläfst du noch das Leben, mußt dem Vaterland was geben: Steuern, Wehrkraft, Wählerstimmen. Wer es nicht macht, zählt zu den Schlimmen. Auch bedenke bei der Rente, Brave denken an das Ende! Schlaf, Kindchen schlaf – nicht soviel, sei brav!


Der Jubilar Mit guten Wünschen reich beschenkt, steht da der Jubilar und denkt: Was wird mit diesen wohl geschehn? Ob alle in Erfüllung gehn? Und so entsteht ein Spannungsfeld, das unsren Peter jung erhält. Drum dankt er allen Gratulanten, die soviel Wünsche für ihn fanden.


Wer von Dummen ist umgeben, hat leider kein leichtes Leben.


Für den Straßenbelag sind alle Menschen Draufgänger.


Menschen, die die Nase vorn haben, sind gar nicht so selten.


Menschen, die sich lustig machen, sind nicht lustig.


Wer die Hölle braucht, malt den Teufel an die Wand.


Wer immer alles weiß – weiß nicht viel.


Was wäre wenn … Wäre Goethe nicht bekannt gewesen, hätte niemand seinen Faust gelesen. Wären wir friedlich programmiert, wäre nie ein Krieg passiert. Wäre der Alkohol nicht erfunden, wären gesünder die “Gesunden”. Wäre das Recht auf der rechten Seite, gingen viele Betriebe nicht pleite. Wäre der Mensch nicht auf der Welt, brauchten wir alle gar kein Geld.


Im Klostergarten   In einem Klostergarten lauern die Mücken und warten. Erst stechen und dann beten sie, – als wären bereits Menschen sie.


Von zwei Dummen ist einer der Klügere.


Wer immer auf die Nase fällt, der übt zu wenig auf der Welt.


Laß dich nicht verbiegen, wenn man dich zum Sprachrohr macht.


Wer sich selbst belügt, ist klug, schön und begehrenswert.


Manches dauert länger als man wird, anderes wird schöner als man ist.


Bei Dummen sollte man mit Zuhören aufhören.


Menschen halten Hunde – und sich für klug.


Die Menschen werden nicht besser, wenn wir sie schlechter machen.


Der Einzelne ist unbedeutend, sagte ein Bedeutender.


Auch Kleinigkeiten können Freude bereiten: Ein freundlicher Blick – oder eine Fabrik.


Notare bestätigen Urkunden. Ausnahmen bestätigen die Regel.


Menschen sind dumm, weil sie klug sein könnten.


Hausrat ist wichtiger als Kriegsrat.


Sind Deine Hypothesen falsch gewesen, wechsle zur Philosophie – richtig falsch ist die nie.


“Was sein muß – kommt von allein.” Manche fallen drauf rein.


Fällt dir nichts Besonderes ein, wirst du nichts Besonderes sein.


Was manche ausbrüten, hat weder Hand noch Fuß.


Dumme Bemerkungen muß man sich nicht merken.


Ein guter Ruf – ist ein halber Beruf.


Ein Realist ist weder Optimist noch Pessimist.


Liebe ist die schönste Art, seinen Kopf zu verlieren.


Wenn sich alle freuen, gibt es nichts zu bereuen.


Ein Christstollen ist kein Bunker für Christen.


Neunmalklug – ist nicht genug!


Dem Süchtigen gehört die Scheinwelt.


Apotheken gesunden beim Kauf ihrer Kunden.


Unglaubliche Theorien finden am leichtesten Glauben.


Diebe können mir gestohlen bleiben.


Wer Unklug erfunden hat, war nicht undumm.


Saudumm ist kein Schwein, das können nur Menschen sein.


Dummheit ist der Anfang und das Ende der Klugheit.


Die nachsehen wollen sich nur vorsehen.


Wer zu weit geht, kommt nie ans Ziel.


Wenn alles nicht falsch ist, müßte alles richtig sein.


Geldmangel organisiert Disziplin oder Kriminalität.


Er hatte nur einen Wunsch: Alle Wünsche mögen in Erfüllung gehen.


Der Dümmere ist der Schlimmere.


Wer nichts sagen will – muß reden.


Öfter – ist oft zu oft.


Menschen liegen uns am Herzen, wenn wir sie auf Händen tragen.


Man darf nicht nur Kritik üben. Man muß sie auch anwenden.


Zuviel Einsehen schadet dem Ansehen.


Rechthaber haben selten Recht.


Ohne Dumme wären Kluge nicht klug.


Die menschliche Entwicklung verläuft vom Höhlenmenschen zum Lasterhöhlenmenschen.


“Wegen dem noch lange nicht”, so das Selbstbewußtsein spricht.


Es gibt nur eine Menschenart, aber so viele Unarten.


Er suchte immer so lange, bis er vergaß, was er suchte.


Man kann auch im Pech noch von Glück reden.


Guthaben verhindern oft gut sein.


Kluge Typen sind untypisch.


Von Sorgen kommen Falten – sorgfältig.


Menschen, die ihr Herz verloren haben, sind trotzdem nicht herzlos.


Es gibt Menschen, die sind nur ehrlich, wenn sie sagen, daß sie unehrlich sind.


Es zählt nicht zum Betrug, dünkt sich der Dumme klug.


Wer an seiner Vergangenheit arbeitet, kann für die Gegenwart wenig tun.


Wer allem aus dem Wege geht, kommt von seinem Wege ab.


Die Blech reden sind auch nicht von Pappe.


Unlösbares muß man morgen lösen.


Gewissen entwickeln sich rudimentär, bald gibt es keine mehr.


Wer sich dumm anstellt, der muß lange warten.


Atheisten wissen nicht, was sie nach dem Tode machen sollen.


Könner haben Gönner.


Viele halten nichts vom Trost, weil es den gibt kostenlos.


Wer wenig hat, braucht nicht viel.


Vielleicht sind Dumme schön und Kluge arrogant. Man urteilt nach dem Sehn und wenig nach Verstand.


Viele handeln – mit Handlungsbedarf.


Der Sparsame ist nicht immer der Reichere.


Zum Erfinden genügt eine Sternstunde.


Am armseligsten sind die Armutsbekenntnisse der Reichen.


Nicht jeder der kriegt – siegt.


Die Einteilung in Kluge und Dumme hat als Auswahlkriterium: Ich bin klug!


Manche Büros sind zu-ständig wie eine verriegelte Tür.


Wer schwärmt von einer Himmelstür, verpaßt vielleicht das Schönste hier.


Eine Freude mehr ist eine Sorge weniger.


Mit Kerzen- und mit Mondenschein kauft jeder die Romantik ein.


Jeder hat eine Selbstfolterkammer mit Neid, Eifersucht und Jammer.


In Kluge und Dumme zu klassifizieren heißt, den Menschen aus den Augen zu verlieren.


Erst nach der Ewigkeit beginnt eine neue Zeit.


Willst du die Wahrheit über dich wissen, dann frage dein Gewissen.


Aug in Aug sehen? Oft genügt ein Ausschnitt.


Schräge Vögel reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.


Andersdenkende denken auch nicht anders.


Wer dumm ist und es richtig macht, hat manchen Klugen ausgelacht.


Auch ein Keller ist aussichtslos, aber er wird gebraucht.


Was immer schon war bringt Neuem Gefahr.


Unterhaltung ist billiger als Unterhalt.


Nehmen – ist letztendlich eine Bringeschuld.


Viele jagten nach dem Glück und erlagen – einem Irrtum.


Es gibt nur eine Weltmacht – die Natur.


Wer immer allem aus dem Wege geht, der eckt bei sich an.


Die Welt ist doch sehr schön, für die, die es so sehn.


Wem der Frohsinn kommt abhanden, fühlt sich oft nur unverstanden.


Früher war alles später.


Wo der Weise schweigt, sich der Schwätzer zeigt.


Gerade Wege haben die meisten Stopp-schilder.


Ist der Schuldenberg erklommen, ist die Aussicht dir genommen.


Wenn du arbeitslos wirst sein, nützt dir auch kein Stell-dich-ein.


Das Leben unerträglich ist, wo verhungern besser als hungern ist.


Dies ist keine vollständige liste der zitate von ©-Erhard-Horst-Bellermann. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.