Erich Wellenhofer

Auch Kleinigkeiten führen zum Erfolg. Je mehr du davon aufnimmst, umso eher profitierst du davon.


Der kürzeste Zeitbegriff ist der Augenblick – wenn du ihn wahrnimmst ist er bereits Vergangenheit.


Die Neider gönnen dir den Erfolg nicht, sie sind deswegen ja auch erfolglos.


Es gibt so viel Schönes – nimm es wahr und genieße es. Gram und Ärger gibt es genug.


Mit jedem Tag eilt das Jahr davon. Nütze jeden Tag und mache das Beste daraus!


Wissen ist wie eine Flüssigkeit – nimm sie auf wie ein Schwamm.


Adi Niederkorn, ORF-Sportreporter, Österreich: Das ist so, als würde Österreich in Deutschland einen Punkt holen.


Alejandro Sabella, Argentinien: Fußball ist der unlogischste Sport von allen. Das macht ihn so schön.


Arturo Vidal, Chile: Wir sind nicht gekommen, um Spanien zu eliminieren, wir sind gekommen, um Weltmeister zu werden.


AS, Sporttageszeiung, Spanien: Ein Massaker auf Weltniveau. Die schlimmsten 90 Minuten, die Brasilien jemals erlebt hat. Das Publikum brauchte nur 23 Minuten, um mit dem Weinen zu beginnen. Scolari bleibt für immer gezeichnet.


Cesc Fabregas, Spanien: Es ist ein Spiel auf Leben und Tod.


Coleen Rooney, England: Das Turnier wird noch lange dauern. Wir haben Windeln, Milch, Spielzeuge, Flaschen, Tücher und viel Kleidung mit, um bis zum Ende des Turniers zu bleiben. Ich habe Glauben und unterstütze mein Land.


Dani Alves, Brasilien: Mich interessiert der erste Platz, und wenn es nicht der erste ist, dann ist mir alles andere egal.


David Luiz, Brasilien: Wir sind verzweifelt, weil wir dem brasilianischen Volk, das so viel leiden muss, keine Freude bereiten konnten.


Galvao Bueno, Brasilien: Das ist Sport. Das ist Fußball. Aber es ist schwer, auf diese Weise zu verlieren. Das war ein Tag der Demütigung.


Guillermo Ochoa, Mexiko: Das war das Spiel meines Lebens. Und das bei einer WM. Gegen Brasilien! In Brasilien! Ein 0:0! Das passiert nicht alle Tage.


Igor Akinfejew, Russland: Ich möchte mich für dieses Tor entschuldigen. Ich habe einen Kinderfehler gemacht. Die Aufregung war es nicht. Vielleicht eine gewisse Unsicherheit. Ich weiß nicht, was es war.


Jérôme Boateng, Deutschland: Bei den Bayern gibt es Spiele, wo wir total viel Ballbesitz haben. Da bist du als Verteidiger irgendwie gar nicht richtig im Spiel. Trotzdem musst du immer unter Spannung bleiben, falls mal ein langer Ball kommt. Da spreche ich mit mir selbst, um aufmerksam zu bleiben.


L'Équipe, Sport-Tageszeitung, Frankreich: Unglaublich. Diese Leistung ist einzigartig, weil sie in Brasilien erbracht wurde und weil sie gegen Brasilien erbracht wurde. Am Tag des Weltuntergangs, den die Brasilianer gestern ohne Frage zu erleben glaubten, wird man sich an dieses Halbfinale erinnern.


La Gazzetta dello Sport, Tageszeitung, Italien: Erbarmungslose Deutsche stürzen ein Land ins Drama. Eine historische Demütigung. Albtraumnacht in Belo Horizonte. Die Deutschen eliminieren die Seleção unter Mithilfe von Scolari, der alles falsch macht.


Manuel Neuer, Deutschland: Dieses Ergebnis ist sehr extrem, aber auch das Finale fängt bei 0:0 an.


Mario Balotelli, Italien: Wenn wir Costa Rica schlagen, möchte ich einen Kuss von der Queen.


Miguel Herrera, Mexiko: An vierzig Tagen Enthaltsamkeit ist noch niemand gestorben.


Miguel Herrera, Mexiko: Ich denke nicht darüber nach, Sex zu verbieten. Ich denke an Fußball und ich hoffe, die Burschen tun das auch.


Miguel Herrera, Mexiko: Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie während des Turniers auf Sex verzichten.


Patrice Evra, Frankreich: Ich habe viel Respekt vor unseren Gegnern, aber unser gefährlichster Gegner sind wir.


Semino Rossi, Argentinien: Messi und Maradona haben in unserem Land wahrscheinlich einen noch höheren Stellenwert als unser Papst.


Semino Rossi, Argentinien: Normal sitz' ich im Argentinien-Trikot vor dem Fernseher, und wenn ein Tor fällt, dann schreie ich wie Pavarotti.


Sie wünschen uns das Schlechteste, wir wollen, dass die Brasilianer so früh als möglich ausscheiden.


Sportzeitung LANCE, Brasilien: Wir sind alle Deutschland.


Toni Kroos, Deutschland: Weltmeister ist noch niemand im Halbfinale geworden.


Die Verbreitung von Wissen und Fähigkeiten war lange Zeit die wichtigste Waffe im Kampf um Verteilungsgerechtigkeit.


Die Vergangenheit frisst die Zukunft auf.


Jeder ist politisch auf seine oder ihre eigene Art.


Noch nie wurde Wohlstand durch Autarkie gefördert.


Soziale Unterschiede dürfen nur auf dem Gemeinwohl gründen. (Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789, zitiert in "Das Kapital" von Thomas Piketty).


Tatsächlich ist die Verteilung des Reichtums ein zu wichtiges Thema, um Ökonomen, Soziologen, Historikern und Philosophen überlassen zu werden.


Ungleichheit ist nicht weiter problematisch, solange sie im öffentlichen Interesse liegt – sie wird aber zum Problem, wenn sie exzessiv wird.


Wenn die Kapitalrendite dauerhaft höher ist als die Wachstumsrate von Produktion und Einkommen, erzeugt der Kapitalismus automatisch inakzeptable und willkürliche Ungleichheiten, die das Leistungsprinzip, auf dem unsere demokratischen Gesellschaften basieren, radikal in Frage stellen.


Das Finanzsystem ist außer Kontrolle geraten. Wir haben eine Situation, in der die Leute nur noch zwei Dinge kaufen: US-Staatsanleihen und Wasser.


Der Handel mit China ist fair. Die schicken uns vergiftetes Spielzeug, wir revanchieren uns mit betrügerischen Wertpapieren.


Die interessantesten Ideen kommen von jungen Ökonomen in Jeans, nicht von Offiziellen in Nadelstreifen.


Die US-Hilfen für Autobauer sind Folge eines Mangels an der Bereitschaft, mitten in einer Wirtschaftskrise das Scheitern einer großen Industrie zu akzeptieren.


Ich bin von meinem Temperament nicht für Regierungsjobs geeignet. Da musst du gut mit Menschen umgehen können und dir auf die Zunge beißen, wenn jemand dummes Zeug erzählt.


Ich hätte die Finanzkrise kommen sehen müssen. Ich werfe mir vor, dass ich das Ausmaß dieses finanziellen Domino-Effekts nicht vorher verstanden habe.


Ökonomen stehen im Ruf, langweilige Typen zu sein? Die meisten völlig zu Recht. Zumindest, wenn sie über ihr Fach reden.


Ökonomen treffen in ihren Modellen viele dumme Annahmen. Sie wiederholen die so oft, dass sie ihnen normal vorkommen.


Ökonomische Modelle sind Metaphern, keine Wahrheiten.


Als Sozialistin trage ich die Revolution im Herzen.


Die Männer haben Angst. Sie haben Jahrzehnte in ihren Aufstieg investiert und halten meine Popularität für anmaßend und unverdient.


Nur Frau zu sein, um anders zu sein, reicht nicht aus.


Wir stehen am Ende einer bestimmten Art, Politik zu machen.


Dies ist keine vollständige liste der zitate von Erich-Wellenhofer. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.