Ernst R Hauschka

"Glück ist Talent für das Schicksal" (Novalis); demnach sind die meisten Menschen unglücklich.


Das Aufschieben ist eine gute Sache, solange es keine Termine gibt.


Das Schnüffeln ist eine Meisterleistung der Tiere; beim Menschen wirkt es ausgesprochen peinlich.


Der Sieger ist meistens berauscht – so rächt sich der Besiegte.


Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.


Eine Bibliothek macht es möglich, daß einer den Marx sucht, den Schopenhauer findet und die Bibel entleiht.


Eine Frage, die falsch gestellt wurde, kann durch eine richtige Antwort nicht korrigiert werden.


Macht ohne Verantwortung ist wie ein Feuer außer Kontrolle.


Neid ist die Eifersucht darüber, daß sich Gott auch mit anderen Menschen außer uns beschäftigt.


Ohne Vorbehalte kann man nur dann mit jemandem diskutieren, wenn dieser von der Sache nichts versteht.


Viele Mißverständnisse entstehen dadurch, daß ein Dank nicht ausgesprochen, sondern nur empfunden wird.


Was Glück ist, empfindet man erst dann, wenn ein Unglück vorbei ist.


Wer Ausdauer besitzt, ist schon fast am Ziel.


Wer eimal über's Ohr gehauen wurde, der hört beim nächsten Mal besser.


Wer einmal über die Ohren gehauen wurde, der hört beim nächsten Mal besser.


Wer im Geld schwimmt, hält den Rettungsring für eine Zumutung.


Wo der Tellerrand die Grenze des Denkens markiert, hilft auch die richtige Ernährung wenig.


Wo ein Kopf durch die Wand will, ist der Sachschaden gering, der Dachschaden erheblich.


Manchmal kann man die Vergangenheit mit den Sinnen festhalten: Die eine riecht nach wohltuender Erinnerung, die andere stinkt zum Himmel.


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