Ferdinand Ebner

2 Überprüft 2.1 Quellen 2.1.1 Schriften I – Fragmente, Aufsätze, Aphorismen 2.1.2 Schriften II – Notizen, Tagebücher, Lebenserinnerungen


2.1 Quellen 2.1.1 Schriften I – Fragmente, Aufsätze, Aphorismen 2.1.2 Schriften II – Notizen, Tagebücher, Lebenserinnerungen


“Die Liebe im Menschen spricht das rechte Wort aus. Das rechte Wort entzündet im Menschen die Liebe.” – Schriften, Bd. 2


“Die Liebe lebt von ihrer Distanz zum Objekt, obwohl es als Streben in aller Liebe liegt, diese Distanz zu überwinden.” – Schriften, Bd. 2


“Die Liebe wertet ihr Objekt, der Hass entwertet es. Liebe ist Ausströmung inneren Wertens, Hass Ausströmung innerer Wertlosigkeit. Die Liebe beseelt, der Hass entseelt.” – Schriften, Bd. 2


“Erlebnisse haben die geistige Bestimmung, den Menschen immer höher zu stoßen. Zumindest aber sind sie das Sprungbrett für den »Sprung, den niemand sieht«.” – Schriften, Bd. 2


“Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen.” – Schriften, Bd. 1


Man wird immer wieder im Leben auf wahrhaft gütige Menschen stoßen.


Aber wir können und sollen dem anderen Menschen Freude machen und ihn so zum Mitmenschen machen. Und wieder ist die Freude an der Freude des anderen die Freude, daß Gott ist.


Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.


Der Mensch, dessen Ich in Gott sein Du gefunden hat, der findet sein Du auch in jedem Menschen, der ihm begegnet auf dem Wege seines Lebens. Jesus soll gesagt haben: „Du hast deinen Bruder gesehen, dann hast du deinen Gott gesehen.“


Alle Blumen sind Augen, zum ewigen Licht aufgetan, alle Bäume des Waldes Flammen, die dem Licht der Wahrheit entgegenbrennen.


Worte sind Brücken.


Das Wort ist Medium der Erinnerung.


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