Gerd Groß

Nicht jeder ist g’willt Kritik zu ertragen. Echte Wahrheit stillt die Offenbarungsfragen. Die Erkenntnis reift im Zuge der Zeit: Wissenheit befreit nicht von Denkarbeit.


Himmlische Verführung Pochend hüllt der einzige Wunsch des Herzens, eine Liebe zu erfahr’n in Gegenwart, in tiefer Erinnerung große Schmerzen, ein einsames Verlangen erleben ganz zart. Schicksalswissend, ergeben dem Gefühl, dich liebkosend deinen Körper berühr’n, deine Haut streichelnd, es ist mein Kalkül dich in wunderschönsten Träumen verführ’n.


Mein Tod Der Tod in dieser einen Stunde, einsam, in der du mich liegen siehst, bin Spiegel vor dem Hintergrunde, steh’ meinem Leben tief verbunden, Aug’ um Aug’, bevor es sich verschließt. Oft war es bunt zwischen den Bildern, die nicht wollen sich daran gewöhnen, den Tod im Leben zu verhindern, ausgeborgt – gewisse Zeit – lindern Schmerz – Erleichterung will ertönen.


Schatten an der Wand Von einer Kerze magischem Schimmer, ein Schatten geworfen an meine Wand, läßt dein Bild entstehen im Zimmer vom kalten Hauch geführt durch Windes Hand. Den Tränen nahe, erahne ich dich, höre die Worte, die du zu mir sprichst: “Von den Engeln verlassen, ergeb’ ich mich dem einzigen Gott, den du versinnbildlichst”. Du hast mich verlassen, bin nun allein, dem Wahnsinn ergeben, will nicht ohne dich sein. Der Schmerz ist geblieben von deinem Schwur, mich nie zu verlassen, ist Makulatur. Ergreife den Schatten an meiner Wand, das Bild, was ich liebte, einfach verschwand. Wo ist es, dein Leben, das einst uns verband? Der Schnitter, er hat dich, er hat dich erkannt.


Gottlos sind wir alle Zeit Hier ist meine Lust an meinem Leben, habe es satt, nur eine Kopie zu sein. Will mich dem Sinnestaumel ergeben und endlich mich von Qual befrei’n. Gottlos sind wir alle Zeit, wenn wir uns nicht befrei’n. Will der Feigheit heut’ entrinnen, und nicht mit ihr untergeh’n. Werde diesen Kampf gewinnen und die Lebenszeit besteh’n Gottlos sind wir alle Zeit, wenn wir uns nicht befrei’n. Habe Lust auf das, was kommen mag, denn für den Tod ist’s noch zu früh, will mich nicht ergeben in Agonie, sondern leben für den Exklusivvertrag.


Die Stimme des Herzens: Die Stimme des Herzens vermag zu verstummen in eisigen Zeiten, aber sie wird niemals sterben in einem Menschen, der Liebe empfinden und Liebe geben kann!


Was ist Liebe? Liebe ist Glück, das Gefühl, wichtig zu sein, gebraucht und verstanden zu werden. Liebe ist Geborgenheit. Liebe ist, einen ganz besonderen Menschen zu sehen, wenn man die Augen schließt. Liebe ist Vertrauen und das Wissen, nicht belogen zu werden. Liebe ist Geben und Nehmen. Wahre Liebe gibt es nicht oft. Sie ist dieses einmalige Gefühl, das letzte fehlende Puzzleteil gefunden zu haben, das zum völligen Glück gefehlt hat. Wahre Liebe ist, wenn man sich von Kopf bis Fuß warm und zufrieden fühlt…


Ich bin Ich bin der ich bin, in allem in dem ich bin. Das was ich bin, ist Sein, es ist vollzogen. Ich war vergangen, in allem in dem ich war. Das was ich war, war Schein, es war gewesen. Ich werd‘ sein, in allem in dem ich sein werde. Das was ich sein werde, es wird geschehen.


Das Sein Neue Sterne geboren im Wandel der Zeit, dem Kosmos entrissen, Geröll, Staub und Gestein aus toter Materie zum Licht zur Ewigkeit erstrahlt im Glanze das immer währende Sein. Atome verdichten im Zug der Gravitation die Spaltung der Kerne, Reaktion der Fusion, unsterbliches Feuer entfacht den Strahlenglanz interpolierend entstanden aus Reaktanz.


Sehnsucht Erträume dich in allen diesen Dingen, in denen ich ehrlicher als ein Engel bin, im Traum der Nacht werden wir uns durchdringen wie ein Regenbogen einem roten Rubin. Schiebe die grauen Wolken vom Sternenhimmel, krauses Wasser den Mond im klaren Schein bricht, reiten durch dunkle Schatten auf einem Schimmel zur Sehnsucht, die heller erstrahlt als das Licht. Erkenne dich im Begehren, das uns bindet im einzigen Wunsch nach Zweisamkeit, in Illusion von ewiger Zeit das Verlangen, das Alleinsein überwindet.


An einem Tag an dem es regnete Tiefe Gefühle erlebt und doch so leer, entschwundene Träume im offenen Meer innige Wünsche in unerfüllter Liebe, Wärme der Kälte gewichen, dem Triebe. Gedanken verloren in ihrem Saum, im Geiste tot das Licht der Laterne, ein Nichts sucht sich Raum in weiter Ferne, die Seele verfall‘n dem Trübsal im Traum. Unmut kehrt das Innere zum Äußeren, verloren in der Traurigkeit der Sinne will Einsamkeit Verbindendes belehren, das Zeit von Stund‘ an neu beginne. …. an einem Tag an dem es regnete.


Lebensweisheit: Schau immer nach vorne, nichts kann dich stärker verletzen als die Vergangenheit…. Greif nach den Sternen und du wirst das erreichen, was schon in deinem Herzen liegt!


Liebe Liebe ist nicht nur ein Wort , sondern eine Institution.


Toleranz ist keine Ignoranz, sondern das Wesen zu einer besseren Welt.


Neopositivismus Leben im Bewußtsein zwischen Kausalität und Hoffnung, öffnet die Sinne zum Neopositivismus.


Mit dem Tod endet der Glaube, nicht so der Aberglaube.


Nichtwissen ist eine Erkenntnis, die zum Lernen befähigt; falsches Wissen ist Arroganz, abgeleitet von Selbstüberschätzung.


Jede durchdachte Enttäuschung beinhaltet die Erkenntnis, den ersten Schritt in die richtige Richtung getan zu haben.


Die Sache mit der Wahrheit. Oft bedarf es nur einen Satz, um die Wahrheit zu ergründen; die Menschen schreiben Romane, um sie zu verhindern.


Erkenntnis Es ist die Erkenntnis, seinen eigenen Ereignishorizont im philosophischen Verständnis zu erweitern, um in andere Dimensionen zu expandieren; dabei kommt es nicht darauf an, das Ziel der Bewußtseinsöffnung zu erreichen, sondern den Weg für ein rationales Erfassen zu öffnen und sich vom Dogma der Unfehlbarkeit zu trennen.


Dummheit Dummheit ist nicht angeboren, sondern geht aus der gesellschaftlichen Intoleranz hervor, die in der Arroganz des vermeintlichen Wissens besteht.


Nicht der Weg ist das Ziel Nicht das Ziel entscheidet über die Wertigkeit des Erreichten, sondern der Weg ist ausschlaggebend, und zwar dadurch, daß man ihn erkennt und damit bewußt zu Ende geht.


Die Maske die ich trage Implosion verkehrter Hoffnung, schmerzt mich, in der Dunkelheit, stehst du, Seele, in Verhandlung, vorbestimmt zu stetem Leid. Fremd an überfüllten Orten, unbekannt bleibt das Gesicht und auch kein‘s von meinen Worten dringt durch ihre eitle Schicht. Nur die Maske, die ich trage, ist für sie mein wahres Sein. Eine widerliche Plage, Ihre Affektion zum Schein. Die Suche nach dem Fluche, strebt fort zu anderen Zielen. Kann nicht sein, was ich suche! – Ist der Frieden so verschieden? Liebe, Hoffnung, Emotionen, Haß und Furcht geben sich die Hand. Habe Angst vor diesen Klonen, bin gefangen in diesem Band. So verdammt zum seichten Leben, ergeb‘ ich mich dem Wahne hin will sie mir die Wahrheit geben und demonstrieren was ich bin????


Erkenntnis Es ist die Erkenntnis, seinen eigenen Ereignishorizont im philosophische Verständnis zu erweitern, um in andere Dimensionen zu expandieren; dabei kommt es nicht darauf an, das Ziel der Bewußtseinsöffnung zu erreichen, sondern den Weg für ein rationales Erfassen zu öffnen und sich vom Dogma der Unfehlbarkeit zu trennen.


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