Hans Christoph Neuert und Elmar Kupke deutsche Dichter Essayisten und Aphoristiker

Träume hat nur der verdient, von dem sich die Wirklichkeit erschöpft zurückziehen muß…


Schauer Es regnet in meinen Gedanken Tränen auf die Verzweiflung doch das Leben erbarmungslos wirft mich in einen neuen Tod…


Eine große Seele stirbt eines Tages unbemerkt – an ihrer Einsamkeit…


Bewußtsein ist übernatürliches Wissen, daß jede Sekunde mit dem absurden ringt…


Man spürt nur noch den Abstand – in die eigene Isolation…


Wir suchen die Begegnung in einem Himmel, weil wir der Erde nicht anders entfliehen können…


Gedichte sind Erfahrungen in Gefühl…


Philosophisches Denken wird dann tief aber gefährlich, wenn es in gelebte Gefühle übergeht…


Der Weg zur Menschlichkeit ist der Weg in die Abgründe der Seele…


Leben heißt, immer wieder aus der Umklammerung der Einsamkeit flüchten…


Ich stehe immer am Anfang – war ich vorher am Ende…?


Ich sprach – keiner hörte ich schrieb – keiner las ich schwieg keiner verstand je: ich aber lebte vom Sterben…


Selbstfindung Sie sagten: er ist ein Traumtänzer ich sagte: ich bin kein Traumtänzer ich bin ein…? ich bin – ich.


Wir müssen lernen, uns selbst zu verdienen…


Du liebst nur den, der du bist…


Der Mensch hat Angst vor der Liebe, weil sie für nichts die Verantwortung übernimmt…


Das Leben ist ein Gedanke in der Überlegung des Ewigen.


Die Wirklichkeit der Liebe ist immer noch nicht entdeckt – nur ihr Leid.


Liebe ist der Golfstrom für die eisige Menschheit…


Wie ich wurde Ich wollte ohne Zugeständnisse ich durfte nicht ich mußte ich machte so wurde ich – ich bin ein Zugeständnis.


Eine Seele ist immer weltfremd…


Ein großer Mensch stirbt hilflos – an der Einsamkeit der anderen…


Jeder lebt ohne Seele aber für den anderen…


Alle sagten was sie nicht dachten: ich liebte sie ich sagte was alle dachten: dafür haßten sie mich.


Persönlichkeit ist richtig Selbstempfindung…


Leider führt erst schmerzvolle Wahrheit zum Begreifen deines verlogenen Lebens…


Achtung heißt, ich zeige mir selbst die Grenzen, damit auch andere leben können…


Die Kunst ist der letzte Zufluchtsort aller zurückgewiesenen Gefühle…


Bewußtsein heißt, sich selbst lebendig unter Erkenntnissen begraben…


Musik ist das einzige, was dich noch an verstorbene Gefühle erinnert…


Die Nacht ist der einzige Ort, an dem ich mich von der Finsternis erhole…


Eines Tages nach Enttäuschungen fängst du an, deine Gefühle zu denken.


Das Bewußtsein ist die Klagemauer der Menschheit…


Kreuzgang Schweigen läßt noch leben mein Name das Todesurteil in Worten sterbe ich dahin gefordert Erklärung und ich bin bestattet.


Eines Tages stürzt dein Bewußtsein in die Todessehnsucht…


Du bist das ganze Leben auf der Suche nach einer Frau; dabei hast du nur ein Gesicht gesucht…


Bewußtsein – Geist zeugt vor Sehnsucht seinen Untergang…


Ich sprach jeder schwieg ich schrieb jeder schwieg ich schwieg weil ich das Schweigen nicht mehr ertrug – sie sprachen weil sie nicht schweigen konnten.


Viele verfolgen sich nur selbst in einem Leben voller Unruhe und Hast.


Es gibt nur einen Grund zur Traurigkeit, daß wir keine Liebenden sind…


Ich blicke zum Himmel, denn von hier unten dringt kein Licht in meine Seele…


Lange stirbt die Seele und dann erst das Leben…


Man ist erwachsen, wenn man sich hinter sich hat…


Dieses düstere Wetter zieht Vorhänge vor die Seele…


Das Leben besteht aus wenigen lichten Momenten des Wahnsinns…


Viele führen ein Leben für andere, weil sie von ihrem eigenen schon lange nichts mehr wissen wollen….


Hoffentlich läßt mir das Leben noch ein wenig Kraft: zum Sterben.


Kaffeestimmung Gesichter aus Langeweile und ein Warten in die Leere… die Abenteuer haben sich zurückgezogen in die Kitschromane ausgebrannte Augen ertränken sich im dritten Kaffee der Aschenbecher erstickt von unzähligen Zigaretten wir haben – aber noch keine Vergangenheit von der wir schwärmen könnten Gesichter aus Langeweile und ein Warten in die Leere…


Die Wirklichkeit wird grausam, wenn man sie in keinem Traum mehr verstellen kann…


Jeder erlebt nur die Sehnsucht oder die Leere – beide sind der Tod bei lebendigem Leibe…


Ich war mehr als einsam, ich war allein – ohne meine Seele…


Ich werde immer mehr zum Grabstein meines Lebens…


Stille ist schreiendes Grauen deiner Einsamkeit…


Am Ende bleibt nur die endgültige Flucht aus dem Schmerz…


Alltag Abends wie die Gefühle schon lange am Ende wieder kein Sinn für zwei – jede Nacht nur dasitzen mit sich und das Loch auch in alle Morgen tragen…


Die Wahrheit zu ertragen, wäre nicht schlimm, wenn man nicht mit ihren Erkenntnissen so allein weiterleben müßte…


Schweigen – das Universum zieht durch die Seele…


Die Jungen sind zu früh entträumt…


Der Mond fällt auf den kleinen See, der zu Silber erfroren ist. Keiner wagt, in dieses Antlitz zu sehen.


Sterben Die Lippen brechen die Haut welkt die Erde drängt die Augen gehen unter und die Zeit ist vergessen…


Eines Tages hast du nicht mehr die Kraft für andere, und willst nur noch von deinem Selbstmord abgelenkt werden…


Eine gleichgültige Seele ist aus Verzweiflung erfroren…


Die Erkenntnis macht den dünnen Atem sichtbar, an dem das Leben hängt.


Das Leben beginnt mit der ersten Erinnerung zu verbluten…


Tränen stürzen aus meiner verzweifelten Seele in die andere Finsternis – mein Leben…


Bewußtsein ist vorweggenommener, langlebiger Tod…


Ahnung In Totenköpfen lodern Feuer aus Ruinen nur Verzweiflung Wolken stürzen von den Himmeln das Morgen – trägt sich selbst zu Grabe…


Eines Tages hast du dein Leben entträumt…


Wie oft geht man an Seelen vorüber, die an Gewohnheiten festgefroren sind…


Zeit ohne Hoffnung Die Jahre verderben uns unter den Händen die Wasser ringen nach Atem nur die Wolken können fliehen vergebens klammern die Bäume ihre Arme in den Himmel – er kennt keinen Trost.


Die Natur schenkt uns jeden Tag ihre Wunder, doch wir erkennen sie nicht und zerstören ihre Träume…


Empörung ist die reinste Form des Ehrlichseins…


Gegen dein Leben darfst du nicht zu stolz sein, es umarmt dich nicht; du mußt es selbst tun…


Atomspuk Lippen weinen schwarzes Blut Ohren fallen welk von Köpfen Augen suchen ihre Gesichter alle Träume sind verloren…


Das Schlimme sind nicht die schrecklichen Erkenntnisse, die dein Inneres stürzen; noch grausamer ist die Ohnmacht, die betäubt aus deiner Seele schreit…


Das Leben des Menschen ist nur auf der Flucht vor seiner Seele…


Abrechnung Das Leben verpachtet der Tod erhalten als Märchen zurückgegeben als Wüste…


Zum Tode verurteilt sind die Häßlichen schon im Leben…


Der Intellektuelle arbeitet – anfangs, ohne es zu wissen, später mit vollem Bewußtsein – sein Leben lang an dem Mausoleum seiner Einsamkeit…


Wir leiden am eigenen Tod in uns und im anderen…


Sie wollten mich überzeugen: ich lächelte dann überreden: ich lachte denn ich war überzeugt, daß man mit überreden niemand überzeugen kann dann schlugen sie zu und lachten…


Ich wandere aus – in meine Seele…


Die Nacht – Botin geheimnisvollen unergründlichen Geschehens in den Tiefen unserer Seele…


Stolz zeigt deine durchlittenen Enttäuschungen, Überheblichkeit die, die dir noch bevorstehen…


Die Sonne wiederentdeckt und den Wind nach rastloser Suche in toten Gesichtern den Himmel das Meer und ich entdeckte wieder und wieder vergessen die toten Gesichter an den Wahrheiten des Lebens…


Träume sind meine letzte Wirklichkeit…


Ich verreise nur noch in die unbekannten Landschaften meiner Seele…


Die Kunst ist das letzte Ringen um nicht erfahrene Liebe…


Die Seele ist jene Welt, die wir uns selbst schaffen…


Wir sind auf der ewigen Suche nach uns – im anderen…


Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man einen Tempel bauen…


Phantasie ist aus der Wirklichkeit herausgelebte Liebe zum Leben…


Natürlichkeit ist unangreifbar…


Die Seele kennt kein Alter…


Der Mensch weiht Paläste ein, statt den Tempel in sich selbst…


Du verlierst dein Leben immer zu früh an die Wirklichkeit…


Die Gefühle sind frei, die Seele von ihnen gefesselt…


Leidenschaft entsteht dort, wo sich zwei Fremde auf der Flucht vor dritten zufällig begegnen…


Eines Tages bin ich verschollen in meinem inneren Weltraum…


Geborgenheit ist das Wissen von einem Menschen, in dem ich überleben darf…


Der Nacht in meiner Seele hat es sich wieder anders überlegt…


Beschenkt zu werden ist noch schwerer, als selbst zu schenken…


Die Liebe spricht die heiligsten Lügen, die Wahrheit nimmt sie in Schutz…


Dein Lachen Verliebt schwärmen zwei Lippen ins Leben noch unerfahren fordern sie neue Wege und fliegen schon übermütig an ihre Grenzen…


Das Leben ist nur ein Auftrag zur Selbstbegegnung…


Wer dich liebt, will auch Freund deiner Fremdheit sein…


Liebe ist die verzweifelte Suche unserer Seele in einer anderen nach Antworten, die wir ihr selbst nicht geben können…


Einladung Auf der Terrasse wollen wir den Sommer feiern und denken, wir könnten den Sonnenuntergang trinken ich möchte mit dir deuten aus den Wänden die Schatten staunen, wie du lachst wie an den Ufern deiner Augen Tränen leuchten und dann den Flieder deiner Haare atmen ich bin traurig – weil du nie kommst…


Eine große Liebe besteht auf Persönlichkeit…


Du darfst nur Charakter verlangen, wenn du ihn selbst hast…


Leben ist der schwierige Weg zur Dankbarkeit…


Liebe ist Heimkehr der Sehnsucht – in ihr Paradies…


Als sie kam, begann meine bewußtlose Seele wieder zu atmen.


Kaffeepause Nachmittag und Minuten zwei Stühle um den runden Tisch und die halbleeren Tassen über die wir uns ersehnen du strahlst dich aus ich empfange dein Wesen unsere Blicke verschmelzen sanft zu Empfindungen wir fließen in den Augenblick… wir ersehnen uns wieder über die halbleeren Tassen um den runden Tisch zwei Stühle Minuten und – der Nachmittag.


Augenblick Augen aus Lavaglut Krater blicke ich in ihren Grund zur Leidenschaft erzieht mich die Tiefe ich stürze in sie auf der Suche nach Selbstlosigkeit…


Stil ist wiederbefreite Natürlichkeit…


Erotik ist der unerklärbare Reiz, bei dem man sich zwar kennenlernen darf, aber doch immer fremd bleiben muß…


Ein seltenes Geschenk – gemeinsam schweigen zu können…


Nur der Geist verleiht dem Körper wieder seine Unschuld…


Die Mutter schenkt uns das Leben, eine Frau das Erwachen…


Wer von uns allen geliebt werden will, ist nur auf der Suche nach sich selbst…


Philosophie ist Geist in erotischer Stimmung…


Lieben heißt, sich selbst in einem andern erobern…


Dir fehlt immer, was dich niemand vermissen ließ…


Ich fliehe mit dir, wohin du willst, und wenn es sein muß – bis zu meinem Herzen…


Einen Menschen lieben heißt, ihm seine Seele schenken…


Alles zartgestimmte in uns ist nur im Schweigen zu hören…


Anmut – die Schönheit hat Seele…


Für dich verschenke ich all meine Gesichter, damit du meine Seele lieben kannst…


Ich fühle mich verstanden, wenn mich das Lächeln deiner Augen streichelt…


Deine Lippen Zwei Wellen aus Violett ein Sog des Verlangens ich zerbreche gegen sie in der Brandung der Sehnsucht ich ertrinke…


Abend Kerzen leuchten wie unsere Augen wir umarmen fest gegen die Zeit Nähe reißt aus dem Verlorensein wie Fackeln leuchten Seelen in eine fremde Welt…


Kinderspiel Das Gesicht entschminkt Kleider in den Wind die Zeit vergessen nackt du ich beginne dich zu lieben


Wenn zwei Seelen schwingen sollen, dürfen sich ihre Körper nicht zu früh berühren…


Ich darf an dir reifen und du an mir, das ist ein Geheimnis der Liebe.


Die große Liebe ist ein Kunstwerk zweier Menschen…


Zärtlichkeit ist der Brautschleier, den die Seele über den Körper wirft…


Wenn wir lieben, stürzen wir das Leben in die Schönheit unserer Phantasie…


Erotik ist Körpersprache des Geistes durch die Seele…


Glück ist der Zustand, in dem man es nicht vermißt…


Liebe ist, wenn du meinem Alltag keine Chance läßt…


Liebe Ich bekomme von dir ich erhalte für dich ich lebe in dir ich liebe durch dich ich verschenke mich an dich…


Dank Du hast mich beruhigt in deinem Schweigen und mich geborgen in deinem Lächeln ich hatte Zeit mich zu sein…


Am Meer Felsen leuchten ihr Rot sehnsüchtig das Meer erhört nicht der Wind streichelt durch deine Haare wir schweigen mit dem Wasser und sind froh keine Felsen zu sein…


Du bist die zarteste Liebesgeschichte meines Lebens…


Manchmal streichle ich dich mit den Augen…


Geliebt werden läßt Glücklichsein auch an andere verschenken…


Wenn ich sie ansehe, errötet meine Seele in Natürlichkeit…


Geborgenheit ist zärtliche Umarmung sehnender Seelen…


Stil ist angewandte Liebe…


Ich sehe jede Begegnung mit dankbaren Augen, obwohl sie schon lange an der Vergänglichkeit erschauert sind…


Die Liebe hat nur ein Gesicht – dein wahres…


Früh Der Wind weint in den Weiden der Mond nur bleiches Wachs die Sterne zusammengekauert der Morgen erschauert wie wir unser Glück – nur trügerische Minuten…


Kein Zurück Hähne krähen Trauer in den Wind stumme Bilder ertrinken in Tränen vergeblich würgen Finger den zwingenden Morgen die Straße verhöhnt mein beschwörendes Schweigen – wieder nur Schicksal ohne Erbarmen…


Abschied Schweigendes Abendrot – ein Trost der Sonne beim Verlassen der Himmel die Gefährten des Tages drängt schon mahnend die Ahnung der Nacht der Abschied ist beschlossen: auch wir reichen uns nur die Hand und schweigen uns fort jeder in seine verborgenen Tränen…


Am Ende bist du nur noch Schmerz…


Die Liebe ist ein verwunschenes Märchen…


Wehmut ist das Heimweh deines Lebens…


Ein einzelner Baum steht entrückt am Burgwall und stützt sein Gezweige tief in den Abgrund…


Die Ewigkeit horcht in mich hinein…


Wir müssen uns jeden Tag überreden weiterzuleben…


Vom Tod will keiner etwas wissen, aber um so mehr von der Liebe darüber hinaus…


Cote d’Or Die Sonne brennt die Felsen nieder Pinien verdursten am salzigen Brand das Meer steht in blauen Flammen


In deinem zerschlagenen Traum liegt auch deine Seele begraben…


Wehmut ist der Vorhang, der hinter deinem Leben schwebt…


Pappeln drohen der Nacht wie gezückte Dolche in der Hand der Erde…


Die Nacht verleiht der Seele Helligkeit wie die Sonne dem Tag…


Liebe nenn wir die Bereitschaft für ein tiefes Gefühl ein Leben lang zu sterben…


In der Schönheit hat sich die Vergänglichkeit ein unsterbliches Denkmal gesetzt…


Ein geheimnisvoller Mensch ist dein Unwissen von dir selbst…


Ein Mensch ist groß, wenn er größer ist als sein Schicksal…


Die Angst vor der Trennung betrügt sich mit Liebe…


Die Unheimlichkeit des anderen nimmt zu, je näher du ihn kennenlernst…


Größe besitzt, wer unter dem schlechten Umgang des anderen mit sich selbst mehr leidet als er selbst…


Wer die totale Freiheit kennt, verzichtet freiwillig auf sie…


Das Leben bietet dir nur dein Paradies an…


Das Schöne ist nur Bemühen…


Der Künstler sucht die Welt, die nur in ihm lebt…


Das Leben ist nur ein Kampf für das Schöne – in uns…


Die Sonne des Südens taucht alles in gleißende Flammen und vom Himmel flimmern immer neue Lichtströme herab…


Das Paradies ist kein Ort, sondern der Zustand des Geistes…


Der Mensch wird nur vergessen, doch deine Liebe stirbt…


Neues Glück läßt das verlorene bluten…


Beim Heimweh träumt sich die Erinnerung wehmütig in die Seele zurück…


Lyrische Aphorismen sind die Sonnen für das Dunkel unserer Seele…


Sehnsucht ist heimliches Verlangen nach eigener Vollkommenheit…


Das Leben ist einmaliger Besitz, für den wir uns selbst gut anlegen müssen…


Das Bewußtsein des Menschen ist sein Schicksal…


Sehnsucht – wenn du das Schicksal nicht annimmst, wie es ist…


Die einzig tiefe Begegnung im Leben ist die mit der Einsamkeit…


Kunst ist Wirklichkeit der Phantasie…


Hoffnung ist, einen letzten Traum zu haben, der niemals in Erfüllung gehen darf…


Am Tage umgibt mich die Nacht, nachts empfängt mich mein Leben…


Ich gehe nur noch in den menschenleeren Landschaften meiner Seele spazieren…


Betrachte alles Schöne von deinem Lebensende aus und es wird ein kostbarer Besitz…


Lächeln – die Seele zeigt ihre Weisheit…


Dankbarkeit ist der Zauber einer reifen Seele…


Das Licht des Südens läßt auch der Seele keinen Schatten…


In der Nähe eines großen Charakters lebt unsere Seele noch einmal auf…


Du bist immer auf der Suche nach dem verlorenen Paradies – in dir…


Du wanderst nur einen kleinen Hügel hinauf und schon schweift der Blick frei über dein Leben…


Nur wer die Wirklichkeit erkannt hat, ist zu einer Traumwelt in ihr fähig…


Nachts Die Dämmerung drängt sich schon zwischen Tag und Nacht. Auch die letzten Strahlen, die die Sonne vergaß, altern zu Grau… Die Wolken erschöpft, liegen regenschwer auf der nachtbereiten Landschaft. Der Tag ist endgültig Abschied. Selbst die Bäume halten ihn vergebens am Abendhimmel zurück: Das Dunkel der Nacht gewinnt immer mehr an Himmel und Erde. Lichtgewohnte Mauern sterben in Schatten. Die Lichter der Stadt reifen immer heller in die Nacht; sie wachen als Erinnerung des Tages… Auf einer Terrasse sitzt ein junger Mann, betrachtet mit glänzenden Augen in die Dunkelheit. Seine Seele lauscht fragend – Antwort aus der Nacht…


Im Tod erholt sich das Leben…


Freude erinnert die Seele immer an ihr Leben…


Wo man alles sagt, da fällt kein Wort…


Das Gestern wird wieder Morgen im Heute.


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