Hans Christoph Neuert

Erst im Alltag zeigt sich wirklich die Reife deiner Menschlichkeit


Im Anfang ist bereits das Ende in der Geburt auch schon der Tod


Du kämpfst wie wild für deinen Traum und fürchtest dass er sich erfüllt


Wir borgen von der Zukunft und geben es doch nie zurück


Ich vertraue dir auch deshalb weil du mich vor mir selbst beschützt


Gib dich dem Fluß des Atems hin er trägt dich in das Meer des Glücks


Vergiss vor lauter Tätigkeiten nie die Arbeit an dir selbst


Ich durfte an dir größer werden durch dein Vertrauen tiefer reich dein Dasein ist mir Wunder Leben dein Wesen meine Zauberwelt


Mach dich immer wieder auf den Weg, dein wahres Selbst zu finden


Erinnerungen Bilder zerrinnen gegen die Zeit kaum Widerstände alles Vergehen fast nichts bleibt nur diese Sehnsucht – ohne Ende…


Stell immer wieder alles in Frage im Selbstverständlichen wächst nur der Tod


Ins Dasein geworfen zur Freiheit verdammt von Sehnsucht getrieben gezeichnet vom Schmerz am Ende von allem Sterben erschöpft kehren wir heim in den Schoß der Natur


Du bist nur frei in Mitte Leben wenn du dich aus dir selbst verstehst


Utopie Sinnlich leben als wär ich unsterblich in Liebe den Tod zu entmachten


Die Haut wird fahler um die Wangen die Augen brechen in sich ein der Atem stockt ein letztes Ringen denn steht die Zeit wird Schweigen Tod


Mein Mädchen du hast nie geklagt nie dein Los mit mir bedauert nun gehst du fort ich bin allein nur noch Schmerz am Tod erschauert


Mit klirrendem Atem streicht Frost um das Haus in jeder Mauer nistet die Kälte Hoffnung bleibt sinnlos in den Eiswind geschrieben nur deine Nähe bewahrt mich vor Selbstqual und Tod


Wintergang Eiskalter Wind beißt ins Gesicht die Haut wird morsch vor Kälte in meinen Augen Trauer Tränen denn du bist nicht mehr da für mich


Die Luft schmeckt schal nach Frost und Eis unsere Körper werden Winter kalter Schnee fällt uns ins Leben nur unsere Liebe ist noch Trost


Fremde Wo nur ich mir Heimat wurde


Du hast mir so viel mehr geschenkt als dich und deine Zärtlichkeit ich durfte durch dich leben lieben größer werden glücklich reich


Deine Hände kindlich weich voll Sanftmut Wärme Zärtlichkeit streicheln mich zu Ruhe Frieden in Liebe und Verbundenheit


Bei mir darfst du verlegen sein dich zitternd hilflos an mich lehnen dich einfach lassen dich erholen natürlich ehrlich ohne Schein


Nicht daß du mich nur liebst du lehrst mich auch geliebt zu werden


Gerade deine Nähe schenkt mir Abstand zu mir selbst


Im Schauen deines Wesens entberge ich mich selbst


Du öffnest mir die Seele für das was nicht zu sehen ist


Immer wieder denke ich an dich und deine Zärtlichkeit ohne dich zeigt mir die Sehnsucht nur noch meine Einsamkeit


Aufbruch Der Winter hat seine Vergehen bereut die Sonne verzeiht ihm mit Weisheit und Licht Leben wagt sich wieder aus Baum und Strauch auch in mir wächst eine neue freiere Sicht


Ein Lachen hast du mich verzaubert mit deinem Reiz gekonnt gespielt dann brach der Alltag in mein Träumen riß mich aus deinem Augenblick


Dein Wesen möchte ich erleben ganz nah an deiner Seele sein mich in dein Fühlen tief versenken staunen wie du Liebe bist


Im Traum da du nicht hier mir nah bist


Blicke werden tiefer herzlich Worte wärmer wesensnah Seelen finden Wahrheit Größe rühren ans Unendliche


Ich will dich für die Lust bereiten mit meinen Lippen dich verführen in dich dringen mich dir geben dich erfüllen bis zum Grund


Kuß Augen zittern Wangen röten Lippen trinken zu Grund und Seele


Die Grenzen zärtlich überwindend erlöst dein Wesen mich zum Glück


Wogen tiefer Leidenschaft Lust entführt uns selbstvergessen wir tauchen ein ins Meer der Sinne lieben uns zärtlich in die Zauberwelt Glück


Von Vorsicht Zweifel Scham befreit kommst du zärtlich über mich läßt mich erzittern läßt mich beben zeigst mir mein Du ich liebe dich


Ich sehne mich nach deinen Küssen begehre dich fast bis zum Schmerz verzehre mich vor Lust und Verlangen fiebere nach dir mein Herz


Kaum bist du fort vermiß ich dich bring meine Sehnsucht kaum zum Schweigen obwohl ich weiß du kommst bald wieder läßt unser Glück mich doch auch leiden


Ich möchte endlich in dich dringen von Lust und Liebe übermannt mich dir geben mich dir schenken eins sein mit dir ganz im Wir


Ich schäle dich aus den Kleidern erlöse dich zur Leidenschaft liebkose dich ins Reich der Sinne erschöpfe dich bis auf den Grund


Bei dir darf ich überfließen vor Zärtlichkeit mich selbst vergessen


Zärtlich sinnlich mich empfangend läßt du mit weichen Lippen mich ein tief meine Wärme in dich verströmend fließen wir innig in die Zauberwelt


Mir in Liebe näher kommend befreist du mich von mir zu dir


In Liebe gebe ich mich dem das geschieht


Traurig betrachte ich deinen Schlaf in den Morgen ich wollte mit dir noch so viel erfühlen doch ohne Gnade trennt uns der Tag von der Nacht nur meine Sehnsucht bleibt mit Träumen bei dir


Seit du nicht mehr da bist vermisse ich auch mich


In deiner Liebe bin ich immer mehr als ich von mir wissen kann


Als Gabe deines Wesens schenkst du mir dich und mich


Mich immer neu ins Staunen bringend machst du mich auf zur Liebe Grund


Dankbarkeit ist meine Seele weil du mich wieder staunen läßt


Bei dir darf ich verletzlich sein ohne Angst verletzt zu werden


Ende März Bedenken verfliegen in milderem Wind die Sonne zeigt sich ungefährdet Horizonte weiten sich nach Süden wir atmen wieder – freier auf


Flirt Noch flüchten unsere Augen dann geben wir uns sicher ertappen uns – Verwirrung und lächeln schnell verlegen …


Sehnsucht Ich leide Durst nach deinen Lippen kann kaum mehr deine Haut erwarten ich fiebere diesem Rausch entgegen der uns endlich eins sein läßt


Blick Ich dringe gern durch deine Augen voller Sehnsucht trunken ergebe mich in jede Tiefe in dein Wesen ganz versunken


Ich möchte dich durchs Leben tragen und fühl mich oft zu schwach vor Glück ich möcht für dich die Welt erobern vor Sehnsucht fehlt mir dann die Kraft ich möchte dir gern alles geben – und hab doch kein Geschenk als mich


Eng ist die Umarmung süß der Geschmack im Mund zwei Seelen sind jetzt reifer für eine zarte Nacht


Kein Vorbehalt mehr zwischen uns Vertrauen wärmt uns tiefer zwei Seelen werden zärtlich Körper und schöpfen aus der Nähe Glück


Wir sind schon ganz verwirrt vor Sehnsucht nur noch Körper nackte Haut ergeben uns dem Sog der Sinne und werden eins im Rausch des Glücks


Du ich zittere dauernd leicht nach dir und bin schon Fieber von deinen Küssen ich träume dich immer wieder ganz nah und kann kaum erwarten daß du mich jetzt trinkst


Fordernde Lippen so süß zu trinken Haut voll Erwartung betörender Duft hungrige Körper nur noch Verlangen im Erfüllen der Sinne sind wir ganz Glück


Abends Die Sterne lächeln weiser der Mond wirft weiches Licht Wind streichelt dich ruhig und zärtlich die Nacht ist bereit – Geheimnis zu werden


Wir haben Abendrot getrunken mit Sommerwind uns eingerieben jetzt greifen unsere Träume ineinander und wir fühlen uns zwei in der Weite der Nacht


Wogen tiefer Leidenschaft hungrige Körper Verlangen nach Lust wir geben uns zärtlich mit allen Sinnen lieben uns weiter – bis an die Grenzen des Glücks


Du hast dich mir gegeben langsam wächst deine Wärme in mir mit neuem Leben füllst du mich aus ich schließe die Augen um mit dir ganz gemeinsam zu sein


Kaum nach tiefen Träumen wach ruf ich Sehnsucht deinen Namen doch dein Bett ist leer und traurig weiß ich der Alltag hat dich schon entführt


Abend am Meer Der Himmel spannt noch sein blaues Segel Möwen entfliegen ins fallende Licht die Wasser liegen seelenruhig ich sinke ins Träumen – den Wind im Gesicht


Hitze Der Sommer brennt heiß die Felder versengt der Wind steht still schon seit Wochen in meinen Augen schmerzt die Sonne bin nur noch Durst vor Glut gebrochen


Auf der Terrasse wollen wir Sommer feiern das Abendrot genießen trinken den Augenblick beseelen lieben und so für Stunden glücklich sein


Dein Blicken nimmt mich oft gefangen dein Sehen bannt mich tief an dich dein Schauen hält mich sanft in Fesseln dein Wesen macht mich wesentlich


Schmiege dich an mich du schmeckst schon nach Liebe gib dich mir ganz ich möcht dich erschöpfen…


Ich reibe mich zärtlich an deiner Haut und atme den Duft deiner Liebe ich trink dich mit Körper mit Seele und verlier mich unendlich in dir


Körper zärtlich hingegeben Leben Freude füllt uns aus wir spüren Halt Geborgenheit und sind ein Herz und eine Seele


In deinen Augen seh ich mich besser an deinen Lippen trink ich mich satt in deine Umarmung kann ich vertrauen an deinem Herzen finde ich Trost


Wiedersehen Endlich bist du wieder da stundenlang warst du nicht hier jetzt strahlst du dich aus ich empfange dein Wesen unsere Blicke verschmelzen und fließen ins Wir


Mit Glut füllt Sonne den Abend Wärme nimmt jede Furcht vor der Nacht ein klarer Himmel reinigt unsere Gedanken auf der Traumspur der Sterne kehren wir heim in die Seele


Ich ruhe aus in deinem Schweigen in deinem Lächeln weiß ich mich in deiner Liebe darf ich viel bedeuten in deiner Nähe bin ich ich


Abenteurer Manchmal nasch ich an fremden Augen und laß mich verführen von anderen Körpern doch am liebsten erlebe ich dich denn du bist für mich Ereignis und Glück


Wind spielt keck mit deinen Haaren lüstern schon die laue Luft ich liebe dich von ganzem Körper atme – deinen süßen Duft


Ich nage oft an deinen Ohren erknabbere mir deinen Mund auch wenn ich dich dann nicht ganz vernasche hab ich dich doch zum Fressen gern


An der Küste Das Meer lockt oft mit großem Traum der Wind verführt zu fernen Welten doch wir bleiben – wie die Felsen denn es zählt nur bei uns zu sein


Sommer Sanfter Wind Tanz in den Zweigen Sonnenspiele verzaubern den Wald grünes Leuchten Bäume in Frieden so unschuldig ist es sonst nie unser Land


Alle Welten abgesucht nur Träume sind mir oft geblieben endlich hab ich – dich gefunden doch auch die Angst vor Schmerz Verlust


Meine Augen leben auf dein Anblick löst mir Herz und Seele Freude finde ich mich wieder neu dir noch mehr Liebe Glück zu sein


Ich ruhe in dir und lebe durch dich ich schöpfe aus dir und kämpfe für dich ich reife mit dir und betrachte – dich als Geschenk der Liebe an mich


Schirokko Mit Böen fegt Wind die Buchten leer das Meer in Aufruhr ertränkt den Strand Staub überall in unseren Herzen kaum noch Mut zum Widerstand


Die Nacht war dunkler ohne dich um mich bloß Kälte leeres Schweigen mein Herz hielt sich kaum mehr am Leben nur meine Sehnsucht gab mir noch Trost


Hitzelast Sonne bedrückt die Julistadt jeder flucht aus trockenem Mund überall strenge Gerüche Schweiß und selbst der längste Schatten verspricht keine Kühlung …


Weiße Glut versengt den Himmel Hitze quält die Stadt zu Staub alles Leben scheint verloren selbst aus den Schatten erwächst uns kein Trost


Sagst noch ich soll nicht frieren ohne dich gehst einfach fort ins Traumland Tod ewige Spuren gräbt der Schmerz – in meine Seele ohne Trost


Hähne krähen Trauer im Wind die Bilder der Nacht ertrinken in Tränen vergebens beschwöre ich den zwingenden Morgen der Abschied mein Schicksal – ohne Erbarmen


Werte verraten an den Luxus verkauft Ideale entwürdigt mit Verachtung und Neid Seelen vergiftet durch Machtwahn und Lüge wir haben – aber so keine Zukunft mehr


MassenHaft Gesichter falsch von Bosheit Lüge Habsucht Gier beherrscht das Handeln Herzen heucheln – Neid Verachtung im Kopf nur Selbstbetrug Verrat


Gesellschaft Masse lärmt in deine Seele Lüge quält dein Innerstes Leere höhlt dich langsam aus statt Anerkennung nur Verachtung


Gesichter erkaltet Seelen erfroren nichts stimmt mehr freundlich in diesem Land


Schwüle verurteilt die maßlose Stadt Schuld steht in jedem Gesicht geschrieben wir haben die Demut mit Füßen getreten die Zukunft – kein Gott spricht uns frei


Gorazde Am Horizont verblutet Leben überall Sterben Haß und Wut keiner kann die Qualen stillen die das Morden in die Herzen grub


Die Zukunft auf den Müll gekippt verfault im Gift viel mehr als Zeit zu den Träumen in den Abfall werfen wir auch uns selbst mit weg


Dämmerung drängt zwischen Tagtraum und Dunkel der Himmel ergibt sich feige und fahl die Sonne verraten stirbt qualvoll und trostlos in Totenstille erschauert das Tal


Bodensee Wind treibt Keile in die Wasser Wellen splittern und schäumen vor Wut Schilf widersteht noch dem drohenden Sturm dann brechen Blitze ein in den Mut


Abendrot Die Sonne verglüht in tausend Farben der Himmel klagt sein letztes Lied hinter den Wolken stirbt der Tag ich fühle wie das Licht versiegt


Wie ein Schlummertrunk des Tages rinnt Abendrot in meine Seele ein kurzer Trost im tiefen Schmerz wieder lauert nur Nacht hinter der Sonne greift unerbittlich – nach meinem einsamen Herz


Aussicht Sterne hängen tot am Himmel der Mond erstarrt wie kaltes Blech Wolkenschleier Gift von gestern so sehe ich die Nacht von morgen…


Sturm Schlagartig stürzen Wolken aufs Land Wind peitscht die Bäume nach unten ein Blitz zeigt mir wie gebrannt ich bin macht meine Narben wieder zu Wunden


Erde dauernd wund vom Regen unendlich schwer scheint jeder Schritt alle Wege werden einsam der Herbst nimmt meine Seele mit …


Regen hat die Spuren des Sommers verwischt Schatten werden wieder länger erste Nebel machen mir zu schaffen der Herbst – schnürt meine Seele enger


Himmel in Glut die Sonne stirbt langsam so ist das Schöne: Abendrot auch Abendtod


Herbstanfang Wolken ziehen finster und drohend ins Land Himmel und Erde sterben zu Schatten die Zeit der Schwermut lähmt Herz und Seele der Tod des Sommers verheißt mir nur Schmerz und Verlust


Im Hinterkopf nur Niederlagen am Herzen nagen die Verluste Körper und Seele voll von Narben es wird immer schwerer – wieder zu lieben


Herbstwind Schon geraten die Bäume ins Wanken hilflos taumeln überall Blätter eiskalter Hauch packt mich bis innen und liefert mich aus – an eine Zeit ohne Gnade


Novemberabend Grau liegt Nebel auf dem Acker der Tag war kaum noch so zu nennen vor Kälte schwimmen mir die Augen Aussicht besteht nur auf Alleinsein und Tränen


Tag und Nacht liegt Frost in den Feldern seit Wochen kennt keiner die Sonne mehr die Vögel flohen schon lange nach Süden auch ich bin näher – an Dunkel und Tod


Novembernacht Mond und Sterne bleichen aus auf kahler Erde fault das Laub in meinen Atem mischt sich Moder meine Träume – nur noch Staub


Endlos leer sind die Nächte im Nebel und neue Tage werden erst gar nicht geboren Hoffnung bleibt grundlos das ist alles was ich im November vom Leben noch weiß


Winterbaum Kahle Äste greifen nach einem verlorenen Himmel kein Gott wohnt mehr in den frostigen Zweigen auch meine Träume sind nackt und am Sterben zerbrochen


Winterlast Wind und Sonne wurden vom Himmel verbannt Tag um Tag wird Atmen schwerer dann laden sich Wolken aufs Land und drohen – die Welt in Grau und Schnee zu ersticken


Winterwald Leeres Schneelicht liegt auf Tannen der Tag hat Mühe durchzukommen schwer drückt das Weiß in meine Augen jeder Blick macht mich benommen


Winterdorf Häuser stehen nackt im Abseits schnell erstickt die Welt im Schnee nichts als Verluste leere Kälte und immer mehr Schmerz dieses Schicksal zu sein…


Unentrinnbar steht der Nebel versiegelt lautlos jedes Haus mein Zimmer nur noch Gruft des Schicksals ich atme kaum bin nah am Nichts


Wir könnten aber wollen nicht wir sollten aber handeln nicht wir müßten aber ändern nicht wir dürften aber lieben nicht


Worte versiegen Seelen veröden Leben – nur noch Trotz und Schmerz


Der Himmel steht schon still ins Leere Einsamkeit schleicht über Land Gedanken nackt nur noch Skelette nichts als Tod ist Gegenwart


Aus dem Meer der Jahre weht meine Kindheit rüber Erinnerung läßt meine Seele bluten Zeit viel Zeit und immer nur Verluste überleben


Der Himmel stirbt im Gift der Städte Menschen nur noch Gegenstände keine Einsicht kein Entrinnen nichts als Ausverkauf am Ende


Eiskaltes Lachen Verrat aus den Augen dumpfe Ahnung bis in die Knochen hinter allen Masken lauert Gewalt jeder hat mit jedem Wert gebrochen


Mein Körper ein Verließ aus Schmerzen die Seele in Verlust verstrickt aussichtslos der Wunsch zu flüchten Überleben nur ein Traum


Mißgunst vergiftet jede Hoffnung Verachtung tötet jedes Herz die Seele stirbt in dumpfes Schweigen am Ende bist du nur noch Schmerz


Verzweiflung zeugt den Fluch der Tage bleibt dennoch Hochmut Eitelkeit nicht mal am Abgrund lernt die Seele Einsicht – aus sich selbst verstehen


Von Schmerzen gefangen verzweifelt am Haß such ich in meinen Worten Überleben – zu finden…


Charakter ist nur Überwindung Einsamkeit der Weg zum Stil Tapferkeit bedeutet Kampf um Würde doch erst Gemeinschaft Heimat Ziel


Eitelkeiten überwunden wir waren trotzig ungerecht Einsicht ließ uns versöhnlich reifen denn nur Verstehen macht uns tiefer echt


Zuneigung finden mit ehrlichen Worten Vertrauen gewinnen mit aufrechtem Blick Wesen berühren mit echtem Verstehen wahrhaft Mensch sein mit Tiefe und Herz


Augen beben leicht vor Sehnsucht Haut fleht um Geborgenheit Herzen – Heimweh nach Vertrauen wollen nur noch Seele sein


Unsere Herzen lernten Tiefe unsere Körper Zärtlichkeit zwei Seelen wurden reifer Freunde wissen jetzt – Geborgenheit


Sehnsucht fesselt unsere Augen Blicke ziehen sich zärtlich an im Schauen öffnen sich zwei Seelen geben sich dem Zauber hin


Haut in Glut mein Körper fiebert ich bin nur noch Sucht nach dir


Küstentraum Meeresbrisen salziger Duft Wellen branden am steilen Gestade die Sonne taucht Himmel und Felsen in Purpur in diesem Moment sind wir ein Stück Paradies


Wir baden uns im Seelenmeer entdecken langsam alle Inseln der Haut wir tauchen hinab zum Grund der Erfüllung gelangen sorglos an die Ufer des Glücks


Sommerabend Hitze macht uns schwer zu schaffen keiner findet Ruhe Schlaf die Stadt stöhnt laut vor Schweiß Erschöpfung wir verfluchen dies Schwüle und das Los dieser Nacht


Ein Strahlen in deinen Augen heißt mich willkommen eine Umarmung macht uns selig rein mit einem Kuß stillen wir unsere tiefe Sehnsucht sind endlich wieder zusammen daheim


Der Alltag hat mich ausgebrannt versucht auch dich mir zu entfremden doch jetzt in deinen Armen ruhend finde ich mein Wesen wieder durch deine Güte neue Kraft


Schwarz brechen vergangene Tage aus mir tiefer durchdringen mich Sterben und Schmerz ich möchte bewahren und immer noch bin ich aber bald nichts mehr als löchrige Haut


Mein Körper ein Verließ aus Schmerzen die Seele von Verlust verzehrt kaum noch am Leben nur Verzweiflung gibst du mir wieder Hoffnung Wert


Schneestadt Auf allen Dächern lagert Winter jedes Haus ein Käfig im Weiß Straßen nur noch Hinterhalt stellen mir dauernd Fallen aus Eis


Für Stunden wollen wir den Tod vergessen kein Wort soll uns verloren gehen wir teilen jeden Atemzug sind unverzagt geborgen nah


Wir haben uns bis zur Erfüllung geliebt unsere Körper glühen vor Leben und Lust leichter fließen unsere Seelen zusammen und ruhen – in Vertrautsein Glück


Dein Atem wiegt mich sanft zu Frieden an deinem Herzen ruhe ich Licht mit neuem Wert beseelst du meine Träume ich fühle wieder – Zuversicht


Wir sind zusammen gewachsen Reifen verlangt oft schwierige Wege wir haben uns Geduld errungen und Tiefe Dankbarkeit gelernt


Schneezauber Mit weißem Wunder betäubt uns die Nacht jede Flocke ein lindernder Traum die Schmerzen des Tages kommen zur Ruhe im Atmen der Stille finden wir Trost


Schnee Im Weißen Totenhemd entschlafen


Frühling Wolken Wände brechen auf die Sonne kommt wieder öfter zum Zug ein blauer Himmel nimmt den Druck die Last auch die Vögel wirken erleichtert im Flug


März Die Welt taucht wieder auf neues Licht bringt sich ins Spiel ich erinnere mich kaum noch der Trostlosen Tage mein Leben bekommt endlich wieder Richtung und Ziel


Frühjahr Die Spinne webt ihr erstes Netz junges Grün treibt wieder Hoffnung Wiesen glitzern frisch im Tau ich freue mich – auf Licht Erleuchtung


Mitternacht wir werden tiefer umarmen fest und atmen ruhig jeder Augenblick ist kostbar unser Geheimnis unser Schatz


Ich möchte dir noch näher sein überall dich sanft berühren dich verwöhnen bis zum Wahnsinn dich tiefer tiefer noch erspüren


Du überfällst mich mit deinen zärtlichsten Küssen hauchst mir die süßesten Worte ins Ohr ertränkst mich in einem Meer aus Verlangen entführst mich in eine Welt voll Liebe voll Glück


Zauberfalter Während andere Larven blieben hast du dich als Frau entpuppt


Mit dir kommt Seligkeit zu mir du läßt mein Innerstes erstrahlen ich blühe auf vor Freude liebe bin eins mit dir ganz Mensch ganz Glück


Oft bin ich ganz krank vor Sehnsucht nach dir und deiner Zärtlichkeit bist du nicht da wird jede Stunde unerträglich – Einsamkeit


Dein herrlicher Körper treibt mich zum Wahnsinn ich begehre dich heftig möchte noch mehr du machst mich verrückter mit jeder Berührung ich liebe dich brauche dich will dich so sehr


Nackte Körper heiße Schauer die Sinne unser Himmelbett wir lieben uns von ganzem Körper verschmelzen zärtlich werden Glück


Wild krallst du dich in meinen Rücken hauchst mir Worte der Wollust ins Ohr wirfst dich immer wieder in mich kommst heftig herrlich über mich


Eine Muschel öffnest du dich weit mir die Perle deines Wesens zu schenken


Wir dringen tiefer ineinander ein Zauberwerk der Leidenschaft verglühen zart in tausend Farben werden Liebe Leben Glück


Ich grabe mich wilder in deinen Schoß deine Schenkel glühen vor Verlangen und Lust ich trinke mich tiefer und tiefer in dich verlier meine Sinne im feuchtsüßen Duft


Ich möchte mich in dich versenken dir näher noch verbunden sein die Welt vergessen nur mehr lieben leben mit dir ganz allein


Mit feinen Düften lockst du mich entführst mich in deinen herrlichen Körper öffnest dich für tieferes Spüren verzauberst mich zu dem der ich bin


Von unwiderstehlicher Sehnsucht entführt tauche ich ein in die Quelle der Lust labe mich gierig am köstlichen Feuchten trinke dich zärtlich sinnlich in mich


Mein Zauberstab bis zum Zerbersten gefüllt macht deine Muschel zur Empfängnis sich weit behutsam verletzlich ganz sanft und ganz nah fließe ich in dich auf den Perlen des Glücks


Aus der Erfüllung neu geboren durchströmt uns Wärme Seligkeit wir atmen Erlösung lassen – geschehen sind endlich wieder Kinder des Lichts


Gestern klarer ungeschminkt Worte reifer wesentlich Blicke liebevoll versöhnlich sind wir endlich ganz bei uns


Mit deinem Duft erweckst du meine Träume mit deinem Charme belebst du mich mit deiner Art beseelst du meine Tiefen du bist mir Sinn ich liebe dich


Wind betört uns sinnliche Düfte das Meer glitzert mit tausend Perlen bestickt der Himmel zaubert ein magisches Leuchten wir geben uns ganz diesem Augenblick hin


Am Strand Der Himmel reines Blau entspannt das Meer liegt da wie ein Laken leise stranden Wellen im Sand wir lieben – leben lassen sein


Sommergewitter Schwarze Wände erdrücken die Stadt Sonne macht uns zu oft nur eitel doch schon zürnen Blitze wütet der Himmel ermahnt uns wieder zu Demut und Maß


Brecher bersten am steilen Gestade Gischt peitscht zerschmettert die fliehenden Wasser in Böen geißelt der Wind unsere Körper wir schauen benommen von den Gewalten der See


Schwülwarme Schwaden erdrücken die Stadt das Leben zu schwer schon vor Hitze erschöpft unsere Körper als einziges Schicksal erscheint eine Welt ohne Ausweg und Sinn


Mich ganz fordernd im Vertrauen lehrst du mich lieben leben Glück


Abendrot die Wolken brennen die Sonne stirbt in eigener Glut die ganz Welt steht still zum Abschied auch auf uns wartet in der Ferne der Tod


Deine Augen Bergkristalle wie dein Wesen klar und rein strahlen hell vor Güte Liebe sind mir Vertrauen Weg ins Licht


Du linderst meine Einsamkeit schenkst mir meine schönsten Stunden ich lebe durch dich bin mit dir längst tiefer als die Welt verbunden


Ich bin dein Geheimnis du bist meines weil wir kein Geheimnis brauchen


Ich fühle mich so wohl bei dir in deinem Wesen tief geborgen du läßt mich sein mit Liebe Güte schenkst mir Vertrauen Leben Glück


Wir sind zusammen gewachsen zusammengewachsen


Endlich sind wir ganz Menschen lösen uns von Raum und Zeit lassen geschehen leben lieben eröffnen uns Unendlichkeit


Diese Empfindung für dich auszudrücken reicht mir meine Sprache nicht


Du bist für mich viel mehr als Schicksal der wahre Weg zu meinem Ich von deinem Wesen tief verwandelt bin ich ganz Mensch ich liebe dich


Vom Alltag verbraucht den endlosen Stunden dringt eine Stimme sanft in mich stillt meine Sehnsucht heilt meine Wunden spricht zu mir Trost ich liebe dich


Sehnsucht findet die ehrlichsten Worte unseren Augen entgeht kein zärtlicher Blick jede Umarmung befreit uns zu Tiefe wir sind endlich bei uns – ganz Seele ganz Glück


Unendlich sehnt sich meine Seele nach dir und deinen zarten Küssen ich brauche deine Nähe Liebe will dich dies Wohlgefühl nie wieder missen


Du hilfst mir von mir abzusehen daß ich mich leichter finden kann


Erschöpft von Nebensächlichkeiten raubt mir der Alltag oft den Mut doch du schenkst mir Erholung Frieden ich lebe auf du tust mir gut


Vonehm an Stil an Wesen zauberst du dich in mich


Oktober Der Sommer liegt in letzten Zügen Sonne bäumt sich kaum noch auf dumpfe Ahnung beschleicht die Seele Vergänglichkeit nimmt ihren Lauf…


Herbstmorgen Boden modrig von der Nacht im dichten Nebel faulen die Bäume Blätter fallen ins Verderben auch ich bin ergriffen von Sterben und Tod


Unheimlich hüllt sich die Stadt in Schweigen Bäume erstarren an Fremde und Grau unheilvoll zieht Nebel ins Leere selbst unser Vertrautsein erschauert am Nichts


Die Täler liegen verloren im Grau einsam steigen immer mehr Nebel alles bleibt trostlos im Dunkeln im Leeren auch ich bin verzeifelt entwurzelt allein


Wir haben der Liebe den Zauber geraubt um uns nur Sex auf allen Kanälen immer schneller ersetzt ein Bildschirm die Träume wir immer weiter entfremdet entstellt


Das ständige Glotzen Das ständige Motzen Das ständige Protzen einfach zum Kotzen


Kosovo Aus Totenköpfen lodern Feuer in Ruinen nur Verzweiflung Massengräber alles Abgrund das Morgen ohne Hoffnung Sinn


November Tag und Nacht liegt Frost in den Feldern seit Wochen kennt keiner die Sonne mehr die Vögel flohen schon lange nach Süden auch ich bin näher an Dunkel und Tod


Frühnebel weben Schleier ums Ufer mit frostigem Arm schiebt sich Eis in den See Grau um Grau nimmt dem Blick die Weite ich atme nur Winter und die Luft schmeckt nach Schnee


Wolken haben die Stadt genommen überall ein Gestöber aus Weiß Schnee erobert Haus um Haus die Nacht verspricht uns nur Kälte und Eis


Nicht gesagt was zu sagen gewesen wäre nicht getan, was zu tun gewesen wäre nicht geliebt was zu lieben gewesen wäre nicht gelebt was zu leben gewesen wäre


Dein zauberhaftes Lächeln ging mir durch Mark und Bein ich durfte einen Augenblick so sorglos selbstlos glücklich sein


Ich streichle sanft durch deine Haare trinke deine Lippen leer streichle dich zu höchster Wonne versink mit dir im Seelenmeer


Schließ deine Augen laß dich geschehen öffne dich tiefer gib dich mir hin


Ich liebe dich fast bis zum Wahnsinn könnte vor Freude manchmal weinen ich weiß nicht welche Himmelsmacht uns mit soviel Glück beschenkt


Wir haben uns bis zur Erschöpfung geliebt unsere Körper zärtlich im Gleichklang vereint unsere Seelen schwingen vor Freude Erfüllung in unseren Augen kleine Tränen des Glücks


Ich ergebe mich der Liebe weil Liebe dich ergeben hat


Oft spür ich in mir Verzweiflung daß ich dir nicht mehr geben kann dann fühl ich mich so hilflos einsam hab Angst dir nicht genug zu sein


Manchmal bin ich so maßlos traurig weil du so verloren scheinst dann möchte ich dir so viel geben und hab doch nicht mehr als mich


Ich sehne mich nach deinem Körper den Reizen einer reifen Frau will mich in deinem Schoß vergraben bis mir vor Lust die Sinne schwinden


Ihr gebt euch so glatt so kalt meidet jede Herzlichkeit nichts darf sich mehr in euch bewegen ihr seid ja schon im Leben tot


Ihr seid so weit von euch entfernt mit euch gibt es keine Nähe ihr pflegt lieber euren Ichwahn statt wärmende Gemeinsamkeit


Ich bin eure Lügen leid mit denen ihr euch selbst betrügt die Seelen anderer verseucht Verrat am wahren Leben übt


Dein wahres Leben ist oft das was du übersehen hast


Freiheit mußt du dir verdienen durch Ringen mit dir um dich selbst


Dich mit Worten zu berühren kann so tief so lustvoll sein


Wenn sich Ich und Du erlösen sind wir endlich eins


Lieben heißt so offen warten daß dich der andere finden kann.


Dies ist keine vollständige liste der zitate von ©-Hans-Christoph-Neuert. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.