Hans Joachim Kulenkampff

Allzuviel Popularität macht unbeliebt.


Als Kind ist einem doch die Welt ziemlich klar – und wenn man stirbt, weiß man gar nichts.


Auch den letzten Traum zerstört das Fernsehen: Es ist kein Vorteil mehr, Analphabet zu sein.


Der Mensch muß alt werden, sonst fällt ihm das Sterben schwer.


Die Berliner sind ein Publikum, das schon im vorhinein merkt, was man sagen will – deshalb kann man viel weglassen.


Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durchs Fernsehen noch machen werden.


Die Zahl der Menschen, welche mich am Arsch lecken können, wird jeden Tag immer größer.


Ein Kollege berichtete mir von einem Fernsehstar, der so eitel war, daß er sich sogar zu verbeugen pflegte, wenn irgendwo der Regen an die Fenster klatschte.


Ein Millionär befürchtet immer, daß sein Vermögen kleiner wird. Ich befürchte, daß mein Unvermögen größer wird.


Eitle Fernseh- und Bühnenstars verneigen sich sogar, wenn der Regen an das Fenster klatscht.


Fernsehmacher haben keine eigene Meinung mehr. Fernsehen ist ein Industrieartikel geworden. Quoten ersetzen die Qualität.


Frauen müssen das letzte Wort behalten – aber leider nicht für sich.


Heutzutage rasen Hochzeitspaare mit Dü-da-düt durch die Straßen – naja, bei ihnen ist es manchmal genau so dringend wie bei der Feuerwehr.


Ich glaube, daß keine Sau mehr diese ganzen dämlichen Game-Shows sehen will.


Jeder blamiert sich, so gut er kann – und einige noch etwas besser.


Mein Maskenbildner hat mir gesagt: "Du siehst immer gleich aus. Nur dauert es jetzt etwas länger, bis es soweit ist".


Meine ganze Kindheit war schön und gut. Deshalb bin ich auch ein harmonischer Mensch geworden.


Mir kann nichts mehr passieren. Denn selbst wenn ich jetzt in die Grube fahre, bin ich nicht jung gestorben.


Seit die 12- oder 14jährigen ihre Pillen und Kondome auf die Geburtstagsfeier mitnehmen dürfen, haben sie schon alle gar keine Lust mehr.


Vor starken Frauen muß man sich in acht nehmen. Auch als Frau.


Zwanzig Fernsehprogramme – und da wundern sich die Leute, daß die Bevölkerungszahl zurückgeht.


Ein Kollege von mir berichtete mir von einem Fernsehstar, dessen Eitelkeit so weit gediehen war, dass er sich sogar zu verbeugen pflegte, wenn der Regen an die Fenster klatschte.


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