Heinrich Heiner Geißler

Der Grundsatz des Teilens ist ein christlicher. Er darf im Zeitalter von Neoliberalismus und Turbokapitalismus nicht diffamiert werden.


Der Nationalstaat ist heute für die Lösung der großen Fragen zu klein und für die Lösung der kleinen Fragen zu groß.


Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.


Die früher erfolgreiche und richtige Parole Freiheit statt Sozialismus muß heute ersetzt werden durch: Solidarität statt Kapitalismus.


Es ist eine christliche Erkenntnis, eine reale Wahrheit, daß das Böse existiert; nicht nur im einzelnen Menschen, zwischen einzelnen Menschen, sondern auch zwischen Völkern und Staaten.


Frühmorgens im Bett auf dem Rücken zu liegen, die Hände unter dem Nakken verschränkt, und ernsthaft zur Stubendecke hinaufzublicken, ist eine fruchtbringende und anstrengende Tätigkeit.


Für manche Linken ist einer schon rechtsradikal, wenn er nur pünktlich zur Arbeit kommt.


Gott schütze uns vor unseren Freunden, unserer Feinde können wir uns selbst erwehren.


Ich werde keine revolutionären Zellen oder so was gründen.


Müssen denn die Götter gerecht sein? Eigensinnige Angewohnheit der Menschen, das von ihnen zu verlangen.


Wenn der "Spiegel" ein Nachrichtenmagazin ist, dann ist der "Playboy" ein Mitteilungsblatt des Heiligen Stuhls.


Wenn die Fahne flattert, ist der Verstand in der Trompete.


Wer nicht tanzen kann, der schimpft auf die Musikkapelle.


Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, wird keine haben.


Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Körperstelle.


Wir können den Sonntag nicht aufgeben, denn die Leute brauchen, wenn sie fünf oder sechs Tage gearbeitet haben, ihre Ruhe.


Wir leben in einer Demokratie, nicht in einer Demoskopie.


Wissen ist Macht, Unwissen ist Ohnmacht.


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