Joachim Jogi Löw

Ab jetzt beginnt ein neuer Abschnitt, die heiße Phase, da muss der Rasen brennen.


Am Ende dieser Saison sollen die Millionen Fans in Deutschland stolz auf ihre Mannschaft sein. Sie erwarten Kampf, Leidenschaft, Spielfreude. Sie sollen Spaß am Spiel ihrer Mannschaft haben.


Argentinien ist defensiv stark, kompakt und gut organisiert. In der Offensive haben sie überragende Spieler wie Messi und Higuaín. Wir werden uns gut vorbereiten.


Argentinien ist die Mannschaft aus Südamerika, die zwei Dinge auf besondere Weise verkörpert: guten, technisch hochwertigen Fußball und rohen körperlichen Einsatz.


Bei jungen Spielern ist es nicht vorherzusehen, was eine Niederlage bei ihnen auslöst.


Brasilien ist einfach das Fußball-Land. Das habe ich schon beim Confed Cup erlebt und gespürt. Es wird nirgendwo Fußball intensiver gelebt und geliebt als in Brasilien.


Da muss alles passen, wir müssen in Top-Form sein und wenn sich keiner verletzt, kann Deutschland Weltmeister werden.


Das Gefühl, dass sich alle verbessern wollen, spüren wir permanent. Wenn Spieler nachlässig werden, kann eine Niederlage hilfreich sein. Dieses Gefühl haben wir im Moment aber nicht.


Der Prolog war gelungen. Die harten und schwierigen Etappen folgen jetzt.


Der, der den Mut hat, läuft an.


Die Argentinier sind leidenschaftlich, emotional, körperbetont. Sie sind eben auf dem Platz sehr aggressiv.


Die Dinge sind passé, es gilt nur die jetzige Situation und nicht die Geschichte.


Die Einsicht, dass wir eine erste 14 haben, ist fundamental. Es ist keine Strafe, wenn ich nicht von Minute eins auf dem Platz bin.


Die Mannschaft hat den Willen von Champions gezeigt. Jetzt haben wir es selbst in der Hand, hier noch etwas ganz Großes zu erreichen.


Die Spieler brauchen ein hohes Maß an Lob und Wertschätzung – aber sie brauchen auch konstruktive Kritik. Ich glaube, dass man heute in der Lage sein muss, den Spielern ihre Stärke klarzumachen.


Diese Mannschaft bringt nicht nur eine unglaubliche Robustheit mit. Dieser Gegner spielt auch am Rande der Legalität. Die Argentinier mögen das und fühlen sich dadurch überlegen. Wir müssen in den Zweikämpfen dagegenhalten, aber dürfen uns nicht provozieren lassen.


Diese Mannschaft hat eine Chance und hat zwei Tore erzielt.


Er schleicht sich ein bisschen in den Rücken der Gegenspieler, in den toten Winkel. Man sieht ihn nicht.


Es gibt keinen Spieler, der perfekt funktioniert. Wenn man das glaubt, wird das zu Problemen führen.


Es ist möglich, dass sich was verändert. Ich bin nicht der Trainer der sagt, 'Never change a winning Team', von daher ist Vieles möglich. Ich will nichts ausschließen. Aber ich war mit allen zufrieden. Ich warte trotzdem das morgige Training ab und entscheide dann.


Es ist vieles drin, man darf emotional aber auch nicht überdrehen. Jetzt haben wir es in der Hand, wirklich auch etwas ganz Großes zu gewinnen.


Es kommt morgen auf gute Qualität an. Wir haben viele Möglichkeiten, ein gutes Spiel zu machen. Ich kann während des Spiels gute Dinge vornehmen, Veränderungen vornehmen. Wir wollen unsere Stärken in das Spiel reinbringen und nicht den Spielstil Italiens spielen. Wir wollen frech und mutig spielen. Wir wollen unsere Idee durchsetzen.


Es wachsen keine persönlichen, privaten Beziehungen. Das wird es nicht geben. Eine gewisse Distanz bleibt, untereinander haben die Spieler private Kontakte, aber nicht mit dem Trainerstab.


Es wird entscheidend, dass wir den Italienern unseren Rhythmus aufzwingen. Ich bin mir sicher, dass uns das gelingen wird und dass wir uns durchsetzen.


Fußball kann so grausam sein.


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