Joachim Panten

Übrigens ist es nicht schlimm, wenn dir nichts einfällt, aber eine Schande ist es, wenn du das dann auch noch aufschreibst.


Der Aphoristiker ist der Goldschmied unter den Literaturhandwerkern.


Es ist schon erstaunlich, was die Leute so alles zu ihrem Beruf machen, nur um nicht arbeiten zu müssen.


Erst erwischt man dich auf dem falschen Fuß, und dann nimmt man dir auch noch den Standpunkt weg.


Männer sind doch keine “Wasch”-weiber !


Nur bei Schlangen weiß man genau, daß sie eine gespaltene Zunge haben.


Aphorismus = Roman der Schreibfaulen.


Lieber ein unvollkommenes Genie als eine vollendete Persönlichkeit.


Es gibt Leute, die (un)-heimliche Menschen sind.


Oft ist der Irrtum der Geburtshelfer der Wahrheit.


Verwandle dich in einen Ochsen, wenn dich alle einen Esel schimpfen.


Eine Kleinigkeit schon kann aus dir ein “Nichts” machen.


Auf jede Frage eine Antwort weiß ich, wie ich für jede Schwierigkeit eine Ausrede kenne.


Keine Frage, das ist eindeutig zweideutig.


Ein Märchen ist nicht wahr. Aber es gibt wahre Geschichten, die Märchen sind.


Einen Aphorismus muß keiner beantworten, auch wenn er eine Frage gestellt hat.


Man kann’s sich ja so einrichten, daß man gerade abwesend ist, wenn sich das eigene Gewissen meldet.


Ab wann gilt “dem Gewissen verpflichtet” und wann herrscht “Parteidisziplin”?


Erst als die Null erfunden war, konnte man Reichtum anhäufen, das Komma macht alles wieder zu nichte.


Kurze Rede kommt dem Schweigen am nächsten.


Ein Teil der Menschheit müht sich ab, bis zu den Wurzeln vorzudringen, während sich die anderen nur zu den Früchten zu strecken brauchen.


Am besten man schlägt das Buch erst gar nicht auf, wenn man damit die Zeit totschlagen will.


Objektiv betrachtet ist das Leben viel zu kurz für ein langes Gesicht.


Manchmal wirbelt sogar die Faulheit Staub auf.


Reserven aufgedeckt: Mit zwei Gesichtern keine Miene verziehen.


Wenn dein Leben eine Hölle war, kommst du sicher nach dem Tod in den Himmel. Wer aber den Himmel schon zu Lebzeiten (G) genossen hat, hat nichts als die Hölle verdient.


Pessimisten und Optimisten unterscheiden sich auch dadurch, daß nur der Erstere schwarz malen kann.


Die Heuchelei übertrifft die Verlogenheit um ein Vielfaches. Die Ironie hilft ihr dabei.


Richtig aus der Haut fahren kann nur die Schlange und der Wolf sich das Schaffell umhängen.


Mit den Fischen ist es wie mit den Frauen. Nur die vorsichtigen vermuten hinter jedem Köder einen Haken.


Lernen bildet nämlich ungemein; wer will schon immer Dümmling sein?


Wie langsam doch die Zeit vergeht und wie schnell ist nichts getan.


Die Natur hat uns zum Glück nur wenig schwarze Schafe beschert.


Aus einem Menschen einen Menschen zu machen, dazu ist doch nur der Mensch fähig, trotz seiner Abstammung vom Affen.


Laß dich nicht überreden. Wir werden dich schon überzeugen.


Die Zunge spricht manchmal Dinge, die der Kopf längst nicht mehr denkt.


Unter Faulheit versteht man eher das Tempo als das Ziel.


Eine Katze träumt nicht. Und wenn, dann stellt sie sich eine fette Maus vor.


Es ist aber auch die Pflicht der Frau gegenüber dem Mann, daß sie “ihn” nicht hängen läßt.


Auch Betonköpfe können eine Glatze kriegen.


Mehr geht eigentlich nicht: Wenn sich der Mensch nur als Mensch erkennt. Ein Star ist nur ein etwas größerer Piepmatz.


Ja, wenn man doch erleben könnte, daß man gestorben ist, dann brauchte man keine Argwohn zu haben gegen den Tod.


Ich schätze mir lieber den klugen Schweiger, als den dummen Schwätzer.


Den Intellekt muß man bei einigen nicht befürchten, aber daß sie ihn gebrauchen.


Neue Ideen sollst du durch Denken durchdenken und nicht durch Reden zerreden.


Eine Spur hinterläßt jeder, und bei vielen ist es die Kriechspur.


Auf dem Amtsschimmel reitet der Pedant, der Bürokratismus ist der Sattel und die Hindernisse sind Kleinlichkeit, Spitzfindigkeit und Haarspalterei.


Auch das Körnchen Wahrheit kann zum Sand im Getriebe werden.


Er hörte das Gras erst wachsen, als er schon hineingebissen hatte.


Hast du einen Bock geschossen, ist es hinterher egal, ob mit oder ohne Anstand.


Man muß einem Esel nicht ähnlich sehen, um einer zu sein.


Viele Halbheiten ergeben noch lange kein Ganzes.


Mimik ist die wortlose Äußerung von Gedanken, die man mit der Zunge verschweigen wollte. Das wahre am Menschen erkennt man nur am Verstand.


Der Mensch wächst mit seinen Ansprüchen. Aber wer wohl läßt die Ansprüche wachsen?


Wer ein Auge zudrückt, ist den kleinen Finger los; das zweite zugedrückt, hat man dir die ganze Hand genommen. Erst wenn man dich in den Hintern getreten hat, merkst du, daß du blind gewesen bist.


Es gibt tatsächlich ein Schicksal, man muß nur daran glauben.


Wer mit barer Münze zahlt, ist vieles schuldig geblieben.


Du sprichst ja anders als du lebst.


Fremde Nasen sollte man aus den eigenen Angelegenheiten heraushalten.


Dem Säumigen sitzt die Zeit im Nacken, dem Nachlässigen ist sie schon davongelaufen.


Das schlechte Gewissen schleicht mit niedergeschlagenen Augen…, aber erst beim Zusammenstoß mit dem Baum der Erkenntnis kam es zu Bewußtsein.


Schweige nur, wenn du nichts zu sagen hast.


Nicht jeder “feine Pinsel” eignet sich zum Malen.


Die halbe Wahrheit gesagt und den Rest verschwiegen, ist auch eine ganze Lüge.


Machst du einer Frau den Hof, mache dich auch mit dem übrigen Hausputz vertraut.


Einen anderen zu besiegen ist das Schwerste nicht. Weit schwieriger ist es, sich selbst zu überwinden.


Er hatte die Flinte in den Korn geworfen!


Es gibt immer einen Weg aus dem Ausweg.


Die Intrige und die Lüge dringen durch jeden Ritz. Die Wahrheit muß man durch die geöffnete Tür einlassen.


Ist es erheblich, mit ihr oder bei ihr zu schlafen?


Großtuer haben die meisten Möglichkeiten, um über sich hinauszuwachsen.


Gebrauche deinen eigenen Verstand und nimm den Rat des anderen an.


Nicht jeder “Esel” hat lange Ohren. Es gibt auch welche mit kurzem Verstand.


Man kann sich wie ein Esel benehmen und trotzdem ein Kamel sein.


Bist du es wirklich oder nur dein wahres Gesicht?


“Das dauert?” – “Seine Zeit!”


Der Mensch muß Geduld haben mit den Menschen.


Verwende die meiste Geduld damit, sie nicht zu verlieren.


Seit dem die 4 Millionengrenze überschritten ist, weiß ich auch warum: Die Arbeitsvermittler der Bundesanstalt für Arbeit nennen sich jetzt Arbeitsberater. Die ihnen gegenübersitzen, werden Kunden genannt, denen sie nichts anzubieten haben.


Warum muß man sich eigentlich mehr mit den dummen Antworten beschäftigen, als mit den schlauen Fragen ?


Kleider machen Leute, gute Sitten ziehen sie an!


Schau mir in die Augen, Kleines! Ich kann’s nicht selbst.


Mit der Wahrheit ist noch niemand vermögend geworden, eher bemühe man sich solcher Eigenschaften wie der Hinterhältigkeit, Heuchelei oder der Gemeinheit.


Wenn man behaupten würde, daß der Mensch hauptsächlich mittels Vernunft und über die Sprache funktioniert, ist er dann wieder ein Affe, wenn man ihm beides wegnehmen würde?


Man muß sich bekannt machen in der Gegenwart; so überlebt man auch den Tod.


Ja, ja, die Verhältnisse: mit ihnen leben kann sich kaum noch jemand leisten, über sie, die meisten.


Es ist wohl das Leichteste, sich selbst kennenzulernen, aber am schwierigsten zu verwirklichen.


Was man nicht ändern kann, dem renne man auch nicht ewig hinterher. Aber man muß Eifer aufbringen im Kampf mit der Realität.


Man sieht’s ganz oft, man kennt sich aus: vieles Talks-Geschwätz – und nichts kommt raus.


Dem Glück begegnen ist kein Pech treffen!


Ist das eigentlich eine Erfindung, wenn man nur die Natur kopiert hat ?


In seinem Tun muß man sich vor zwei abscheulichen Dingsda bewahren. Vor der Ungeduld und der Zurückhaltung.


Wenn es früher immer etwas noch nicht gab, so gibt es heute immer noch etwas, was man nicht haben kann.


Vom siebten Himmel bis zum Boden der Tatsachen geht’s steil bergab.


Nicht, warum etwas gesagt wird, nicht wann, nicht wer etwas sagt, sondern wie etwas gesagt wird, ist der Sinn und daß es gehört wird!


Es muß möglich sein, daß alles fraglich ist!


Es muß doch möglich sein, das nicht irgendwer über irgendwas entscheiden darf, sondern nur die Zuständigkeit. Aber ein bißchen Dalli! Die Vernunft allerdings dürfte sich darüber hinwegsetzen.


Es gibt nur eine Logik, und nicht die “das kommt darauf an” und entweder-oder-Winkelzüge.


Wer für den Fortschritt ist, soll sich nicht scheuen, ab und an dafür zurückzuschauen.


Ist es nicht so, daß die Wirklichkeit manchmal schlechter wegkommt als die Realität?


Eigentlich müßte Denken als Handwerk anerkannt, aber nur mit einem Meistertitel zugelassen werden.


Wer sich ständig im Ruhm anderer Erfolge sonnt, bekommt nie eine attraktive Gesichtsfarbe. Er müßte eigentlich mit einem hochroten Kopf durchs Leben laufen.


Wer hat es nicht schon mal versucht, den Mond im Wasser zu fangen; es ist ihm aber immer nur gelungen, sein Gesicht nur für kurze Zeit zu entstellen.


Das ist ein Recht des Menschen, daß er sagen kann, was und wann er es will. Aber ob man ihn zurückhalten kann, es maßlos oft zu wiederholen?


Schlage auf den letzten Seiten eines Buches nach, wenn du das Finale nicht abwarten kannst. Die Wirklichkeit läßt das nicht zu.


Originalität ist etwas, was mit einem Donnerschlag auf die Welt kommt; es bleibt ein laues Lüftchen, wenn man sie mit Absicht erreichen will.


Originalität ist angeboren, wie Blitz und Donner zur ersten Naturgewalt zählen.


Du darfst ruhig bescheiden bleiben, wenn du etwas Gutes getan hast.


Ob das mathematisch korrekt ist, weiß ich nicht: Im Leben begegnet dir sowas auf Schritt und Tritt; Nullen hoch unendlich (000°°).


Wie kann man denn behaupten, es gäbe Leute, die ohne Arbeit reich geworden sind!


Jeder jammert, wenn sein Gedächtnis ihn im Stich läßt. Wird auch ein solches Gezeter angestimmt, wenn der Verstand aussetzt?


Notlügen sind, als Wetterbericht getarnt, erlaubt.


Wenn man Jahre seines Lebens ausradieren will, ist Zeit totschlagen eine angemessene Methode.


Der Schein trügt. Die gleiche Eigenschaft wird den Männern angedichtet.


Gönn’ dir ruhig mal etwas, aber antun mußt du dir nicht alles, auch nicht lassen.


Man muß sich zu allererst bemühen, nicht so zu werden wie all die Effenbergs, die Selbstgefälligen, die Besserwisser, die Bohlens, die Superstars und die Verblendeten.


Wer unbedingt ein Star werden will, muß zwitschern können, muß sich, wenn nötig, in den Himmel erheben und sich ein Nest bauen können. Vermeiden soll er aber – wie auch immer – mit dem Hintern zu wackeln oder mit dem Schwanz zu wedeln. Katzen können das überhaupt nicht leiden.


Plagiator: Hier klaut sich doch einer seine Karriere zusammen!


Die Null ist kein mathematisches Geheimnis. Sie steht für das Nichts wie auch für das Ausmaß der Unendlichkeit.


Freiheit der Phantasie, Kreativität der Macher – das ist wohl Kunst. Jede Macht muß an ihr abprallen. Auch sollte dem Künstler die Selbstzensur verboten werden, sie wäre sein Ruin.


Schwarze Zahlen: Will man damit die roten vertuschen?


Rote Zahlen: der kleine Mann wird zahlen müssen. Schwarze Zahlen: der kleine Mann wird nicht kassieren dürfen.


Nur nicht verzagen, wenn du mal nicht weiter weißt, kannst mich ruhig fragen.


Neuesten Erkenntnissen zufolge soll der Mensch nicht vom Affen, sondern vom Wurm abstammen. Kriechen kann er noch immer, aber von Baum zu Baum springen?


Die wenigen Waffen, die eine Frau hat, setzt sie nicht zu ihrer Verteidigung, sondern für den Angriff ein.


Wenn etwas hinkt, steckt sicher ein Beispiel dahinter.


Eine perversere Gesellschaft kann es eigentlich gar nicht geben: Ein Täter wird mit Tarnkappe “Im Namen des Volkes” vor die Schranken des Gerichtes gestellt, das Opfer “Im Namen der Informationspflicht” vor den Augen des Volkes nackig gemacht.


Ein Weg, einen Konflikt zu lösen, ist, ihn zusammen zu überwinden. Dann kann man ihn immer noch aus dem Weg räumen.


Das Ausmaß der Abnick-Abgeordneten ist genauso enorm wie die der Ja-Sager und der nach dem Winde-Redner. Der Wähler muß eigentlich den Ich-Politiker verlangen können.


Ich bin grundsätzlich dafür, daß Politiker nur noch Frauen sein dürfen, höchstens 30 Jahre und schwanger. Sie sind die einzigen, die laut Bundesarbeitsgericht bei verfänglichen Fragen unverfroren lügen dürfen.


Was ist Intelligenz wert, wenn man nicht schlau genug dafür ist?


Das Beste, was einem passieren kann ist, daß man einen Fehler erst hinterher erkennt, dann muß man sich nicht dafür entschuldigen, daß man ihn hätte zuvor verhindern können.


Laß dich nicht erwischen, wenn du deinen Nächsten liebst.


Was ist das bloß für eine Unsitte, daß alle auf den Zug der Zeit aufspringen wollen. Es sollte doch nicht schwerfallen zu warten, bis er an der eigenen Haustür hält, um dann bequem in den Schlafwagen einsteigen zu können.


Die Verantwortung muß das gleiche Recht haben, sich ohne Konsequenz aus der Verantwortung stehlen zu können wie mancher Mensch.


Das gibt’s doch gar nicht, wird dauernd behauptet! Gibt es wirklich Dinge die es gar nicht gibt?


Was sind denn tiefe Gedankengänge – undurchdringliche Gehirnwindungen?


Mit allerlei Raffinesse schaffen es doch immer wieder einige, ihre Dummheit vor uns im Verborgenen zu halten. Mit der gleichen Energie allerdings verhindern sie auch das Gegenteil.


Die Evolution ist dafür verantwortlich, daß uns keine dritten Zähne wachsen können. Die Schöpfung hat aber bei den Frauen dafür gesorgt, daß auf den zweiten Haare wachsen können.


Wenn dir irgendein Schlaumeier empfiehlt, immer zwischen zwei Übeln zu wählen, dann nimm das, welches du noch nicht versucht hast.


Es wäre entsetzlich wenn: “Ich mach das anders”, zur Normalität würde.


Einen Rat an den Verstand: Vergraule nicht das Glück.


Das Glück muß wissen, daß es ohne den Verstand eine Pechsträhne erleben wird.


Die Umstände machen immer viel aus uns; aber was machen wir aus den Umständen?


Die Unwahrheit gesagt ist auch gelogen.


Manchmal öffnet dir der blinde Zufall die Augen, oft aber auch die bittere Erkenntnis.


“Hätte man nicht früher”, ist bereits zu spät.


Gemessen wirst du nur an deinen Taten und nicht an deinen guten Absichten.


Als eine der alltäglichsten Schandtaten wird das Totschlagen von Zeit genannt.


Also, wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde ich die Menschen den Leuten vorziehen.


Rede über das, was du denkst und sage, was du meinst.


Mancher ruft das Schicksal an und verleugnet damit nur seine eigene Dummheit.


Warum macht schlau!


Einige Postsachen erledigen sich durch Weiterleiten, andere wiederum durch Liegenlassen.


Seine Gedanken muß man ausdrücken können, schön reden kann fast jeder.


Der Glaube versetzt keine Berge, die Muckis aber auch nicht.


Was ist schneller: Gleich oder sofort?


In der Geschichte muß man die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart ohne Fehler bewältigen zu können. Die Zukunft ist unser Ziel.


Oft sagt man schnell dahin: “Die Natur wird sich schon was dabei gedacht haben…” Wir Menschen machen es uns aber wirklich sehr einfach und brauchen noch nicht mal die Verantwortung dafür zu übernehmen.


Übrigens soll es auch weise Rundumleuchten geben.


Gemacht ja, aber nicht gut genug gekonnt.


Aufschneiderei ist ein übles Handwerk.


Chamäleon und Schlange sind ihre eigenen Modeschöpfer.


Hinter vorgehaltener Hand kann man anderen schlecht die Meinung sagen.


Schrei das Unrecht hinaus in die Welt. Es soll hinterher niemand sagen können, es sei nicht gesagt worden.


In einer freien Demokratie hat jeder das Recht, alles das freiwillig zu tun, was ihm vorgeschrieben wird.


Es wird immer behauptet, jeder Mensch glaube. Ich glaub’ an nichts mehr.


Ekelhaft! Was sind das nur für Leute, die ihr eigenes Haar aus der Suppe anderer Leut’ rausangeln, nur um sich damit nach oben zu ziehen.


Wer Geld hat, stirbt auch nicht schöner als ein Armer. Und ob der in den Himmel kommt, ist auch noch nicht raus. Nur wenn das Fell versoffen wird, geht’s anders zu.


Wer begnügt sich heute schon noch mit dem kleinen Finger, wenn ihm die ganze Hand hingehalten wird.


Für deine Unsterblichkeit wird erst nach deinem Tode etwas getan.


Es ist fast unerträglich, als Verlierer auch noch lächeln zu müssen.


Macht bekommt, wer einmal mehr nach unten tritt, als er dorthin lächelt. Das kann man dann machen, wenn man oben ist. Aber weitertreten nicht vergessen.


Eine Wettervorhersage ist eine Sage wie alle anderen Märchen auch, eine überlieferte Erzählung.


Im Unterschied zu einer Frau kann ein Vulkan keinen Ausbruch vortäuschen.


Falsch machen kannst du nur etwas, wenn du etwas machst.


Lügen ist nicht ansteckend. Aber eine Epidemie kann’s schon werden.


Es ist mit Macht und Gewalt nicht zu richten, was das Wort nicht zu lösen vermag.


Wer einem Dümmeren dauernd widerspricht, stellt sich mit dem bald auf eine Stufe.


Viele Frauen von heute behaupten immer wieder, daß sie den sexten Sinn haben.


Was wir heute an Steuern mehr abgeben, macht sich morgen in Diäten bezahlt.


Nicht alle, die eine Hose tragen, haben sie auch an.


Leisetreter erkennt man am Schleichen und an der Kriechspur.


Auch der rote Teppich kann zum glatten Parkett werden.


Warum wissen wir manches besser als wir es wohl noch machen?


Das zweite Gesicht einer Frau ist ihre Seele.


Verbeugen ist immer noch besser als Katzbuckeln.


Ich weiß gar nicht, wie man das nennt, wenn man in fremden Betten pennt.


Die Wahrheit mit Messer und Gabel fressen wollen – stümperhaft!


Zurechtgerückt ist wie in den Mittelpunkt gestellt.


Mit einer Standpauke kann man keine Musik machen, nur laute Töne.


Ob Kraftfahrer oder Fußgänger, das ist gehupt wie gesprungen.


Wenn du vor dem Ziel stehst, mußt du mindest noch einen Schritt machen.


Wer sich einspannen läßt, der wird auch die Peitsche zu spüren bekommen.


Nimm nichts Fremdes von Süßen!


Der vergangene Tag soll die heutige Erfahrung sein.


Weissagungen überlasse den Propheten. Wir halten uns an die Wahrheit.


Die Einheit ist immer unteilbar.


Außer der Dummheit gibt’s keine andere Schande.


Einen Mann matt zu setzen, schaffen die meisten Frauen spielend.


Zu Fall kommt man nicht durch Zufall.


Nicht durch Hektik bringen wir Ruhe in die Bewegung.


Auch der Schwätzer hat seinen Charakter.


Man beharrt so lange auf seiner Meinung, bis man davon überzeugt ist, daß der andere nicht Recht hat.


Bei einem Verhältnis kommt der Ring in ein Behältnis.


Auch die Nichtstuer frönen ihrer Tradition: der Faulheit.


Der Zufall geht keine geraden Wege. Er steht plötzlich vor dir.


Sei nicht immer so materiell!


Auf dem Mist gewachsen ist schon so mancher Mist!


Wie dumm ist eigentlich Bohnenstroh?


Auf eine Niederlage muß man schon mal verzichten können, zugunsten eines Sieges.


Daß der Amtsschimmel wiehern kann, das weiß ja nun jeder. Durchgegangen ist glaub ich auch noch keiner! Aber jetzt war zu hören, daß man ihn zügeln müsse?


Der Mensch kann alles ertragen. Am besten das Unglück anderer und seinen eigenen Wohlstand.


Bräuchte man sich keine Gedanken mehr zu machen, wer weiß schon, auf  welche Hirngespinste man dann kommt.


Die größte Bedeutung lege man auf seine Schwächen, die Wahrscheinlichkeit, daraus Kapital zu schlagen, sind enorm.


Wenn das der Lauf der Dinge sein soll: wenn die alten Schwierigkeiten überwunden sind, ersetzen wir sie eben durch neue.


Der eine schiebt die Wahrheit vor sich her, der andere trägt sich krumm an der Lüge.


Selbstmord? Man muß doch alles mal ausprobiert haben.


Die Einheit hat keinen arm gemacht – von den Reichen.


Es gibt Menschen, die ihre Nase in alles hineinstecken und sich wundern, wenn sie selbst als anrüchig gelten.


Bedenke auch die Regeln im Verkehr; sie einzuhalten ist doch gar nicht schwer.


Erkenne dich selbst! Beurteile vor allem dein Inneres.


Faulheit ist Untätigkeit in Potenz.


Das soll’s noch geben, Frauen mit kugelsicheren Herzen.


Eigensinn ist auch Beharrlichkeit, nur mit noch mehr Ausdauer.


Neid gibt es nur unter Neidern.


Gesetze werden immer dann gemacht, wenn sich eine Regierung nicht mehr zu helfen weiß.


Oft nimmt sich die Macht den Anspruch heraus, das Recht beugen und das Unrecht zurecht biegen zu können.


Bewerbung: angestrebte Tätigkeit: Schmied außergewöhnliche Erfahrungen: Pläne


Ein Aphorismus fragt und antwortet, läßt offen und provoziert, fordert heraus und empört, ist rabiat und sachte, er schweigt und spricht, aber immer mit der gleichen Zunge.


Mir graut es immer vor dem Lobe anderer, die Ehrung aber nehme ich gern in Kauf.


Wenn einer nicht mehr mit dir redet, dann will er damit etwas sagen.


Es ist wohl eine moderne Unsitte, nicht sein Gesicht zu zeigen, sondern eine  Miene zur Schau zu tragen.


Dafür, daß man auf einem Stück Papier den Umweltschutz propagieren kann, wurde ein Baum gefällt.


Man braucht sich nur umzudrehen, wenn man einem Problem gegenübersteht, dann aber wird es dich verfolgen.


Wer standhaft bleibt bei der Wahrnehmung seiner Rechte, wird auch keine Zeit finden für die Realisierung seiner Pflichten.


Konfuzius meinte einst, daß ein Beamter die Zeit, die ihm frei bleibt, zum Lernen ausnützen, und die Zeit, in der er lernt, für ein Amt verwenden sollte. Wann der aber seine Arbeit erledigen soll, hat er nicht hinterlassen.


Man besitzt von seinem Wissen nur das, was man nicht vergessen hat.


Halte dich immer bereit, es kann sein, du brauchst dich mal.


Das Vergeßtnis muß wohl gleich neben dem Gedächtnis liegen.


Es macht sich eine immer größere Gesellschaftsunordnung breit.


Demokratie funktioniert für das gemeine Volk immer so: Mit dem Kreuzchen wird den Politikern die Quittung überreicht und die Wähler bekommen die  Rechnung präsentiert.


Wenn man schon zu nichts Vernünftigem in der Lage ist, dann wenigstens perfekt.


Ich hab gehört, hier werden Gerüchte gesät, wann blühen die denn auf?


Je fehler der Tritt, desto fetter das Näpfchen.


Wenn die Maulhelden verstummt sind, so muß es ja leiser werden.


Sparsamkeit ist das nicht, wenn dem Menschen das Geld gleichgültig ist und ihn vielmehr interessiert, was er dafür bekommen kann.


Wenn man Gerüchte nicht beim Namen nennt, bleiben sie anonym.


Wo gerade der Pleitegeier aus seinem Nest gefallen ist, macht es sich die Spottdrossel bequem.


Mehr als einmal Kopfschütteln richtet nur ein Chaos unter den Gedanken an.


Der „sterbende Schwan“ gehört eigentlich auf die Artenschutzliste gesetzt, aber um die Pechvögel braucht man sich keine Sorgen machen, daß sie aussterben.


Manchmal ist die Ewigkeit gestern schon Vergangenheit gewesen.


Nur die schwarzen Schafe werden in der Öffentlichkeit geschoren.


In sich gehen – durch die Hintertür!


Irrtum oder Wahrheit – der Unterschied ist haaresbreit.


Offener Neid ist besser als gar keine Aufmerksamkeit.


Wer angeben will, soll es mit Leistung tun, die Mühe interessiert nicht.


Das Problem beim Nichtstun ist, daß man nicht genau weiß, wann man damit fertig ist und womit. Darüber müßte man sich aber Gedanken machen.


Das Gerücht gedeiht, derweil es davonläuft.


Nichts ist vielfältiger als die Einfalt.


“Arbeit für alle” wäre etwa genauso, als wenn man Galileo Galilei überzeugen wollte, “Die Erde ist eine Scheibe”.


Von den Lügnern sind mir die am liebsten, die ihren Mund aufmachen. Die Schweiger sind die Erbärmlichsten.


Wenn die Sorgen förmlich am Verstand nagen, bei manchem werden sie bald verhungert sein.


Achtung! Heute beginnt der Rest deines Lebens!


Die Wahrheit muß einen harten Schädel haben, denn wie oft schlägt man ihr  vor den Kopf.


Jede Aufgabe hat ihre Gabe.


Was ordentlich zwischen den Beinen zu haben ist heute wichtiger, als was Vernünftiges im Kopf.


Der Beginn der Genügsamkeit: halbe Arbeit für gleichen Lohn.


Schmiergelder sind als ein Abfallprodukt von: “eine Hand wäscht die andere” erfunden worden.


Die am wenigsten zu sagen haben, reden am meisten.


Aphorismen sind die Ballaststoffe der Literatur.


Wenn der König fällt, ist die Partie zu Ende. Ist die Dame besiegt, geht der Kampf erst richtig los.


Was nützt die reine Weste, wenn noch Dreck am Stecken ist.


Heute kommen doch wohl nur die ins Gerede, mit denen nicht ins Gespräch zu kommen ist. 


Ich lach mich halb tot! Bei dem einen Versuch soll man es auch belassen.


Engel haben bisweilen eine höllische Geduld.


Wer hat denn schon mal ein verlorenes Gewissen gefunden?


Der Rücksichtslose weiß, wo er seine Vorteile findet, er muß nicht nach ihnen suchen.


Eine Frage wird gestellt, die Antwort aber muß sitzen.


Die Erkenntnis ist, daß es mehr Ideen als Spatzen gibt. Die aber können vom Dach herunter pfeifen.


Die Kunst hat schon so manches Opfer gefordert, beim Betrachter.


Die meisten Opfer der Kunst findet man beim Publikum. Brotlose hat andere Leidtragende.


Gäbe es eine Gleichberechtigung, hätten die Frauen dann wesentlich mehr Pflichten?


Allezeit unzuverlässig ist auch beharrlich.


Gier ist gefräßig, Habgier unersättlich.


Der Gipfel der Bequemlichkeit ist dann erreicht, wenn man zum Faulenzen keine Lust hat.


Man soll sich die Zeit ruhig nehmen, sie liegt überall herum.


Den Gürtel enger schnallen ist eine akzeptable Forderung! Äußerlich verhilft sie zu einer schlankeren Figur, und die Hosen rutschen auch nicht mehr. Die Löcher in den Taschen haben ebenso einen positiven Effekt.


In seinem stillen Kämmerlein kann jeder einen frischen Wind herbei wünschen. Tritt vor die Tür und mach ihn selbst.


Selbstredend ist es einerlei, wie man strauchelt, mit Schicksal oder ohne.


Philosophen behaupten, daß im Spiegel nicht das Kehrbild dargestellt, sondern das Innere zum Äußeren gekehrt wird. Als hätten wir es nicht schon längst geahnt. 


Nur wer bereit ist, einen Schritt zurück zu gehen, findet auch wieder den richtigen Weg nach vorn.


Wie arm muß man denn sein, wenn man die Armut seines Geistes zur Schau tragen muß?


Wie man Opfer bringt: Der Arbeitnehmer verzichtet auf einen Teil seines Lohnes und der Arbeitgeber auf einen Teil seiner Arbeitnehmer.


Was muß man sich eigentlich darunter vorstellen: Den Gedanken muß ich aber schnell noch los werden! 


Die paar Menschen, die stets im Mittelpunkt stehen wollen, stehen den anderen dauernd im Wege.


Meine Meinung kann ich nicht für mich behalten. Willst du sie nicht haben?


Kopf hoch! – und man kann über alles hinwegsehen!


Dies ist keine vollständige liste der zitate von ©-Joachim-Panten. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.