Karl Moik

. . . ich kann Spanien nicht mehr sehen . . .


Aber geh, ich hab' keine Machtposition. Es geht darum, ein Programm zusammenstellen, mit dem du ankommst. Mein Gott, wie vielen Menschen hab' ich a Chance gegeben für die Bühne und . . .


Alles mögliche. Mozart genauso gern wie Country & Western oder Swing. Nur volkstümliche Musik wird privat nie gespielt, die hab' ich ohnehin beruflich genug um die Ohren.


Als der liebe Gott meinen Gagenscheck sah, drehte er sich um und fing an, bitterlich zu heulen.


Am meisten hau' ich mich ab, wenn ich das libysche Fernsehen anschaue. Die Reden vom Gaddafi sind sehenswert.


Auch ein Star wie Frank Sinatra gefiel nicht jedem, und sogar der liebe Gott hat Gegner.


Bei der Volksmusik is' Inflation! Auf deutschen Sendern gibt's dieses Jahr 170 volkstümliche Sendungen. Was wollen S' da machen?


Bronzemedaille – auch nicht schlecht.


Da gibt es dieses Gerede: Der Moik, der hat so viel Macht, den muß man überreden, damit er jemanden in seine Sendung nimmt. Das ist ja nicht so. Jemand, der in die Sendung kommt, muß der Sendung Erfolg bringen.


Da schaust einmal ins libysche Fernsehen, zu einer Parlamentsdebatte mit dem Gadaffi – allein, wie sich der Mann gibt, wie er mit Pausen arbeitet, das is' unwahrscheinlich interessant!


Das Ende für meinen "Stadl" war eine Feststellung, da hat es keinen Sinn zu reden. Erst recht nicht, wenn statt der ersten die dritte Garde der Senderverantwortlichen zum Gespräch kommt.


Das ist einfach der heutige Stil, wie man mit Leuten umgeht. Wenn man jemanden nicht mehr braucht, dann stellt man ihn halt weg. Es hätte mich gefreut, wenn der Programmdirektor des ORF und der ARD gekommen wären und nicht Leute, die ein bisserl weiter unten sind.


Das kam nicht von ungefähr, das ist von Herzen gekommen, wie alles von mir.


Das muß einem auch erst einmal gelingen.


Das Pech is' halt nur, daß er privat schwer mit'n Geld umgehen kann. Ich mein', das wünscht man keinem, was der erlebt hat!


Das sind Stimmen wo die Frauen einfach ausflippen!


Das war ihm ein paar Nummern zu groß.


Der "Stadl" darf nicht zum Kasperltheater verkommen.


Der hat sich selbst zum Dodl der Nation gemacht, wollte dann der Chef sein und meine Nachfolge antreten.


Der Herr Böhm vom ORF und der Herr Jansing von der ARD sind schon mit der fertigen Entscheidung gekommen, mit dem Konzept, daß der "Stadl" nicht mehr verlängert wird. Man wollte mir als große "Dankeschön-Sendung" das 25-Jahr-Jubiläum am 11. März 2006 anbieten, aber auf das hab' ich verzichtet.


Die beiden Male, wo ich so etwas mitgemacht habe, waren immer so was von peinlich. Da wurden Reden gehalten, die so voll falscher Lobhudelei waren, das spürt man.


Die Idee zum Musikantenstadl ist ein Glücksfall gewesen. Das merkt man schon daran, daß die Sendung überall kopiert wird.


Die Leute wollen einfache Unterhaltung. Während die Welt um sie herum immer hektischer und brutaler wird, wollen die Menschen daheim nur dasitzen, nicht nachdenken müssen, ein Bier trinken und einen etwas dicklichen Herren namens Moik sehen.


Die Quote interessiert mich überhaupt ned. Da kann ich auf einem Finger durch die Gegend hüpfen, wenn der Zuschauer was anderes sehen kann, was eine einmalige Geschichte ist, schaut er das. Nur gierig auf die Quoten zu schauen, das ist so was von vertrottelt. Wenn ein Fußball-Länderspiel ist, wo's um was geht, und ich nicht sieben, sondern nur drei Millionen hab', da sag' ich: Das Spiel ist interessanter. Das wäre dann kein Maßstab. Ich tät' mir auch lieber das Fußballspiel anschauen.


Die Steigerung wäre nur noch, daß Clinton das nächste Mal auf seinem Saxophon mitbläst.


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