»Klassisches Vergißmeinnicht«

Ich setze meinem Gott kein Ziel, Er geb’ mir wenig oder viel; Wohl dem, der sich genügen läßt, Der lebt content aufs allerbest’!


Die Philosophie gibt uns einen Regen- und Sonnenschirm in die Hand, unter dem wir kühl und trocken gehen. Aber wir müssen ihn nicht bloß unterm Arm tragen, wie ein Buch, sondern aufspannen mit eigener Hand, und vom Winde nicht entführen lassen.


Unglück ist die Weisheitsschule; Doch der Mensch ist so ein Thor, Daß er schon seit Adams Zeiten Zieht die Thorenschule vor.


Krank sein, es nicht dürfen klagen, Ist wohl eine schwere Pein, – Lieben, es nicht dürfen sagen, Muß ein hartes Lieben sein!


Ein Mensch, der niemand liebt, ist weit unglücklicher als der, der von niemand geliebt wird.


Es ist leichter, einen wilden Bären zu zähmen, als einen Menschen von fixen Ideen abzubringen und mit nüchternen Gedanken zu befreunden.


Ergeht dir’s selbst nicht wohl, als edler Mensch Erfreue dich an andre Wohlergehen.


Im Neuen sich treu, Und im Alten auch neu: Den Wahlspruch der Welt Hab’ auch ich mir gestellt.


Laß für den Lebensweg dich etwas lehren, Acht’ stets die Ehre höher als die Ehren.


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