Klaus Bonk

abgrund blick in den abgrund ich senke die lider spür deinen atem und hebe sie wieder augen, pupille der grund deiner seele geruch deiner haut den ich dir stehle im boot deiner schenkel wo ich mich wiege tauch in die tiefe bevor ich fliege.


schönhauser im hinterhof singen die schwalben segeln im abend auf und ab füllen die gläser in bilderalben mond tanzt vom hinterausdach herab. purpurner rotwein unter dem dröhnen u-bahn trasse – es rattert vorbei zug um zug aus uns’rer flasche trommeln im mauerpark nachts um halb zwei. irgendwann morgends unter den sternen nachtgestalten – verzeihendes licht malen gesichter grafittis an wände trunkene seelen bevor der tag anbricht.


ansichten hier werde ich sterben und lieben bis dahin muß ich noch kommen zwischen vier weißen wänden rauscht der verkehr mitten in mir und dir.


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