Klaus Zankl

All das, von dem der Mensch glaubt, er könne es nicht erreichen, wird von ihm verneint.


Der Alkohol ist nicht nur ein gefährliches Suchtmittel, er kann auch bei der Arbeit an ungefährlichen Maschinen – und dazu mag die Schreibmaschine ja gehören – inspirierend wirken und zum Beispiel die Erstellung von Aphorismen begünstigen.


Der Mensch kritisiert meist das, was er selbst nicht besser kann.


Der Normalmensch ist, wie es ihm sein angeborenes Wesen vorgibt. Ich bin, wie ich will.


Des Dichters Seele ist und bleibt ein Ort von wenig Heiterkeit.


Die Abstraktion ist die Fähigkeit, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Was aber ist wesentlich oder unwesentlich?


Die Redewendung "Man sieht sich" ist wohl die eleganteste Form, dem anderen mitzuteilen, er sei einem gleich.


Es gibt etwas, was in Deutschland traditionell seit jeher maßlos überbewertet wird: Die Arbeit nämlich.


Es gibt für jede Widrigkeit jemanden, der sie gut findet.


Es gibt nur sehr wenige Menschen, die unabhängig von Lob und Tadel sind. Man nennt sie Individualisten.


Es gibt wohl kaum ein Thema, das dem Menschen wichtiger wäre, als das der eigenen Klugheit, in welcher subtilen Form auch immer.


Es ist immer dasselbe: Wer denken kann, schafft das Abitur nicht.


Ich habe in meinem Leben noch niemanden getroffen, der mir nicht irgendwann etwas verschwiegen hätte. Ich merke das, ich merke das.


Jeder will, daß ich bin wie er.


Nie höre ich dümmeres Zeug, als bei der Beurteilung und Charakterisierung eines anderen.


Sage ich, ich sei klug, hält man mich für eitel, arrogant und versnobt. Sage ich, ich sei dumm, so glaubt es jeder.


Überraschenderweise stören sich nur wenige Dummköpfe an ihrer Dummheit.


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