Kurt Bergmann

Es ist etwas entstanden, womit niemand gerechnet hat. Ich bin ein gelernter Journalist und war jahrelang in der Politik als Abgeordneter im Parlament tätig. Es hat nichts darauf hingedeutet, daß ich einmal karitativ tätig sein werde. Ich bin erst Schritt für Schritt in solche Bereiche und Aufgaben hineingekommen.


Geld sammeln, das ist das eine. Das ist wichtig und notwendig. Aber man muß auch dazu beitragen das Bewußtsein der Öffentlichkeit gegenüber Menschen mit physischer und psychischer Behinderung zu verändern. Ich glaube, daß in diesen 30 Jahren viel getan wurde.


Ich bin jetzt 67 Jahre und beende das Leiten der humanitären Aktionen mit 1. März 2003. Dann bin ich in der Lage, das zu tun, was ich mein ganzes Leben tun wollte . . . nämlich NICHTS. Dann habe ich auch endlich Zeit mich in Thermenlandschaften zu erholen. Ansonsten koche ich sehr gerne, bin Hobby-Golfer und reise gerne. Zudem habe ich 7 Enkelkinder, also wenn ich Beschäftigung suche, dann finde ich sie mit Sicherheit. Ob sich dann noch im journalistischen oder im humanitären Bereich etwas ergibt, das weiß ich noch nicht.


Ich wünsche dem Projekt, daß es weiter gedeiht und sich weiter entwickelt. Und es ist an der Zeit, daß Österreich die Schlußlaterne in Europa abgibt, weil es das einzige Land ist wo man Spenden für Menschen nicht steuerlich abschreiben kann. Das ist unsinnig und das gehört politisch aufgearbeitet.


Wenn wir unsere Museen betrachten, in die nicht einmal mehr die Österreichergehen wollen, dann stellt sich schon die Frage, warum die Amerikaner da hineingehen sollen und womit wir sie so begeistern können, daß sie nächstes Jahr auch ihre Verwandten mitbringen.


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