Mag Karl Heinz Grasser

Beim Zerfall der Monarchie hat Ungarn die Landwirtschaft geerbt, Tschechien die Industrie und Österreich die Beamten.


Das Ziel, zumindest 36 Prozent in Kärnten zu bekommen, haben wir nicht erreicht. So gesehen ist das Ergebnis enttäuschend.


Der große Wurf wäre die Abschaffung der mittelbaren Bundesverwaltung zugunsten von mehr Bürgernähe. Das wäre eine Zäsur. Die "Eckpfeiler" für den Umbau werden jetzt "eingeschlagen". Neben dem Finanzausgleich wird eine Strukturreform des Bundesbudgets zeitgleich in allen Ressorts angepackt.


Der Vorwurf der Opposition ist "nichts als heiße Luft und dient nur dem Versuch, das politische Klima zu verpesten und uns bei unserer Arbeit zu behindern".


Die Aktien, an denen ich bei keinem Unternehmen mehr als 0,00% halte, sind mit Sicherheit nicht mit meiner Position als Finanzminister unvereinbar. Damit ist die Sache von Tisch.


Die Bundesregierung denkt heute an das Morgen und saniert den Staatshaushalt in einer Phase der Hochkonjunktur.


Die Regierung will die "modernste, beste und effizienteste Verwaltung Europas" schaffen. Für die dazu notwendigen Strukturreformen werden jetzt die "Eckpfeiler" eingeschlagen. Dazu werden auch externe, international tätige Berater eingesetzt.


Die Wirtschaft boomt, aber der Staat ist ein Sanierungsfall. Deshalb gibt es keine Alternative. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Staatsfinanzen neu zu ordnen. – Das ist eine Wende in der Finanzpolitik.


Ein guter Tag beginnt mit einem sanierten Budget.


Ein Mini-Aktienpaket, das nicht der Rede Wert ist.


Erfolgsrezepte müssen nicht immer kompliziert sein.


Es ist eine unglaubliche Herausforderung, vom k. u. k.-Hoheitsstaat zum Service- und Dienstleistungsland zu werden.


Ich habe gedacht, dass nur ein "maßgeblicher Anteilsbesitz" von mehr als 25 Prozent an einem Unternehmen meldepflichtig ist.


Ich liebe sie! Sehr, sehr, sehr.


In der Zeit der Globalisierung und der vernetzten Märkte, die immer mehr unter Konkurrenzdruck stehen, hat Österreich ein "Arbeits- und Dienstrecht mit Versetzungsschutz und Pragmatisierung." Dafür gibt es keine Rechtfertigung mehr.


In weiten Bereichen hat die Pragmatisierung nichts mehr verloren, weil sie leistungsfeindlich ist und zu einer 2-Klassen-Gesellschaft beiträgt.


Kunst ist die Vermittlerin des Unaussprechlichen.


Nicht nur das internationale Umfeld zwingt uns zu einer raschen Konsolidierung, sondern auch die Tatsache, daß wir gegenwärtig die beste Konjunktur seit mehr als zehn Jahren haben.


Sehr geehrter Herr Minister, schreibt die Dame noch, Sie sind für diese abscheuliche Neidgesellschaft zu jung als Finanzminister gewesen, zu intelligent, zu gut ausgebildet, aus zu gutem wohlhabenden Haus, zu schön, und was für alles der Punkt auf dem "i" ist, auch noch mit einer schönen und reichen Frau verheiratet. So viel Glück darf ein einzelner Mensch einfach nicht haben, da muss man was dagegen tun.


Wir bauen einen anderen Staat, der bürgernah ist. Es muß gelingen, den Überbau einer Mehr-Klassen-Gesellschaft aufzuheben. Der Anachronismus des geschützten Sektors muß beseitigt werden.


Wir sind kein Land, das für Veränderungen berühmt ist und deswegen in die Geschichte eingeht.


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