Mag Markus Brier

Die Technik von Tiger Woods ist sehr, sehr gut, nur ist sie brutal schwer zu kopieren. Man kann sich eher abschauen, wie er agiert am Golfplatz, wie er trainiert von der mentalen Seite.


Ein Platz wie Fontana ist ein Glücksfall in Österreich, weil sich an Hand solcher Role Models die restliche Golflandschaft nach oben orientieren kann. Für mich ist Fontana natürlich auch etwas Besonderes, weil ich 2006 hier erstmals meinen Heimvorteil richtig ausspielen konnte.


Golf ist ein Erfahrungssport. Gerade in meinem fortgeschrittenen Golfalter habe ich von der Technik her nicht mehr so ein Potenzial, sondern eher im mentalen Bereich, weshalb ich in diese Richtung viel arbeite.


Ich glaube nicht, dass es viel Sinn macht, übermäßig den Muskelaufbau, übermäßig die Kondition zu steigern, weil das Wichtigste ist nach wie vor das Gefühl, und ich glaube, da ist jede Art von Doping total kontraproduktiv. Dann sagen manche, im Golf musst du Betablocker nehmen, aber da schläfst wieder ein. Ich glaube auch nicht, dass es sinnvolle Arten von Nikotin- oder Koffein-Doping gibt. Das sage ich als Kaffeetrinker und Raucher.


Ich habe den besten Job der Welt.


Ich werde nicht mehr nervös, wenn ich ein Birdie nach dem anderen erreiche. Und ich fürchte mich nicht vor niedrigen Ergebnissen.


Natürlich kann man von jedem lernen, aber man muss es für sich adaptieren, nicht blind übernehmen. Wenn ich sag, ich kopier jetzt die Technik vom Woods, dann müsste ich wahrscheinlich drei Jahre lang nur trainieren.


Schanghai war ein sehr großer Schritt nach vorn, weil es ein sehr großes Ziel von mir war, auch außerhalb Österreichs zu gewinnen.


Wenn ich als Führender in den Schlusstag gehe, gewinne ich immer.


Wenn's läuft, läuft's! (Nach einem Sieg bei den "BA-CA Open" am 11. 6. 2006, bei dem er als erster Österreicher ein Turnier der "European Tour" gewann).


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