Martin Andersen Nexö

Ah – wie das die Lebensgeister wieder auf die Beine brachte! Das Herz sprang bei der kalten Dusche erschrocken empor, drehte sich einmal in der Luft und begann eifrig zu schwingen!


Das eigentümliche an dem Wort Freiheit ist, daß es nur dann zuverlässig klingt, wenn es in Gesellschaft mit dem Wort teuer erkauft auftritt.


Der Appetit hat die Eigentümlichkeit, anzustecken.


Der Dichter ist das Auge der Menschheit bei der Betrachtung des Kleinen.


Der intellektuell Erzogene scheint mir in allzu hohem Maße von dem Buch und dem, was ihm vorgetragen wurde, abhängig zu sein, er ist also zu passiv.


Der Name Mann soll daher rühren, daß er, wenn sein Weib ihn mit ihrem scharfen Mundwerk aus dem Haus getrieben hatte, fluchend umherzugehen und zu schwören pflegte, er sei Mann im Haus. Noch heutigentags fällt es manchen aus dem Geschlechte Mann schwer, sich ihren Frauen gegenüber zu behaupten.


Dichten bedeutet: Nichts mit Sicherheit wissen – und alles wissen wollen!


Die wahren Helden der Geschichte sind nicht die großen Eroberer gewesen, sondern jene, die im Kampf gegen das Unrecht führten.


Es werden so viele schöne Worte über Freiheit geredet, aber nichts in der Welt macht so unfrei wie Armut.


Jede Mutter hofft, daß ihre Tochter einen besseren Mann bekommt als sie selber, und ist überzeugt, daß ihr Sohn niemals eine so gute Frau bekommen wird wie sein Vater.


Liebe ist: miteinander alt werden wollen.


Nichts ärgert die Leute mehr, als wenn sie etwas zweimal sagen müssen.


Widersprich nicht, bevor du nicht widerdacht hast.


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