Max Liebermann

Ein Künstler, der darauf verzichtet, das Unsichtbare, das, was hinter der Erscheinung liegt – nennen wir es Seele, Gemüt, Leben – vermittels der Darstellung der Wirklichkeit auszudrücken, ist kein Künstler.


Es ist das charakteristische Merkmal des Genies, daß seine Äußerung als notwendig empfunden wird.


Ich bin immer noch der Meinung, daß Kunst von Können herkommt; käme sie von Wollen, hieße sie Wulst.


Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.


Im Jahre 1930 spazierten Liebermann und Fürstenberg, beide über 80 Jahre alt, im Berliner Tiergarten. Ein hübsches Mädchen geht vorbei. Beide sehen sich nach ihr um, und Liebermann seufzt: "Siebzig müßte man sein, Fürstenberg."


Kunst kommt vom Können. Wenn sie vom Wollen käme, müßte sie Wulst heißen.


Kunst kommt von Können.


Stil fängt da an, wo die Begabung aufhört.


Wie de Bejabung uffhört, gleich jeht der Stil los!


Wissen se, det sieht alles jut aus, aber et is nich jut!


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