Mirzâ Asadullâh Ghalib

Wann gäb’ der Traum vom Tod dem müden Herzen Ruhe? In meines Wunsches Netz ist er geringe Beute!


Lang braucht ein Seufzer, bis er Wirkung fände – Wer lebte bis an deiner Locken Ende? Entwerden lernt im Sonnenstrahl der Tau – Ich lebe nur, bis ich den Huld-Blick schau. Ein Blick, nicht mehr, ist, Tor, des Lebens Glanz – Das Fest währt nur für einen Funkentanz. Was heilt den Daseinsgram? Nichts als der Tod! Die Kerze brennt nur bis zum Morgenrot.


Ich möchte dort hingehn, wo niemand mich kennt, Kein Mensch meine Sprache spricht, keiner mich nennt. Ich wünsche ein Haus ohne Wand, ohne Tor, Kein Nachbar ihm nah und kein Wächter davor, Und wenn ich erkranke, kein Mensch, der mich pflegt, Und wo, wenn ich sterbe, kein Klaglaut sich regt.


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