Nachruf

Wir trauern um die Terror-Opfer. Unser herzliches Beileid gilt den Angehörigen. Wir verabscheuen jegliche Art von Terror an unschuldigen Menschen auf der ganzen Welt.


Einmal öffnet sich die Tür, und ich steh nicht mehr im Dunkeln, steh im Saal, da ohne Zahl Sterne tausendstrahlig funkeln.


Abschiednehmen sich trennen aufgeben einen Teil von sich selbst etwas dem Wind überlassen den Fluten dem Wasser das Sterben lernen jeden Tag ein wenig für das Neue das folgt.


Alles Irdische ist vergänglich, doch da ist die Gewissheit, dass die Erinnerung unsterblich ist.


Aus den Augen – nur nicht aus dem Sinn zahllose Erinnerungen – tief in uns drin in unseren Herzen haben sie Quartier die nimmt uns keiner, sie sind ein Pfand von Dir.


Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben, unter Gottes Hand gestaltete ich mein Leben, in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.


Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung.


born to be wild.


Das Leben ist wie Flickwerk, hier und da ein paar Fetzen von Freude und Verzweiflung, die willkürlich zusammengefügt sind.


Das Leben wird gewandelt, nicht genommen.


Das Meer hat seine Perlen, der Himmel hat seine Sterne. Aber mein Herz, mein Herz hat seine Liebe. Groß ist das Meer und der Himmel, doch größer ist mein Herz und schöner als Perlen und Sterne leuchtet und strahlt meine Liebe.


Dein Leben lang bist du unterwegs, aber erst im Dunkel des Todes siehst du das Licht, das Ewige.


Der Mensch geht, die Gedanken an ihn bleiben.


Der Tod ist das Tor zum Leben.


Der Tod schließt den Lebenskreis. Erinnerungen und Dankbarkeit öffnen ihn wieder.


Die Mutter war’s, was braucht’s der Worte mehr?


Die Tränen beim Tod einer Mutter sind die ersten Tränen, die man ohne sie weint.


Du hast nicht nur Ratschläge erteilt. Du hast uns Dein Herz und Deine Hand gegeben. Du hast Deine Rolle prägend gespielt. Und in vielen von uns Deine Spuren hinterlassen. Jetzt bist Du am Gipfel angelangt. Wo alle Sehnsucht sich erfüllt. Gott.


Du hast Spuren hinterlassen in uns, deine Liebe und deine Kraft, unauslöschlich in unseren Herzen, hast du dir Raum geschaffen für immer.


Ein Auge schläft, das nur aus Liebe wachte. Ein Herz erlosch, das nur an Güte dachte. Und eine Hand sank kraftlos, die im Leben, wieviel sie auch erhielt, viel mehr gegeben.


Ein Licht, das leuchten will, muß sich verzehren.


Eine Hand hat losgelassen. Sie hat die Arbeit aus der Hand gegeben, die Freude und die Mühsal, das Glück und das Leid. Sie hat andere Hände losgelassen, Hände, die gaben, und Hände, die baten. Der Weg des Hand-in-Hand-Gehens ist zu Ende. Auch das Hand-in-Hand-Arbeiten hat ein Ende gefunden. Eine Hand hat alles losgelassen. Nun müssen auch unsere Hände loslassen. Was möglich war, ist gewesen. Was lebbar war ist vollendet.


Eine kleine Weile hatten wir einen gemeinsamen Weg. Nun ist er zu Ende. Nochmals eine Weile, und wir sind wieder zusammen.


Eine Stimme, die so vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Vergangene Bilder ziehen in Gedanken vorbei. Erinnerung und Dankbarkeit bleibt.


Eines Menschen Heimat ist auf keiner Landkarte zu finden, nur im Herzen der Menschen, die ihn lieben.


Endlich ist er frei. …später wird Zeit sein, Bilanz zu ziehen, später wird die Sonne scheinen und die Gleichung endlich aufgehen.


Endlich kommt Er leise, nimmt mich bei der Hand. Führt mich nach der Reise heim ins Vaterland.


Erinnere dich an deine wilde Seite, an deine Träume, an die unfaßbaren Wahrheiten, die du stärker gefühlt als gewußt hast und denke auch so an mich und ich bin mehr als du zu irgendeiner Zeit von mir siehst.


Es geht eine Tür zu Gott hinein, die Tür ist klein. Hat sie Raum für dich und mich? Kaum! Jeder gehe getrost für sich! Drüben dann – wie hier zu Land – geh’n wir wieder Hand in Hand.


Es gibt kein Ende, es gibt immer nur Anfänge.


Es ist in diesen letzten Stunden Die Liebe sehr gefühlvoll und ganz rein – O Frühlicht, sanften Kräften tief verbunden, Erscheine, laß die Liebe ewig sein.


Es ist schön, unter einem guten Stern geboren zu sein. Es ist ein Segen, anderen ein guter Stern zu sein.


Es kommt die Zeit, es geht die Zeit. Erst Augenblick, dann Ewigkeit.


Flinke Schritte, sichere Schritte, kräftige Schritte, schwere Schritte, langsame Schritte, unsichere Schritte.


Geboren zum Sterben am… Gestorben zum Leben am…


Geh zu deinem Rendezvous mit dem Licht Ohne uns – ohne Angst – Während wir das Geheimnis durchfurchen Das du übersprangst!


Heimwärts. Wie muß es sein, so einfach loszulassen, vom Zweig, vom Ast, vom Leben, Blatt um Blatt, und endlich, endlich fallenlassen.


Helfen konnten wir Dir nicht, aber wir waren da, es mit Dir durchzustehen.


Ich bin durch die Welt gegangen, und die Welt ist schön und groß, und doch ziehet mein Verlangen mich weit von der Erde los.


Ich bin neben Euch, ich bin Euch nur aus den Augen genommen.


Ich erinnere mich an die Zeit, der Himmel kann warten, nur die Besten sterben jung, zieh mit den Wölfen, ein neuer Tag beginnt.


Ich hang und bleib auch hangen, an Christus als ein Glied. Wo mein Haupt durch ist gangen, da nimmt er mich auch mit. Er reißet durch den Tod, durch Welt, durch Sünd‘, durch Not, er reißet durch die Höll‘, ich bin stets sein Gesell.


Ich wollte ja nichts anderes als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so sehr schwer?


Immer hin und wider strebt der Blütenzweig im Winde immer auf und nieder, strebt mein Herz gleich einem Kinde zwischen hellen, dunklen Tagen, zwischen Wollen und Entsagen, bis die Blüten sind verweht.


Immer sind wir zwei gegangen stets den gleichen Schritt. Was vom Schicksal du empfangen, ich empfing es mit. Ach, es war ein schönes Wandern, auch wenn uns der Sturm umtost, einer war die Kraft des andern, einer war des andern Trost.


Jede Stunde bringt Kampf, die letzte den Frieden.


Jede Zeit hat ihr Ende, jedes Ende seine Zeit.


Liebe geben, ohne zu verlangen, nehmen, ohne zu besitzen, teilen, ohne warum, stark werden für die Freiheit.


Living on my own.


LOS-MB 78 U R 2 good 2 B 4 got10.


Mit jedem Menschen verliert die Welt ein Geheimnis, um so größer, je weiser vor allem je bescheidener seine Seele war. Doch durften wir daran teilhaben – und war es nur für kurze Zeit – so lebt er in den Herzen derer fort, die er auf Erden verlassen hat


Nimmer vergeht, was du liebend getan.


Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen, ist voller Trauer unser Herz, Dich leiden sehen und nicht helfen können, war unser größter Schmerz.


Oft genug muß man sich trennen, zuletzt noch vom Leben. Gott will es so und dann ist es gut.


Ohne Dich wird alles anders sein.


P 10 – Flugzeuge – Reisen – Lachen – coole Aktionen.


Rolling home…


Tief, tief in uns wohnt die Seele. Doch niemand hat sie je gesehen, aber jeder weiß, daß es sie gibt. Und jeder weiß auch, was in ihr ist.


Timet nil virtus generosa.


Tod kann auch Erlösung sein, wir müssen das Loslassen lernen, es ist dies die große Lektion des Lebens.


Trennung ist unser Los, Wiedersehen unsere Hoffnung.


Treten Sie ein, legen Sie Ihre Traurigkeit ab, hier dürfen Sie schweigen.


Treues Vorwärtswandern Seit’ an Seit’, eines macht den andern stark im Leid. Eines trägt des andern schwere Last, eines hält des andern Hand umfaßt. Keines fragt den andern: Ist’s noch weit? Selig ist das Wandern so zu zweit.


Über die Wipfel geht ein Wind, Tropfen rinnen an schweren Stämmen. Fern die Sonne, die Lüfte lind, und meine Sehnsucht kann ich nicht dämmen. Schwer ist mein Herz wie die nasse Erde. Nebel umhüllen des Tages Gesicht, Boten der Nacht mit klammer Gebärde – ach, meine Augen sehen dich nicht!


…und die Welt hörte nicht einmal einen Augenblick auf, sich zu drehen.


Und nach diesen schweren Tagen werd’ ich endlich heimgetragen, in des Hirten Arm und Schoß, Amen, ja mein Glück ist groß.


Warum trifft der Blitz die Eiche, die stark? Warum nicht Bäume mit morschem Mark? Warum stirbt, wer gerne zum Leben bereit? Warum lebt noch lang, wer dem Tode geweiht? Frage und Klage wird in uns stumm. Gottes Wille kennt kein Warum!


Was man besaß, weiß man, wenn man’s verlor. Der Winter sitzt schon auf den kahlen Zweigen. Es regnet, Freude, und der Rest ist Schweigen. Wer noch nicht starb, dem steht es noch bevor, und der Novemver trägt den Trauerflor.


Wenn Gestalt schwindet wird Wesen sichtbar.


Wenn ich Abschied nehme, will ich leise gehn, keine Hand mehr drücken, nimmer rückwärts sehn.


Wer so geschafft wie du im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht, wer stets sein Bestes hat gegeben, der stirbt auch im Tode nicht.


Wer weise ist in meinem Licht der kennt die Trauer um die Toten nicht. Der Geist ist ewig, er besteht, wenngleich die Jugend un das Alter geht.


Werde, was du im Grunde deines Herzens bist… und es öffnen sich die Tore zum Geist des Kindseins, zum Staunen einer Liebe.


Wie Glasperlen hängen Regentropfen an den Ästen, lautlos fallen meine Tränen auf dein Grab.


Wie wir mitten im Leben vom Tode umfangen sind, so müßt ihr jetzt auch ganz fest überzeugt sein, daß wir mitten im Tode vom Leben umfangen sind.


Wir erinnern uns an ihn… an Begegnungen, Szenen, Geräusche, Gerüche, Ängste, Momente der Freude, der Lust.


Wir sind von Gott umgeben, auch hier in Raum und Zeit, und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.


Wo das Anhaften endet, entspringt die große Seligkeit. Wo es kein Anklammern gibt, überstrahlt das fließende Licht alle Hindernisse und Dunkelheiten.


Zuerst dachte ich, es sei ein Abschied für immer, doch dann fühlte ich deine Seele in meinem Herzen, und ich war froh.


Wenn ich vorüber gehe, bewahrt die Heide meine Spuren, solange der Wind schläft.


Es ist die Hoffnung, die uns trägt. Es ist der Glaube, der uns führt, bis dorthin, wo die Quelle fließt. Es ist die Liebe, die alles in sich birgt und alles heilt.


Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön.


Frieden war es, was ich wollt, statt Zwietracht wollt ich einen, zusammensetzen ihr euch sollt, wie’s war, so soll’s auch bleiben. Habt Freud an dem, was euch noch bleibt, vergesst niemals das Leben, es ist es, das Geschichten schreibt, im Geben und im Nehmen. Und manches Mal, wenn ihr verzagt, wenn Schmerz und Pein euch sorgen, so denkt an mich, der euch so mag, s’ gibt immer einen Morgen.


Solang man lebt, sagt man: „Ich will, ich will“! Neigt sich die Zeit, wird man auf einmal still.


Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin hier nicht, ich schlafe nicht. Ich bin die tausend Winde, das Diamantglitzern auf dem Schnee. Ich bin der Sonnenschein auf reifem Korn. Ich bin der sanfte Herbstregen. Wenn ihr aufwacht in der Morgenstille, bin ich der schnelle Flügelschlag stiller Vögel in kreisendem Flug. Ich bin der Stern, sein mildes Licht in der Nacht. Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin hier nicht…


Wir gingen im hellen Sonnenschein und ahnten die Schatten des Todes nicht.


Gotteskinder seh’n sich nie zum letzten Mal.


Ich bin von gegangen, aber Liebe vermag mir zu folgen.


…und ruf mich in der Dämmerung heim.


Wo wir an unsere Grenzen stoßen, beginnt Gottes grenzenloses Erbarmen.


Alles im Leben hat seine Zeit und im Verhältnis zur Ewigkeit währet unser irdisches Glück nur mal einen Augenblick.


Alles Sterbliche ist wie Gras, doch das Wort Gottes aber bleibt in Ewigkeit.


Wenn ich mir vorstelle, wie alles hätte sein können, bin ich dankbar dafür, wie es war.


Still wird’s um uns, leiser die Gebärde. Alles sinkt auf Meeresgrund, auch Mensch und Erde.


Nur für kurze Zeit sehen wir den Regenbogen; in dieser kurzen Spanne entfaltet er das ganze Spektrum farbigen Lebens: sein Bogen versöhnt das Dunkle mit dem Hellen.


Der Kreis schließt sich; Ich kehre ein in eine Gemeinschaft der Liebe und Aufopferung, in einen Gesang weit hallend. Rufend, berufend finde ich meine Sicherheit, ohne Zwang, ganz frei, frei aus den Quellen dessen, was in mir ruht.


Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Strang dieses Netzes.


Wir gingen gingen den Hügel hinauf. Die Katze saß auf meiner Schulter und fluchte leise. Als wir oben waren, beugte sie sich plötzlich vor und krallte die Luft. Da entstand ein Riß im Himmel. Als bestünde er aus Seide. Der ganze Himmel stürzte ein und wir standen plötzlich in einer völlig anderen Landschaft. „Kulissen!“ knurrte die Katze. „Alles nur Kulissen und Zwischenvorhänge!“


Meine Zeit mit Dir ist wie ein Sommerwind, der durch ein Kornfeld weht, meine Zeit mit Dir ist wie ein Bach, der rinnt und der vor Sehnsucht singt. Meine Zeit mit Dir, der kleinste Augenblick ein Hauch von Ewigkeit, für diese Zeit mit Dir geb’ ich Dir gern zurück von meiner Wenigkeit. Diese Zeit mit Dir hat jeden Schmerz geheilt und jeden Sturm besiegt, ich möchte, daß die Zeit mit Dir für ewig bei uns weilt und dir zu Füßen liegt. Für diese Zeit mit Dir möcht ich Dir dankbar sein wie ein Gebet, wo für die Zeit mit Dir und dem Zusammensein am Ende “Amen” steht.


Dieser Tag ist der erste Tag vom Ende meines Lebens.


Viele Dinge sind mit Worten zu beschreiben. Die Blume im Frühling. Der Schmetterling im Sonnenlicht. Das goldene Licht im Herbst. Sie beschreiben aber nicht das tiefe Leid des Todes.


Du hast von allem reichlich gegeben, dankbar kehre ich heim unter deine segnenden Hände.


Was bleibt: Unsere Liebe unsere Sehnsucht endlose Traurigkeit unvergeßliche Jahre kostbare Erinnerungen.


Ich möchte dort hin, wo ich herkomme…


Weinet nicht, daß ich geschieden aus dem lieben trauten Kreis, denn ich wohne dort in Frieden, wo man nichts von Schmerzen weiß.


Das Jenseitige ist nicht das unendlich Ferne, sondern das Nächste.


Wenn Du wissen willst, wie das Licht wirklich ist, geh ins Dunkle.


Da Du es bist, der die Dinge so geordnet hat, so ergebe ich mich darein und will, was Du willst. Hebe mir das Glück, das Du mir genommen hast für die Ewigkeit auf.


Da ist, da war, da wird sein, das Beben am Anfang und am Ende.


Himmlischer als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet.


Menschen, die wir lieben, bleiben für immer in unseren Herzen.


Der Tod nimmt uns nicht nur einen Menschen. Er vermag ihn auch zu schenken in einer Dimension, die wir zu Lebzeiten nur selten erreichen.


Es ist ein Band, das der Tod nicht trennen kann; Liebe und Gedanken leben für immer.


Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.


Im hellen Licht des Nordens umspülen sanfte Wellen die Klippen von Lille Asken, zittern Birken und Espenblätter im warmen Wind des Sommers, begleitet dich der fröhliche Gesang der Vögel auf deinen Weg in die Ferne.


Endloses Strömen schmerzreicher Tränen und dann dieser Lärm: ich höre mein Herz brechen.


Wege Sie ging nicht nur die glatten Straßen. Sie beschritt Wege, die nur wenige wählen. Sie hat Spuren hinterlassen – und nicht nur Staub.


… und es geschehen Dinge, die wir nicht begreifen, wir stehen stumm und machtlos daneben.


Was bleibt? Erinnerung – und ein sehr tiefes Gefühl…


Geh – Suche dein Haus – Das irgendwo ist unter den fallenden Sternen – Denn der Tod hat deine Fragen ausgelöscht.


Wenn die Sonne fern im Westen sinkt, reicht sie still der Dunkelheit die Hand. Wenn der Tod hier einem Menschen winkt trägt er seine Seele in ein Land, daß im Morgenglanz der Ewigkeit sie von Sorge und von Schmerz befreit.


Über alles Leid, das die Tage bringen, zieht mit raschen Schwingen tröstend hin die Zeit.


Der Morgen ist anders als der Abend – alles ist anders. Nichts bleibt wie es war.


Was ich wollte, liegt zerschlagen, Herr, ich lasse ja das Klagen, und das Herz ist still. Nun aber gib auch Kraft zu tragen, was ich nicht will.


Des Abends lang anhaltender Klang öffnet die Fächer der Nacht. Könnte ich doch noch einmal dir sagen: sieh dort – wie schön.


Gott ruft immer ins Leben, ob wir geboren werden oder ob wir sterben.


Zum Leben gehört auch der Abschied. Aber die Erinnerung bewahre uns ihre Gegenwart.


Dein Leben hat ein Ende. Deine Seele bleibt.


Spuren im Sand verwehen, Spuren im Herzen bleiben.


Du bist entschwebt, allzuzeitig, in deine Geistesheimat, mit Schwingen aus Liebe und Opfergabe gewoben – 100 Jahre wolltest du auf dieser Erde ackern, du hast es in 14 Jahren geschafft! Die Erde zu bestellen, Liebe zu säen, Liebe zu ernten, Liebe zu lehren.


Niemals geht man so ganz, irgendwas von Dir bleibt hier und hat seinen festen Platz für immer bei uns.


Viel zu früh hast Du uns verlassen. Schwer ist es, diesen Schmerz zu ertragen, denn ohne Dich wird alles anders sein. Aber in unseren Herzen wirst Du immer weiterleben.


Und es geschehen Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht verstehen und wir stehen still und stumm daneben.


Manche Menschen gehen so plötzlich, daß die Zeit für einen Abschied nicht reicht…


Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreuesten Pflege des, der den Himmel lenkt.


Deine Liebe hat uns immer begleitet, Deine Güte war uns Geborgenheit, Dein Leben war Geben, Deine Sorgen und Hoffnungen galten uns. Der Wind stärke dir den Rücken, Die Sonne scheine in dein Gesicht, Bis wir uns wiedersehen Berge dich Gott in der Tiefe seiner Hand.


Ich hang an di mien Läwen lang, mien läwet Ammerland. Ich will di bringen mien Gesang, woll plattdütsch is mien Leederklang, doch tro mien Hart un Hand.


Es gibt Millionen von Sternen, tausend Schiffe fahren über die Meere, Gut und Geld gibt es viel auf der Welt, aber Dich gibt’s nur einmal für mich!


Das Licht des Morgens kündigt den Heimweg an.


In Licht und Liebe wandle ich nun zu Dir – o Herr der Welten.


Ein Schrei, der eingeschlossen, Tränen, die nie vergossen, Worte, die nie gesprochen, ein Herz ist entzweigebrochen.


Man sah den Wegen am Abendlicht an, daß es Heimwege waren.


Als der Schöpfer uns schuf, legte Er in jeden von uns ein Stück seines Herzens. Und Er will, daß sein Herz zu ihm zurückkehrt.


Die Zeit eines Menschen ist von Anfang an begrenzt. Wenn Gefühle und Liebe, Sorge und Fleiß deren Inhalt waren, bleibt Unglaubliches zurück.


Die Sonne sank, bevor es Abend wurde…


Herr, gib uns die Kraft, die neu uns erschafft, und Furcht ist besiegt, der Weg frei zum Licht.


Totgeschwiegen – in der Traueranzeige für seinen Vater, ist wie selber sterben.


Psallite unigenito Christo, dei filio, psallite redemptori, Domino puerulo jecenti in praesepio.


Unter Lilien jener Freuden sollst du weiden. Seele, schwinge dich empor! Wie ein Adler flieg behende! Jesu Hände öffnen schon das Perlentor.


Immer wieder und wieder steigst du hernieder in der Erde wechselnden Schoß bis du gelernt im Licht zu lesen, und alle Zeiten zeitenlos. Bis sich die mühsame Kette der Dinge zum immer ruhenden Ringe in dir sich reiht – in deinem Willen ist Weltenwille, Stille in dir – Stille und Ewigkeit.


Wir sehen uns im Nangijala…


… und immer sind da Spuren deines Lebens. Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an dich erinnern und uns glauben lassen, daß du bei uns bist.


Stille überkommt mich bis in die Tiefen meines Seins.


Ein Vogel will sich in die Luft erheben, selbst wenn sein Käfig golden wär. Ein Fluß gräbt sich den Weg ins Meer, selbst wenn ihn Dämme hindern wollten. Unsere Herzen rufen deinen Namen, selbst wenn du unsere nicht mehr hörst.


Du warst so jung an Jahren und mußtest wieder gehn, dein Schicksal hat es so bestimmt, daß Gott dich so früh von uns nimmt. Auf einmal warst du nicht mehr da, der Abschied hat uns tief getroffen, die Zeit mit dir war wunderbar. Wir wissen, daß du immer bei uns bist auf all den Wegen, die wir gehn. Auf Wiedersehn


Weinet nicht, ich hab es überwunden, bin befreit von meiner Qual, doch laßt mich in stillen Stunden bei euch sein so manchesmal.


Auch da, wo alles verloren scheint wächst still etwas hervor. Und Gutes wird nie enden.


Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah.


Wirf ab beschwerende Gedanken gib mir, September, leichten Schritt und schenk mir nur ein großes Danken! So nimm in deinem Sinn mich mit.


Leben ist das, was einem zustößt, während man auf die Erfüllung seiner Träume wartet!


Wir müssen annehmen, was unannehmbar ist. Wir mußten abgeben, was wir festhalten wollten. Wir müssen Unabänderliches hinnehmen.


Nur wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt.


Du bist der Wind in unseren Haaren, der Regentropfen auf der Haut, der Mond und auch der Stern am Himmel, der Sonnenstrahl, der unsere Träne trocknet.


Weinet nicht, Ihr Lieben, hart ist es für euch und mich. Ich wär so gern bei euch geblieben, doch meine Kräfte reichten nicht. Was ich getan in meinem Leben, ich tat es nur für euch. Was ich gekonnt, hab ich gegeben. Als Dank bleibt einig unter euch.


Magst du über Rosen gehn, Höh’n und Tiefen du durchmessen, sieh, an deinem Ende stehn doch die düsteren Zypressen Weiter muss als der Verstand, reichen tieferes Verständnis alles ist nur Übergang! Ring dich durch zu der Erkenntnis Welcher Trost liegt in dem Worte! Seele – und dir ist so bang? Tod ist Leben, Sterben Pforte! Sieh, du stehst am Übergang! Greif zum Stab und steig nur mit, nach Vollendung mußt du streben Wächst du doch mit jedem Schritt hinter dir bleibt Welt und Leben Erst dein letzter Atemzug lehrt: Du warst des Lebens Meister wenn dein Geist den Adlerflug nimmt ins Reich der reinen Geister.


Nur wenn ihr vom Fluß der Stille trinkt, werdet ihr wirklich singen. Und wenn ihr den Gipfel des Berges erreicht habt, dann werdet ihr anfangen zu steigen. Und wenn die Erde eure Glieder fordert, dann werdet ihr wahrhaft tanzen.


Deine Hand, meine Hand, Du berührst mich, ich berühre Dich. Auch wenn wir getrennt sind, sind wir für immer eins.


Ich gehe zu denen, die mich liebten, und warte auf die, die mich lieben.


Schau in Dich – schau um Dich – schau über Dich.


Der Tod beugt sich über mich wie ein Vertrauter.


Ein Mensch geht, aber er läßt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst, seine Weisheit. Er läßt uns seinen Geist zurück, mit diesem lebt er unter uns. Er wird weiterwirken durch uns.


Es war so gut, dich neben mir zu wissen, mit diesem Lächeln, das mir so vertraut ….


Ich bin nicht von euch gegangen, sondern nur voraus.


Von der Erde gegangen, im Herzen geblieben.


Halte dich still, halte dich stumm, Frage nicht: warum, warum?


Trotz ist die Stärke der Schwachen.


…und dienen ist ein gutes Wort.


Vor dem Anfang ist das Ende.


Wir kommen als Hälfte eines Ganzen zur Welt und suchen vom ersten Tag an nach der zweiten.


Der Tod eines geliebten Menschen ist das Zurückgeben einer Kostbarkeit, die uns Gott geliehen hat.


Abschied ist ein schweres Wort.


Als wir das erste Mal vor Ihnen saßen, waren wir ohne Aussicht. Sie lehrten uns, daß im Leben mit viel Willen und Einsatz alles möglich ist. Aus Buben machten Sie Persönlichkeiten und ebneten uns den Weg in die Zukunft.


Alte Soldaten sterben nicht, sie leben fort in den Erzählungen ihrer Männer und in der Nachahmung ihres Beispiels.


Dich atmen hören. Dich fühlen. Dich lieben. In deiner Nähe ertrinken wollen.


Glauben ist das ewige Ja.


Ich bin nicht mehr – und bleibe doch bei euch. In euren Herzen will ich auferstehn, als leise Mahnung mit durchs Leben gehn: Bleibt treu und tapfer, glaubt an das Gute, an das Licht, das immer wieder durch die Wolken bricht.


Und immer fort und weiter fort drängt mich das Gefühl, daß ich mich so wie ich jetzt bin nicht mehr haben will. Drum laßt mich fliegen – sterben.


Von ihm konnte man den aufrechten Gang lernen – und was es bedeutet in der Kommunikation Rückgrat zu zeigen.


Wechselnde Pfade, Schatten und Licht, alles ist Gnade, fürchte dich nicht!


Tröstende Blicke sind wie kleine Lichter, die in die Enge und Schwere tiefer Dunkelheit leuchten. Tröstende Worte sind wie Sonnenstrahlen, die durch die Dachluke scheinen und vom blauen Himmel draußen erzählen. Tröstende Nähe ist wie der Silberschein des Mondes, der den Weg durch unser Fenster findet und uns das Gefühl der Einsamkeit nimmt.


Liebe baut Brücken vom Ich zum Du, vom irdischen zum überirdischen Ufer.


Es ist in jedem Anbeginn das Ende nicht mehr weit, wir kommen her und gehen hin und mit uns geht die Zeit.


Der Tod beendet ein Leben, nicht aber eine Beziehung, die in der Seele des Überlebenden um eine Lösung ringt, welche sie vielleicht nie findet.


Das Herz ist der größte Tresor, um ihn zu öffnen, braucht man einen bestimmten Schlüssel: Liebe.


Nicht immer kannst du den Weg bestimmen, den du im Leben gehen mußt; aber immer kannst du es sein, der entscheidet, wie du ihn gehst.


Hoffnung ist eine Tochter der Liebe und eine Schwester der Erinnerung.


Wenn Sterne am Himmel leuchten, tritt ein wenig Licht in unser Herz, denn wir wissen, Du siehst auf uns herab…


Alle Wesen sind sterblich weil ihre eigentliche Heimat anderswo ist.


Der Tod ist die geheimnisvolle Pforte zu einem höheren Leben.


Elisabeth Wie eine weiße Wolke am hohen Himmel steht, so weiß und schön und ferne bist du, Elisabeth. Die Wolke geht und wandert, kaum hast du ihrer Acht, und doch durch deine Träume geht sie in dunkler Nacht. Geht und erglänzt so silbern, daß fortan ohne Rast du nach der weißen Wolke ein süßes Heimweh hast.


Ihr sollt nicht um mich weinen. Ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, daß wir uns ferne sind. Es grüßt euch meine Seele als Hauch im Sommerwind und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send’ ich als Stern vom Himmel Euch meine Grüße zu.


Wir sind aufgehoben im Meer der Erinnerung, das unsere Spuren auslöscht, Wellenschlag um Wellenschlag.


Denk dir ein Bild, weites Meer, ein Segelschiff setzt seine weißen Segel und gleitet hinaus in die offene See. Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird. Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es. Da sagt jemand: Nun ist es gegangen. Ein anderer sagt: Es kommt. Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts anderes, als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, ihn hinter der Grenze wiederzusehen.


Daheim! – o welch ein schönes Wort. Daheim! – o welch ein sel’ger Ort!


Tut mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein; ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein!


In den Grenzsituationen des Lebens erhält man den Anstoß sich mit dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen.


Nicht das Nehmen, sondern das Geben, war der Leitfaden in ihrem Leben.


Du gehst nicht als Fußnote in die Geschichte ein; sondern als Fußstück.


O Tropfen Zeit – die Schale deiner Stunden tönt von dir wie aller Melodien Zauberkreis und läßt für einen Augenblick die Durchsicht frei für jene Ewigkeit des Seins, in dem ein Mensch sich selbst erkennt.


Du stehst an unserem Grabe – doch trauere nicht, denn wir liegen nicht hier und schlafen. Wir sind der Wind, der dich umspielt, die Sonne über den Feldern, wir sind die Schneeflocken in der Luft, der Regen über den Wäldern. wir sind die Vögel, die singend rufen, die Sterne, die dich grüßen aus der Ferne. Wir sind bei dir, wenn die Sonne sinkt – du weißt doch – wir sah’n es so gerne. Wir sind bei dir, ob Nacht oder Licht, geh ruhig zum Grabe, doch weine nicht, denn wie liegen nicht hier und schlafen.


Nicht Schicksal entscheidet. Dein Sein und Tun bestimmen deine Kräfte, die in dir ruh’n. Es ist in deine Hand gegeben, als Weiser oder Tor zu leben.


Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt. Das Gehen vollzieht sich im Heben wie im Aufsetzen des Fußes.


Herr, du wachst mit denen, die wachen oder weinen in der Nacht. Du hütest deine Kranken und läßt deine Müden ruh’n. Du segnest deine Sterbenden und tröstest deine Leidenden. Du erbarmst dich deiner Betrübten und bist mit deinen Fröhlichen.


Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt dennoch, wenn es dunkel ist.


Du mußt dich jeden Tag neu entscheiden, daß du diesen Tag leben willst.


Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren.


Wenn ich einmal von dir gehen sollte, geh zurück ins Leben und lach für mich weiter.


Leise kam er, leise, nahm mich bei der Hand, führt mich von der Reise heim ins Vaterland.


Der Tod ist der Reiseweg ins Jenseits. Gekämpft hast du alleine, gelitten haben wir gemeinsam, verloren haben wir alle.


Wenn ich dich brauchte Kamst du zu mir Kamst du zu mir Zu lindern meinen Schmerz Wenn du mich brauchtest Kam ich zu Dir Schwamm über die Meere Zu lindern Deinen Schmerz.   Verloren in der Nacht Ah, ist der Morgen geboren Und der Morgen leuchtet Mit den Lichtern der Liebe.   Du wirst den Sonnenaufgang verpassen Wenn du deine Augen schließt Das würde brechen Mein Herz entzwei   Lady ist bei mir jetzt Weil ich ihr zeigte, wie Ihre schneeweisse Hand In meine zu legen Sieh dich um und ich will zustimmen Daß sie schön ist anzusehen Und ein Schatz Den die Armen finden können.  


Von dem Menschen, den wir geliebt haben, wird immer etwas in unseren Herzen bleiben; etwas von seinen Träumen, etwas von seiner Hoffnung, etwas von seinem Leben, alles von seiner Liebe.


Gott sieht mich, auch wenn ich nur noch Sorgen sehe. Ich glaube fest daran, daß meine dunkle Welt wieder hell werden kann. Denn Gott vergißt mich nicht.


Die Wiederkehr. Gelingen. Ausgang und Eingang ohne Fehl. Freunde kommen ohne Makel. Hin und her geht der Weg. Am siebten Tage kommt die Wiederkehr. Fördernd ist es, zu haben, wohin man geht.


Der Tod ist gut so wie das Leben gut ist. Er scheint fern, solange man empfindet, und wenn er eintritt, empfindet man nicht mehr.


In dem Moment, in dem man erkennt, daß den Menschen, den man liebt, die Kraft zum Leben verläßt, wird alles still.


Still kam der Tod, kam wie ein Freund, nahm dich bei der Hand und führte dich heim.


Denn Bleiben ist nirgends.


Irgendwann bleibt nichts von Dir auf Erden als vielleicht die Erinnerung an deine Augen, dein Lachen, deine Hände – in den Herzen der Menschen, die dich liebten.


Frei wie der Wind wirst Du sein, Mit offenen Armen über den Meeren wohnen, Im Morgenrot über die Bergkuppen ziehen, Mit den Wolken im Gleichklang schweben, Im Herbst über die weiten Felder treiben, Und am Ende der Reise wird Dich der Abendwind wieder betten …. Irgendwo


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