Nina Proll

Das Thema Armut und Reichtum hat mich immer schon beschäftigt. Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso ein Teil der Menschheit immer in Armut leben muss und wieso das offenbar ein unlösbares Problem ist. Mit Spenden werden wir das ja bekanntlich nicht lösen.


Es geht mir nicht darum, junge, starke, moderne, schlanke Frauen zu spielen, die alles können. In erster Linie muss die Frau authentisch und gefühlvoll sein. Gebrochene und verletzliche Figuren finde ich sowohl im wahren Leben als auch auf der Leinwand interessanter.


Grasser ist nicht mein Fall.


Ich fühle mich dazu nicht kompetent. Als Künstlerin sehe ich mich als "Spiegel der Gesellschaft", und nicht als jemand, der Wahlempfehlungen abgibt. Prinzipiell finde ich nicht, dass jeder Künstler automatisch die SPÖ wählen muss.


Ich habe immer davon geträumt, daß man es im Leben weit bringen kann, wenn man fleißig ist und ein gutes Herz hat.


Ich verweigere die tägliche Info-Flut. Wir sind alle völlig überinformiert über sämtliche Probleme auf dieser Welt. Ich verfalle nach negativen Berichten oft in einen gelähmten Zustand, was mich davon ablenkt, in meinem eigenen Leben aufzuräumen.


Man wird auch stark durch Probleme. Man wächst auch daran.


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