Nomen Nescio

"22 Unfälle mit Pferdefuhrwerken." – "600 Personen werden das staatliche Museum für Huf- und Klauenkunde besuchen." – "100 Liter Kunstwein werden erzeugt." – "Zwei Mexikaner werden im Burgenland übernachten." – "11.000 Iltisse werden erlegt".


"Dem hab ich's aber gegeben", sagt das neue Mitglied vom Tennisklub, als er das Haus des Kassiers verläßt.


"Die neuen engen Tennishosen, die junge Damen besonders bevorzugen, werden ab sofort in drei Größen geliefert: klein, mittel und nicht bücken."


"Die SPÖ", so sagte der stellvertretende SP-Vorsitzende, "wird den Namen jener niederösterreichischen Firma, die kürzlich über Aufforderung der ÖVP-Industriellen 50 Beschäftigte gekündigt und später wieder eingestellt hat, nicht nennen".


"Es gibt eigentlich nur eines, was dich daran hindert, ein berühmter Tennisspieler zu werden", sagt der Trainer zu seinem Schützling. "Und das wäre?" "Deine ungeschickte rechte Hand!"


"Hurra, das ist mein zweiter Sieg!" jubelt Müller nach seinem Tenniserfolg. "Schon der zweite Sieg heute?" fragt ein Zuschauer seinen Nachbarn. "Nein, seit 1969!"


"Ich werde dich ganz toll rausbringen", verspricht der neue Trainer dem Tennissternchen. "International?" "Nein, aus deinem Sportdreß!"


"Kann ich den Vereinskassier sprechen?" "Tut mir leid", erklärt die Sekretärin, "aber er mußte aufs Gericht." "Wann erwarten Sie ihn denn wieder zurück?" "Je nachdem, in zwei bis drei Jahren!"


"Mann, sind Sie blind?" schreit ein Tennisspieler den Schiedsrichter an. Der will dem Spieler noch eine Chance geben und fragt:"Hat hier vielleicht jemand etwas gesagt?" Darauf mault der Tennisspieler:"Und taub ist er auch noch!"


"Mensch, nun lauf doch!" ruft der Trainer seinem Tennisstar zu. "Los, lauf doch endlich, du lahme Ente. Ich stehe ja schneller als du läufst!"


"Sag mal, Erich, was hältst du denn von unserem neuen Manager?" "Das ist ein gebildeter Mann. Er hat einem Spieler mal vorgerechnet, wann auf den Ball, der zu hoch in die Wolken geschlagen wurde, Schnee fällt."


"Sie sind engagiert", sagt der Präsident des Tennisklubs, "Sie haben so eine breite Brust." "Verzeihung", fragt der Spieler, "kommt es nicht darauf an, wie ich spiele?" "Erst in zweiter Linie", erwidert der Präsident, "bei uns ist die Werbefläche am wichtigsten."


"Streik", heißt es in dem Papier, "sei nicht etwa freie Zeit zum Tapezieren und zum Gartenumgraben".


"Vati, wenn Erika zum Geburtstag eine Geige bekommt, kriege ich dann einen Tennisschläger?" "Aber warum willst du denn unbedingt einen Tennisschläger?" "Damit ich draußen spielen kann, wenn sie übt!"


"Was soll ich bloß tun?" fragt der Tennisstar nach den haushoch verlorenen beiden ersten Sätzen seinen Trainer. "Der miese Typ spielt mich ja in Grund und Boden!" "Ja, mein Lieber", erwidert der Trainer, "da bleibt dir nur noch eins: "Erwecke sein Mitleid! Fang an zu weinen!"


"Woher hast du denn den tollen Tennisschläger?" "Den habe ich von einer Tombola." "Dann hast du wohl den ersten Preis gewonnen?" "Aber nein, ich habe die Tombola organisiert."


"Zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen." – "Vergangenes Jahr standen wir vor einem Abgrund; dieses Jahr wollen wir einen Schritt vorwärts tun." – "Man sagt, es gibt keine Probleme, aber wo wir sind gibt es immer welche."


. . . am schlimmsten ist es mit den Wirtschaftsredakteuren. Würden sie tatsächlich etwas von Wirtschaft verstehen, dann hätten sie Besseres zu tun, als um ein Hungergehalt angestellte Redakteure zu sein.


. . . benötigte das Filmteam auch drei Puch-Pinzgauer 4×4 als "Darsteller" für "polnische Milicija", . . . die die "Demonstration" aufzulösen hatten. Dieser Blick hinter die Kulissen blieb für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis.


. . . der Abstand der Nonnen ergibt sich aus der Breite der Mönche und ihrer sachgemäßen Mörtelbettung . . . Die Nonnen erhalten über der Nase einen Querschlag . . . Die Mönche erhalten zwei schmale Längsschläge. Ihr Kopf wird vor dem Aufsetzen mit Mörtel gefüllt.


. . . ein Stück Natur aus Österreichs Erde.


. . . ich gedenke einen langen Schlaf zu tun, denn dieser letzten Tage Qual war groß.


. . . so etwas Apartes hat noch beinahe niemand!


. . . und damit hört dann der Kaffeegenuß für die meisten Menschen auf, und es wird ein Jammern und Wehklagen geben.


. . . vor allem, weil sich die Japaner, denen der amerikanische Markt gesperrt wurde, mit Vehemenz auf die europäischen Nachfrager gestürzt haben.


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