Ottmar Hitzfeld

Akzeptiere jeden Einzelnen, wie er ist!


Als Trainer darfst du keine Schwäche zeigen. Der Gesichtsausdruck muß den Spielern Sicherheit geben.


Als Trainer hat man immer Druck. Egal, ob es gut läuft oder schlecht läuft. Wenn man das nächste Spiel nicht gewinnt, hat man Probleme. Das ist kein Unterschied zu den letzten Jahren. Ich habe mich an diesen Druck gewöhnt.


Auch ein Trainer hat Gefühle. Aber ich darf nicht menschlich entscheiden. Ich muß das Beste für den Verein tun.


Auf Grund der Resultate sieht es so aus. Im Fußball kann man nur nach Ergebnissen urteilen. Es gibt eben keine Stilnoten, wie beim Eiskunstlauf und Turnen.


Bei den Bayern muß man jedes Spiel gewinnen.


Beim "FC Bayern" spielen ganz sicher auch Profis, die ich antreiben muß. Es gibt wie überall unterschiedliche Charaktere, manche sind phlegmatischer veranlagt.


Beim "FC Bayern" zählt eben nur der Meistertitel, wie bei Real Madrid oder beim FC Barcelona. Ich weiß, was auf mich zukommt.


Der FC Bayern muss immer Meister werden, egal mit welchem Kader.


Der Instinkt sagt einem, was man tun muß, um etwas zum Positiven zu verändern. Wann man mahnen muß oder bestrafen.


Der Sieg ist zwar nicht alles, aber ohne Sieg ist alles nichts.


Der Sinn des Lebens ist der Alltag, der Weg ist auch das Ziel – den Alltag gestalten, daß man zufrieden ist.


Deutscher Meister wird die Mannschaft, die am wenigsten Tore kassiert, nicht die, die am meisten schießt.


Ein dritter Platz in der Meisterschaft findet keine Beachtung mehr.


Ein Mensch, der keine Angst hat, hat auch nicht mehr jene Mechanismen, die ihn vor Leichtsinn schützen.


Ein Spitzenteam wie Dortmund, bei dem Millionen Mark umgesetzt werden, steht immer unter Druck. Ein Remis im Westfalen-Stadion wird in der Öffentlichkeit wie eine Niederlage gehandelt.


Eindrücke sind immer zwiespältig. Man weiß nie, wie die Spieler die im Training gezeigten Leistungen im Spiel umsetzen.


Er soll mit seinen Äußerungen ein bisschen vorsichtig sein. Erst denken, dann reden (Hitzfelds "Kopfwäsche" und Reaktion auf die Sammer-Meinung nach dem 2 : 2 gegen den "Hamburger SV" am 10. 11. 1995 zu Journalisten: "Fragen Sie den Trainer, warum wir nicht auf die Manndeckung reagiert haben").


Es ist äußerst schwer, gegen uns Tore zu erzielen.


Es ist nirgends einfach. Aber ich wollte zu einem Spitzenverein, mit dem man Meister werden kann. Und der FC Bayern ist so ein Renommierklub.


Fußball ist kalkulierbar, ich weiß, was machbar ist und was nicht.


Gefühle und Charaktere kann man nicht programmieren. Wenn doch, bräuchte man keinen Trainer mehr.


Gehe mit dem Streß richtig um!


Halte Distanz zu den Spielern!


Ich bin eigentlich sehr rational. Es ist schon so: ich freue mich zu wenig. Ich müßte mich wirklich noch mehr freuen können, aber das bringt wohl der Beruf mit sich.


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