Otto Schenk

Alle sind jünger als ich! Jetzt wart´ ich noch darauf, daß ich einen jüngeren Papst erleb´.


Aufhören soll man erst, wenn man sich die Sachen nicht mehr auswendig merken kann.


Die Künstler leben vom schlechten Gewissen der Großkopferten.


Eine Diskussion mit dem Regisseur beginnen Schauspieler immer dann, wenn sie den Text nicht kennen.


Ich bin in Gesellschaft nicht fähig, plötzlich lustig zu sein.


Ich bin keiner, der gern kaut oder einspeichelt, ich schlucke Nahrung möglichst frisch.


Ich hab' an meiner Frau so gern, daß sie älter wird. Wenn sie so ein bisserl schrumpelt oder wenn sie nicht mehr so schnell laufen kann . . . Ich hab' diese Jahre, die man ihr ansieht, besonder gern. Und ich möcht' sie auch auffressen!


Ich konnte keine Inszenierung machen, ohne zu überlegen, was er sagen würde. Er war für mich in der Nähe der Unsterblichkeit. Das war ein großer Irrtum.


Nichts muß so gut vorbereitet sein wie eine Improvisation.


Qualtinger war ja auch eine Zezn, eine beleidigte Leberwurscht.


Weihnachten war immer eine der peinlichsten Geschichten, die es in meinem Leben gab.


Zwei Erfindungen machten uns den Prawy: das Fernsehen und die Nylonsackerln, in denen er all sein Wissen archivierte.


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