Pamela Kindlinger

Man sollte einen Menschen nie nach seiner Fröhlichkeit beurteilen, denn oft lacht jemand, um nicht weinen zu müssen.


Allein die Vorstellung, in deinen Armen zu liegen und zu träumen, macht mich fast verückt. Aber der Gedanke, daß es dazu nie kommen könnte, raubt mir mein letztes bißchen Verstand.


Verzweiflung So viele Schnitte, Kratzer! Selbst zugefügt; scheinbar ohne Grund. Doch niemand kennt mich wirklich; weiß, was ich fühle. Jeder sieht immer das ach – so – intelligente Mädchen, das ich eigentlich gar nicht bin. Alle erwarten von mir, die beste zu sein. Eine Belastung, sie stiehlt mir mein eigenes Ich. Bin ich ein Roboter der einfach nur funktioniert? Was, wenn ich einmal versagen sollte? Würde mich noch jemand beachten? Eine aufkeimende Verzweiflung in mir; vergeblich versuche ich sie zu ersticken. Ich will nicht, daß man meine Identität verleugnet. Ich will nicht meine Seele an den Teufel verkaufen. Ich will nur als Mensch bemerkt werden.


Gefrorene Gefühle Verloren sitz ich da in meine wohlig weiche Decke gewickelt. Mir ist so heiß, trotzdem drohe ich zu erfrieren. Meine Stirn glüht, während meine Seele zittert vor Kälte. Quälend! Ein Tag ohne sinnvolle Gedanken. Einsam! Ein Tag ohne Liebe. Jeder Tag eine Zeitverschwendung ohne Träume und Phantasien. Die Decke wärmt, doch innerlich friere ich noch immer. Ich werfe sie weg. Sie kann nicht meine Seele retten. In Selbstmitleid zu ertrinken ist nicht die Lösung. Doch die Gefühle aufzusparen und einzufrieren. Für irgendwann. Jemand wird mir helfen, sie wieder aufzutauen. Irgendwann werde ich froh sein, so empfinden zu können.


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