Pelé

Als ich 1969 im Maracana-Stadion mein tausendstes Tor geschossen habe, läuteten in ganz Brasilien die Kirchenglocken. Ich habe mir damals gewünscht, dass alle Kinder aus armen Verhältnissen eine Chance auf ein besseres Leben bekommen. Es hat sich seitdem leider viel zu wenig getan. Kinderarbeit ist noch immer ein Problem. Gerade deshalb ist es wichtig, jetzt den Kampf dagegen nicht aufzugeben.


Arm, reich, hässlich oder schön, für Gott sind alle Menschen gleich. Warum er ausgerechnet mir diese Gabe geschenkt hat, weiß ich nicht. Ich hätte in meinem Leben nur Fußball spielen können. Michelangelo hat gemalt, Beethoven Klavier gespielt und ich Fußball.


Das neue Wembley ist eine "Kathedrale des Fußballs".


Das Problem ist, dass Beckham das berühmte Spice Girl geheiratet hat und nun eher ein Popstar als ein Fußballspieler ist.


Deutschland war die schlechteste Mannschaft. In den vergangenen acht Jahren ist nicht ein einziger zukunftsträchtiger deutscher Spieler herausgekommen.


Ein Leben ohne Fußballspielen kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich hoffe, dass man auch im Himmel Fußball spielen kann!


Es macht Spaß, denen zuzusehen! Özil oder dieser Müller von Bayern, das sind Spieler wie früher Overath oder Littbarski.


Es wird nur einen Pelé geben, wie es auch nur einen Frank Sinatra oder nur einen Michelangelo gegeben hat. Ich war der Beste.


Heute könnte ich immer noch Profifußball spielen. Es gab nur einen Beethoven, und es gibt nur einen Pelé.


Ich bete jeden Tag! Aber ich habe Gott nie um einen Sieg gebeten. Ich dachte mir, das machen alle und ich würde ihn damit nur langweilen.


Ich habe gehört, dass nun langsam der Weltraumtourismus losgeht. Fußball spielen auf dem Mond, das wäre schon noch was.


Ich habe Sex am Abend vor einem Spiel immer vermieden. Während meiner ganzen Karriere gehörte es zu meiner Vorbereitung, dass ich am Tag davor stets genügend Zeit zum Ausrasten hatte.


Ich habe so lange gespielt – jetzt bin ich einfach nur noch ein Fan.


Ich komme aus einer sehr religiösen Familie. Der Glaube ist allgemein sehr wichtig für die Brasilianer. Deshalb ist die Begegnung mit dem Papst ein besonderes Ereignis für mich. Auch Papst Benedikt habe ich kurz vor der Fußball-WM in Deutschland getroffen. Somit habe ich bereits von drei Päpsten den Segen erhalten.


Ich wil Tabus der Gesellschaft brechen. Die Leute kennen mich, vertrauen mir. Ich sage allen, die Probleme haben: Geht zum Arzt. Liebe das Leben!


Im Weltfußball hat sich allgemein vieles verändert. Geld, TV und Sponsoren diktieren.


In meinem Leben habe ich immer alle Menschen mit dem gleichen Respekt behandelt. Diesen Respekt bekomme ich zurück. Wir sind alle hier auf der Welt, um uns schöne Erlebnisse zu schenken! Im Grunde reise ich um die Welt, um neue Freundschaften zu schließen.


In Sao Paolo sehen wir Samstag alle Tore der Welt im TV, auch aus eurer Liga. Klingt für mich aber alles wie japanisch.


Manche Spieler gehen abends mit Mädchen in Restaurants und Nachtclubs, trinken Alkohol und schlafen zu wenig. Wenn sie dann am Tag danach schlecht spielen, machen sie den Sex dafür verantwortlich. Alles, was man übertreibt, wird zu einem Problem.


Meine Glücksnummer war immer die Zehn.


Niemals wieder Politik! Obwohl es immer wieder Angebote gibt. Ich finde, dass ich als Privatperson mehr verändern kann. Politiker denken, sprechen und handeln anders als ich.


Seine Frau war Sängerin, sie ist weltbekannt, er ist ein Fußball-Star – also ist auch er ein Entertainer.


Wembley ist die Kirche, die Hauptstadt und das Herz des Fußballs. Schade, dass ich dort nie spielen durfte.


Zidane ist die Figur der EM. Er hat mehr als alle anderen das gewisse Etwas.


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