peter e schumacher

Warum sollte ich etwas auf die lange Bank schieben, das ich gleich unter den Teppich kehren kann?


Bei manchen Leuten ist alles Übertreibung, insbesondere die Dummheit.


Die Quertreiber wähnen sich erst dann am Ziel ihrer Träume, wenn sie die Paradiesvögel zur Hölle gejagt und die Höllenhunde ins Paradies gebracht haben.


Viele kennen ihre Grundsätze etwa so, wie sie sich selbst kennen. Dem Namen nach.


Ärger ist nicht nur unvermeidlich, sondern notwendig. Die Unfähigkeit, sich zu ärgern, verrät Gleichgültigkeit und dürfte eine der folgenschwersten aller menschlichen Schwächen sein.


Aktivisten sind selten. In der Mehrzahl sind doch die Passivisten, die, die vom Leben gelebt werden.


Allzuviel Verletzlichkeit macht einsam und allzuviel Einsamkeit macht verletzlich.


Als er mit mir redete, sagte er Dinge, für die er etwa zehn Jahre braucht, um sie zu verstehen.


Alter ist keine Frage des Körpers sondern des Kopfes.


An Enttäuschungen enttäuscht am meisten, daß man fast immer selber daran schuld ist.


Anpassungsakrobaten sind Leute ohne Verstand und ohne Charakter.


Aufrichtigkeit ist wie ein Spiegel.


Aus allzuviel Liebe wird leicht allzuviel Haß.


Ausgebildet war er nicht, aber dafür eingebildet.


Graffiti: Tattoos auf Mauern.


Bedeutungsbewußtsein, mimischer Ausdruck als Ersatz für Sprechkultur und aufrechter Gang machen noch lange keine Führungspersönlichkeit.


Begeisterung und Optimismus sind die Beine des Lebens.


Bei manchen Menschen ist das Mundwerk ihr Lebenswerk.


Dummköpfe sterben einen leichteren Tod, sie brauchen keinen Geist aufzugeben.


Billig ist ein Begriff aus der Relativitätstheorie, teuer auch.


Bosheit ist niemals einsam. Sie hat zum ständigen Begleiter den Neid.


Bringst du die Leute zum Lachen, so hören sie dir zu und dann kannst du ihnen so gut wie alles erzählen.


Das Bewußtsein, vor dem Schlafengehen gute Lektüre zu haben, ist eines der angenehmsten Gefühle, die ich kenne.


Das Gebet ist weder schwarze Magie noch eine Forderung. Es ist ein Zwiegespräch mit dem einzigen, der noch geduldig zuhören kann.


Das geilste am Erfolg ist der Enthusiasmus, den er weckt.


Das Geld ist vermutlich der letzte Zeitzeuge menschlicher Entartung.


Das Jahr ist um, eh du’s gedacht. Heute wird Bilanz gezogen. Was immer du im letzten Jahr gemacht, ist längst im Wind verflogen.


Das Leben ist ok, wenn es einen dazu bringt, sich selbst zu beweisen.


Das Telefon ist ein Lügenprotektor.


Das verlorene Gesicht des anderen macht dich auch nicht hübscher.


Ob du Mut hast, erkennst du, wenn du in Not bist.


Den größten Beitrag zur Erwachsenenbildung leisten Eltern, wenn sie mit ihren Kindern Hausaufgaben machen.


Erfüllung: die Bezahlung der letzten Rate.


Denkt man um drei Uhr nachts über etwas nach und um drei Uhr nachmittags wieder, so kommt man zu ganz verschiedenen Schlüssen.


Der erste Blick in diese leeren, seelenlosen Augen verriet: Der kann zum Vorgesetzten niemals taugen.


Der erste Schritt zur Lösung eines Problems ist, es mit jemandem zu besprechen.


Der gesunde Menschenverstand ist das größte Hindernis für Träumer.


Der Händedruck, mit dem wir heute jemanden begrüßen oder verabschieden, hatte in der Vorzeit einen ganz anderen Aspekt: Er war der einzig zuverlässige Beweis dafür, daß die Hände leer sind, daß keine Waffen getragen wurden.


Der Mensch ändert allenfalls seine Gewohnheiten, sich selbst aber nie.


Der Mensch ist das Unmaß aller Dinge.


Nur die Mittelmäßigkeit ist stets in Höchstform!


Die Worte: »Ich glaube an dich« können lebensrettend wirken.


Der Vater des Gedankens kann sich ungezählter Kinder erfreuen.


Die Ehe ist ein seltsames Spiel. Entweder gewinnen beide oder keiner.


Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß Wichtigtuerei, selbstgefällige Arroganz und dümmliche Selbstsicherheit Fallstricke für den Blick der Realität sind. Manche Leute in Führungsgremien wissen ganz offenbar nicht einmal, wie die Gegenwart aussieht. Wie wollen sie da das Morgen oder Übermorgen richtig einzuschätzen wissen?


Die Fehler der Vergangenheit sind die Erfolge der Zukunft.


Die Gedanken sind frei, sagt ein Lied. Nur die Denkenden sind es meistens nicht.


Die meisten Menschen sind von Natur aus blind für die Natur.


Die Pflege von Freundschaften halte ich für die wichtigste Altersvorsorge.


Die Telekratie ist nur die logische Folge der Bürokratie.


Die Übersättigung an Prognosen gehört sicher zu den größten Wirtschaftsproblemen.


Diese Welt kann nur durch Menschen leben, die mehr tun als nur ihre Pflicht.


Doktor honoris causa. Um wieviel höher ist dieser Titel gegenüber dem akademischen einzuschätzen? Wie der Name schon sagt: “wegen der Ehre”.


Du fragst, was uns gemeinsam bleibt? Das Hochzeitsdatum.


Du kannst dich einsam fühlen wenn du allein bist, oder zu zehnt oder in einem Meer von Menschen. Aber nie ist deine Einsamkeit so groß wie in einer zugrunde gegangenen Zweierbeziehung.


Du kannst keinen anderen Menschen fühlen machen, was du fühlst.


Ehrlich währt am längsten, aber manchmal ist es besser, die Schnauze zu halten.


Ein Freund ist jemand, dem man getrost den Rücken zukehren kann.


Ein gutes Geschäft ist, was beiden Parteien Vorteile bringt.


Ein Kummer ist letztlich nur, was du daraus machst.


Ein liebender Vater ist immer auch ein bißchen Mutter.


Ein Schutzengel, vor allem für die Seele, ist jedem Kind zu wünschen.


Um Entschuldigung zu bitten ist ein probates Mittel, das letzte Wort zu haben.


Eine Form der Einsamkeit ist, Erinnerungen zu haben, die man mit niemandem teilen kann.


Eine glückliche Kindheit ist sicher das schönste Geschenk, das ein Vater zu vergeben hat.


Trennung ist vernichtender als Tod.


Eine zwischenmenschliche Beziehung arbeitet nicht für dich, du mußt für sie arbeiten.


Einen Namen schafft man sich durch seine Arbeit.


Eltern sollten ihren Kindern soviel Proviant an Selbstachtung mit auf den Lebensweg geben, daß er nie aufgezehrt werden kann.


Er ist außerordentlich unfähig – zu allem!


Er war ja so eitel auf seine Bescheidenheit, daß er sogar seinen akademischen Grad verschwieg.


Erfahrung ist die Summe aller negativen und positiven Ereignisse in einem Leben.


Erfolg ist nicht, was man im Leben für sich selbst erreicht, sondern das, was man für andere tut.


Erst wenn du bereit bist, dich auslöschen, ausradieren zu lassen, ein Nichts zu sein, in vollständige Vergessenheit zu geraten, dann kannst du dich ändern.


Es gibt kein besseres Mittel, sich über die eigenen Ansichten klar zu werden, als der Versuch, sie einem wißbegierigen Kind zu erklären.


Tausenderlei Formen nimmt der Haß an, sogar die der Abneigung.


Es gibt Leute, die haben selbst in der Körpersprache einen besseren Wortschatz als andere.


Es gibt nichts Härteres als die Weichheit der Gleichgültigkeit.


Es gibt nur zwei Möglichkeiten, das Leben zu leben: entweder als Verlierer oder als Gewinner.


Es gibt sicher viele Wege, anderen Menschen zu helfen. Aber es gibt nur einen Weg zu leben: anderen Menschen zu helfen.


Es heißt immer, besser arm und zufrieden als reich und unglücklich. Läßt sich da nicht eventuell ein Mittelweg finden? Vielleicht so: nicht ganz unbemittelt und halbwegs zufrieden?


Es ist ja nicht die Führungsrolle, die seinen Charakter verdorben hat, sondern sein Charakter hat die Führungsrolle verdorben.


Es ist nicht schlimm, seine Meinung zu ändern; schlimm ist, keine zu haben, die man ändern kann.


Es ist nicht wahr, daß Manager Profil-Neurotiker sind. Sie sind Profi-Neurotiker!


Es ist schon merkwürdig mit der Liebe: Man kann sie nicht erzwingen, aber vermeiden kann man sie auch nicht.


Es müßte ein brauchbares Mittelding geben zwischen lückenloser Informiertheit und seliger Ahnungslosigkeit.


Es sind immer die Leisetreter, die die Stille zerreißen.


Es soll ja auch Leute geben, die es sich leisten können, dann und wann eines ihrer Gesichter zu verlieren.


Es soll ja auch Manager geben, denen man es gar nicht anmerkt, wenn sie sich dumm stellen.


Es wird immer wieder Leute geben, die sich damit brüsten, was sie noch alles tun wollen, bis die Zeit gekommen ist, da das Können dem Wollen die Grenzen aufzeigt.


Etwas aus der richtigen Perspektive zu sehen ist eine Gnade, aber wenn du mittendrin steckst, nützt sie dir auch nichts mehr.


Europäischer Markt? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das klappt. Bürokratie und Regeln machen deutsche Betriebe konkurrenzlos konkurrenzunfähig!


Faulheit in der Jugend ist wie Spinnweben, Phlegma im Alter wie Stacheldraht.


Fernsehwerbung bildet. Sie lehrt, für wie blöd ihre Auftraggeber uns halten.


Führungspersönlichkeiten sind Leute, die beharrlich ihre Abhängigkeit vom Personal leugnen.


Gehen nennt man jenen Bewegungssport, der zwischen dem Verlassen des Autos und dem Betreten des Aufzugs stattfindet.


Gewohnheitsleisetreter in der Nachbarschaft sind weit gefährlicher als Gelegenheitsknobelbecher.


Glücklich ist, wer an Glück glauben kann.


Gott, ich danke dir für meine Freunde und alle Freuden, die sie mir beschert haben. Ich danke dir für das Glück, Arbeit, Schwierigkeiten und Lachen mit ihnen teilen zu dürfen, und für die Freude an gemeinsamen Wagnissen und gemeinsamem Lernen. Ich danke dir für die Chance zu lieben und geliebt zu werden, nicht wegen Klugheit und Güte, sondern trotz Fehlern und Verschiedenheiten. Amen.


Gott sei Dank, daß kleine Buben abwaschbar sind!


Größer kann Einsamkeit nicht sein, als wenn zwei Menschen einander nichts mehr zu sagen haben.


Gut zuhören ist das beste Mittel gegen Einsamkeit.


Hilf anderen Menschen, wenn du dir selbst helfen mußt.


Hüte dich vor Menschen, die nicht mit Details belästigt werden wollen.


Hütet euch davor, eure Kinder zu Anpassungsakrobaten einer Welt zu machen, die ihr zutiefst ablehnt. Erziehung muß Weltverbesserung zum Ziel haben!


Ich beneide die Jugend, denn sie hat noch so viele Fehler vor sich.


Ich bin lieber unvernünftig, denn die Vernunft hindert mich dauernd daran, das zu tun, was ich gern möchte.


Ich habe im Laufe meines Lebens eine Menge Großkotze kennengelernt. Irgendwie gleichen sie alle dem Nenner in der Bruchrechnung; je mehr sie sich aufblasen, desto geringer fällt das Ergebnis aus.


Ich habe in meinem Leben so ziemlich alles falsch gemacht, weil ich nicht begriffen habe, daß man mit Hilfsbereitschaft keine Schachpartie gewinnen und mit Intelligenz keine Wunden heilen kann.


Ich habe Leute kennengelernt, deren einzige Lebensphilosophie aus Ein- und Ausatmen besteht.


Ich habe mich von Deiner Mutter scheiden lassen, nicht von Dir, mein Sohn!


Ich habe von Leuten gehört, die sich Herzschrittmacher einpflanzen lassen, wo doch ein Hirnschrittmacher viel wichtiger gewesen wäre.


Ich kenne kein Beispiel in der Geschichte, daß ein Gefangener seinen Wärter liebte.


Ich kenne Leute, die alles dafür tun würden, nichts mehr tun zu müssen.


Ich kenne Leute, die so engstirnig sind, daß sie mit beiden Augen gleichzeitig durchs Schlüsselloch gucken können.


Ich kenne Menschen, die Licht verbreiten, und Leute, die alles finster machen.


Ich lege meine Sorgen jeden Abend dem lieben Gott ans Herz. Er ist sowieso die ganze Nacht auf.


Das Singledasein ist doch perfekt! Man ist immer für sich da, wenn man sich braucht!


Ich liebe Menschen, die meine schlimmsten Schwächen kennen und sich dennoch nicht von mir abwenden.


Ich mache meine Sache, und du machst deine. Ich bin nicht auf der Welt, um nach deinen Erwartungen zu leben. Und Du bist nicht auf der Welt, um nach meinen Erwartungen zu leben.


Ich sage ja nicht, daß sie eitel ist, aber sie vermeidet heiße Duschen, weil da der Spiegel beschlägt.


Ich verachte Vorgesetzte, die sich wie die Joker im Kartenspiel aufführen. Sie sind ohne zählbaren Wert, aber stechen alle Trümpfe!


Ich war noch nie Pessimist; aber manchmal bin ich ein Optimist in Trauer.


Ich werde nicht älter, nur besser.


Ich will ja gar nicht unbedingt recht haben, ich will nur wissen, daß ich recht habe.


Immer, wenn in einem Formular nach seiner Staatsangehörigkeit gefragt wurde, schrieb er: ”Mensch.“


In der Schule der Geschichte gibt es keinen Nachhilfeunterricht.


Irgendwann wirst auch du einsehen, daß es im Leben nur darauf ankommt, sich darüber zu freuen.


Ist dir schon einmal aufgefallen, daß man auf unseren Straßen höchst selten nackte Frauen trifft, obwohl doch fast keine etwas zum Anziehen hat?


Ist dir schon mal aufgefallen, daß an Bankschaltern und Supermarktkassen sich die kürzesten Schlangen am langsamsten bewegen?


Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, daß junge Leute, die alles unbedingt »gestern« haben müssen, sich ohne mit den Wimpern zu zucken die ganze Nacht für’s Rockkonzert anstellen?


Je älter man wird, desto deutlicher spürt man die Fokussierung auf sich selbst.


Je älter man wird, desto wichtiger ist es, sein Alter nicht hervorzuheben.


Jeder Mensch hat seine subjektive Art, über etwas zu urteilen, weil er die Wahrheit nicht erfaßt.


Jeder verurteilt im anderen die eigene Schwäche am strengsten.


Jeder völlig verblödete Popanz kann heute die Hoffnung hegen, mit einer benzingefüllten Bierflasche in der einen Hand, die andere zum Hitlergruß erhoben, auf der ersten Seite der Boulevardpresse zu erscheinen.


Kinder zeugen und Kinder zu geschätzten Mitgliedern unserer Gesellschaft zu machen, das ist so grundverschieden wie die Zahlen auf dem Lottoschein und dem, was dann ausgelost wird.


Komisch, was heute an Geld übrigbleibt, wird morgen dringend zur Begleichung einer unerwarteten Rechnung benötigt.


Kompetenzneurosen behindern den Kommerz!


Kontakt zwischen Menschen findet heute am leichtesten im Autobahnstau statt.


Lachen ist ein Beruhigungsmittel ohne unangenehme Nebenwirkungen.


Laß dich doch nicht durch das, was du nicht kannst, an dem irremachen, was du kannst.


Leben heißt, eine Einstellung zu den Dingen haben; und Einstellung heißt entdecken, daß man immer die freie Wahl der Entscheidung hat.


Liebe ist, was man jemandem erspart hat.


Lieber alt werden, als alt aussehen.


Lob vor allen, Kritik im stillen Kämmerlein!


Lob wirkt übrigens Wunder gegen Schwerhörigkeit.


Männer bauen Brücken über gähnende Abgründe, fliegen zum Mond und legen Eisenbahnschienen durch die Wüste. Trotzdem nehmen Frauen ihnen bereitwillig ab, daß sie nicht in der Lage sind, einen Knopf anzunähen.


Man liebt eine Frau, wenn man nichts vor ihr verheimlichen kann.


Man scheißt sich nicht ins eigene Nest. (Man macht seine Familie, Kollegen nicht schlecht)


Man setzt keinen Finderlohn aus für verlorengegangene Stunden, die sind weg – für immer.


Man sieht eine ganze Menge, wenn man einfach hinsieht.


Management besteht heute vor allem darin, unüberlegte Entscheidungen zu treffen und dann einen Dummen zu suchen, dem man die Sache in die Schuhe schieben kann.


Manager nennen ihre Fehlplanungen Schicksal.


Manager sind Leute, die meist mehr Macht als Verantwortung besitzen.


Manager sind Leute wie du und ich, sie glauben’s nur nicht.


Managerkrankheit? Weil viele Manager selbst die Krankheit sind.


Manche Leute sind so von sich eingenommen, daß sie sich am liebsten selbst nachlaufen würden.


Manche Manager haben gleich drei Charaktere: Einen, den sie tatsächlich haben, einen, den sie zeigen, und einen, den sie sich zu haben einbilden.


Manche Sendungen sind an sich schon Bildstörungen.


Manche Zeitgenossen haben in ihrem Leben nichts getan, als nur die Zeit genossen. Die sind sehr arm dran.


Manchem gelingt gar ein nahtloser Übergang vom Teen-ager zum Man-ager.


Mancher hält sich für eine Leuchte und hat doch keinen blassen Schimmer.


Manchmal hilft einem im Leben nichts so gut voran wie ein kräftiger Tritt in den Arsch.


Manchmal möchte ich gern ein Hund sein… dann müßte nämlich ein anderer die Steuern für mich bezahlen.


Manchmal mußt du mit jemandem Nachsicht üben. Vielleicht hat er sein Bestes getan. Weißt du das?


Manieren erfordern Einfühlungsvermögen. Wer das hat, hat auch Manieren, da ist es dann egal, welches Besteck er nimmt.


Mein Auto braucht fünf Liter pro hundert Kilometer, ich auch. Kaffee.


Mein Boss ist viel zu klug, um mich zu verstehen…


Mein Traum vom Ruhm ist in Erfüllung gegangen, seit ich meinen Namen ins Kreuzworträtsel eintragen kann.


Meinen Nachbarn ist ihre Ruhe heilig, sie würden mich glatt wegen Lärmbelästigung anzeigen, wenn ich an ihre Türe klopfte.


Menschen, die etwas verändern wollen, sind immer in der Minderheit.


Mit Dummköpfen fraternisiert man nicht!


Mit fassungsloser Ergriffenheit lauschte er seinen Ausführungen…


Mit mir kannst du lachen und weinen.


Monogamie läßt manches zu wünschen übrig.


Mut ist die Leiter zu allen Tugenden.


Mut ist manchmal nur Leichtsinn.


Nach der Wahrheit fragt man bei den Mitarbeitern nicht mehr. Man fragt, ob die Beweise ausreichen, um sie zu feuern.


Nicht die Arbeit selbst, sondern nur der Gedanke daran macht die Faulen ängstlich.


Niemand ist so scharf auf Geheimnisse wie der, der sie nicht für sich behalten kann.


Nüchtern betrachtet, ist das Leben nur betrunken zu ertragen.


Nur schwarze Schafe sind nicht vom Aussterben bedroht.


Nur Mühsal zeugt Ausdauer und Ausdauer erzeugt Charakter.


Nur wer denkt, kann danken.


Ohne Wünsche und Träume lebten wir noch immer in der Steinzeit.


Otto von Guericke hat uns bewiesen, daß leere Räume gewaltige Kräfte aktivieren können. Ich habe, weiß Gott, reichlich Leute kennengelernt, von deren leeren Räumen verheerende Wirkungen ausgegangen sind.


Phantasie ist vielleicht nur Intelligenz auf Urlaub.


Probleme löst man nicht, indem man sie ersäuft.


Ratschläge von Dummen sind geistige Umweltverschmutzung.


Reisen ist wie verliebt sein, selbst die vertrauteste Umgebung erscheint einem neu.


Rücken an Rücken mit dir, das war für mich Hautkontakt, bis ich begriffen habe, daß uns exakt ein Äquatorumfang trennt.


Schamgefühle sind die treibende Kraft für Verhaltensstörungen.


Schau dir einmal genau an, wie dein Chef seine Führungsaufgabe anpackt und du erkennst, was er als Kind gespielt hat.


Schließe die Augen, dann siehst du weiter.


Schließe die Augen, wenn du besser in dich hineinsehen möchtest.


Sinnverblendete und selbstherrliche Nachbarn sind auch eine Strafe Gottes.


Schon immer ›etwas sein‹ hatte er wollen, er hätt’s beizeiten definieren sollen!


Seien wir doch froh, daß es Dumme gibt, ohne sie könnten die übrigen es nie zu etwas bringen.


Sich zu verlieben ist furchtbar einfach, sich zu entlieben, ist einfach furchtbar!


So mag ich Frauenmode: Oben nichts, unten nichts und in der Mitte einen Hauch von Hohlsaum!


So manch einer hält sich schon für außergewöhnlich begabt, weil er seinen Namen einigermaßen auswendig hersagen kann.


Solange du mit jemandem reden kannst, ist das Leben noch lebenswert.


Sorge macht aus Flüstern einen Schrei.


Sympathie, das sind zwei Herzen, die sich in eine Last teilen.


Topmanager sind grundsätzlich dem Ganzen verpflichtet, niemals dem eigenen Interesse.


Traum vom Glück, Wunder der Liebe, das habe ich so nie gesagt. Das waren deine Worte. Nicht meine. Erst mit zunehmender Ernüchterung habe ich dem Wort Traum ein »a« angehängt und dafür dem Wunder das »r« weggenommen.


Über drei Dinge soll man niemals reden: Religion, Politik und Krankheit.


Um Beziehungen muß man sich kümmern.


Um auch den letzten Rest an Respekt vor einem Menschen zu verlieren, muß man ihn nur lange genug erduldet haben.


Unweit meiner Heimatstadt steht eine tausendjährige Eiche. Sie ist eine Touristenattraktion. In den grünen Zweigen singen die Vögel und ihr hohler Stamm ist zur Müllhalde verkommen. Wie viele Leute habe ich in meinem Leben getroffen, die sich genauso zergliedern, in einen unteren und einen oberen Menschen, Herz und Verstand.


Vergelte nie ein böses Wort mit einem bösen Wort, Streit entsteht erst aus der Erwiderung.


Verlasse den Gefängnishof deiner Erfahrungen, Mensch, brich aus, bevor es zu spät ist!


Viel zu viele Eltern verwechseln Erziehen mit Domestizieren.


Viele haben gelernt, Leid gelassen zu ertragen. Wenn es anderen zustößt.


Von Zeit zu Zeit sollte man mal wieder in seine Seele horchen, statt dauernd in seinen Körper. Es kann kein Körper gesund sein, dessen Seele sterbenskrank ist.


Voraussetzung für den Lehrerberuf ist der feste Wille, aus den Fehlern der eigenen Lehrer zu lernen.


Wände haben manchmal Ohren und Ohren manchmal Wände.


Was ist der Mensch? Halb Bestie, halb Engel!


Was könnte lehrreicher sein als die Selbstachtung einer Katze?


Was uns verband? Ich liebte dich und du liebtest dich auch.


Welch ein Vergnügen, zu bewegten Bildern die Kaumuskeln zu trainieren!


Sollten die Dummköpfe jemals aussterben, werden es die Nachbarn verdammt weit zueinander haben.


Wenn die Leute Menschen wären, gäbe es kein Ausländerproblem.


Wenn dir jemand sagt: Ich lege alle Karten offen auf den Tisch, dann zählst du sie besser erst nach.


Wenn du andere nicht an dir teilhaben läßt, wird dir am Ende wenig von dir begehrenswert erscheinen.


Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, töte die Alternativen.


Wenn du einen Gesprächspartner suchst, versuch’s mal mit einem Gips am Bein.


Wenn du gibst, erwarte keine Gegengabe, denn wenn du gibst, um im Gegenzug etwas zu erwarten, wird aus Geben Schachern.


Wenn du Gott um etwas bittest, beklage dich nicht, wenn er dir deinen Wunsch erfüllt.


Wenn du in deinem eigenen Ich einen guten Gefährten gefunden hast, kannst du es schaffen, dein Leben zu meistern.


Wenn du Vater wirst, bist du auch die Verpflichtung eingegangen, Muhammad Ali, Albert Einstein und David Copperfield zu sein.


Wenn eine Ehe wirklich einmal funktionieren sollte, gibt es nichts auf der Welt, was sie ersetzen könnte.


Wenn ich ein Mittel wüßte, Schwierigkeiten zu umgehen, ich glaube, ich würde es trotzdem nicht weitergeben. Ich denke, daß Schwierigkeiten die Fähigkeit in uns wecken, damit fertig zu werden. Ich sage ja nicht, daß man seine Probleme umarmen soll. Das wäre ebenso unangebracht, wie sie als Feinde zu behandeln. Ich denke nur, daß man Schwierigkeiten wie Freunden entgegentreten sollte, denn wir werden einer Menge davon in unserem Leben begegnen und sollten uns daher gut mit ihnen stellen.


Die Liebe allein macht aus Sterben Überleben.


Wenn ich nicht so denke, wie du denkst, beweist das, daß du nicht so denkst, wie ich denke. Sonst beweist es nichts.


Wenn ich was mag wie’s Bauchweh, dann ist es die immer wieder aufflammende DDR-Nostalgie. Sie ist völlig unangebracht und so nutzlos wie ein Kropf. Es würde doch auch kein vernunftbegabter Mensch auf die Idee kommen, die Berge abzutragen, aber das Echo stehen lassen.


Wenn ich wirklich imstande bin zu lieben, sehe ich nicht mehr so viele Fehler und Schwächen.


Wenn Zwietracht deine Steigerung von Eintracht ist, dann ist die letzte Potenz Niedertracht!


Sich über seinen Charakter auszulassen, ist sinnlos, der war schon von Geburt an ausgelassen.


Wer es wert ist, in Besitz genommen zu werden, wird sich niemals ganz in Besitz nehmen lassen.


Wer in einem fort nach oben späht, um seinen Heiligenschein zu bewundern, muß sich nicht wundern, wenn er am Ende die Genickstarre kriegt.


Wer stillsteht, geht zurück.


Wer Talent hat, war noch nie zu jung oder zu alt.


Wer weiß, wie schön das Leben sein kann, wird vom Schmerz, den es uns manchmal zufügt, tiefer getroffen.


Wer zwischen den Stühlen sitzt, sitzt auf dem Boden der Realität.


Wie lange eine Minute dauert, hängt ursächlich davon ab, auf welcher Seite der Toilettentüre man sich befindet.


Wieso eigentlich Würdenträger? Weil es Leute gibt, denen Würde eine Last ist.


Wir leben in einer Zeit der Titelinflation. Nie gab es so viele akademische Titel ohne jegliche Reputation!


Wir Menschen sind die am leichtesten zu beeinflussenden Kreaturen auf Gottes Erdboden. Ein einziges gutes Wort kann uns frischen Elan für eine ganze Woche geben.


Wir sollten es uns gut überlegen, bevor wir eine Tür zuschlagen oder eine Brücke abbrechen. Es könnte sein, daß wir den Ast absägen, auf dem wir sitzen.


Wissen ist nur dann Macht, wenn du etwas über die richtigen Leute weißt.


Wo kommt eigentlich all die Gewalt her? Gewalt und Aggression gehören leider zur Realität und lassen sich aus der täglichen Berichterstattung sicher nicht völlig verbannen. Aber die Lust an der Angst, Fast food fürs Gehirn und Voyeurismus für die Augen regen tagtäglich die niedrigsten Instinkte an und führen unweigerlich zu neuer Gewalt. So mancher ›Berichterstatter‹ vermittelt dem Plebs das Gefühl, hautnah dabei gewesen und dennoch nicht betroffen zu sein. Auf diese Weise genießt der Pöbel eine tiefe innere Befriedigung.


Zeitung lesen macht nicht klug oder dumm, nur klüger oder dümmer.


Zeitvertreib ist Vertreibung der Zeit.


Zu handeln ist wichtiger als das Ergebnis.


Zum Glücklichsein gehört auch Mut.


Zweifel nähren das Denkvermögen.


Fernsehen ist pure Unter-haltung!


Wußten Sie eigentlich, daß man nur demjenigen ins Gewissen reden kann, der eins hat?


Du bist noch nicht reich, wenn du mehr Geld als Verstand hast.


Apropos Rundschreiben: Form ist alles, Inhalt Nebensache!


Man kann so vieles mit Dienstanweisungen erreichen – nur kein Format.


Das Ringen um die tägliche Existenz ist kein guter Ausgleichsport.


Fehler sind exzellente Informationsquellen.


Drogen sind etwas für Leute, die mit der Realität nicht zurecht kommen.


Gott, sechs Milliarden Menschen leben auf deiner Welt, und nun sag mir mal, warum sooo viele von ihnen einsam sind?


Eheringe sind wie Bindestriche – sie trennen.


Übergewicht darfst du haben, das Übergewicht nicht.


Seltsame Stimmen Ein Zeitgenosse, dumm wie die Nacht, hat sich zum Doktor auf den Weg gemacht. Er klagt, fängt fast schon an zu weinen: „Ich höre dauernd Stimmen, sehe aber keinen!“ Der Doktor schaut ihn prüfend an, fragt sich besorgt: Woher der Wahn? Hat der Arzt nicht eh schon viel zu viele Plagen, um sich mit Psychopathen rumzuschlagen? Er schaut ihn an und forscht verstört, wann der Dummkopf denn die Stimmen hört? Der Idiot, sinniert dann kurz und spricht: „Nur beim Telefonieren, sonst nicht!“


Ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß die Zahl der Geisterfahrer auf den Datenautobahnen beängstigend zunimmt…?


Es stimmt bedenklich, daß sich ausgerechnet die Unberufensten dazu berufen fühlen, am lautesten zu rufen!


Meine Sehnsucht ist wieder da. Zurück von dir. Verhöhnt und verjagt. Mehr tot als lebendig. Was will sie noch von mir?


Eines Tages werden wir unseren Kindern erklären müssen, warum sie auf der Welt sind. Wehe dem, der es dann nicht weiß!


Wir sehnen uns bisweilen nach Menschen, die es gar nicht gibt.


Aussehen schafft Ansehen!


Wir sollten mehr Kinder denn Erwachsene sein: Unsere Liebe wäre reiner, der Streit kürzer, die Tränen echter und der Haß nicht bekannt…


Manche Probleme lassen sich zwar benennen aber nicht lösen.


Haben Sie ein Problem bekommen? Geben Sie es zurück!


Tote Beziehungen sollte man ruhen lassen. Leichenschändung ist ein Verbrechen.


Seit ich in Deinem Herzen gefangen bin, ist meine Freiheit grenzenlos.


Es sind immer die Hintergründe, die man vorher kennen sollte.


Und dann war da noch die junge Selbstdarstellerin, die zu jener Sorte Leute gehörte, die am liebsten in ihren eigenen Armen sterben würden.


Geben ist Nehmen – aber Nehmen ist nicht immer Geben.


Viele zu viele gute Vorschläge, die wir beherzigen, sind das Fundament fataler Rückschläge.


Versperre nicht die Wege von dir, wenn du nicht die Wege zu dir blockieren willst.


Das Herz hat keinen Verstand, der Verstand hat kein Herz.


Auch Unreife können Reifezeugnisse erwerben.


Wahre Liebe wärmt sogar die Sonne.


Manchmal erlebe ich dich, indem ich dich lebe.


Auch Hähne verfahren oft genug nach dem Prinzip der blinden Hühner.


Vor mir liegt ein Gedicht: Kann man je alle Lesarten mit den eigenen Gedanken durchspielen?


Anpassungsakrobatik an Zeit, Umstände und Menschen halte ich für Bewegungsübungen, die jeder Dummkopf aus dem Effeff beherrscht, um jenen zu gefallen, die sich derlei Verrenkungen versagen.


Manchmal denke ich, daß ich mich nicht wirklich weiterentwickelt habe und meine 61 bisweilen umgedreht gehören, weil ich erst 16 bin.


Ein Buch mit Querverweisen hebt die Qualität und fördert die Kreativität über beide, den Schreiber und den Leser nachzudenken.


Denken Sie nur für sich nach – nicht für mich!


Geburt – knobele nie mit den Buchstaben dieses Wortes! Es könnte am Ende Betrug rauskommen.


… in dir mich verlieren, um in mir dich zu finden …


Ob ich altmodisch bin, fragst du? Ja, alt und modisch!


Wie oft tun wir etwas wider besseres Wissen und erwarten dann gottergeben unsere Quittung, die uns bescheinigt, daß wir wieder mal etwas klüger geworden sind. Das ist jedoch nur die eine Seite des Beleges, denn manchmal sind wir nicht nur klüger geworden, sondern auch glücklicher!


Traditioneller Elternwunsch: Meine Kinder sollen es mal besser haben! Traditionelle Elternfurcht: Meine Kinder werden doch nicht klüger werden?


Es gibt nichts, daß sich durch Liebe nicht verändern läßt. Sogar durch die, die durchs Internet auf den feinsten aller Strahlen überreicht wird.


Und je wichtiger du mir bist, desto wichtiger werde ich mir.


Rotstifte helfen schwarz zu sehen.


Traumwahrheit oder Wahrheitstraum? Bist du nun ein Traum, der wahr wird? Oder bist du eine Wahrheit, die Traum bleibt?


Arm mag für meine wirtschaftlichen Verhältnisse zutreffen, für meine seelischen nicht.


Es gibt Tage, an denen man feststellen kann, für wen du als Mensch von Belang bist und für wen nicht.


Es gibt so Tage im Leben, an denen man überall hin findet, nur zu sich selbst nicht.


Paradox ist, wenn einen eine flache Pizza kugelrund macht…


Wer kennt sie nicht, diese unsäglichen Tage, an denen nichts geht. Ich kenne sie aus dem Effeff. Da hilft schließlich nur, einen geliebten Menschen zu haben, den man gedanklich mit vor den Karren spannen kann, einfach, damit es leichter geht. Seit wir uns kennen, habe ich so manchen Tag an dich gebunden, damit ich ihn leichter ziehen konnte. Es klappte immer. Zu zweit geht so vieles besser, leichter, beschwingter. Du siehst, du bist viel mehr für mich, als du denkst! Und das allein ist wichtig.


Erfüllung Du erfüllst deine Seele an mir. Ich erfülle meine Seele an dir. Seelenerfüllung Tag für Tag – das erfüllt dich und mich für unsere Erfüllung.


Stillt euren Liebeshunger, damit ihr keinen Rachedurst mehr spürt!


Für Selbsterkenntnis ist jeder Spiegel zu dreckig.


Lieber beim Essen mit vollem Mund reden, als mit leerem sich anzuschweigen.


Man kann doch nur das verarbeiten, was man bespricht, denn alles, was man nicht verarbeitet hat, kehrt unweigerlich zu einem zurück.


Ein Gespräch gewährt viel tiefere Einblicke in die Seele des Menschen, den man liebt, als jede sexuelle Liebe.


Bereue nichts, sonst tust du dir weh!


Launen sind tönerne Füße für eine Ehe und treiben die Betroffenen systematisch in fremde Arme.


Am Ende lebt doch jeder nur sein Leben.


Wir sind nicht dazu da, einander krank zu machen. Wir sind dazu da, uns aneinander genesen zu lassen!


Spiegelgefechte sollte man wörtlich nehmen und achtgeben, daß keinem anderen ein Leid geschieht.


Lifting – die teuerste aller Entfaltungsmöglichkeiten.


Besser, du trittst mich mit deinen Füßen, als mit deinen Augen.


Lesen ist für mich immer die schönste Brücke zu meinen Wunschträumen.


Kinder, die an der Schwelle zum Erwachsensein stehen, brauchen Verständnis und Rückhalt, nicht Strenge und Kritik.


Vieles zeigt mir immer wieder, daß der Mensch Liebe braucht, um Mensch zu werden.


Liebeserklärungen erklären, daß Liebeserklärungen Liebe nicht erklären können, denn es liegt nicht im Wesen der Liebe, erklärbar zu sein.


Herzensgüte wird mit keinem Gütesiegel ausgezeichnet.


Ein bißchen Selbstkritik mag ja ganz gut sein, aber zuviel zerfleddert die Klamotten der Seele!


Heute wird so unendlich viel geschrieben und gedruckt, was nicht einmal des Sagens wert gewesen wäre. Im Gegenzug wird so manches gesagt, was des Schreibens und des Druckens wert gewesen wäre. Jetzt aber ist es auf immer verloren.


A und O, Alpha und Omega, Anfang und Ende, Ein und Alles… Trotzdem ist es nur ein Zufall, daß Auto mit A anfängt und mit O aufhört!


Die Krone auf dem Haupt des Stilisten nennt man Format.


Alles, was nicht falsch ist, ist auch nur bedingt richtig.


Auch durch Enthaltsamkeit kann man sich das Leben total versauen.


Erzähl mir bloß nicht, daß kein Mensch dich lieb hat! Es gibt über sechs Milliarden Menschen, die dich nicht mal kennen.


Ob du Kopf wirfst oder Zahl, es ist sowieso die falsche Wahl.


Am Ende liebt die Liebe nur – sich selbst.


Der potentielle Stoff, aus dem die Männerlügen gemacht werden: Frauen, Autos und Geld!


Es ist doch immer wieder verblüffend, wie beharrlich Erinnerungen Tatsachen leugnen!


Ein leerer Kopf ist eigentlich gar nicht leer, sondern vollgestopft mit Mumpitz. Deshalb kriegt man auch so schwer etwas in ihn hinein.


Gedankendiebe: Der Einzug der Plagiatoren.


Woran scheitert eigentlich der ewig junge Wunsch aller Erwachsen, sich ihre “Kindlichkeit zu bewahren”? Oft genug daran, daß sie nicht mal gemeinsam mit ihren Kindern durch die Pfützen hüpfen können.


Ob man je ergründen wird, warum Kinder nie um Pfützen herumkommen?


Wort und Mensch passen auffällig oft zusammen. Wort und Wirklichkeit passen auffällig oft nicht zusammen.


Sie folgte ihrer inneren Stimme. Seither gilt sie als verschollen.


Beispiele mögen wohl Schule machen, Karriere machen sie selten.


Wußten Sie eigentlich, daß die Zeitspanne zwischen noch nicht alt genug und zu alt exakt der zwischen 12 und Mittag entspricht?


Sicher haben viele ihre eigene Meinung. Die verteidigen sie sogar. Aber das machen Diebe mit Geklautem auch.


Wir haben es – wie so oft im Leben – mit Leuten zu tun, bei denen Gehörtes zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder rausgeht. So stelle ich mir das für Gelesenes auch vor: Zum einen Auge rein, zum anderen wieder raus.


… daß man bei allem, was passiert, besser daran tut, seinen eigenen Zustand für den bestmöglichen der Welt zu halten. Das macht zutiefst dankbar, und wer dankbar ist, wird niemals unzufrieden sein.


Immer wenn Du fühlst, daß Dein Leben abwärts geht, dann laß es geschehen, abwärts gehen ist bequem. Sammle frische Kräfte für den nächsten Anstieg! Immer wenn Du fühlst, daß Du auf Irrwegen gehst, dann laß es geschehen, denn Irrwege haben ihren Reiz. Sammle frische Kräfte für den richtigen Weg! Immer wenn Du fühlst, daß Dein Leben haltlos ist, dann laß es geschehen, denn loslassen will gelernt sein. Sammle frische Kräfte, um neue Ufer zu erstreben. Immer wenn Du fühlst, daß Du einsam bist, dann laß es geschehen, denn Einsamkeit macht stark. Sammle Deine Seele und Du erkennst, daß ich bei Dir bin.


Gestern dachten wir, daß uns der Sex befreit. Heute wissen wir, daß uns der Sex befreit – vom Leben. Denn heute gilt, was wir gestern noch nicht wußten: Sex ist lebensgefährlich!


Fortschreiten, nicht fortrennen, das gibt dem Leben Sinn.


Sein ohne gestern ist wie Werden ohne morgen.


Beobachten ist gut, solange das Hauptaugenmerk auf “achten” liegt.


Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder sein Dasein fristen oder sein Leben leben.


Nichts Neues kann entstehen, das nicht seine Wurzel tief im Vertrauten hätte.


Mit jedem Komma, Punkt und Strich, mit jeder Silbe, jedem Wort und jedem Satz, mit jeder Zeile komme ich Dir um ein paar Buchstaben entgegen.


Situationskomik: Humor aus Eingemachtem.


Jede Lebenssituation hat ihre unwiderlegbare Wahrheit. Aber jede Wahrheit hat auch ihren Ausweg: Die Fiktion. Die Wahrheit weist den Weg, die Fiktion geht ihn.


Innehalten ist noch nicht stehenbleiben.


Versteht ihr mich? Wenn du ernsthaft bist, dann verstehen sie dich nicht. Wenn du witzig bist, dann können sie dich nicht verstehen. Wenn du traurig bist, dann mögen sie dich nicht verstehen. Wenn du verzweifelt bist, dann wollen sie dich nicht verstehen. Wenn wir einander besser verstehen würden, dann würden wir einander besser verstehen.


Ich kann mich zu nichts entschließen, zu nichts mehr hab ich Lust, laß einfach die Tränen fließen, so satt hab ich den Frust.


Trost Es gibt Augenblicke im Leben eines Menschen, da eine Blume mehr sagt als alle Worte dieser Welt Es gibt Momente im Leben eines Menschen, da ein liebes Wort mehr sagt als alle Blumen dieser Welt Es gibt Zeiten im Leben eines Menschen, da eine stille Umarmung mehr sagt als alle lieben Worte und alle Blumen dieser Welt zusammen


…und bisweilen kommen da Worte, die dich gleichsam starker Hände nehmen, dich halten und behutsam führen, deren sanfter Druck dir Trost schenkt und die nicht scheuen die Nässe deiner Tränen…


Worte… mit deinen Augen gelesen, von deinen Ohren gehört, durch dein Herz erfaßt, in deine Seele gesät – erwachen zu traumhaften Blüten der Liebe.


Nur der Selbstvergessenen erinnert man sich gern.


Mitleid ehrt – Selbstmitleid verzehrt.


Wenn man schon nichts kann, dann sollte man wenigstens das Nichts perfekt beherrschen.


Du entnebelst meine Seele und füllst ihre Unendlichkeit randvoll an mit den Sonnenstrahlen deiner Liebe.


Wie gleicht doch der Aphorismus dem Janus. Er blickt gleichzeitig in verschiedene Richtungen.


… und auch Ihr seid mir willkommen, die Ihr vor lauter Haaren die Suppe nicht mehr seht.


Wer sich aus seiner familiären Hölle zu Hause in den Himmel der nächsten Beziehung sehnt, sammelt Holz für noch schlimmere Feuer.


Als sie sich voneinander trennten, brauchte er zwei Transporter. Im kleinen fuhr er seine Siebensachen, den großen, den mit den verstärkten Achsen, brauchte er für sein Herz.


Sprichwörter sind nationengebunden, Aphorismen personengebunden.


Meine Großmutter war eine große Mutter!


Damals ritten sie noch gemächlich auf der Kanonenkugel durchs Kinderzimmer und es blieb sogar noch eine Menge Erziehung an ihnen hängen. Dann kreuzten sie auf Marschflugkörpern durch die Kinderzimmer, gestreift von etwas Erziehung, die an Ihnen haften blieb. Heute hilft ihnen die ultraschnelle Datenübertragung das Kinderzimmer zu umgehen. Und morgen? Morgen werden uns die Kinder umgehen.


Einander helfend die Hände zu reichen, ist ein Zeichen gelebter Menschlichkeit. Hilfe (nur) zur Selbsthilfe ist gegebenes Nehmen.


Als das Händereichen zur Begrüßung sich durchzusetzen begann, galt es als einziger Beweis dafür, daß die Hände leer sind und unbewaffnet. Heute reicht man sich zwar noch immer die Hände, begleitet aber (zu oft) von Worten, die tödlicher als alle Waffen sind.


Siehe, meine Hände sind nicht leer. Sie sind voller Kraft, um Dich zu beschützen, voll mit Liebkosungen für Deinen Körper, voll von Wärme, wenn Dich friert, Nähe, wenn Du Dich einsam fühlst und Trost für Deine Seele. Siehe, meine Hände sind gefüllt mit Liebe


Wer erwartet, muß warten können.


… und dabei hatte ich so gehofft, daß du der Punkt in meinem Leben würdest. Aber leider warst auch du nur ein – Komma.


Manche Sterne, deren Leuchten wir bewundern, sind längst erloschen. Manche Menschenseele, die wir bewundern – auch.


Nicht jeder Anspruch findet Zuspruch.


Die höchste Form von Mut ist Demut.


Und so beteten sie gemeinsam, ihre Linke in seine Rechte gefaltet: Lieber Gott, laß mich seine linke Hälfte, die mit dem Herzen, und ihn meine rechte Hälfte sein. Danke!


Psychoanalytiker nennt man die Leute, die aus dem Dreck, den wir so lange untern Teppich gekehrt hatten, unser Seelenleben deuten.


Satiriker sind Menschen, die mit spitzer Zunge stumpfe Geister kitzeln.


Selbstkritik ist die unbequemste Art der Kritik.


Der Punkt ist kugelrund – aber definitiv!


Geduld nennt man die Strafe für Pünktlichkeit.


Daß die Dinge glatt gehen, ist nur was für gewöhnliche Leute.


Modernes Antiquariat – Neuheiten von gestern.


Parkuhren nennt man jene Geräte, an denen der Vorschuß auf den Strafzettel entrichtet wird.


Mit dir ist nicht nur alles ganz anders, alles andere ist es auch.


Synonyme: Begriffsprothesen.


Sünden nennt man die Fallstricke, in die die Selbstgerechten hocherhobenen Hauptes stolpern.


Symbiose – Zweiklang im Einklang.


Zweifel und Mißtrauen sind die Sargträger der Liebe.


Zu zweit – doppelt allein.


Als fünftes Rad am Wagen fühlt sich nur, wer im Notfall nicht betriebsbereit ist.


Nachzügler sind von der Gegenwart überholte Vorläufer.


Das Pseudonym ist der Schleier vor dem Gesicht eines Prominenten, der ihn sichtbarer und eindrucksvoller darstellen soll.


Zärtlichkeit, so nennt man die Hingabe bei der Hergabe.


Sprache, Worte, Schrift – ob sich das Mensch-Sein auf diese drei Begriffe reduzieren läßt?


Zweisamkeit ist manchmal nur vergewaltigte Einsamkeit.


Bücher: Worte, auf Papier geparkt.


Einsamkeit – ungestörtes Alleinsein.


Wer hat denn was von rückwärts gesagt, als man dich zum Umdenken aufforderte?


Wenn dir was über die Hutschnur geht, solltest du deinen Hut wegwerfen, nicht den Kopf.


Kein Vermögen läßt sich so rasant vermehren wie das Denkvermögen. Keine Armut ist so elend wie die Armut an Denkvermögen.


“Nach-denken!”, sagte das Problem, “vor hab ich schon.”


Ein Gremium, das Ausschuß produziert, nennt man Ausschuß.


Die Brücke zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen trägt ganz andere Menschen als die zwischen Morgengrauen und Abenddämmerung – auch wenn sie dieselben sind.


Die guten Vorsätze von Silvester sind schon an Neujahr ungenießbar!


Gute Vorsätze werden von Defiziten diktiert.


Ein phänomenales Gedächtnis hat, wer sich an Neujahr noch seiner guten Vorsätze von Silvester erinnert.


Achtung: Das Haltbarkeitsdatum deiner guten Vorsätze von Silvester verfällt spätestens an Neujahr!


Zu Neujahr tun’s auch die runderneuerten Vorsätze vom letzten Jahr.


Gute Vorsätze sind wie Schuhe, in denen man nicht gehen kann.


Leibgerichte verhängen Urteile – pro Pfunde!


Auf dem Weg zueinander du zu mir ich zu dir langsam nicht so schnell! du einen Schritt ich einen Schritt einander entgegen gehen in ewiges Zueinander Miteinander Füreinander


Ich knüpfe ein Netz aus Gedanken Umhülle damit dein Herz Aus Zärtlichkeit webe ich Bande Wie Seide so fein und so stark.


Gefangen in deiner Liebe, um endlich, endlich frei zu sein!


Liebestragödie: einsam gegen allein.


Die einen joggen, weil sie müssen. Die andern müssen, weil sie joggen.


Versuche nicht, mir zu erzählen, wie die Geschichte enden wird. Wozu denn dem Ende entgegenstreben, wo ich doch noch ganz und gar vom Anfang fasziniert bin.


In dir habe ich meinen Anfang gefunden. Mein Ende nicht. Ende nicht, ende nie!


Das ist der Unterschied zwischen männlichem und fraulichem Empfinden: Männer können und wollen erobern, immer wieder aufs Neue; Frauen verharren lieber in dem einmal Gefundenen.


Frauen oder Männer, die “Zeit brauchen”, brauchen diese Zeit auf Kosten der Männer oder Frauen, von denen sie aufrichtig geliebt werden, und dann hat dieses “brauchen” doch zu sehr den bitteren Beigeschmack von “verbrauchen”.


Für den Absteiger ist die Ausgangsbasis oben.


Für eine solide Freundschaft muß man verdammt hart kämpfen.


Unkraut braucht man nicht zu säen, aber jäten hilft auch nicht.


Die Hoffnungslosigkeit ist der Übergang zwischen Sein und Nichtsein.


Manche planen, um nicht zu versagen. Andere versagen, weil sie nicht planen.


Mein Schreibtisch – der Mount Unentschlossenheit.


Nur wer sich selbst untreu sein kann, kann Glück und Wahrheit finden.


Männer und Frauen kommen zusammen, zwei Körper die sich vereinigen, doch jede Seele bleibt mit sich allein.


Mannigfaltig sind die Formen des Fastens. Die einen essen weniger, andere verzichten auf Fleisch, auf Zigaretten, auf Süßigkeiten, ja sogar aufs Autofahren. Aber die am weitesten verbreitete Form des Fastens ist das Geistfasten.


Es sind die Klischees, die die Wahrheit erst genießbar machen.


Erstaunlich, wie viele sich in der Kostenrechnung prima auskennen, aber in der Einschätzung von Werten jämmerlich versagen.


Bei manchem fühle ich mich wie zu Hause, bei Dir, da wünschte ich, ich wär’s.


So wie die Erde öd und unwirtlich oder fruchtbar und ertragreich sein kann, so ist es auch mit der Seele des Menschen. Jeder Mensch trägt beides in sich, Kälte und Wärme. Jeder entwickelt seine Seele anders. In des einen Seele führst du ein Leben voller Sorge und Einsamkeit, du stirbst vor Hunger, Durst und Sehnsucht nach Liebe und Zuneigung. Nach meiner langen Lebenswanderschaft durch manche wüste Seele habe ich ein warmes Zuhause gefunden in Deiner Seele, die mich zärtlich umhegt, behütet und mir Geborgensein bereitet.


Die Geschichte unserer Kultur ist heute mehr denn je von jenen erfüllt, die sich in der Vorzeit Moloch oder Nero nannten, und die unablässig Opfer forderten. Ihre Namen sind längst unserer Zeit angepaßt. Heute nennen wir sie Mobbing, Selbstherrlichkeit, Verachtung und Lieblosigkeit.


Die Geschäftswelt mag ja verwirrend sein, aber dürfen wir wegen einzelner, unmotivierter Übergriffe ganze Heerscharen von Managern und Vorgesetzten verachten?


Kommt Zeit, kommt Rache.


Wußten Sie eigentlich, daß man in den letzten Zügen auch sitzen kann?


Zivilcourage sollte erst recht vor Uniformen nicht Halt machen.


Im komfortablen Liegewagen kann man auch das Lieben wagen.


Einzig mögliches Prinzip elterlicher Liebe: Angenommen wie angekommen.


Denn manchmal verwirklicht der Nachschlag erst den Vorschlag!


Nicht selten führt schon ein geringer Abschlag zum Zuschlag.


Liebesentzug ist nur ein anderes Wort für Lebensentzug.


Gewalt als erzieherisches Mittel ist prinzipiell abzulehnen. Dennoch ist gegen einen leichten Klaps längst nicht soviel einzuwenden wie gegen den Entzug elterlicher Liebe. Ein schmerzender Popo mag sich wieder beruhigen, eine verwundete Seele trägt den Schmerz durch ihr ganzes Leben.


Das beste Schnäppchen ist, wenn man das, was man nicht braucht, nicht kauft.


Leute sind Menschen, denen Menschlichkeit fremd ist.


Anstand ist ein angenehmer Zustand.


Was Wurzeln für die Bäume sind, sind die Grundsätze für uns Menschen. Bäume ohne Wurzeln stürzen um, wenn der Wind an ihnen rüttelt. Menschen ohne Prinzipen halten den Stürmen des Lebens nicht stand.


Ihr beklagt Euch über Eure Bewegungsarmut? Versteh ich nicht…. Wie nennt Ihr denn das tägliche Umgehen von Geboten, Gesetzen und Vorschriften?


So mancher wähnt sich in der Illusion, daß er selber lebt und handelt und merkt nicht, daß sein Leben nur eine Parodie des Lebens ist.


Zwei Monologe sind noch längst kein Dialog.


Apropos Vorbild. Wenn jemand Spuren hinterlassen hat, dann vergewissere dich, ob es nicht seine Schleimspur ist. Du könntest böse ausrutschen!


Apropos Telefonsex: Seid doch dankbar, daß man Euch bis jetzt nur heimlich abhören kann! Wartet nur, bald schon wird man Euch auch zuschauen!


Während bedrängende Fragen Freundschaft und Liebe verhindern, vertiefen Antworten auf ungestellte Fragen sie.


Wer oben auf ist, kann trotzdem unten durch sein.


Ihr habt nicht richtig zugehört. Die Regierung arbeitet nicht am Konjunkturprogramm, sie arbeitet am Konjunktivprogramm!


Aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, das ist keine Kunst. Die Rückverwandlung eines Elefanten in eine Mücke ist schon sehr viel mühsamer. Einen bewundernswerten Charakter hat, wer die Mücke wahrnimmt und schweigt und lächelt.


Karierte Reden von Politikern ergeben nie einen runden Sinn.


Dem Standpunkt ist es egal, wer auf ihm steht.


Für viele Menschen kommt das Wort zuverlässig von Verlassen, und wenn du dich auf ihre Zuverlässigkeit verläßt, bist du verlassen.


Jeder ist sich selbst der Nächste und ist sich doch so fern.


Zu viele Eltern haben in der Erziehung vollkommen versagt. Das kann dann auch die Schule nicht mehr wettmachen, allenfalls noch korrigieren.


Vielleicht Vielleicht ist es ein stiller Blick. Vielleicht ist es ein freundliches Wort. Vielleicht ist es ein lieber Gruß. Vielleicht ist es ein fester Händedruck. Vielleicht ist es eine nette Geste. Vielleicht ist es eine kurze Begegnung. Vielleicht ist es ein reizendes Lächeln. Vielleicht ist es ein gutes Gespräch. Vielleicht ist es eine scheue Umarmung. Vielleicht ist es ein flüchtiger Kuß. Vielleicht ist es nur ganz wenig, was man braucht, um glücklich zu sein.


So überlasse ich in dir – mich


Die Gefallenen der Guten – Helden der Nation. Die Gefallenen der Bösen – Kollateralschäden.


Die Zuversicht ist wie ein Surfbrett, das dich durch die Wellen von Glück und Unglück trägt.


Sie flocht ihre Pechsträhnen zu einem hübschen Zopf.


Das ist das schöne an den Bilanzen, daß man die Verluste als Gewinne verschleiern und Gewinne als Verluste tarnen kann.


Glück und Pech. Sie kommen wie Zwillinge daher und spielen mit uns um Kopf und Kragen.


Gäbe es ein elftes Gebot, es müßte lauten: “Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Ölquellen.”


Der stressigste Streß ist der Beziehungsstreß.


Die größte Gerechtigkeit ist der Tod.


Die Gesellschaft kann sich sich selbst nicht mehr leisten.


Was ist paradox? Paradox ist, wenn einer einen Krieg anzettelt und dafür für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wird.


Wer zuviel Ärger in sich hineinfrißt, wird irgendwann mal seine Nerven auskotzen.


Arbeitswut ist die produktivste Art von Wut.


Der siebte Himmel – für alle ein Traum, für viele unerreichbar für einige die Seligkeit, für mich eine Durchgangsstation.


Einst wurde er mit ihrer Liebe nicht fertig, heute nicht mit ihrem Haß.


Bemerkenswerte Wandlungen, vom Vielgeliebten zum Meistgehaßten.


Du kannst mich lieben oder hassen. Nur nicht mal so, mal so.


Wer sich mit dem Tag anlegt, den wird die Nacht bestrafen.


Leute, die reden und reden und nichts sagen, sind uns wohlvertraut. Menschen, die uns etwas sagen, wenn sie schweigen, sind uns unheimlich.


Wie vieler Beispiele mag es wohl bedürfen, bevor auch nur eines über das Spielstadium hinauskommt?


In manchen Fällen ist unterlassene Hilfeleistung aktive Sterbehilfe.


Hilfe ist ein Prinzip, kein Lustprinzip!


Hilfe ist eine Soll-, keine Kann-Bestimmung!


Im Blumenladen. Als sie sich umdrehte, murmelte sie verbissen: “Nee, da bleibe ich doch lieber bei meinen Neurosen, die blühen wenigstens das ganze Jahr!”


Wer sich nicht selbst organisiert, dem rückt das Chaos die Möbel.


Unter Regulierung versteht der Mensch, daß er trennt, was verbunden ist und verbindet, was getrennt gehört.


Vernunft ist ein erdrückendes Problem unserer Zeit. Die einen haben ihre verloren, die andern nehme keine mehr an.


Auch wenn sie sich noch so gern als Salonlöwen und Papiertiger produzieren, sie sind und bleiben Paradiesvögel. Schön anzusehen, aber zu nichts nütze.


Kein Wunder, daß es nicht mehr vorwärts geht, bei all der Vernunft, die auf der Strecke geblieben ist.


Wie gegensätzlich unsere Worte die Werte bezeichnen: Hoch steht der Hochmut über dem Mut, tief steht die Demut unter dem Mut.


Je überzeugender die Worte, desto höher überspringen sie die Taten.


Zur Unwilligkeit ist noch keiner geprügelt worden. Zur Unwilligkeit wird man erzogen.


Der Weg von Mensch zu Mensch Der Mensch kann in die Tiefe des Meeres tauchen und die Gipfel der Berge ersteigen. Der Mensch kann in fremde Städte und ferne Länder reisen und die Kontinente durchqueren. Der Mensch kann die Erde verlassen und ins All fliegen. Sogar auf dem Mond war er schon. Nur der Weg von Mensch zu Mensch, die Strecke zum Nebenan ist unüberwindlich.


Die einen flöten in höchsten Tönen, die andern pfeifen aus dem letzten Loch.


Zeitgeist: Phänomen, ohne Zeit, ohne Geist.


Bringe dich nicht ins Gerede, ein Gerüchtsurteil ist rasch gefällt!


Umarmungen bringen Glück.


Mensch, abzüglich Menschlichkeit: Minusmensch.


Erst als er das Weite suchte, fand er endlich das Naheliegende.


Sympathisch sind die Wissenslücken, sofern sie nicht zum Besserwissen überbrücken.


Bitte, lieber Gott, betete ich, laß mich einfach mal wieder trödeln und mir Zeit nehmen. Wir alle müssen das ja erst wieder mühsam lernen. Wir leben in einer Zeit der grenzenlosen Entdeckungen und vergessen darüber vollkommen, unsere eigene Grenze zu entdecken, die Zeit. Hilf mir also, meine Zeit zu nutzen, bevor sie in die Ewigkeit übergegangen ist. Öffne mir die Augen für deine herrliche Welt und für meine wundervollen Mitmenschen. Schärfe meinen Blick nicht für die globale Welt, sondern für die Details, aus denen sie besteht. Hilf mir, zu erkennen, daß Zeit nicht Geld ist, und Geld nicht alles. Spätestens am Ende meines Lebens wird der Tod mich erkennen lassen, daß ich für alles Geld der Welt nicht eine einzige Sekunde Zeit hätte erwerben können.


Auch Kurzsichtige können weitsichtig sein und die Weitsichtigen manchmal so erschreckend kurzsichtig.


Rasen im Unverstand, das wird früher oder später dazu führen, daß die Bremsspuren in die Hose gehen.


Umarmungen sind Übersetzungen aus einer Sprache, die zwar viele erlernen möchten und doch nur wenige verstehen werden.


Es blieb ihnen gar keine Wahl, als sich scheiden zu lassen. Die Scherben ihrer Ehe reichten schon lange nicht mehr, um die Gräben zwischen ihnen zuzuschütten.


Manche werfen das Handtuch, noch bevor sie trocken hinter den Ohren sind.


Aufgeben widerspricht der Aufgabe.


Beim Glücksspiel wird um Pech gespielt.


Die Flinte ins Korn werfen – heißt der Ähre zu spotten.


“Die Würfel sind gefallen“, sagte sie. “Und keiner da, der sie aufhebt.”


Sie hatten sich zwar nichts mehr zu sagen, nur verschweigen wollten sie das nicht.


Ist es nicht paradox, daß der Haussegen am häufigsten bei denen schief hängt, die weder Haus noch Segen haben?


Wer nach seinen Wurzeln sucht, muß graben, nicht klettern!


Der Zufall ist blind und blind verteilt er Glück und Pech.


Wenn du einen willfährigen Schuldigen am Sterben Deiner Sonntagsgefühle ausmachen willst, bietet sich der Alltag als idealer Schuldiger an. Er ist der geborene Mörder.


Ich finde es immer wieder wichtig, von einem Menschen mit unerträglichen Eigenschaften zu lernen. Oft habe ich später, als ich mich längst von ihm entfernt hatte – oder umgekehrt – gedacht, daß dessen Meinung nur eines anderen, wahrscheinlich gereifteren Standpunktes meinerseits bedurft hätte, um verstanden zu werden.


Du wirst es immer wieder erleben, daß sich dir der Sinn der Verhaltensweisen mancher Menschen erst dann erschließt, wenn ein gewisser zeitlicher oder räumlicher Abstand eingetreten ist.


So ist das mit unseren Meinungen. Sie sind eher selten aus der Luft gegriffen oder unbedacht übernommen, denn sie basieren fast immer auf unseren ureigensten Erfahrungen. Nur – deine Erfahrung ist nicht meine und meine nicht deine. Da liegt der Hund begraben. Unsere Ansichten können uns sowohl trennen als auch verbinden.


So ist das Leben nun einmal. Es nimmt uns auf und jagt uns fort, es hätschelt uns und es prügelt uns, und doch will es nur das eine, nämlich wissen, ob wir es annehmen und ihm ein rechter Weggefährte sind.


“Die Zeit”, sagst du, “wird es weisen”. Ich denke, es ist eher umgekehrt: Du mußt der Zeit etwas be-weisen!


Unterdrückte Gefühle sind wie Inhaftierte, die jeden Ausbruchsversuch wagen, um sich zu befreien. Du kannst ihrer ebenso wenig Herr werden, wie du leben könntest, ohne zu atmen.


Der Beweis ist endgültig erbracht, daß nicht jeder Bürgermeister ein Meisterbürger ist.


Einander im Geben nehmen, das ist Liebe.


Vater werden ist nicht schwer, heißt es, doch erst das uneingeschränkte Vertrauen seines Kindes stellt dem Vater das Reifezeugnis aus.


Ich habe in meinem Leben eine Reihe ganz außergewöhnlicher Menschen kennengelernt, leider auch eine ganze Menge ungewöhnlich gewöhnlicher.


Der Anfang kennt das Ende nicht.


Ach, folgte doch der Entschluß der Reue und nicht umgekehrt, es könnte einem soviel erspart bleiben!


Der Willkür trotzen können nur die Stoiker.


Angst ist der Gegenwind auf deinem Weg, Mut und Entschlossenheit der Rückenwind.


Wenn Willkür und Haß dir entgegenschlagen, hilft nur eins: sich abwenden. Was dich im Rücken trifft, kann nicht dein Gesicht verletzen.


So, wie du die Liebe siehst, sieht die Liebe dich.


Bloßstellungen entblößen den Charakter der Bloßsteller.


Die tags deine Zeit stehlen, erstatten sie dir nächtens mit Schlaflosigkeit zehnfach zurück.


Immer mehr Herzen, die am Infarkt sterben – können. Immer weniger Seelen, die am Infarkt sterben – dürfen.


…und deshalb hoffe ich, daß der Mond sein Strahlen an die Sonne weitergibt, und die, ohne den Staffelstab fallen zu lassen, Dir einen freundlichen Tag beschert!


Entwürdigende Zerwürfnisse verwerfen alle Zärtlichkeit, strafen Lügen jedes liebe Wort.


Laß dich heute mal vom Tag erleben, gib dich ihm als Gabe!


Verlieb’ dich nicht zu sehr in deine Träume, sonst zerträumst du deine Liebe.


Zerplatzte Träume verwunden das Ich.


Besen haben eine wundersame Eigenschaft. Sie funktionieren nicht vor eigenen Türen. Man sollte einen “Besentausch aG“ einführen, d.h. “auf Gegenseitigkeit“, doch wer möchte schon gern seinen charakterlichen Kehricht auf einem Kehrblech serviert bekommen?


Solange unsere Tränen noch fließen, sind unsere Gefühle nicht eingefroren.


Ein Bärendienst ist eine kostenlose Dienstleistung, die einem teuer zu stehen kommen kann.


Wenn man nur halb soviel bekäme, wie man erwartet, könnte man doppelt soviel von dem ertragen, was man nicht erwartet.


Erwartungshaltung sollte aus einem Prozent Erwartung und neunundneunzig Prozent Haltung bestehen.


Freudscher Versprecher – Zungenschlag ins Unbewußte.


Die mit Engelszungen reden, lügen himmlischer.


Der Trottel. Als er sie einzunehmen gedachte, merkte er nicht einmal, daß sie bereits vollkommen eingenommen war – von sich selbst.


Sie stolperte ständig über seine Fehler und fiel unter ihren eigenen glatt hindurch.


Unzufriedenheit – ideale Brutstätte für Unfriede.


Du gehst deinem Hobby nach und vergißt die Welt um dich herum. Aber glaub’ bloß nicht, daß die Welt dich auch vergessen hat. Irgendwer hat dich immer fest im Blick. Und wenn du Pech hast, ist es deine Frau.


Als erwiesen gilt: Geld macht nicht glücklich. Unbewiesen ist, daß es unglücklich macht.


Die Technik macht die Fahrzeuge immer leichter, mit immer mehr PS pro Kilo Gewicht immer schneller und ihre zuverlässige Beherrschung überfordert nicht nur junge Fahrer. Das Wissen um die Größenordnung und die Gesetzmäßigkeiten der physikalischen Kräfte dieser Maschinen und was sie anrichten können, fehlt oder kommt nicht mehr rechtzeitig in der Bewußtseinsebene an, die das fahrerische Handeln beeinflußt. Ein kurzer Rausch, dann ist’s vorbei! — der Bremsweg endet im Sarg.


Denkruinen bedürfen weniger des Denkmalschutzes als vielmehr der Abrißbirne.


Der Ewigkeitsfaktor dauert im allgemeinen von jetzt bis gleich.


Mitunter empfinde ich die zunehmende Vergeßlichkeit meines Erinnerungsvermögens als störend. Geradezu lästig ist mir mitunter die Merkfähigkeit meines Herzens.


Manchmal verliert man den Menschen, den man so gern gehabt hätte und bekommt den, der einen so gern haben wollte.


Launen – unerwünschte starke Nebenwirkungen schwacher Charaktere.


Sehnsucht, ich schulde dir Erfüllung!


Für das große Glück ist man weder zu alt noch zu jung, oft aber zu blind, zu einfältig, zu bequem … Glück will nicht machen, Glück will gemacht werden!


Womit sollten wir die Felder des Fortschritts düngen, wenn wir nicht mehr genug Mist machten?


Vertraue der Nacht. Dunkelheit und Schweigen sind eine verschworene Gemeinschaft.


Volksvertretung, das stimmt entweder orthographisch oder begrifflich nicht. Im Moment fühle ich mich nicht vertreten, sondern zertreten.


Rente – das Echo ruft zurück: “Ente!”


Staunen Sie auch immer wieder über diese aberwitzige Geschwindigkeit im Mailverkehr? Dabei ist das ja noch gar nichts! Ich bin immer wieder fassungslos vor Erstaunen, daß vertrauliche Inhalte sich zu verbreiten scheinen, ehe die Mail überhaupt angekommen sein kann!


Gestik: wenn der Körper ein Wörtchen mitzureden hat.


Am Anfang war das Wort. Dann wurde es abgeschnitten.


Viele, die sich einbildeten, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, erkannten zu spät, daß es der Tunnel am Ende des Lichts war.


“Du gefällst mir”, sagt der Mann zu seiner nicht ganz so hübschen Liebsten. “Findest Du mich wirklich hübsch?”, fragt diese zweifelnd, “denn wenn ich so in den Spiegel sehe ….” – “Ich bin Dein Spiegel”, sagt der Mann lächelnd und küßt sie.


Ein Narr ist, wer das, was er nicht von der Hand weisen kann, mit Füßen tritt.


Moralprediger stehen auf Abkanzeln.


Scher’ dich nicht um Dinge, die dich nichts angehen, wenn du ungeschoren davonkommen willst.


Sich mit Leib und Seele in eine gute Sache einzubringen heißt, dem harmonischen Miteinander gegenüber eine Bringschuld einzulösen.


Erwachsene Querulanten sind nur noch zu ertragen, wenn man statt ihres tatsächlichen Alters die Quersumme daraus nimmt.


Laß dir nicht Ansichten andichten, die böse Absichten anrichten.


Liebe verändert.


Liebe verwirklicht.


Die Perfektion des Glücks: Wenn man lieben könnte, wie man haßt!


Haß – das Kainsmal der Liebe.


Die Vollkommenheit, nach der die Liebe so vergebens strebt, dem Haß ist sie angeboren.


Maulkörbe schützen vor Gewissensbissen nicht.


Anfangsverdacht: Wurzelwerk ins Kraut schießender Spekulationen.


Hoffnungsschimmer: Notbeleuchtung der Illusion.


Diplomatische Verhandlungen: Krieg der Zungen und Gaumen.


Chancen: vagabundierende Stromer, die nur sehr selten ergriffen werden.


Eine edle Waffengattung: Stimmungskanonen.


Würde der Undank so oft auf die lange Bank geschoben wie der Dank, wäre es um unsere Menschlichkeit weit besser bestellt.


Dies ist keine vollständige liste der zitate von ©-peter-e-schumacher. Zitate anderer autoren sind ebenfalls verfügbar.


Posted

in

Tags: