Prof Dkfm Hans Seidel

Als Technokrat glaube ich, daß es möglich ist, mehr Industrie und gleichzeitig mehr Grün zu haben.


Dank der neuen, einfachen Technologien, die relativ trottelsichere – Verzeihung, leicht handhabbare – Geräte bringen, können sich die Konsumenten immer mehr zu Hause selbst machen.


Das Fernsehen ist ein schlechtes Medium, weil ich da immer den Kaugummi rausnehmen muß.


Das ist die Standardanlayse, wie sie von allen profesionellen Konjunkturfröschen gemacht wird.


Das Modell wird so lang gesteuert, bis der Computer ausspuckt, was wir für realistisch halten.


Der alte Seidel ist etwas konzilianter gegenüber wirtschafspolitischen Prozessen geworden.


Der Instrumentenkasten ist zur Hälfte leer, und die Instrumente haben viel von ihrer Effizienz eingebüßt.


Die Finanzminister stehen vor der Situation, daß die Steuerschraube ausgeleiert ist.


Die österreichische Geschichte zeigt, daß Bankdirektoren nicht immer die besten Auslesekriterien anwenden.


Die Reichen sind bereit, auf eine weitere Mehrung des Reichtums zu verzichten, wenn die Armen dieser Welt bereit sind, in dieser Armut zu verharren.


Eine Gesellschaft, die nicht mehr stark wachsen will, wächst nicht mehr stark.


Es gibt ein Kartell zwischen den Ärzten und Krankenkassen.


Es gibt in Österreich ein neues Spiel: die Journalisten prognostizieren, was die Wirtschaftsforscher prognostizieren werden.


Hat der Bauer Geld, so hat es auch die ganze Welt.


Ich bin auf dem Lawinenhang und weiß nicht, welche Lawine ich lostrete.


Mit Prognosen verhält es sich so wie mit Kaufverträgen: das Wichtigste steht im Kleingedruckten.


Noch größere Budgetdefizite in Kauf zu nehmen, ist eine Notlösung für Extremfälle.


Österreich ist ein Land des schaumgebremsten Wettbewerbs.


Österreich wird sicher kein Niedriglohnland mehr sein.


Vor Weihnachten haben nicht nur die Postbeamten und Einzelhändler Hochsaison, sondern auch die Wirtschaftsforscher.


Wären die Prognosen zutreffend, würde man sehr viel weniger Unternehmer brauchen.


Was sich ändert sind der hohe Ölpreis und die Zinsen, was bleibt sind die Defizite.


Wenn eine Schicht sagt, daß sie ohnehin genug verdient, so ist das kein Argument gegen das Wirtschaftswachstum, sondern nur eines für den Finanzminister für einen Grenzsteuersatz von 100 Prozent.


Wer schimpft, der kauft.


Wir haben die Vorteile der Hartwährungspolitik in der Vergangenheit konsumiert, in der Zukunft werden die Nachteile zu ertragen sein.


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